Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Beide Seiten der vorigen Revision Vorhergehende Überarbeitung
Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
blog:synergietalks08 [2013/08/15 11:55]
synergieprojekt [Synergietalks08: Symbol & Theurgie. Die Transformationsästhetik der russischen Moderne]
blog:synergietalks08 [2017/03/31 10:53] (aktuell)
Zeile 1: Zeile 1:
-====Synergietalks08:​ Symbol & Theurgie. Die Transformationsästhetik der russischen Moderne. Workshop am  5. Juli 2013==== ​+====Synergietalks08:​ Symbol & Theurgie. Die Transformationsästhetik der russischen Moderne. ​ZfL-Workshop am  5. Juli 2013==== ​
  
- +{{ :​malevich_-_suprematism_zugeschn.jpg?​180x125|}}
-{{:​malevich_-_suprematism_zugeschn.jpg?​180x125|}}+
  
 Auf der Suche nach einem Ausweg aus der allgemeinen Kulturkrise um 1900 wurde für den russischen Religionsphilosophen Vladimir Solov’ev das theurgische Kunstschaffen,​ in dem Gott und Mensch bei der kreativen Umformung der Welt synergetisch zusammenwirken,​ programmatisch. In seiner Nachfolge verpflichteten sich insbesondere die russischen Symbolisten der performativen Theurgielehre und strebten nach einer umfassenden Transformation und Erneuerung der Wirklichkeit mittels der Synthese von Religion, Kunst und Technik. Dass das Wort, gottgewirkt und vergöttlichend zugleich, maßgeblichen Anteil an der religiösen und kulturellen Erneuerung haben sollte, wurde auch im Postsymbolismus manifest. Der Workshop untersucht die epistemischen,​ anthropologischen und ästhetischen Bedingungen und Konsequenzen dieser theurgisch-transformatorischen Sprache in der russischen sowie frühsowjetischen symbolistischen,​ nachsymbolistischen und avantgardistischen Kunst und Literatur. Auf der Suche nach einem Ausweg aus der allgemeinen Kulturkrise um 1900 wurde für den russischen Religionsphilosophen Vladimir Solov’ev das theurgische Kunstschaffen,​ in dem Gott und Mensch bei der kreativen Umformung der Welt synergetisch zusammenwirken,​ programmatisch. In seiner Nachfolge verpflichteten sich insbesondere die russischen Symbolisten der performativen Theurgielehre und strebten nach einer umfassenden Transformation und Erneuerung der Wirklichkeit mittels der Synthese von Religion, Kunst und Technik. Dass das Wort, gottgewirkt und vergöttlichend zugleich, maßgeblichen Anteil an der religiösen und kulturellen Erneuerung haben sollte, wurde auch im Postsymbolismus manifest. Der Workshop untersucht die epistemischen,​ anthropologischen und ästhetischen Bedingungen und Konsequenzen dieser theurgisch-transformatorischen Sprache in der russischen sowie frühsowjetischen symbolistischen,​ nachsymbolistischen und avantgardistischen Kunst und Literatur.
Drucken/exportieren