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features:autopoiesis_und_synergetik [2018/01/05 16:06]
puchta
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synergieprojekt
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 naturphilosophische und auch gesellschaftstheoretische Konsequenzen. naturphilosophische und auch gesellschaftstheoretische Konsequenzen.
  
-Aus Maturanas Definition von „[[glossar:startseite|Autopoiesis]]“ ergibt sich, dass er die für Maschinen entwickelte Kybernetik auf Organismen+Aus Maturanas Definition von „Autopoiesis“ ergibt sich, dass er die für Maschinen entwickelte Kybernetik auf Organismen
 anwendet: „Eine autopoetische Maschine ist daher ein homöostatisches (oder besser anwendet: „Eine autopoetische Maschine ist daher ein homöostatisches (oder besser
 relationsstatisches) System, das seine eigene Organisation (d.h. das sie definierende relationsstatisches) System, das seine eigene Organisation (d.h. das sie definierende
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 Ausgehend von seinen Spezialgebieten, der Quantenoptik und Lasertheorie, brachte Haken Ausgehend von seinen Spezialgebieten, der Quantenoptik und Lasertheorie, brachte Haken
 1969/1970 wesentliche theoretische Neuerungen für die Selbstorganisation ein, die mit den 1969/1970 wesentliche theoretische Neuerungen für die Selbstorganisation ein, die mit den
-Begriffen Moden, [[glossar:startseite|Ordnungsparameter]] und Versklavungsprinzip zu tun hat/verbunden ist. Mit einem Verfahren, das als sogenannte adiabatische Elimination bereits vorher in der Physik bekannt war, trennt er schnell relaxierende Mikrobewegungen und großräumige Makrobewegungen mit dem Ziel, Gesetzmäßigkeiten der Selbstorganisation zu finden, die unabhängig vom Material, d.h. den Teilen, Elementen oder Untersystemen allgemein gelten. Dies ist ein Ansatz, der sich auf die qualitativen Änderungen der Gesamtordnung, d. h. auf die Konfiguration konzentriert. Die Begriffe „Konfiguration“, „Gestalt“, „Struktur“ zeigen einen kinetisch gemeinten, holistisch geometrischen Zugang, wobei das Ganze mehr ist als die Summe der Teile. Dieser Ansatz geht auf die Theorie der Phasenübergänge (Magnetisierung, Kristallisierung) des sowjetischen Physikers Lev Landau (1908-1968) zurück, der auch den Begriff „Ordnungsparameter“ prägte.+Begriffen Moden, Ordnungsparameter und Versklavungsprinzip zu tun hat/verbunden ist. Mit einem Verfahren, das als sogenannte adiabatische Elimination bereits vorher in der Physik bekannt war, trennt er schnell relaxierende Mikrobewegungen und großräumige Makrobewegungen mit dem Ziel, Gesetzmäßigkeiten der Selbstorganisation zu finden, die unabhängig vom Material, d.h. den Teilen, Elementen oder Untersystemen allgemein gelten. Dies ist ein Ansatz, der sich auf die qualitativen Änderungen der Gesamtordnung, d. h. auf die Konfiguration konzentriert. Die Begriffe „Konfiguration“, „Gestalt“, „Struktur“ zeigen einen kinetisch gemeinten, holistisch geometrischen Zugang, wobei das Ganze mehr ist als die Summe der Teile. Dieser Ansatz geht auf die Theorie der Phasenübergänge (Magnetisierung, Kristallisierung) des sowjetischen Physikers Lev Landau (1908-1968) zurück, der auch den Begriff „Ordnungsparameter“ prägte.
  
 Ordnungsparameter beziehen sich auf die möglichen, reinen Bewegungsformen einer Ordnungsparameter beziehen sich auf die möglichen, reinen Bewegungsformen einer
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 bestimmenden Ordnungsparametern werden und die anderen „versklaven“.((Hermann Haken, Arne Wunderlin, Die Selbststrukturierung der Materie, 1991, S. 233.\\ \\ bestimmenden Ordnungsparametern werden und die anderen „versklaven“.((Hermann Haken, Arne Wunderlin, Die Selbststrukturierung der Materie, 1991, S. 233.\\ \\
  
-{{tag> Autopoiesis Selbstorganisation System Ungleichgewichtszustand Emergenz Neurobiologie Synergetik_(Physik) Organisation Organismus Neuheit Bifurkation Entropie Ordnungsparamter Feld laserphysik}}+{{tag> Autopoiesis Selbstorganisation System Ungleichgewichtszustand Emergenz Neurobiologie Synergetik_(Physik) Organisation Organismus Neuheit Bifurkation Entropie Ordnungsparameter Feld laserphysik Instabilität Summe Kreativität}}
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