{"id":1118,"date":"2019-05-13T09:49:54","date_gmt":"2019-05-13T07:49:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/?p=1118"},"modified":"2025-03-03T13:19:54","modified_gmt":"2025-03-03T11:19:54","slug":"mareike-schildmann-patrick-hohlweck-auf-dem-boden-der-tatsachen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2019\/05\/13\/mareike-schildmann-patrick-hohlweck-auf-dem-boden-der-tatsachen\/","title":{"rendered":"Mareike Schildmann \/ Patrick Hohlweck: AUF DEM BODEN DER TATSACHEN"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Die Lage ist ernst, ja dramatisch, doch ihr liegt ein Sachverhalt zugrunde, der keineswegs neu ist. Dies k\u00f6nnte man als die Quintessenz einer Ausgabe der <em>Zeitschrift f\u00fcr Medien- und Kulturforschung (ZMK)<\/em> verstehen, die sich in einem Schwerpunkt den <em>Alternativen Fakten <\/em>widmet (Heft 9\/2, 2018, hg. von Lorenz Engell und Bernhard Siegert, Hamburg: Felix Meiner Verlag). Sie greift damit eine bereits in Heft 9\/1 gef\u00fchrte Diskussion um den Verlust sicher geglaubter Kriterien f\u00fcr die Bestimmung von Objektivit\u00e4t auf, dessen politische Brisanz Donald Trumps Beraterin Kellyanne Conway im Januar 2017 medienwirksam vorf\u00fchrte: Sie hatte bekanntlich erkl\u00e4rt, der Pressesprecher des Wei\u00dfen Hauses, Sean Spicer, habe mit der Behauptung, bei der Amtseinf\u00fchrung Trumps seien mehr Zuschauer zugegen gewesen als bei derjenigen Barack Obamas, nicht etwa die Unwahrheit gesagt, sondern \u203aalternative Fakten\u2039 dargestellt. Im Kontext einer Selbstreflexion der Geistes- und Kulturwissenschaften ist diese Debatte von Bruno Latour bereits 2004 angesto\u00dfen worden; sein Aufsatz \u00bbWhy Has Critique Run Out of Steam? From Matters of Facts to Matters of Concern\u00ab<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> geh\u00f6rt in den f\u00fcnf Beitr\u00e4gen des Heftschwerpunkts dann auch zu den am h\u00e4ufigsten zitierten.<!--more--><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Hohlweck_Schildmann_Rezension.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1119 alignleft\" src=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Hohlweck_Schildmann_Rezension.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"270\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Dramatisch \u2013\u00a0vielleicht sogar \u00bb<em>elend<\/em>\u00ab, wie es der Titel der deutschen \u00dcbersetzung von Latours Text will <a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> \u2013\u00a0ist die gegenw\u00e4rtige Lage, weil die gro\u00dfz\u00fcgige Ausweitung der Kriterien dessen, was als gesicherte oder belastbare Tatsache gelten kann, bekanntlich nicht nur die Leugnung unliebsamer Sachverhalte wie etwa des Klimawandels erlaubt, sondern auch die Verunm\u00f6glichung einer Diskussionskultur als Kern demokratischer Praxis bedeutet. Wenn wirklich nichts an sich wahr sein kann, weil \u2013 wie es eben der Begriff der \u203aalternativen Fakten\u2039 nahelegt \u2013 Wahrheit immer nur eine Frage der Perspektive oder des Glaubens ist, zielen Argumente und Kritik per se ins Leere. Dramatisch ist die Lage daher auch speziell f\u00fcr die Geisteswissenschaften, die ihre Rolle in der \u00d6ffentlichkeit traditionell in jenem Modus der Kritik ausgef\u00fcllt haben, der seit Latours Intervention selbst in Verdacht steht, die derzeitige Krise ausgel\u00f6st zu haben. Nach Latours Einsch\u00e4tzung \u2013 deren polemische Zuspitzung in Form eines veritablen \u203aPostmoderne\u2039-Bashings in j\u00fcngerer Zeit geneigtes Geh\u00f6r gefunden hat \u2013 sind es dabei vor allem durch franz\u00f6sische Denker*innen popularisierte Spielarten des Konstruktivismus, die eine massive Skepsis gegen\u00fcber scheinbar ideologisch gef\u00e4rbtem wissenschaftlichem Wissen bewirkt und damit Wissenschaftsskepsis und Verschw\u00f6rungstheorien verschiedenster Provenienz ein Einfallstor geboten haben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Man kann es als Einsatz des Themenschwerpunkts der <em>ZMK<\/em> begreifen, auf dieses Problem eine Antwort zu finden. Strategisch nicht ungeschickt geschieht dies, indem mit Albrecht Koschorkes Aufsatz <em>Linksruck der Fakten<\/em> dem (Selbst-)Vorwurf an die \u203aPostmoderne\u2039 (und einen \u00e4u\u00dferst schwach konturierten Postkolonialismus)<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> zun\u00e4chst einmal Raum gegeben wird. Im Zeichen einer Theoriegeschichte, die sich \u2013 wie zuletzt etwa auch bei Philipp Felsch und Ulrich Raulff \u2013 zunehmend der zweiten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts zuwendet, widmet sich Koschorke nicht nur jenen historischen wie politischen M\u00f6glichkeitsbedingungen, unter denen die Pr\u00e4missen des Poststrukturalismus \u00fcberhaupt erst formuliert werden und re\u00fcssieren konnten, sondern auch deren vermeintlich immanenten Aporien. Neben bekannten Argumenten, die bereits in einer publizierten Kurzform des vorliegenden Aufsatzes in der <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/die-akademische-linke-hat-sich-selbst-dekonstruiert-es-ist-zeit-die-begriffe-neu-zu-justieren-ld.1376724\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>Neuen Z\u00fcrcher Zeitung<\/em><\/a> diskutiert wurden, findet sich hierbei auch durchaus \u00dcberraschendes: Etwa wenn Koschorke die Herausbildung isolierter <em>communities <\/em>und der Echokammern des Internets nicht nur mit dessen neuer techno-kommunikativer Ordnung in Verbindung bringt, sondern auch mit dem durch ein antizentralistisches und antiinstitutionelles Gemeindeprinzip charakterisierten Protestantismus seit Luther. Indem Koschorke schlie\u00dflich darauf besteht, das \u00bbemanzipatorische Potential und die Erkenntnisleistungen der poststrukturalistischen Theorien mitsamt ihren globalen Fortentwicklungen\u00ab nicht \u00bbpreiszugeben\u00ab (S. 118), formuliert er gleichsam den Auftakt f\u00fcr die folgenden Beitr\u00e4ge, die als kritische Reflexion wie auch als Weiterf\u00fchrung dieses Anliegens verstanden werden k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Koschorkes nicht unstrittige Annahme, beim franz\u00f6sischen Poststrukturalismus habe es sich um ein genuin \u203alinkes\u2039 Projekt gehandelt (das folglich auch als solches zur Rechenschaft zu ziehen w\u00e4re), spielt in den folgenden Beitr\u00e4gen freilich keine Rolle. Gemeinsam ist diesen vielmehr das Bestreben, die \u203aPostmoderne\u2039 von dem \u2013 den Einfluss geisteswissenschaftlicher Theorie zweifelsohne \u00fcbersch\u00e4tzenden \u2013 Vorwurf freizusprechen, verantwortlich f\u00fcr die Misere eines vermeintlich postfaktischen Zeitalters zu sein. Gemeinsam ist ihnen zugleich das Verfahren, mit dem sie diese Freisprechung zu bewerkstelligen versuchen, n\u00e4mlich das der Historisierung. Wenn damit eine Kernkompetenz der Geistes- und Kulturwissenschaften zum Zuge kommt, wird zugleich die Leistungsf\u00e4higkeit der (nicht nur) postkritisch in Legitimationskrisen geratenen Disziplinen performativ und, wie vorwegzunehmen ist, <em>\u00fcberzeugend<\/em> vorgef\u00fchrt. So historisieren die Autor*innen das laxe Wahrheitsverst\u00e4ndnis, das derzeit sowohl dies- als auch jenseits des Atlantiks von Politiker*innen populistischer Couleur in Anspruch genommen wird, bzw., unmissverst\u00e4ndlicher formuliert, jenes Verh\u00e4ltnis von Politik und L\u00fcge, das Ethel Matala de Mazza als Grundelement einer Politik der Staatsr\u00e4son seit der Fr\u00fchen Neuzeit beschreibt. Historisch kontextualisiert wird aber auch der Umstand, dass <em>Fakten<\/em> \u2013 wie es ihre in den Beitr\u00e4gen immer wieder leicht variiert herangezogene Etymologie (lat.\u00a0<\/span>\u203a<span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">das Gemachte\u2039) vor Augen f\u00fchrt \u2013 keineswegs eine vorg\u00e4ngige, neutrale, selbstevidente Entit\u00e4t darstellen, sondern immer schon, in den Worten Cornelius Borcks, als \u00bbsozial konstruiert, technisch hergestellt und medial vermittelt\u00ab (S. 167) verstanden und damit auf menschliches wie nichtmenschliches Handeln unter konkreten historischen Bedingungen zur\u00fcckbezogen werden m\u00fcssen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Speziell f\u00fcr den deutschsprachigen Kontext lie\u00dfe sich dies um die begriffsgeschichtlichen Erl\u00e4uterungen von Johannes F. Lehmann erg\u00e4nzen <a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4], <\/a>der im Anschluss an Lorraine Daston auf den genuin <em>erz\u00e4hlenden<\/em> Charakter des Fakts hingewiesen hat. Damit ist die inh\u00e4rente Verbindung von Fiktion und Narration adressiert, die schon die aktenf\u00f6rmigen Darstellungen der <em>species facti<\/em> seit dem sp\u00e4ten 17. Jahrhundert, aber auch die kuriosen Faktensammlungen in den Zeitungen am Ende des 19. Jahrhundert auszeichnete und die Personalunion von Literat und Journalist in der realistischen Literatur verb\u00fcrgte. Narrativ organisierte Medien verf\u00fcgen \u00fcber keinen Begriff des Faktums, der einem Verst\u00e4ndnis von der unverr\u00fcckbaren Objektivit\u00e4t von Informationen und Tatsachen das Wort reden w\u00fcrde: Fiktion und Fakt stehen vielmehr, wie <a href=\"http:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2019\/02\/01\/eva-geulen-was-stil-sagt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Eva Geulen<\/a> j\u00fcngst mit Seitenblick auf den Fall Relotius im ZfL BLOG gezeigt hat, stets in einem intrikaten Verh\u00e4ltnis, das des analytischen Supplements bedarf.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Ebenso wenig wie eine R\u00fcckkehr zu einem Wahrheitsbegriff w\u00fcnschenswert w\u00e4re, der auf die unbezweifelbare Evidenz und Alternativlosigkeit von Faktizit\u00e4t pocht, wie ihn der \u00bbMarch for Science\u00ab eingeklagt hat, ist allerdings die derzeitige Diskussion \u00fcber \u203aalternative Fakten\u2039 lediglich als populistisches Bedrohungsszenario abzutun. Die finstere politische Gro\u00dfwetterlage sollte vielmehr, so stellen es insbesondere Borck und Oliver Fahle heraus, als Anlass zu einer Reflexion \u00fcber den epistemischen Rang und die Legitimations- wie Vermittlungsstrategien von wissenschaftlichen Aussagen angenommen werden. In diesem Sinne w\u00e4re das Verh\u00e4ltnis von Wahrheit, Wissen und Objektivit\u00e4t unter den Bedingungen einer ebenso drastischen wie irreversiblen Transformationen der Wissens- und Informationszirkulation im Kontext neuer Kommunikationsmedien zu bedenken. Dass eine solche Reflexion auf ver\u00e4nderte Medienumwelten produktive Horizonte erschlie\u00dfen kann, machen die in allen Beitr\u00e4gen vorgestellten mediengeschichtlichen Perspektiven deutlich. Dabei werden nicht nur die Operationsweisen und die Entwicklungsgeschichte neuerer Medien in den Blick genommen, die gemeinhin f\u00fcr die derzeitige Legitimationskrise als mitverantwortlich identifiziert werden \u2013 n\u00e4mlich Computer (Vagt) und Internet (Fahle, Borck) \u2013, sondern auch \u00e4ltere mediale Transformationsprozesse herangezogen, wie die Verbreitung des Buchdrucks in der Fr\u00fchen Neuzeit, die Popularisierung (und Politisierung) des Zeitungswesens im 19. Jahrhundert und die Theorie des fr\u00fchen Dokumentarfilms am Anfang des 20. Jahrhunderts.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Selbst wenn man also darauf bestehen wollte, dass uns die \u203apostmoderne\u2039 Theoriearbeit den Boden der Tatsachen unter den F\u00fc\u00dfen weggezogen hat, ruft der Themenschwerpunkt des Heftes in Erinnerung, dass mit dem \u00bbS\u00e4urebad der Historisierung\u00ab, dem die vermeintlich \u00bb\u00fcberzeitlich g\u00fcltigen Entit\u00e4ten\u00ab<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> zu unterziehen sind, ein probates Gegenmittel vorliegt. Dass mit derlei historischen Kontextualisierungen keineswegs die Notwendigkeit einer kritischen <em>Selbst<\/em>reflexion ausger\u00e4umt ist, daran erinnert speziell f\u00fcr die Geisteswissenschaften der Beitrag von Borck. Diese Selbstreflexion f\u00fchrt allerdings weniger in historische Gefilde als in die zeitgen\u00f6ssischen der Politik. Wenn n\u00e4mlich, wie Vagt zeigt, das gegenw\u00e4rtige Misstrauen in Faktizit\u00e4t auch einer Auslagerung des Intellekts in technisch-\u00f6konomische Systeme geschuldet ist, deren algorithmische Logik ganz dem Kosten-Nutzen-Kalk\u00fcl verpflichtet ist, dann hat dies auch immanente Konsequenzen f\u00fcr das Vertrauen in Wissenschaft: Denn eine im Namen von \u203aF\u00f6rdern und Fordern\u2039 vorangetriebene Kommerzialisierung, \u00d6konomisierung und Prekarisierung der Wissenschaft wird dieser zwangsl\u00e4ufig ein \u00bbQualit\u00e4tsproblem\u00ab einhandeln, das \u00bbihre gesellschaftliche Anerkennung weit mehr gef\u00e4hrdet als populistische Wissenschaftsskepsis\u00ab (S. 181).<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Bruno Latour: Why Has Critique Run Out of Steam? From Matters of Facts to Matters of Concern, in: <em>Critical Inquiry<\/em> 30 (2004), S.\u00a0225\u2013248; dt. <em>Elend der Kritik. Vom Krieg um Fakten zu Dingen von Belang<\/em>, Z\u00fcrich\/Berlin 2007.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Auf einen ebenso eklatanten wie unfreiwillig aussagekr\u00e4ftigen Fehler in der 2007 erschienen deutschen \u00dcbersetzung macht der Beitrag von Christina Vagt aufmerksam.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Vgl. dazu aktuell kenntnisreich Vivek Chibber: <em>Postkoloniale Theorie und das Gespenst des Kapitals<\/em>, Berlin 2019.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Johannes F. Lehmann: Faktum, Anekdote, Ger\u00fccht. Zur Begriffsgeschichte der \u203aThatsache\u2039 und Kleists Berliner Abendbl\u00e4ttern, in: <em>DVjs<\/em> 89 (2015), S. 307\u2013322.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Achim Landwehr: <em>Die anwesende Abwesenheit der Vergangenheit. Essays zur Geschichtstheorie<\/em>, Frankfurt a.M. 2016, S. 201.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #e63348; font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><em>Die Literaturwissenschaftlerin <a href=\"http:\/\/www.zfl-berlin.org\/person\/schildmann.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mareike Schildmann<\/a> und der Literaturwissenschaftler <a href=\"http:\/\/www.zfl-berlin.org\/person\/hohlweck.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Patrick Hohlweck<\/a> arbeiten in dem ZfL-Forschungsprojekt \u00bb<a href=\"http:\/\/www.zfl-berlin.org\/projekt\/lebenslehre-lebensweisheit-lebenskunst.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Lebenslehre \u2013 Lebensweisheit \u2013 Lebenskunst<\/a>\u00ab.<\/em><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><span style=\"font-weight: 400;\">VORGESCHLAGENE ZITIERWEISE: Mareike Schildmann \/ Patrick Hohlweck: Auf dem Boden der Tatsachen, in: ZfL BLOG, 13.5.2019, [<a href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2019\/05\/13\/mareike-schildmann-patrick-hohlweck-auf-dem-boden-der-tatsachen\/\">https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2019\/05\/13\/mareike-schildmann-patrick-hohlweck-auf-dem-boden-der-tatsachen\/<\/a><\/span><span style=\"font-weight: 400;\">].<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20190513-01\">https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20190513-01<\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p><script type=\"application\/ld+json\">\n{\n  \"@context\": \"http:\/\/schema.org\",\n  \"@type\": \"CreativeWork\",\n  \"@id\": \"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20190513-01\",\n  \"url\": \"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2019\/05\/13\/mareike-schildmann-patrick-hohlweck-auf-dem-boden-der-tatsachen\/\",\n  \"additionalType\": \"Blogpost\",\n  \"name\": \"AUF DEM BODEN DER TATSACHEN\",\n  \"author\": [\n    {\n      \"name\": \"Mareike Schildmann\",\n      \"givenName\": \"Mareike\",\n      \"familyName\": \"Schildmann\",\n      \"@type\": \"Person\"\n    },\n    {\n      \"name\": \"Patrick Hohlweck\",\n      \"givenName\": \"Patrick\",\n      \"familyName\": \"Hohlweck\",\n      \"@type\": \"Person\",\n      \"@id\": \"Patrick Hohlweck\"\n    }\n  ],\n  \"inLanguage\": \"de\",\n  \"dateCreated\": \"2019-05-13\",\n  \"datePublished\": 2019,\n  \"publisher\": {\n    \"@type\": \"Organization\",\n    \"name\": \"Leibniz-Zentrum f\u00fcr Literatur- und Kulturforschung \"\n  },\n  \"provider\": {\n    \"@type\": \"Organization\",\n    \"name\": \"datacite\"\n  }\n}\n<\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Lage ist ernst, ja dramatisch, doch ihr liegt ein Sachverhalt zugrunde, der keineswegs neu ist. 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