Note | Organisation

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1903»Order is the product of organization. Social synergy, like all other forms of synergy, is essentially constructive. Social statics may therefore be called constructive sociology. Without structure, organization, order, no efficient work can be performed. Organization as it develops to higher and higher grades simply increases the working efficiency of society. To see how this takes place we have only to contrast the efficiency of an army with that of a mob, assuming that both are striving to accomplish the same object. Social statics is that subdivision of social mechanics, or that branch of sociology, which deals with the social order. The social order, in this respect like an organism, is made up of social structures, and is complete in proportion as those structures are integrated, while it is high in proportion as those structures are differentiated and multiplied and still perfectly integrated, or reduced to a completly subordinated and coordinated system.«
Laster F[rank] Ward: Pure Sociology: atreatise on the origins and the spontaneous development of society, New York [u. a.]: Macmillan 1903, S. 184 f.
1985»Es ist wichtig zu sehen, daß wir den Begriff ›Organisation‹ in unserer Definition einer autopoietischen Maschine nicht in einer mystischen oder transzendentalen Bedeutung verwenden, daß wir nicht vorgeben, der Begriff hätte als solcher bereits Erklärungswert. Wir verwenden den Begriff lediglich, um die spezifischen Relationen zu bezeichnen, die ein autopoietisches System definieren. Der Ausdruck ›autopoietische Organisation‹ bedeutet daher schlicht Prozesse, die auf spezifische Weise verkettet sind: auf eine Weise, in der die verketteten Prozesse die Bestandteile erzeugen, die das System als eine Einheit aufbauen und kennzeichnen. Aus diesem können wir auch sagen, daß immer dann, wenn diese Organisation tatsächlich als ein konkretes System in einem gegebenen Raum verwirklicht wird, der Bereich der Deformationen, in dem dieses System ohne Verlust seiner Identität bestehen bleibt, d.h. in dem es seine Organisation konstant hält, daß dieser Bereich der Bereich der Veränderungen ist, in dem es als eine Einheit existiert. Damit ist klar, daß die Tatsache, daß autopoetische systeme homöostatische Systeme sind, die ihre eigene Organisation als Variable konstant halten, eine notwendige Konsequenz der autopoietischen Organisation darstellt.«
Humberto R. Maturana/F.J. Varela: »Autopoietische Systeme: Eine Bestimmung der lebendigen Organisation«, in: Humberto R. Maturana: Erkennen: Die Organisation und Verkörperung von Wirklichkeit. Ausgewählte Arbeiten zur biologischen Epistemologie, autorisierte deutsche Fassung von Wilhelm Köck, Braunschweig/Wiesbaden: Friedrich Vieweg & Sohn 2. Aufl. 1985, S. 170—235, hier: S. 186.

Literatur

1985Humberto R. Maturana: Erkennen: Die Organisation und Verkörperung von Wirklichkeit. Ausgewählte Arbeiten zur biologischen Epistemologie, autorisierte deutsche Fassung von Wilhelm Köck, Braunschweig/Wiesbaden: Friedrich Vieweg & Sohn 2. Aufl. 1985.


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