{"id":1153,"date":"2019-07-03T16:00:14","date_gmt":"2019-07-03T14:00:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/?p=1153"},"modified":"2025-03-03T13:14:54","modified_gmt":"2025-03-03T11:14:54","slug":"clara-fischer-trivialitaet-und-zeugenschaft-was-darf-literatur-ein-gedanke-anlaesslich-des-ingeborg-bachmann-wettbewerbs-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2019\/07\/03\/clara-fischer-trivialitaet-und-zeugenschaft-was-darf-literatur-ein-gedanke-anlaesslich-des-ingeborg-bachmann-wettbewerbs-2019\/","title":{"rendered":"Clara Fischer: TRIVIALIT\u00c4T UND ZEUGENSCHAFT: WAS DARF LITERATUR? Ein Gedanke anl\u00e4sslich des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs 2019"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Bei den 43. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt galten in diesem Jahr die hitzigen Debatten nicht den Siegertexten. Diese fallen vor allem in die Kategorien <em>kann man so machen<\/em> und <em>sch\u00f6n<\/em>.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Eine leidenschaftliche Kontroverse l\u00f6ste hingegen die Lesung Martin Beyers aus: Am Samstagnachmittag gab er als Letzter der Nominierten einen Auszug aus seinem Roman <em>Und ich war da<\/em> zum Besten, f\u00fcr den er von weiten Teilen der Jury blankes Entsetzen erntete.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Der Text, in dem ein Ich-Erz\u00e4hler als Scharfrichtergeselle des NS-Henkers Johann Reichhart der Exekution von Mitgliedern der Wei\u00dfen Rose beiwohnt und durch diese Erfahrung moralisch gel\u00e4utert wird, spart in der Tat nicht mit trivialen Versatzst\u00fccken und Motiven. \u00bbAbziehbilder\u00ab bleiben, wie von der Jury moniert, neben den Geschwistern Scholl auch die Nazis und der Erz\u00e4hler, ein Geworfener, der sich durch seine artige Reflexion der Geschehnisse in einer zwielichtigen Schuldloszone bewegt.<!--more--><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Ohne Umschweife verdammten die ansonsten recht verhalten debattierenden JurorInnen diesen Text ob seiner Instrumentalisierung und Verkitschung historischer Figuren. Derlei Kommentaren l\u00e4sst sich nach Lekt\u00fcre des Beyer\u2019schen Textes leicht zustimmen, sie nehmen sich allerdings auch recht wohlfeil aus. Es ist eine vertraute, aber seltsame Frage, die da aufgeworfen wurde: Was darf Literatur?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Der einladende Michael Wiederstein reagierte auf die harsche Kritik seiner KollegInnen \u00fcberrascht. Der Text gehe \u00bbhochredlich\u00ab mit seinem Gegenstand um. Eine Verunglimpfung der NS-Opfer kann man Beyer in der Tat nicht unterstellen, eher eine Verkl\u00e4rung. Klaus Kastberger und der Juryvorsitzende Hubert Winkels brachten ihre Meinungen hingegen recht schnell auf den Punkt: \u00bbEs ist ein Text, der so nicht geschrieben werden darf\u00ab. \u00bbMan darf\u2019s auch nicht nur hier nicht\u00ab, setzte Kastberger hinzu, \u00bbsondern man darf\u2019s beim Hanser-Verlag nicht und man darf\u2019s gar nicht.\u00ab Damit brachte er die wenige Monate zur\u00fcckliegende Feuilletondebatte um Takis W\u00fcrgers Roman <em>Stella<\/em> ins Spiel. Zu Beginn des Jahres war W\u00fcrger in \u00e4hnlicher Weise daf\u00fcr kritisiert worden, Opferschicksale aus dem Holocaust f\u00fcr einen trivialen Roman auszuschlachten. Darf Literatur das?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Seltsam ist diese Frage, weil sie die Folgefrage aufwirft, was aus einem derartigen Verdikt resultieren soll. Geh\u00f6rt Beyers Roman noch vor Auslieferung an den Buchhandel wieder eingestampft? Es ist leicht, einen Text moralisch zu verurteilen, aber schwer, daraus Folgen abzuleiten. Der literaturkritische Richtspruch \u00fcber das im Herbst erscheinende Werk ist schon jetzt gesprochen. Dass daraus keine Klage, kein Verbot folgen wird, ist ebenfalls klar. In der Rede von einer Grenz\u00fcberschreitung klingt die Hoffnung an, dass die \u00d6ffentlichkeit durch kollektive Schm\u00e4hung auf demokratischem Wege ihr Richtschwert schwingen wird. Ob dies jenseits der Feuilletons auch geschieht, ist jedoch fraglich. W\u00fcrgers Roman fand trotz fast einhelliger Verdammung durch die Literaturkritik eine begeisterte Leserschaft, und seine Lesereise konnte der Autor fortsetzen, ohne dass er mit einem Publikumsstreik belegt worden w\u00e4re.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Die Kritik, so d\u00fcrfe nicht \u00fcber die NS-Zeit geschrieben werden, geht also an der Realit\u00e4t vorbei: So wird l\u00e4ngst \u00fcber die NS-Zeit geschrieben, und das l\u00e4sst sich (zum Gl\u00fcck!) nicht verbieten. Die Texte von W\u00fcrger und Beyer sind vielleicht eher Symptom als Ursache: Symptom davon, dass der Nationalsozialismus mit zunehmendem historischem Abstand zu einem vertrauten Teil der Geschichte wird, aus dem Motive und Figuren genauso zur stimmungsvollen Untermalung von Unterhaltungsliteratur herhalten m\u00fcssen, wie dies bei zahllosen anderen historischen Ereignissen bereits der Fall ist.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">W\u00fctend stimmt daran wohl besonders, dass die NS-Opfer in ihrer Staffagefunktion eine offensichtlich banale Geschichte adeln sollen. In der S\u00fcddeutschen Zeitung bemerkte <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/takis-wuerger-stella-kritik-nationalsozialismus-1.4293583-2\">Lothar M\u00fcller<\/a> zu <em>Stella<\/em>:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Und es wird ja nicht mit kritischen Kanonen auf einen harmlosen Spatzen geschossen, der einfach nur unterhalten will. \u00bbTakis W\u00fcrger hat sich etwas Aberwitziges vorgenommen: das Unerz\u00e4hlbare zu erz\u00e4hlen\u00ab, verspricht Daniel Kehlmann auf der R\u00fcckseite des Buches. Das greift in das h\u00f6chste Register, in dem in der Nachkriegszeit \u00fcber die Darstellbarkeit von Nationalsozialismus und Judenvernichtung gesprochen wurde, zum Topos, das Geschehene entziehe sich jeder Literarisierung. Dieser Topos hat die Literatur nicht gel\u00e4hmt, sondern herausgefordert, nach Sprachen und Formen zu suchen, die ihn widerlegen. Indem er ihn zitiert, markiert der Roman \u00bbStella\u00ab seine Fallh\u00f6he.<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Es ist diese Fallh\u00f6he, der sich auch Beyers Beitrag zum Ingeborg-Bachmann-Preis stellen muss. Indem er an einem renommierten Literaturwettbewerb teilnimmt, reklamiert er f\u00fcr sich, jenseits des Trivialen zu operieren, und indem er trivial erz\u00e4hlt, ger\u00e4t er in den Verdacht, seinen Text mit den Namen der Scholls aufwerten zu wollen. Es handelt sich also weniger um ein Problem des literarischen Verfahrens als um das einer Zuschreibung zu einem literarischen Feld: Der Unterhaltungsroman versucht sich durch seinen Stoff nach oben zu strecken. Dass dies nicht g\u00e4nzlich erfolglos blieb, zeigt seine Nominierung f\u00fcr den Bachmann-Preis.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Es sollte nicht zur Debatte stehen, ob Literatur \u00bbdas darf\u00ab oder nicht \u2013 nat\u00fcrlich darf sie das. Die NS-Zeit darf, solange Fakten nicht grob verf\u00e4lscht und keine Verunglimpfung der Opfer betrieben werden, als Kulisse in Unterhaltungsliteratur dienen, sowohl weil es juristisch zul\u00e4ssig ist als auch weil \u00fcber kurz oder lang durch die Distanz zu den Ereignissen der Einzug von Motiven in die Alltags- und Unterhaltungskultur nicht ausbleiben wird. Das kann man verurteilen und bedauern, \u00e4ndern wird man es dadurch nicht. Mit seiner Kritik, der Text benutze das Leid, um Effekt zu erzielen, umschrieb Hubert Winkels faktisch die Verfahrensweise von Unterhaltungsliteratur. \u00bbObsz\u00f6n\u00ab, wie es die Jury nannte, ist dabei weniger das Verfahren als solches, sondern die Spekulation auf einen Reflex seitens der Leserschaft, Literatur, die ein bestimmtes historisches Ereignis zitiert, automatisch einen h\u00f6heren Stellenwert beizumessen. Man gewinnt bei Beyers Text den Eindruck einer Falschetikettierung. Dies mag auch ein Grund f\u00fcr den Bei\u00dfreflex der Jury sein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">In einem anderen Fall aber wurde die vom Text geforderte Rezeptionshaltung allzu willig eingenommen: Wie eine Kontrastfolie wirken Lesung und Diskussion des Texts <em>Vierundsiebzig<\/em> von Ronya Othmann, gelesen am zweiten Tag, der den Publikumspreis erhielt.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Eine literarturkritische Besprechung des autobiographisch angelegten Berichts \u00fcber einen Genozid an den Jesiden im Jahr 2014 blieb fast g\u00e4nzlich aus. Teile der Jury verweigerten sich einem solchen sogar aus Respekt vor der Zeugenschaft der Autorin: \u00bbAls Literaturkritikerin bleibe ich, glaube ich, da einfach still\u00ab, bemerkte Hildegard Keller. Nora Gomringer schloss sich an. Von diesen Statements ausgehend, die den Beitrag als Reportage verstanden wissen wollten, m\u00fcsste man sagen: Der Text war in Klagenfurt fehl am Platz.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Mehrfach versuchte Insa Wilke, die Othmann eingeladen hatte, eine Rettung: \u00bbWir verdammen solche Texte zum Schweigen, wir schlie\u00dfen sie aus\u00ab, wenn aus Respekt vor autobiographischen Bez\u00fcgen dem\u00fctig geschwiegen werde.<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Die Frage \u203aK\u00f6nnen wir dar\u00fcber literaturkritisch sprechen?\u2039 ist eine wichtige, sie begegnet mir in letzter Zeit immer wieder, wenn es um Texte geht, die von Brustkrebs handeln und von einer Autorin geschrieben werden, die Brustkrebs hatte, sie begegnet mir bei Texten, die aus Foltergef\u00e4ngnissen berichten, und eben auch bei Texten, wie Ronya Othmann ihn geschrieben hat.<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Auf dieses Diskussionsangebot gingen Wilkes KollegInnen nicht ein und im Gespr\u00e4ch blieb die Betonung der Authentizit\u00e4t des Geschriebenen \u00fcberpr\u00e4sent.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Die Wirkung eines autobiographischen Texts untersch\u00e4tzte allerdings auch Wilke mit ihrem Pl\u00e4doyer, es m\u00fcsse \u00fcber derartige Texte gesprochen werden, \u00bbweil sie eine ureigene Frage der Literatur und auch der Kritik behandeln, n\u00e4mlich: Wie davon erz\u00e4hlen?\u00ab Weniger der von Othmann oftmals variierte Unsagbarkeitstopos aber brachte die Jury zum Schweigen, sondern die pers\u00f6nliche Betroffenheit der Autorin, die eine Art versch\u00e4mter Furcht auf Seiten der KritikerInnen hervorrief.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Eine Metakritik auf dem <a href=\"https:\/\/www.literaturcafe.de\/bachmannpreis-podcast-2019-hitzekollaps-der-literaturkritik\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Podcast des Literaturcaf\u00e9s<\/a> bringt es auf den Punkt: Die Diskutanten kommen zu dem Schluss, dass \u00bbeine potentiell interessante Diskussion von der Jury verweigert wurde\u00ab. Der Text h\u00e4tte in Klagenfurt als Literatur gelesen werden m\u00fcssen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Von den Diskussionen um die Texte Beyers und Othmanns bleibt der Eindruck zur\u00fcck, dass eine ungute moralische Verzagtheit in der Literaturkritik herrscht: Wo die Autorin als Zeugin f\u00fcr das Geschilderte einsteht, wird aus Respekt (und aus Vorsicht?) geschwiegen, wo der Autor Leidensgeschichten trivial ausschlachtet, wird seinem Text die Existenzberechtigung abgesprochen. Damit wird man beiden Texten nicht gerecht. Die Frage ist nicht, ob Literatur \u00bbdas darf\u00ab. Mit einem solchen letztlich hohlen und folgenlosen Verdikt verweigert sich die Literaturkritik wichtigeren Fragen, zum Beispiel denen, wie mit dem Einzug von trivialisierten Geschichten aus der NS-Zeit in die Unterhaltungsliteratur umgegangen werden kann und wie der unangenehmen Lage beizukommen ist, dass Opferschicksale offenbar erfolgreich (!) zur Aufwertung von Texten dienen. Was sagt das \u00fcber die Leserschaft? Was sagt es aber auch \u00fcber die Leserschaft, wenn sie sich zu einem Text mit autobiographischen Bez\u00fcgen nicht mehr kritisch verh\u00e4lt?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Othmanns Text muss sich die Zumutung gefallen lassen, als Literatur und nicht als Erfahrungsbericht gelesen zu werden. Die Literaturkritik muss das Wagnis eingehen, ihren Betroffenheitsmodus abzulegen, der nicht zuletzt einem Bangen vor dem \u00f6ffentlichen Shitstorm geschuldet sein d\u00fcrfte, welcher bei der kalten Auseinandersetzung mit Texten solchen Inhalts schnell aufzukommen droht. Beyers Romanauszug hingegen war als simpel gestrickte Unterhaltungsliteratur in Klagenfurt fehl am Platz. Das darf man so sagen. Allerdings darf dieser Text auch so geschrieben werden, und selbstverst\u00e4ndlich gelesen. Die Frage ist nicht, was Literatur darf, sondern wie man sie liest.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Zur Preistr\u00e4gerin des Ingeborg-Bachmann-Preises, Birgit Birnbacher, und den weiteren Preistr\u00e4gern: <a href=\"https:\/\/bachmannpreis.orf.at\/stories\/2987680\/\">https:\/\/bachmannpreis.orf.at\/stories\/2987680\/<\/a> (aufgerufen am 30.06.2019).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Text, Lesung und Diskussion zu Martin Beyers <em>Und ich war da<\/em> unter: <a href=\"https:\/\/bachmannpreis.orf.at\/stories\/2978618\/\">https:\/\/bachmannpreis.orf.at\/stories\/2978618\/<\/a> (aufgerufen am 30.06.2019).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Text, Lesung und Diskussion zu Ronya Othmanns <em>Vierundsiebzig<\/em> unter: <a href=\"https:\/\/bachmannpreis.orf.at\/stories\/2978634\/\">https:\/\/bachmannpreis.orf.at\/stories\/2978634\/<\/a> (aufgerufen am 30.06.2019).<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #e63348; font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><em>Die Germanistin <a style=\"color: #e63348;\" href=\"http:\/\/www.zfl-berlin.org\/person\/fischer-clara.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Clara Fischer<\/a> promoviert am ZfL in dem Projekt <a style=\"color: #e63348;\" href=\"http:\/\/www.zfl-berlin.org\/projekt\/experimentierfeld-versepos-19181933.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Experimentierfeld Versepos (1918\u20131933)<\/a>.\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><span style=\"font-weight: 400;\">VORGESCHLAGENE ZITIERWEISE: Clara Fischer: Trivalit\u00e4t und Zeugenschaft: Was darf Literatur? Ein Gedanke anl\u00e4sslich des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs 2019, in: ZfL BLOG, 3.7.2019, [<a href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2019\/07\/03\/clara-fischer-trivialitaet-und-zeugenschaft-was-darf-literatur-ein-gedanke-anlaesslich-des-ingeborg-bachmann-wettbewerbs-2019\/\">https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2019\/07\/03\/clara-fischer-trivialitaet-und-zeugenschaft-was-darf-literatur-ein-gedanke-anlaesslich-des-ingeborg-bachmann-wettbewerbs-2019\/<\/a><\/span><span style=\"font-weight: 400;\">].<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20190703-01\">https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20190703-01<\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p><script type=\"application\/ld+json\">\n{\n  \"@context\": \"http:\/\/schema.org\",\n  \"@type\": \"CreativeWork\",\n  \"@id\": \"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20190703-01\",\n  \"url\": \"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2019\/07\/03\/clara-fischer-trivialitaet-und-zeugenschaft-was-darf-literatur-ein-gedanke-anlaesslich-des-ingeborg-bachmann-wettbewerbs-2019\/\",\n  \"additionalType\": \"Blogpost\",\n  \"name\": \"TRIVIALIT\u00c4T UND ZEUGENSCHAFT: WAS DARF LITERATUR? 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