Book ǀ Synergie. Kultur- und Wissengeschichte einer Denkfigur

Synergie ist ein Schlüsselbegriff in Wissenschaft und Gesellschaft. Wie wird er historisch und gegenwärtig verwendet? Was zeichnet ihn als produktives Paradigma in interdisziplinären Forschungs- und Praxisfeldern aus? Als Modell einer holistischen Beschreibung der Wirklichkeit macht die synergetische Perspektive die aristotelische Einsicht fruchtbar, dass das Ganze mehr ist als bloß die Summe seiner Teile. Allgemeine Theorien des Zusammenwirkens (synérgeia) nehmen hier ihren Ausgangspunkt.
Mit Blick auf kooperative Interaktionen und dynamische Strukturbildungen in Natur, Kunst und Gesellschaft untersuchen die Beiträge philosophie-, wissenschafts- und kulturgeschichtliche Konstellationen, in denen Synergie-Konzepte besondere Konjunktur haben, und fragen nach dem Zukunftspotenzial dieser transdisziplinären Denkfigur.

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Alle Beiträge sind im Volltext und Open Access auf dem Publikationsserver CompaRec verfügbar. Bitte klicken Sie dazu auf die jeweiligen Links im Inhaltsverzeichnis unten!


INHALT

Tatjana Petzer

HISTORISCHE KONTEXTE

Georgi Kapriev

Igor J. Polianski

Gabrielle Fois-Kaschel

Synergetisches Kunstschaffen: Zur Choreographie im klassischen und neo-klassischen Diskurs über die darstellende Kunst

Klaus Mainzer

PARALLELDISKURSE

Georg Töpfer

Dieter Thomä

Peter A. Corning

Marie-Luise Heuser

MATHEMATISIERUNG ALS PARADIGMA

Joachim Krausse

Christina Vagt

„All things are vectors.“ Kosmologie und Synergetik
bei Alfred North Whitehead und Buckminster Fuller

Vanessa Lux

Lisa Borland

ZUKUNFTSPOTENTIALE

Tatjana Petzer

Helena Knyazeva

Stephan Steiner

Susanne von Falkenhausen

Dietmar Hansch und Hermann Haken

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