{"id":1607,"date":"2020-11-18T11:34:34","date_gmt":"2020-11-18T09:34:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/?p=1607"},"modified":"2025-03-03T12:08:32","modified_gmt":"2025-03-03T10:08:32","slug":"pola-gross-sehnsucht-nach-stil-um-1900","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2020\/11\/18\/pola-gross-sehnsucht-nach-stil-um-1900\/","title":{"rendered":"Pola Gro\u00df: SEHNSUCHT NACH STIL (um 1900)"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Der \u00dcbergang vom 19. ins 20. Jahrhundert wurde von den Zeitgenoss*innen als markante Epochenwende erfahren. Die deutsche Literatur sei \u00bban einem Wendepunkt ihrer Entwicklung angelangt, von welchem sich der Blick auf eine eigenartige bedeutsame Epoche er\u00f6ffnet\u00ab<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> \u2013 so sah es die dem Naturalismus nahestehende Berliner <em>Freie litterarische Vereinigung \u00bbDurch!\u00ab<\/em> in ihren 1886 im Organ des Allgemeinen Deutschen Schriftstellerverbandes formulierten Thesen zur Moderne. In \u00e4hnlich programmatischer Weise beschrieb wenig sp\u00e4ter der Feuilletonist Friedrich Michael Fels in Wien den Zeitgeist:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: helvetica;\">\u00bbWir stehen an der Grenzscheide zweier Welten; was wir schaffen, ist nur Vorbereitung auf ein k\u00fcnftiges Gro\u00dfes, das wir nicht kennen, kaum ahnen.\u00ab<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/span><span style=\"font-family: helvetica;\"><!--more--><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Insbesondere dieses Zitat wird immer wieder angef\u00fchrt, um das Epochenbewusstsein der literarischen Moderne zu beschreiben. Es dr\u00fcckt sowohl das Gef\u00fchl des Aufbruchs als auch die Verunsicherung \u00fcber das aus, was kommt. Gr\u00fcnde f\u00fcr das Gef\u00fchl, an einer Zeitenwende zu stehen, gab es genug. Die Industrialisierung und die funktionale Ausdifferenzierung der Gesellschaft hatten zu einer Aufl\u00f6sung \u00fcberlieferter Semantiken und dem Empfinden gef\u00fchrt, dass gemeinsame Werte und Praktiken langsam zerbrachen.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Auch der rasante Aufstieg der Massenmedien Fotografie und Film sowie die Entstehung einer urbanen Unterhaltungs- und Zerstreuungskultur erodierten die bisher relativ festgef\u00fcgten Wertungs- und Geschmackskonventionen. Die Kunst geriet dar\u00fcber in eine (Subjekt- und Sprach-)Krise und fand sich angesichts der einschneidenden gesellschaftlichen und \u00e4sthetischen Ver\u00e4nderungen auf der Suche nach neuen Gegenst\u00e4nden und Darstellungsformen. Dadurch r\u00fcckten Stilfragen in den Fokus, was im <em>Magazin f\u00fcr die Litteratur<\/em> zu erkl\u00e4ren versucht wurde:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: helvetica;\">\u00bbDie Sprache ver\u00e4ndert sich immer nach den jeweiligen Tendenzen der Zeitperiode. So ist auch der Stil wandelbar. In einer Zeit, wo eine alte Welt zur Neige geht und eine neue beginnt, da tauchen gro\u00dfe Probleme auf, da erf\u00fcllt die Gem\u00fcter neues Streben, neue Gedanken brechen sich Bahn. Und alles dieses Neue will sich in der Schreibweise einen Ausdruck verschaffen. Aber noch ist es unklar, g\u00e4hrend [sic!], verworren, dieses Neue. Die verschiedensten Anschauungen sto\u00dfen gegeneinander, und jede einzelne will sich schon \u00e4u\u00dferlich als etwas Besonderes dokumentieren. So haben wir diese Menge von neuen eigent\u00fcmlichen Stilarten in der Gegenwart.\u00ab<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Nicht von ungef\u00e4hr spricht die Literaturwissenschaft vom Stilpluralismus der Jahrhundertwende, der durch eine Gleichzeitigkeit und \u00dcberbietungslogik der verschiedenen literarischen Str\u00f6mungen gekennzeichnet ist. Besonders deutlich wird dieses Nebeneinander mit Blick auf das Jahr 1892, in dem Hauptwerke des poetischen Realismus (Fontanes <em>Frau Jenny Treibel<\/em>) und des Naturalismus (Hauptmanns <em>Weber<\/em>) ebenso erschienen wie Stefan Georges Gedichtzyklus <em>Algabal<\/em>, der dem Fin de Si\u00e8cle zugerechnet wird.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Und im selben Jahr, in dem Hermann Bahr die \u00dcberwindung des Naturalismus proklamierte \u2013 der in der deutschsprachigen Literatur gerade erst seine Bl\u00fctezeit erreicht hatte \u2013, wandte der Philosoph Fritz Mauthner sich bereits vehement gegen die Literatur des Fin de Si\u00e8cle, die ebenfalls gerade erst im Entstehen begriffen war. Kurz darauf polemisierte Karl Kraus in seinem Artikel <em>Zur \u00dcberwindung des Hermann Bahr<\/em> gegen die permanente Suche nach dem \u00bballerneuesten Stil\u00ab.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Die Zeit vor der Jahrhundertwende ist also einerseits durch eine extreme Beschleunigung und ein Modernit\u00e4tsstreben charakterisiert, das sich gegen alles \u203aAlte\u2039 richtete. Andererseits f\u00fchrte die Krisenerfahrung zum Wunsch nach einem einheitlichen Stil, wie es ihn in der Vergangenheit gegeben habe. An einer \u00c4u\u00dferung Hugo von Hofmannsthals l\u00e4sst sich erkennen, dass der \u00c4sthetizismus der Moderne eine Auseinandersetzung mit vergangenen Kunstformen also keineswegs ausschloss:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: helvetica;\">\u00bbWir sind fast alle in der einen oder anderen Weise in eine durch das Medium der K\u00fcnste angeschaute, stilisierte Vergangenheit verliebt.\u00ab<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Selbst naturalistische Autoren bezogen sich bei ihrer Suche nach dem neuen Stil auf die \u203aAlten\u2039: Der Schriftsteller Conrad Alberti etwa sprach von einem \u00bbShakespeare- und einem Moli\u00e8re-Stil\u00ab als den \u00bballein vollendeten Kunststilen\u00ab, an denen sich zeitgen\u00f6ssische Schriftsteller*innen zu orientieren h\u00e4tten.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Diese Ausrichtung an der Tradition ist angesichts von \u00dcberwindungspostulaten und der permanenten Suche nach dem \u203aNeuen\u2039 mehr als erstaunlich. Denn die Rede von der Stilisierung der Vergangenheit beschreibt genau jenes \u00e4sthetische Verfahren, das gemeinhin als Hauptvorwurf gegen Kitsch gerichtet wird. Nicht von ungef\u00e4hr entsteht auch der Kitschbegriff um die Jahrhundertwende, zu einer Zeit, als neue industrielle Produktionsverfahren die Voraussetzung daf\u00fcr schufen, k\u00fcnstlerische und kunstgewerbliche Artefakte massenhaft und billig herzustellen. Au\u00dfer ihrer Gleichzeitigkeit gibt es jedoch noch weitere Ber\u00fchrungspunkte von Stil und Kitsch um 1900: Kitsch wird \u00fcber die Nachahmung von vergangenen Stilen und Epochen bestimmt und zugleich reagieren die Stilbem\u00fchungen der Moderne auf Kitsch, wie Hans Ulrich Gumbrecht bemerkt:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: helvetica;\">\u00bbErst in der Reaktion auf vergangenheitsorientierte Massenproduktion wurde \u203aStil\u2039 zum Programmbegriff eines seine Unabh\u00e4ngigkeit vom Vergangenen affirmierenden Welten-Schaffens der K\u00fcnstler\u00ab.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Dass dieses \u203aWelten-Schaffen\u2039 l\u00e4ngst nicht so unabh\u00e4ngig von der Tradition war, wie hier von ihm angedeutet, entgeht auch Gumbrecht nicht. Seine Einsch\u00e4tzung beschreibt allerdings recht genau das Selbstverst\u00e4ndnis fast aller k\u00fcnstlerischen Stilrichtungen um 1900. Demnach ist Kitsch das absolute Gegenteil von Kunst. Jede Str\u00f6mung versuchte, den eigenen Stil zu profilieren, indem andere Stile als Kitsch diskreditiert wurden. Die Naturalisten von <em>\u00bbDurch!\u00ab<\/em> k\u00fcndigten den \u00bbKampf\u00ab gegen \u00bbdie \u00fcberlebte Epigonenklassizit\u00e4t\u00ab an<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> und richteten sich damit gegen die \u00e4sthetizistische Verehrung der Antike. Bahr wiederum stellte Oscar Wildes Schwelgen in der Vergangenheit ebenso unter Kitschverdacht wie Georges radikalen \u00c4sthetizismus. Aber auch er selbst bekam sein Fett weg; der Feuilletonist Curt Grottewitz bezeichnete seine Schreibweise als \u00bbSchwulst\u00ab, der keineswegs einen neuen Stil pr\u00e4ge, sondern blo\u00df \u00bbein Zeichen des Ausgangs einer alten Richtung\u00ab sei.<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Sowohl Stil als auch Kitsch wurden von Kunstschaffenden und Kritiker*innen als Kampfbegriffe eingesetzt, um sich von unliebsamen \u00e4sthetischen Positionen abzugrenzen. Mit Blick auf die Jahrhundertwende stellt sich daher die Frage, ob die allgegenw\u00e4rtige Suche nach dem angemessenen Stil um 1900 m\u00f6glicherweise gar nicht ohne den Kitsch als Kippfigur zu verstehen ist. Denn was an der angewandten Kunst als Kitsch abgewertet wird, schl\u00e4gt etwa im Jugendstil in Stil um. Umgekehrt wird Stil zu Kitsch, wenn der \u00c4sthetizismus den naturalistischen Stil zum Sozialkitsch erkl\u00e4rt oder der Naturalist Arno Holz die als Trivialschriftstellerinnen verschrienen Lyrikerinnen Friederike Kempner und Johanna Ambrosius in einem Atemzug mit den Mitgliedern des \u00e4sthetizistischen George-Kreises nennt und diesen die Produktion ganz \u00e4hnlichen Kitschs vorwirft: \u00bbNoch nie waren so abenteuerlich gestopfte Wortw\u00fcrste in so kunstvolle Ornamentik gebunden.\u00ab<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Versteht man die Stil- und Kitschdiskurse um 1900 als aufeinander bezogen, erscheinen der \u00bbWille nach Stil\u00ab<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a> und die Abwertung anderer \u00e4sthetischer Positionen als Kitsch allerdings nicht nur als Abgrenzungs- und Distinktionsversuche, sondern auch als Krisenl\u00f6sungsstrategien zur Bew\u00e4ltigung der einschneidenden gesellschaftlichen wie \u00e4sthetischen Ver\u00e4nderungsprozesse der Epochenwende. Die Frage, inwiefern das, was im Kitsch abgewertet wird, bereits im Stil \u2013 auch im \u00bballerneusten Stil\u00ab \u2013 drinsteckt, wurde \u00fcbrigens schon 1922 von Robert Musil beantwortet, der das zeitgen\u00f6ssische Verst\u00e4ndnis von Stil und Kitsch augenzwinkernd umkehrte:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: helvetica;\">\u00bb[A]ber man gebiert nicht auf geheimnis\u00advolle Weise einen neuen Stil: Stil wird immer von den Nachl\u00e4ufern gemacht; wenn sie ganz weit hintendreinlaufen, so da\u00df sie die Spitze nicht mehr sehen, werden sie Vorl\u00e4ufer.\u00ab<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: helvetica; color: #e63348;\"><em>Die Literaturwissenschaftlerin Pola Gro\u00df arbeitet am ZfL an ihrem Projekt \u00bb<a style=\"color: #e63348;\" href=\"https:\/\/www.zfl-berlin.org\/projekt\/stil-und-kitsch-um-1900.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Stil und Kitsch um 1900<\/a>\u00ab. <span class=\"text\">Ihr Beitrag erschien erstmals auf <\/span><span class=\"text\">dem Faltblatt zum Jahresthema des ZfL 2020\/21, \u00bb<a href=\"https:\/\/www.zfl-berlin.org\/projekt\/epochenwenden.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Epochenwenden<\/a>\u00ab.<\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> \u00bbZehn Thesen der freien litterarischen Vereinigung \u203aDurch!\u2039\u00ab, in: <em>Das Magazin f\u00fcr die Literatur des In- und Auslandes<\/em> 55 (1886), S. 810.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Friedrich Michael Fels: \u00bbDie Moderne\u00ab, in: <em>Moderne Rundschau<\/em> 4 (1891), S.\u00a079\u201381, hier S. 80.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Vgl. Horst Thom\u00e9: \u00bbModernit\u00e4t und Bewusstseinswandel in der Zeit des Naturalismus und des Fin de si\u00e8cle\u00ab, in: <em>Hansers Sozialgeschichte der deutschen Literatur<\/em>, Bd. 7: <em>Naturalismus, Fin de Si\u00e8cle, Expressionismus, 1890\u20131918<\/em>, hg. von York-Gothart Mix, M\u00fcnchen\/Wien 2000, S. 15\u201327, insb. S. 16\u201318.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Curt Grottewitz: \u00bbNeuer Stil und neue Sch\u00f6nheit\u00ab, in: <em>Das Magazin f\u00fcr Litteratur<\/em> 60 (1891), S. 85\u201387, hier S. 85.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Vgl. Philip Ajouri: <em>Literatur um 1900. Naturalismus \u2013 Fin de Si\u00e8cle \u2013 Expressionismus<\/em>, Berlin 2009, S. 43.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Karl Kraus: \u00bbZur \u00dcberwindung des Hermann Bahr\u00ab, in: <em>Die Gesellschaft<\/em> 9 (1893), S. 631.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Hugo von Hofmannsthal: \u00bbWalter Pater\u00ab [1894], in: ders.: <em>Blicke. Essays<\/em>, hg. von Thomas Fritz, Leipzig 1987, S. 57.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Conrad Alberti: \u00bbDie beiden Stile\u00ab, in: <em>Neue Revue<\/em> 46 (1895), S. 1443\u20131449, hier S. 1449.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Hans Ulrich Gumbrecht: \u00bbSchwindende Stabilit\u00e4t der Wirklichkeit. Eine Geschichte des Stilbegriffs\u00ab, in: ders.\/K. Ludwig Pfeiffer (Hg.): <em>Stil. Geschichten und Funktionen eines kulturwissenschaftlichen Diskurselements<\/em>, Frankfurt a.\u00a0M. 1986, S. 766 f.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Vgl. Anm. 1.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Vgl. Anm. 4, S. 86.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Arno Holz: \u00bbSelbstanzeige. Phantasus\u00ab, in: <em>Die Zukunft<\/em> 23 (1898), S. 210\u2013219, hier S. 210.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Rudolf Wustmann: <em>Weimar und Deutschland 1815\u20131915<\/em>, Weimar 1915, S. 358.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> Robert Musil: \u00bbStilgeneration und Generationsstil\u00ab, in: ders.: <em>Gesammelte Werke 7: Kleine Prosa. Aphorismen. Autobiographisches<\/em>, Reinbek 1978, S. 664\u2013667, hier S. 666.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><span style=\"font-weight: 400;\">VORGESCHLAGENE ZITIERWEISE: Pola Gro\u00df: Sehnsucht nach Stil (um 1900), in: ZfL BLOG, 18.11.2020, [<a href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2020\/11\/18\/pola-gross-sehnsucht-nach-stil-um-1900\/\">https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2020\/11\/18\/pola-gross-sehnsucht-nach-stil-um-1900\/<\/a><\/span><span style=\"font-weight: 400;\">].<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20201118-01\">https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20201118-01<\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p><script type=\"application\/ld+json\">\n{\n  \"@context\": \"http:\/\/schema.org\",\n  \"@type\": \"CreativeWork\",\n  \"@id\": \"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20201118-01\",\n  \"url\": \"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2020\/11\/18\/pola-gross-sehnsucht-nach-stil-um-1900\/\",\n  \"additionalType\": \"Blogpost\",\n  \"name\": \"SEHNSUCHT NACH STIL (um 1900)\",\n  \"author\": {\n    \"name\": \"Pola Gro\u00df\",\n    \"givenName\": \"Pola\",\n    \"familyName\": \"Gro\u00df\",\n    \"@type\": \"Person\",\n    \"@id\": \"https:\/\/orcid.org\/0009-0003-2572-7425\"\n  },\n  \"inLanguage\": \"de\",\n  \"dateCreated\": \"2020-11-18\",\n  \"datePublished\": 2020,\n  \"schemaVersion\": \"http:\/\/datacite.org\/schema\/kernel-4\",\n  \"publisher\": {\n    \"@type\": \"Organization\",\n    \"name\": \"Leibniz-Zentrum f\u00fcr Literatur- und Kulturforschung \"\n  },\n  \"provider\": {\n    \"@type\": \"Organization\",\n    \"name\": \"datacite\"\n  }\n}\n<\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der \u00dcbergang vom 19. ins 20. 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