{"id":1622,"date":"2020-11-24T11:09:53","date_gmt":"2020-11-24T09:09:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/?p=1622"},"modified":"2025-03-03T12:07:21","modified_gmt":"2025-03-03T10:07:21","slug":"henning-trueper-humanitaere-und-historische-brueche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2020\/11\/24\/henning-trueper-humanitaere-und-historische-brueche\/","title":{"rendered":"Henning Tr\u00fcper: HUMANIT\u00c4RE UND HISTORISCHE BR\u00dcCHE"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><span style=\"color: #e63348;\">I.<\/span> Dass die Zeit kontinuierlich verl\u00e4uft, dass ihre Unterteilung stets ein blo\u00dfer Akt der Willk\u00fcr ist, dass bei jeder Ver\u00e4nderung, gleich wie tief der Einschnitt erscheint, vieles auch unver\u00e4ndert bleibt \u2013 diese und \u00e4hnliche Annahmen geh\u00f6ren zu den kaum verr\u00fcckbaren geschichtswissenschaftlichen Grund\u00fcberzeugungen, denen gegen\u00fcber sich jede kulturwissenschaftliche Frage nach Diskontinuit\u00e4ten oder Br\u00fcchen im historischen Geschehen von vornherein im Nachteil befindet.\u00a0Um diesen Nachteil auszugleichen, bietet es sich an, eine Art Umgehungsman\u00f6ver zu veranstalten, indem man sich dar\u00fcber Gedanken macht, wie sich historische Akteure zum Problem des Bruchs mit der Vergangenheit verhalten.<!--more--> <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Zum Beispiel in der Geschichte humanit\u00e4rer Bewegungen seit dem 18. Jahrhundert: Blickt man etwa in die Quellen der abolitionistischen Bewegung, der wenig sp\u00e4ter entstehenden Bewegung zur Einf\u00fchrung eines Seenotrettungswesens oder auch der in Gro\u00dfbritannien seit den 1820er Jahren bestehenden Bewegung f\u00fcr die weniger grausame Behandlung von Nutztieren, wird schnell deutlich, dass hier ein gemeinsames Muster des Vergangenheitsbezugs besteht. Man nutzt die Rede vom Bruch mit der Vergangenheit, von der historischen Diskontinuit\u00e4t, die die eigene Bewegung bedeute, als Metapher, mit der die Radikalit\u00e4t der eigenen Forderung zum Ausdruck gebracht werden soll. Der britische Pamphletist William Hillary schreibt 1823, durch seinen Aufruf zur Gr\u00fcndung einer nationalen Seenotrettungsgesellschaft werde ein \u00bbSchleier\u00ab fortgezogen, der den K\u00fcstenbewohnern in der Vergangenheit ihre Pflicht, den Schiffbr\u00fcchigen zu Hilfe zu kommen, verborgen habe.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Hinter dieses schlagartig eingetretene Bewusstsein kann man nicht zur\u00fcck. Das Verst\u00e4ndnis der moralischen Wirklichkeit ist grunds\u00e4tzlich ver\u00e4ndert. Denn dass die fraglichen Werte und Normen Wirklichkeitsbezug haben, ist in dem von Hillary gew\u00e4hlten Sprachspiel unzweifelhaft.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Der Wirklichkeitsbezug der moralischen Sprache \u2013 meist unter dem Stichwort der Geltung verhandelt \u2013 verkompliziert das Verst\u00e4ndnis der Diskontinuit\u00e4t. Man k\u00f6nnte sich ja einfach auf den Gedanken zur\u00fcckziehen, dass Diskontinuit\u00e4ten eben Br\u00fcche des menschlichen Bewusstseins sind, denen in der nicht geistigen Wirklichkeit nichts entspricht. Doch die moralische Sprache behauptet mehr. F\u00fcr Hillary war klar, dass die Verpflichtung gegen\u00fcber den Schiffbr\u00fcchigen immer schon bestanden hatte. Der Schleier, der diese Geltung verh\u00fcllte, war ebenso wirklich (eine Wirklichkeit des Bewusstseins). Die H\u00f6flichkeit seiner Formulierung ist \u00fcbrigens bemerkenswert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Die deutsche Seenotrettungsbewegung, die in den 1860er Jahren entstand, nicht zuletzt unter dem Eindruck, dem britischen Vorbild nacheifern zu m\u00fcssen, prangerte direkt die Gewohnheiten der K\u00fcstenbewohner an, die unter dem sogenannten Strandrecht vom Schiffbruch profitierten und darum den Schiffbr\u00fcchigen nicht zu Hilfe k\u00e4men (eine recht verk\u00fcrzte Sichtweise auf die Verh\u00e4ltnisse). Diese Behauptung \u00fcber das \u00f6konomische Interesse riss dem Schleier selbst den Schleier ab. Keineswegs ging es nur um ein verfehltes Bewusstsein, sondern man hatte es mit wirklichen K\u00f6rpern zu tun, deren Bed\u00fcrfnisse das Bewusstsein bestimmten. Der Bruch, um den es gehen sollte, hatte insofern eine nicht auf den blo\u00dfen Zusammenhang mit mentalen Pr\u00e4dikaten beschr\u00e4nkbare ontologische Bedeutung. Die Diskontinuit\u00e4t wird solcherma\u00dfen zur Eigenschaft der Wirklichkeit selbst.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Die Seenotrettung verlangte, ein Risikokalk\u00fcl aufzugeben, das die Zeugen eines Schiffbruchs von der Hilfspflicht gegen\u00fcber den Schiffbr\u00fcchigen entband, sofern Gefahr f\u00fcr ihr eigenes Leben bestand. Die Zeitschrift der franz\u00f6sischen Seenotrettungsgesellschaft forderte in ihrem ersten Heft 1866 eine \u00bbfolie de d\u00e9vouement\u00ab, einen \u00bbWahnsinn der Hingabe\u00ab seitens der Rettungsleute, die also aller Rationalit\u00e4t entsagen m\u00fcssten, um ihrer Pflicht gerecht zu werden.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Ein einfaches Erkennen der Geltung der moralischen Norm, wie ehedem noch von Hillary gefordert, reichte als Handlungsmotivation nicht aus. Die einfache praktische Vernunft, und sei sie auch mit moralischem Gef\u00fchl angereichert, wie man es aus den Moralphilosophien der Aufkl\u00e4rungszeit kennt, sollte durch das humanit\u00e4re Werk geradezu auf den Kopf gestellt werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Humanit\u00e4re Bewegungen suchen den Bruch mit allt\u00e4glichen Gewissheiten \u00fcber die Geltung und Bedeutung bestimmter moralischer Normen. Sie nutzen dazu ein reichhaltiges Repertoire symbolischer Mittel. Auff\u00e4llig ist die Analogie zu dem, was Gaston Bachelard unter dem Stichwort des epistemologischen Bruchs f\u00fcr die Naturwissenschaften formulierte: Das wissenschaftliche Wissen entsteht in Absetzung von Gewissheiten des allt\u00e4glichen Wissens. Da es aber an diese Entstehungsbedingung gebunden bleibt, l\u00e4sst sich die Wissenschaft nie vollst\u00e4ndig vom gesellschaftlich-kulturell vermittelten F\u00fcrwahrhalten abl\u00f6sen, und die Vorstellung einer vollst\u00e4ndigen Systematisierbarkeit des wissenschaftlichen Wissens bleibt Illusion.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> So auch im Fall der humanit\u00e4ren Bewegungen, in denen moralische Normen in Absetzung von alltagsmoralischen \u00dcberzeugungen entwickelt werden. Auch dieser Vorgang bleibt an die konkreten Bedeutungsinhalte der allt\u00e4glichen Denkweisen gekoppelt. Obwohl der Humanitarismus als einheit\u00adliches moralisches Gebilde daherzukommen scheint, erweist er sich als St\u00fcckwerk, je nach Bewegung gebunden an \u00bbsingle issues\u00ab, die jeweiligen Anliegen, um die herum sich wirkm\u00e4chtige Organisationsformen bilden.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Zwar haben die humanit\u00e4ren Bewegungen durchaus Verkehr untereinander. Sie bleiben jedoch in ihrer moralischen Sprache voneinander isoliert, jeweils nach Ma\u00dfgabe ihres Gegenstands. Eine \u00dcberf\u00fchrung dieser Struktur in eine allgemeing\u00fcltige, etwa anhand der Menschenrechte organisierte Moralit\u00e4t zeichnet sich nicht ab. Stattdessen folgen die Bewegungen allenthalben dem Muster einer Triage, einer Auswahl der dringlichsten Anl\u00e4sse, die aber auch passiv, unwillk\u00fcrlich, nach situativen Gegebenheiten erfolgen kann.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Und dennoch passt sich dasjenige Sprachspiel, in dem nicht die konkreten moralischen Normen, sondern die moralische Geltung \u00fcberhaupt verhandelt wird, nicht an die Erfordernisse der Humanitarismen an. Es erh\u00e4lt weiterhin einen Anspruch auf Einheitlichkeit und systematische Konsistenz moralischer Normen aufrecht, der seit der Aufkl\u00e4rung auch verzeitlicht ist. Dieses System der Moral werde sich allm\u00e4hlich vervollkommnen lassen, indem man es von unten aufbaue, \u00bbissue\u00ab f\u00fcr \u00bbissue\u00ab, der allgemeinen Humanit\u00e4t entgegen. Und das hie\u00dfe auch: Bruch f\u00fcr Bruch mit den moralischen Unvollkommenheiten der Vergangenheit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><span style=\"color: #e63348;\">II.<\/span> Die Vorstellung der moralischen Vervollkommnung, die sich (wie man es etwa von Kant und Hegel kennt) in eine rechtlich-politische \u00fcbersetzt (ewiger Frieden, Rechtsstaat), geh\u00f6rt \u2013 gleichg\u00fcltig, ob in Affirmation oder Gegnerschaft \u2013 zu den Grundformen des politischen Denkens der Moderne in Europa. Das Wissen von der Geschichte hat an diesem Denken teil. Die Vorstellung eines einheitlichen Verlaufs ist vielleicht sogar der haupts\u00e4chliche Beitrag des Geschichtsdiskurses \u2013 nicht nur der Moderne, sondern auch der Vormoderne \u2013 zum politischen Denken.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Die Rede von den Epochen orientiert sich am Schema der Abfolge der \u203aReiche\u2039, der imperialen politischen Ordnungen, die dem biblischen Buch Daniel zufolge die Weltzeit bis zu deren Aufhebung durch Gott bestimmt. Der Zeithorizont der Welt ist zun\u00e4chst der einer unabsehbaren und unkoordinierten Folge von Zeitaltern; Gott offenbart jedoch dem Propheten, wann in der Abfolge das Ende erreicht sein wird. Das Zeitalter, die Epoche wird damit zu einem Instrument, mit dessen Hilfe das Eintreffen des Endes aller Enden bestimmt werden kann. Die kleine Diskontinuit\u00e4t in der Zeit ist so ein mittelbares Offenbarungsereignis, das die gro\u00dfe Diskontinuit\u00e4t, das Ende der Weltzeit \u00fcberhaupt, ermessen l\u00e4sst. Epochenbr\u00fcche, Umst\u00fcrze imperialer Ordnungen, sind theologische Messinstrumente.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">An diesem \u00fcberkommenen theologischen Bedeutungsgef\u00fcge hat nicht nur die Geschichte, sondern auch die Sprache der Moral in der Moderne ihren Teil. Doch anders als die Geschichtsschreibung, die sich gewisserma\u00dfen nicht aus eigener Kraft von der Voraussetzung der Einheitlichkeit der Weltzeit gel\u00f6st hat, hat die moralische Sprache vermittelt durch die humanit\u00e4ren Bewegungen ein konkretes Verfahren zur Herstellung von Br\u00fcchen in der zeitlichen Dauer der Geltung moralischer Normen entwickelt, das sich von der Perspektive der Vervollkommnung einer einheitlichen moralischen Ordnung emanzipiert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Und es scheint, als imitiere die Geschichtswissenschaft dieses Verfahren. Denn auch in der wissenschaftlichen Geschichtsschreibung gibt es viele unterschwellig mitlaufende Rettungsdiskurse. Die Historie \u00fcbernimmt das Muster des humanit\u00e4ren Bruchs. Das Vergangene wird vor dem Vergessen \u00fcberhaupt \u203agerettet\u2039, \u00e4hnlich die Opfer vor dem Vergessen der Schuld und Totengedenken und Trauerarbeit vor ihrem Verschwinden. Das Vergessen entspricht dem allt\u00e4glichen Umgang mit dem Vergangenen; die Geschichtsschreibung entrei\u00dft diesem Vergessen manches, nicht alles, vielleicht auch nie (oder im Gegenteil immer schon) genug. Allerdings ist die Geschichtswissenschaft auch selbst vergesslich. Sie expandiert immer weiter und revidiert best\u00e4ndig ihre bisherigen Leistungen, rettet zunehmend auch Vergangenes vor ihren eigenen vorangegangenen Rettungsversuchen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Die Geschichtsschreibung steht daher kaum auf einer so soliden Grundlage der Geltung, dass ihre Bem\u00fchungen vollst\u00e4ndig in Sprache und Praxis der Humanitarismen einzuf\u00fcgen w\u00e4ren. Sie eignet sich blo\u00df ein Element aus der moralischen Sprache an. Diese Aneignung erm\u00f6glicht der wissenschaftlichen Geschichtsschreibung letztlich auch einen Umgang mit Epochenbegriffen, der sich st\u00e4rker am Muster des humanit\u00e4ren Bruchs als an dem zugleich noch nachwirkenden theologischen Muster der Abfolge von Reichen (bis hin zum Reich Gottes) orientiert. Das Ende aller Enden verschwindet zunehmend aus ihrer Gedankenwelt und wird durch Normen und Werte der Rettung ersetzt. Doch auch diese Entwicklung hat ihre Kosten. Die Anschlie\u00dfung der Sprache des Geschichtlichen an die der humanit\u00e4ren Moral ist auch eine Belastung, die eine vorgeblich blo\u00df an der Faktizit\u00e4t interessierte Geschichtsschreibung zumeist nur ignoriert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica; color: #e63348;\"><em>Der Historiker <a href=\"https:\/\/www.zfl-berlin.org\/person\/trueper.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Henning Tr\u00fcper<\/a> leitet am ZfL das ERC-Projekt \u00bb<a href=\"https:\/\/www.zfl-berlin.org\/projekt\/schiffbruch-und-lebensrettung-in-europaeischen-gesellschaften-seit-1800.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Humanit\u00e4re Imperative. Lebensrettung aus Seenot und Schiffbruch im Modernen Europa<\/a>\u00ab. <span class=\"text\">Sein Beitrag erschien erstmals auf <\/span><span class=\"text\">dem Faltblatt zum Jahresthema des ZfL 2020\/21, \u00bb<a href=\"https:\/\/www.zfl-berlin.org\/projekt\/epochenwenden.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Epochenwenden<\/a>\u00ab.<\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> William Hillary: <em>An Appeal to the British Nation on the Humanity and Policy of Forming a National Institution on the Preservation of Lives and Property from Shipwreck<\/em>, London 1823.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Anon.: \u00bbAvant-propos\u00ab, in: <em>Annales du sauvetage maritime<\/em> 1 (1866).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Gaston Bachelard: <em>La formation de l\u2019esprit scientifique: Contribution \u00e0 une psychanalyse de la connaissance objective<\/em>, Paris 1938.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Vgl. Monika Krause: <em>The Good Project: Humanitarian Relief NGOs and the Fragmentation of Reason<\/em>, Chicago 2014.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><span style=\"font-weight: 400;\">VORGESCHLAGENE ZITIERWEISE: Henning Tr\u00fcper: Humanit\u00e4re und historische Br\u00fcche, in: ZfL BLOG, 24.11.2020, [<a href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2020\/11\/24\/henning-trueper-humanitaere-und-historische-brueche\/\">https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2020\/11\/24\/henning-trueper-humanitaere-und-historische-brueche\/<\/a><\/span><span style=\"font-weight: 400;\">].<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20201124-01\">https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20201124-01<\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p><script type=\"application\/ld+json\">\n{\n  \"@context\": \"http:\/\/schema.org\",\n  \"@type\": \"CreativeWork\",\n  \"@id\": \"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20201124-01\",\n  \"url\": \"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2020\/11\/24\/henning-trueper-humanitaere-und-historische-brueche\/\",\n  \"additionalType\": \"Blogpost\",\n  \"name\": \"HUMANIT\u00c4RE UND HISTORISCHE BR\u00dcCHE\",\n  \"author\": {\n    \"name\": \"Henning Tr\u00fcper\",\n    \"givenName\": \"Henning\",\n    \"familyName\": \"Tr\u00fcper\",\n    \"@type\": \"Person\",\n    \"@id\": \"https:\/\/orcid.org\/0000-0003-0660-7957\"\n  },\n  \"inLanguage\": \"de\",\n  \"dateCreated\": \"2020-11-24\",\n  \"datePublished\": 2020,\n  \"schemaVersion\": \"http:\/\/datacite.org\/schema\/kernel-4\",\n  \"publisher\": {\n    \"@type\": \"Organization\",\n    \"name\": \"Leibniz-Zentrum f\u00fcr Literatur- und Kulturforschung \"\n  },\n  \"provider\": {\n    \"@type\": \"Organization\",\n    \"name\": \"datacite\"\n  }\n}\n<\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>I. 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