{"id":1313,"date":"2019-12-18T16:35:29","date_gmt":"2019-12-18T14:35:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/?p=1313"},"modified":"2025-03-03T12:59:33","modified_gmt":"2025-03-03T10:59:33","slug":"hanna-hamel-nachbarschaften-nachlese-zu-den-zfl-literaturtagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2019\/12\/18\/hanna-hamel-nachbarschaften-nachlese-zu-den-zfl-literaturtagen\/","title":{"rendered":"Hanna Hamel: NACHBARSCHAFTEN. Nachlese zu den ZfL-Literaturtagen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Nachbarschaft ist ein ambivalentes Verh\u00e4ltnis. In kaum einer anderen Beziehung liegen Distanz und N\u00e4he, Freundschaft und Feindschaft, \u00d6ffentlichkeit und Intimit\u00e4t so nah beieinander. Die r\u00e4umliche N\u00e4he verlangt eine eigene Form des Abstandhaltens, damit Nachbarn einander \u00fcber l\u00e4ngere Zeit und auf engem Raum ertragen k\u00f6nnen. Nachbarn sind aneinander gebunden, auch wenn sich ihre Lebensvollz\u00fcge bis auf den geteilten Ort in keiner Weise gleichen. Gerade der Wunsch nach Distanz und klaren Grenzen scheint deshalb oftmals der einzige Ber\u00fchrungspunkt ihrer Interessen zu sein. Der Lyriker Robert Frost hat dieses Verh\u00e4ltnis in seinem Gedicht <em>Mending Wall<\/em> lakonisch auf den Punkt gebracht: \u00bbGood fences make good neighbours.\u00ab<!--more--><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Nachbarschaft bedeutet aber auch die exemplarische Beziehung zum N\u00e4chsten und steht daher in einer Tradition mit der N\u00e4chstenliebe.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Der Nachbar oder die Nachbarin tritt nie allein, sondern immer in einem gemeinschaftlichen Gef\u00fcge auf. Erst das Geflecht von Beziehungen, und seien sie noch so lose, stiftet Nachbarschaft. Nachbarschaft kann man deshalb auch als Inbegriff zwischenmenschlicher Beziehungen verstehen, als eine Form der Offenheit f\u00fcr den Anderen. Der Philosoph S\u00f8ren Kierkegaard spricht der N\u00e4chstenliebe sogar grundlegendere Bedeutung zu als der Liebe zu ausgew\u00e4hlten Personen, mit denen man freiwillig eine intime Beziehung eingeht:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: helvetica;\">\u00bb[G]ibt es nur zwei Menschen, so ist der andere Mensch der N\u00e4chste; gibt es Millionen, so ist jeder von diesen der N\u00e4chste, der einem wiederum n\u00e4her ist als \u203ader Freund\u2039 und \u203adie Geliebte\u2039, insofern diese beiden, da sie ja Gegenstand einer Vorliebe sind, so ungef\u00e4hr gemeinsame Sache machen mit der Selbstliebe, die in dem einen ist.\u00ab<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> <\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Nachbarschaftsbeziehungen, die man sich nur bedingt aussuchen kann, stehen in dieser Hinsicht immer auch unter dem Druck eines ethischen Anspruchs.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Nachbarschaften k\u00f6nnen sich also in einem breiten Spektrum zwischen Abgrenzung, Indifferenz und starken gemeinschaftlichen Gef\u00fchlen und Interessen entfalten. Die <a href=\"https:\/\/www.zfl-berlin.org\/veranstaltungen-detail\/items\/nachbarschaft.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">ZfL-Literaturtage<\/a>, die am 22. und 23. November 2019 im Literaturhaus Berlin in der Fasanenstra\u00dfe stattfanden, haben deshalb den Versuch unternommen, unterschiedliche Sichtweisen auf das Thema zu beleuchten. Dazu waren acht Autor*innen und eine Soziologin eingeladen, aus ihren Texten zu lesen bzw. ihre Forschungsfragen zu pr\u00e4sentieren und im Anschluss \u00fcber Nachbarschaften zu sprechen. Denn zur Nachbarschaft geh\u00f6rt auch ganz wesentlich der Austausch \u2013 im konkreten Fall zwischen den Autor*innen, den wissenschaftlichen Gespr\u00e4chspartner*innen, dem interessierten Publikum und nat\u00fcrlich zwischen dem ZfL und der langj\u00e4hrigen \u00bbNachbar\u00ab-Institution, dem Literaturhaus Berlin.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_1314\" aria-describedby=\"caption-attachment-1314\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1314 size-medium\" src=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_2761-300x225.jpg\" alt=\"Ulrike Vedder (li.), Anke Stelling (re.)\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_2761-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_2761.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1314\" class=\"wp-caption-text\">Ulrike Vedder (li.), Anke Stelling (re.)<\/figcaption><\/figure>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">In den Lesungen wurde rasch die hohe Aktualit\u00e4t des Themas deutlich. <strong>Anke Stelling<\/strong> las aus ihrem Roman <em>Sch\u00e4fchen im Trockenen<\/em> (2018), der in diesem Jahr den Preis der\u00a0<\/span><span style=\"font-family: helvetica;\">Leipziger Buchmesse erhalten hat. Vermittelt \u00fcber die Geschichte der Erz\u00e4hlerin, deren Untermietvertrag sich mit der lange Zeit bestehenden Freundschaftsbeziehung zu den Vermietern aufzul\u00f6sen droht, thematisiert der Roman die aktuelle Wohnungsknappheit und die Konkurrenz um Wohnraum in Berlin. Mit dem drohenden Verlust der gewohnten vier W\u00e4nde stellt sich auch die Frage nach der eigenen Lebensform: Der Erz\u00e4hlerin, die als Schriftstellerin mit den Anforderungen ihres Familienlebens k\u00e4mpft, werden die sozialen Unterschiede zu ihren Freunden \u2013 und Vermietern \u2013 in eben jenem Moment besonders bewusst, als diese sich zu einer Baugenossenschaft zusammenschlie\u00dfen. Der Blick auf das soziale Umfeld als (potentielle) Nachbarschaft hat auch in <strong>Jan Brandt<\/strong>s <\/span><em style=\"font-family: helvetica;\">Ein Haus auf dem Land\/Eine Wohnung in der Stadt<\/em><span style=\"font-family: helvetica;\"> (2019) ern\u00fcchternden Charakter. Einmal aus Ostfriesland in die Stadt geflohen, entwickelt der Erz\u00e4hler in Berlin gegen\u00fcber den Gangsta-Rapper-Nachbarn selbst Sanktionsmechanismen, denen er mit dem Ortswechsel vom Land eigentlich entkommen wollte. Umgekehrt erweist sich auch das Haus des Urgro\u00dfvaters, das im ostfriesischen Ihrhove steht, nicht als geeigneter Zufluchtsort vor dem sozialen und finanziellen Druck, der das Wohnen und Leben in der Stadt pr\u00e4gt. Reizvoll wirkt h\u00e4ufig das, was man aus dem Fenster und in der Ferne zu sehen glaubt: <strong>Helene Hegemann<\/strong>s junge Protagonistin in <\/span><em style=\"font-family: helvetica;\">Bungalow<\/em><span style=\"font-family: helvetica;\"> (2018) beobachtet aus der Mietskaserne die attraktiven neuen Nachbarn, ein Schauspielerpaar aus dem Bungalow von gegen\u00fcber. Der soziale Neid erscheint in diesem Szenario baulich f\u00f6rmlich in Stein gemei\u00dfelt: Angelegt an die reale Architektur des Berliner Hansaviertels befindet sich der Wohnraum einiger weniger Privilegierter inmitten von gro\u00dfen und hohen Mietsh\u00e4usern.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Aber nicht nur der Blick auf das unerreichbare Andere, auch die pl\u00f6tzliche N\u00e4he des Fremden oder das Hereinbrechen von Gewalt in den gesch\u00fctzten, vertrauten Raum kann die Wahrnehmung der eigenen Nachbarschaft transformieren. Der Erz\u00e4hler aus <em>Der traurige Gast<\/em> (2019) von <strong>Matthias Nawrat<\/strong> flaniert und sitzt einigerma\u00dfen versonnen in Berlin. Als er vom Anschlag auf dem Breitscheidplatz erf\u00e4hrt, transformiert das Ereignis vor\u00fcbergehend seine Wahrnehmung der Nachbarn und ihrer Sprachen; Gewohnheit oder auch Ignoranz weichen einer \u00fcberaufmerksamen Angst.\u00a0<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_1316\" aria-describedby=\"caption-attachment-1316\" style=\"width: 225px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_2805.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1316 size-medium\" src=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_2805-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_2805-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_2805.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 85vw, 225px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1316\" class=\"wp-caption-text\">Pola Gro\u00df (li.), Norbert Scheuer (re.)<\/figcaption><\/figure>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Nachbarschaft besteht aber nicht nur zwischen R\u00e4umen und H\u00e4usern. Im Deutschen bezeichnet der Begriff doppeldeutig auch die Menschen, die zu einem recht losen und potentiell offenen sozialen Gef\u00fcge z\u00e4hlen. Das kann eine Zufallsgemeinschaft von Zimmernachbarn im Internat sein, wie in <strong>Maruan Paschen<\/strong>s Roman <em>Kai<\/em> (2014), oder eine Gruppe von Ganoven in der Wiener Unterwelt der Nachkriegszeit, die <strong>David Schalko<\/strong> in Form der \u00bbErdberger Spedition\u00ab in seinem Roman <em>Schwere Knochen<\/em> (2018) portr\u00e4tiert. Heute entkoppeln die sozialen Medien die Nachbarschaft au\u00dferdem zusehends von der pers\u00f6nlichen Begegnung im geteilten Raum. Soziale Gruppen, die sich Tag f\u00fcr Tag im Supermarktcaf\u00e9 treffen, wie es die kleinst\u00e4dtische Gemeinschaft von Alten in <strong>Norbert Scheuer<\/strong>s Roman <em>Am Grund des Universums<\/em> (2017) tut, wirken unter ihren Zeitgenossen rasch anachronistisch und vom Wandel ihrer Umwelt bedroht.<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_1318\" aria-describedby=\"caption-attachment-1318\" style=\"width: 225px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_2636-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1318 size-medium\" src=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_2636-1-225x300.jpg\" alt=\"Hannes Bajohr (li.), Rasha Abbas (re.)\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_2636-1-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_2636-1.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 85vw, 225px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1318\" class=\"wp-caption-text\">Hannes Bajohr (li.), Rasha Abbas (re.)<\/figcaption><\/figure>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Schlie\u00dflich gibt es Nachbarschaftsbeziehungen auch zwischen L\u00e4ndern und Sprachen, zwischen denen sich Sprecher*innen und \u00dcbersetzer*innen hin- und herbewegen und vermitteln, indem sie neu hervorbringen, was bereits an einem anderen Ort auf andere Weise gesagt wurde. In <strong>Rasha Abbas<\/strong>\u2019 Lesung aus <em>Die Erfindung der deutschen Grammatik<\/em> (2016) wurden die absurden Herausforderungen des Ankommens im scheinbar so weltoffenen Berlin deutlich. Im Humor findet sich aber m\u00f6glicherweise ein Ausweg, wenn sich die Perspektiven von Au\u00dfen und Innen verkehren oder verschwimmen k\u00f6nnen; so etwa, wenn die Protagonistin zum Jobcenter in den Osten der Stadt f\u00e4hrt und in der U-Bahn eine geradezu exotische Begegnung mit \u00bbden Deutschen\u00ab macht, von denen sie in Neuk\u00f6lln immer nur geh\u00f6rt, die sie aber nie zu Gesicht bekommen hat.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #e63348; font-family: helvetica;\">***<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Nachbarschaften \u2013 so zeigt der erste Eindruck der ZfL-Literaturtage \u2013 ersch\u00f6pfen sich nicht in einem kartographierbaren, r\u00e4umlichen Areal und sie sind keinesfalls nur positiv konnotiert. Vielmehr geh\u00f6ren zu ihnen auch die Ambivalenzen, die \u00dcbergriffe und die uneindeutigen Grenzen. Nachbarschaften k\u00f6nnen gef\u00e4hrlich sein und nicht zuletzt kompromittieren. Insofern ist es vielleicht bezeichnend, dass ausgerechnet bei Martin Heidegger, der mit seinem Werk selbst in einer h\u00f6chst problematischen intellektuellen Nachbarschaft steht, eine der treffendsten Bemerkungen zum Thema zu finden ist. In seinem 1957 gehaltenen Vortrag \u00bbZum Wesen der Sprache\u00ab l\u00e4sst sich lesen: <\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: helvetica;\">\u00bbMan lebt in ihr und k\u00e4me in Verlegenheit, sollte man sagen, worin die Nachbarschaft bestehe.\u00ab<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">In unserem Forschungsprojekt zu \u00bbNachbarschaften in der Berliner Gegenwartsliteratur\u00ab wird es deshalb nicht so sehr darum gehen, zu definieren, was Nachbarschaft denn nun sei, sondern vielmehr darum, Nachbarschaftsbeziehungen an unterschiedlichsten Orten in ihren verschiedenen Formen ausfindig zu machen und ihre Eigenheiten zu ergr\u00fcnden. Der Gestaltungswille der Literatur zeugt von dem Wunsch, Beziehungen und Nachbarschaften auch dort darzustellen, wo sie bislang nicht oder nur andeutungsweise sichtbar waren. Literatur nimmt sich au\u00dferdem derjenigen Nachbarschaften an, die zu fragil oder beweglich sind, um sie in Initiativen und Institutionen zu fassen. Gegenwartsliteratur, die entweder inhaltlich oder \u00fcber ihren Produktionsort einen Bezug zu Berlin oder dem Berliner Umland hat, bildet deshalb den Ausgangspunkt der Untersuchungen. Die Literatur stellt, wie es auch die Stadtsoziologin <strong>Anna Steigemann<\/strong> in ihrem Vortrag bei den ZfL-Literaturtagen getan hat, nicht nur die Frage, was Nachbarschaft ist, sondern auch, \u00bbwie sie geht\u00ab. Dieser Frage an der Schnittstelle von hochaktuellen sozialen Debatten und Perspektiven der Literatur nachzugehen, wird in den kommenden drei Jahren Aufgabe des Projekts sein. Dazu wollen wir eine Reihe von Veranstaltungen mit Kooperationspartnern an verschiedenen Orten in Berlin durchf\u00fchren, bei denen Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Disziplinen und Autor*innen eingeladen sind, sich auszutauschen. Daraus soll schlie\u00dflich eine \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche digitale Anthologie hervorgehen, die die verschiedenen Facetten der Nachbarschaft sammelt, abbildet, miteinander verkn\u00fcpft und dazu einl\u00e4dt, sich selbst in den Berliner (Literatur-)Nachbarschaften zu bewegen.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #e63348; font-family: helvetica;\"><em>Die Literaturwissenschaftlerin <a href=\"https:\/\/www.zfl-berlin.org\/person\/hamel.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hanna Hamel<\/a> leitet das ZfL-Forschungsprojekt \u00bb<\/em><a style=\"color: #e63348;\" href=\"https:\/\/www.zfl-berlin.org\/projekt\/nachbarschaften-in-der-berliner-gegenwartsliteratur.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>Stadt, Land, Kiez. Nachbarschaften in der Berliner Gegenwartsliteratur<\/em><\/a><em>\u00ab.<\/em><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Vgl. dazu Kenneth Reinhard: \u00bbNeighbour\u00ab, in: Barbara Cassin (Hg.): <em>Dictionary of Untranslatables. A Philosophical Lexicon<\/em>, \u00fcbers. v. Steven Rendall u.a., Princeton u. Oxford 2014, S. 706-712.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> S\u00f6ren Kierkegaard: <em>Der Liebe Tun<\/em>, Bd. 1, G\u00fctersloh <sup>2<\/sup>1989, S. 26.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Die Veranstaltung war zugleich Auftakt des Forschungsprojekts \u00bb<a href=\"https:\/\/www.zfl-berlin.org\/projekt\/nachbarschaften-in-der-berliner-gegenwartsliteratur.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Stadt, Land, Kiez. Nachbarschaften in der Berliner Gegenwartsliteratur<\/a>\u00ab, an dem seit dem Sommer 2019 am ZfL gearbeitet wird.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Martin Heidegger: \u00bbDas Wesen der Sprache\u00ab, in: ders.: <em>Unterwegs zur Sprache<\/em>, Pfullingen <sup>3<\/sup>1965, S. 159\u2013216, hier S. 188.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><span style=\"font-weight: 400;\">VORGESCHLAGENE ZITIERWEISE: Hanna Hamel: Nachbarschaften. Nachlese zu den ZfL-Literaturtagen, in: ZfL BLOG, 18.12.2019, [<a href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2019\/12\/18\/hanna-hamel-nachbarschaften-nachlese-zu-den-zfl-literaturtagen\/\">https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2019\/12\/18\/hanna-hamel-nachbarschaften-nachlese-zu-den-zfl-literaturtagen\/<\/a><\/span><span style=\"font-weight: 400;\">].<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20191218-01\">https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20191218-01<\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p>{<br \/>\n&#8222;@context&#8220;: &#8222;http:\/\/schema.org&#8220;,<br \/>\n&#8222;@type&#8220;: &#8222;CreativeWork&#8220;,<br \/>\n&#8222;@id&#8220;: &#8222;https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20191218-01&#8220;,<br \/>\n&#8222;url&#8220;: &#8222;https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2019\/12\/18\/hanna-hamel-nachbarschaften-nachlese-zu-den-zfl-literaturtagen\/&#8220;,<br \/>\n&#8222;additionalType&#8220;: &#8222;Blogpost&#8220;,<br \/>\n&#8222;name&#8220;: &#8222;NACHBARSCHAFTEN. 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