{"id":1790,"date":"2021-05-21T12:30:34","date_gmt":"2021-05-21T10:30:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/?p=1790"},"modified":"2025-02-28T18:56:27","modified_gmt":"2025-02-28T16:56:27","slug":"hanna-hamel-sensibel-auf-abstand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2021\/05\/21\/hanna-hamel-sensibel-auf-abstand\/","title":{"rendered":"Hanna Hamel: SENSIBEL AUF ABSTAND"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Abstand kann schwer zu ertragen sein, vor allem dann, wenn er unfreiwillig eingehalten werden muss. Sollten Abstandsregeln und Masken in n\u00e4herer Zukunft fallen, gibt es trotzdem gute Gr\u00fcnde, immer wieder auf Distanz zu seinen N\u00e4chsten zu gehen. Das l\u00e4sst sich zum Beispiel nachlesen bei Nietzsche. Unter dem Titel \u00bbVon der N\u00e4chstenliebe\u00ab f\u00e4llt Zarathustra ein wenig schmeichelhaftes Urteil \u00fcber jene Motive, die die Menschen zueinander treiben:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: helvetica;\">\u00bbDer Eine geht zum N\u00e4chsten, weil er sich sucht, und der Andre, weil er sich verlieren m\u00f6chte. Eure schlechte Liebe zu euch selber macht euch aus der Einsamkeit ein Gef\u00e4ngniss.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: helvetica;\">Die Ferneren sind es, welche eure Liebe zum N\u00e4chsten bezahlen; und schon wenn ihr zu f\u00fcnfen mit einander seid, muss immer ein sechster sterben.\u00ab<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><!--more--><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Zarathustras Vorwurf lautet, dass Menschen ihresgleichen deshalb aufsuchen, weil sie selbstverliebt sind oder das Alleinsein nicht ertragen. Was misanthropisch klingen mag, ist bei Nietzsche der Versuch, sich von der Tradition und der unm\u00f6glichen Forderung nach christlicher N\u00e4chstenliebe zu emanzipieren.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Denn die N\u00e4chstenliebe soll sich \u2013 so verstand sie zumindest S\u00f8ren Kierkegaard \u2013 unterschiedslos auf den Anderen als Gleichen richten. Vor allem aber soll sie keine R\u00fccksicht auf pers\u00f6nliche Vorlieben nehmen, zu denen neben dem Begehren (bzw. der \u00bbMinne\u00ab) auch die Freundschaft z\u00e4hlt. N\u00e4chstenliebe hei\u00dfe \u00bbSelbstverleugnung\u00ab<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> \u2013 nicht nur in Gedanken, sondern auch im Handeln. Begegnungen und Reflexionen auf sichere Distanz haben f\u00fcr Kierkegaard deshalb nichts mit N\u00e4chstenliebe zu tun:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: helvetica;\">\u00bb[A]uf Abstand ist der N\u00e4chste eine Einbildung, er, der ja nur da ist, wenn er nahe ist, der erste beste Mensch, unbedingt jeder Mensch. [\u2026] Auf Abstand kennt jeder den N\u00e4chsten, und doch ist es eine Unm\u00f6glichkeit, ihn auf Abstand zu erblicken\u00ab.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Kierkegaards Theorie der N\u00e4chstenliebe ist eine Apologetik der unzensierten, kontingenten N\u00e4he \u2013 und ein Angriff auf alle m\u00f6glichen Formen des Abstands, die er ausf\u00fchrlich charakterisiert:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: helvetica;\">\u00bbAuf Abstand eines Wortgefechts vom Handeln, auf Abstand eines hochherzigen Entschlusses vom Handeln, auf Abstand eines feierlichen Gel\u00f6bnisses, auf Abstand der Reue vom Handeln versteht jeder Mensch das H\u00f6chste. Innerhalb der Sicherheit des unver\u00e4nderten Zustandes nach alter Gewohnheit verstehen, da\u00df eine Ver\u00e4nderung gemacht werden sollte, das kann jeder, denn dies Verst\u00e4ndnis geschieht auf Abstand, ist nicht Unver\u00e4ndertheit ein ungeheurer Abstand von der Ver\u00e4nderung? Ach, in der Welt wiederholt sich st\u00e4ndig die gesch\u00e4ftige Frage, was dieser k\u00f6nne und was jener k\u00f6nne und was jener nicht k\u00f6nne: die Ewigkeit, die vom H\u00f6chsten spricht, nimmt ganz ruhig an, da\u00df jeder Mensch es k\u00f6nne, und fragt deshalb nur, ob er es getan habe.\u00ab<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Nietzsche und Kierkegaard unterscheiden sich also in ihrer jeweiligen Bewertung des Abstands. Das l\u00e4sst sich aber nicht so aufschl\u00fcsseln, dass es Kierkegaard um die t\u00e4tige Ver\u00e4nderung der Welt im Umgang mit anderen ginge und Nietzsche um die ruhige, ungest\u00f6rte Kontemplation. Im Gegenteil versucht Nietzsche einen Keil zwischen seine Leserinnen und Leser und die gesch\u00e4ftige, scheinheilige Welt zu treiben und die Menschen so zu einem t\u00e4tigen Schaffen zu ermutigen. Der einsame Nietzsche (resp. Zarathustra), dem \u00bb[n]icht einmal die Gnade bedeutender Gegner [\u2026] gegeben\u00ab war,<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> imaginiert den Freund als \u00bbFernen\u00ab: \u00bbNicht den N\u00e4chsten lehre ich euch, sondern den Freund. Der Freund sei euch das Fest der Erde und das Vorgef\u00fchl des \u00dcbermenschen.\u00ab<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Der Freund l\u00e4sst sich in Zarathustras Darstellung nicht zur Spiegelung der eigenen Vorurteile oder eingebildeten Vorz\u00fcge missbrauchen. Die Begegnung mit dem Freund ist \u2013 anders als diejenige mit dem N\u00e4chsten \u2013 kein direkter Weg zur Selbstbest\u00e4tigung. Sie stellt vor die Herausforderung, sich statt mit der erf\u00fcllenden, selbstvergessenen Gegenwart mit der reflektierten Gestaltung der Zukunft zu befassen. Anders als Kierkegaard, der davon ausgeht, dass \u00bbjeder Mensch\u00ab auf Distanz notwendige Ver\u00e4nderungen erkennen kann, setzt Zarathustra fr\u00fcher an, indem er die Distanznahme als Voraussetzung f\u00fcr zukunftsorientierte Erkenntnis deutet. Auch Zarathustras Beschreibung der N\u00e4chstenliebe steht damit im Kontext des T\u00e4tigseins. Etwas zu schaffen, setzt ein \u00bbZiel\u00ab<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> voraus und die Bereitschaft, die qu\u00e4lende \u00bbVereinsamung\u00ab<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> des Schaffenden zu ertragen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Die Vorstellung einer Selbsterkenntnis abseits der \u00bbHeerde\u00ab<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> mag in den letzten Monaten f\u00fcr Privilegierte einen neuen \u00e4sthetischen Reiz gewonnen haben. Sie ist heute aber mit v\u00f6llig anderen Bedingungen verbunden als im 19. Jahrhundert. Das h\u00e4ngt mit der Entwicklung der \u00bbInformationsgesellschaft\u00ab zusammen, die schon Vil\u00e9m Flusser als \u00bbjene Daseinsform\u00ab beschrieben hat, \u00bbin der sich das existentielle Interesse auf den Informationsaustausch mit anderen konzentriert\u00ab.<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a> Austausch verlangt nun nicht mehr Kopr\u00e4senz im selben Raum, sondern eine funktionierende \u00bbTelematik\u00ab, \u00bbeine Technik zum selbstbewegten N\u00e4herr\u00fccken von Entferntem\u00ab.<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a> In den Monaten der Pandemie lassen sich eindr\u00fcckliche telematische Erfahrungen machen. Sie best\u00e4tigen Flussers Einsicht, dass r\u00e4umliche Isolation nicht unbedingt mit sozialem Abstand verbunden ist: \u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: helvetica;\">\u00bbN\u00e4he ist danach nicht Funktion irgendeiner r\u00e4umlichen und zeitlichen Entfernung, sondern Funktion der Zahl und Intensit\u00e4t der Beziehungen, die den einen mit dem anderen verbinden. Je st\u00e4rker ich mit einem anderen verbunden bin, desto n\u00e4her steht er mir, und desto n\u00e4her stehe ich ihm, gleichg\u00fcltig, welche raum-zeitlichen Einheiten uns voneinander trennen m\u00f6gen.\u00ab<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Die Telematik begreift Flusser als eine Technik, \u00bbdie eine Abschaffung des Selbst zugunsten der intersubjektiven Verwirklichung automatisch herstellt\u00ab.<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a> Er kritisiert zun\u00e4chst den Schaltplan der \u00bbVerb\u00fcndelung\u00ab einer \u00bbtotalit\u00e4ren Gesellschaft\u00ab, bei der wenige Sender an einzelne \u00bbverantwortungslose und unm\u00fcndige Empf\u00e4nger\u00ab senden.<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a> Als Alternative pr\u00e4sentiert er dann die Idee der \u00bbVernetzung\u00ab, die der gegenseitigen Verwirklichung der Sender und Empf\u00e4nger zuarbeitet. Vernetzung schafft neue Formen der N\u00e4he und der moralischen Verantwortung, wie sie vielleicht in kollaborativen Schreibprojekten oder in sozialen Medien teilweise realisiert werden k\u00f6nnen (zumindest dann, wenn man die Monopolstellung einiger weniger Unternehmen in diesen Prozessen au\u00dfer Acht l\u00e4sst).<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a> Flusser selbst sieht eine Korrespondenz zwischen seinen \u00dcberlegungen und dem \u00bbJudenchristentum mit seiner Forderung der N\u00e4chstenliebe\u00ab:<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a><\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: helvetica;\">\u00bbDie hier gemeinte Informationsgesellschaft w\u00e4re ein intersubjektives Netz, worin sich Kerben und Ausbuchtungen befinden, innerhalb welcher einander Nahestehende sich miteinander verwirklichen.\u00ab<a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\">[18]<\/a><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Diese Vorstellung intersubjektiver Verwirklichung ist ein zweischneidiges Schwert. Nochmals deutlicher wird das, wenn man sie vor dem Hintergrund der entgegengesetzten Positionen von Kierkegaard und Nietzsche betrachtet. Intersubjektive Verwirklichung im Netz kann n\u00e4mlich genauso gut in repetitiven Kommunikationsschleifen mit \u00c4hnlichdenkenden realisiert werden (eher eine Form der Selbstliebe) wie im fokussierten Austausch \u00fcber wissenschaftliche oder politische Fragen, der von der distanzierten, konzentrierten Atmosph\u00e4re einer Videokonferenz vielleicht sogar profitiert (wom\u00f6glich eine Form der \u00bbFernsten-Liebe\u00ab<a href=\"#_ftn19\" name=\"_ftnref19\">[19]<\/a>). F\u00e4llt die r\u00e4umliche Komponente als Richtwert f\u00fcr N\u00e4he und Distanz weg, m\u00fcssen neue Kriterien gefunden werden, um Abst\u00e4nde in sozialen Netzen zu erkennen, herzustellen oder zu unterlaufen. Paradoxerweise k\u00f6nnte in Zukunft die Verweigerung der kommunikativen Interaktion \u00fcber das Netz zugunsten der Begegnung mit fremd gewordenen Anderen im geteilten Raum n\u00e4her an Nietzsches Idee der \u00bbFernsten-Liebe\u00ab heranr\u00fccken als der Video-Call in einer internationalen, aber homogenen Community.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Wie sich die postpandemische Kommunikation auch gestalten mag, sie birgt dieselben Herausforderungen des unm\u00f6glichen Alleinseins unter Anderen, die insbesondere Schreibende und Literaturschaffende immer schon gekannt haben:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: helvetica;\">\u00bbEr hatte das nicht vorgehabt, aber dann begriff Ed, dass das Schweigen innerster Bestandteil seiner Flucht war, inzwischen nannte er es so. Er musste einfach f\u00fcr sich bleiben, aber er wusste auch, dass er jetzt nicht allein sein durfte \u2026 Im Geiste hatte er es versehentlich umgekehrt formuliert und doch genau so gemeint: Ich m\u00f6chte einen Platz auf der Welt, der mich aus allem heraush\u00e4lt. Sp\u00e4ter war er den Strand entlanggegangen und hatte den Satz aufs Meer hinaus gesprochen, wie eine Bitte, aber die Wellen waren zu hoch, das Meer zu laut, und der Wind schob ihm die Worte in den Mund zur\u00fcck.\u00ab<a href=\"#_ftn20\" name=\"_ftnref20\">[20]<\/a><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Diese Passage aus Lutz Seilers Roman <em>Kruso<\/em> erinnert an die Ambivalenz einer Handlung, die den Mitgliedern einer Kommunikationsgesellschaft besonders schwer fallen mag, weil sie eine Unterbrechung schafft und damit selbst einen Abstand er\u00f6ffnet \u2013 und die am besten in r\u00e4umlicher N\u00e4he zu h\u00f6ren ist: zu schweigen. \u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #e63348; font-family: helvetica;\"><em>Die Literaturwissenschaftlerin <a href=\"https:\/\/www.zfl-berlin.org\/person\/hamel.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hanna Hamel<\/a> leitet das Projekt \u00bb<a href=\"https:\/\/www.zfl-berlin.org\/projekt\/nachbarschaften-in-der-berliner-gegenwartsliteratur.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stadt, Land, Kiez. Nachbarschaften in der Berliner Gegenwartsliteratur<\/a>\u00ab. Sie ist Mitveranstalterin der diesj\u00e4hrigen ZfL-Literaturtage im Literaturhaus Berlin, die unter dem Titel \u00bb<a href=\"https:\/\/www.zfl-berlin.org\/veranstaltungen-detail\/items\/abstand.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Abstand<\/a>\u00ab stehen.\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Friedrich Nietzsche: <em>Also sprach Zarathustra<\/em>, KSA Bd. 4, hg. von Giorgio Colli\/Mazzino Montinari, Berlin\/New York 1999, S. 78.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Vgl. zur Theoriegeschichte des N\u00e4chsten und der N\u00e4chstenliebe Kenneth Reinhard: \u00bbNeighbor\u00ab, in: Barbara Cassin (Hg.): <em>Dictionary of Untranslatables. <\/em><em>A Philosophical Lexicon<\/em>, \u00fcbers. von Steven Rendall u.a., Princeton\/Oxford 2014, S. 706\u2013712.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> S\u00f6ren Kierkegaard: <em>Der Liebe Tun. Etliche christliche Erw\u00e4gungen in Form von Reden<\/em>, Simmerath 2003, S. 95.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Ebd., S. 90.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Ebd., S. 89f.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Stefan Zweig: <em>Der Kampf mit dem D\u00e4mon. H\u00f6lderlin, Kleist, Nietzsche<\/em>, Leipzig 1925, S. 235.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Nietzsche: <em>Also sprach Zarathustra<\/em>, S. 78.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Ebd., S. 76.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Ebd., S. 83.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Ebd., S. 80.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Vil\u00e9m Flusser: \u00bbVerb\u00fcndelung oder Vernetzung\u00ab, in: ders.: <em>Medienkultur<\/em>, hg. von Stefan Bollmann, Frankfurt a.M. <sup>4<\/sup>2005, S. 143\u2013149, hier S. 143.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Ebd., S. 145.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Ebd., S. 146.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> Ebd.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> Ebd., S. 148.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> Vgl. Pola Gro\u00df\/Hanna Hamel: \u00bbNeue Nachbarschaften? Stil und Social Media in der Gegenwartsliteratur\u00ab, <a href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2020\/03\/18\/pola-gross-hanna-hamel-neue-nachbarschaften-stil-und-social-media-in-der-gegenwartsliteratur\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ZfL Blog<\/a>, 18.3.2020.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> Flusser: \u00bbVerb\u00fcndelung oder Vernetzung\u00ab, S. 147.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a> Ebd.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref19\" name=\"_ftn19\">[19]<\/a> Nietzsche: <em>Also sprach Zarathustra<\/em>, S. 77.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref20\" name=\"_ftn20\">[20]<\/a> Lutz Seiler: <em>Kruso<\/em>, Berlin 2015, S. 109.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><span style=\"font-weight: 400;\">VORGESCHLAGENE ZITIERWEISE: Hanna Hamel: Sensibel auf Abstand, in: ZfL BLOG, 21.5.2021, [<a href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2021\/05\/21\/hanna-hamel-sensibel-auf-abstand\/\">https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2021\/05\/21\/hanna-hamel-sensibel-auf-abstand\/<\/a><\/span><span style=\"font-weight: 400;\">].<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20210521-01\">https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20210521-01<\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p><script type=\"application\/ld+json\">\n{\n  \"@context\": \"http:\/\/schema.org\",\n  \"@type\": \"CreativeWork\",\n  \"@id\": \"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20210521-01\",\n  \"url\": \"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2021\/05\/21\/hanna-hamel-sensibel-auf-abstand\/\",\n  \"additionalType\": \"Blogpost\",\n  \"name\": \"SENSIBEL AUF ABSTAND\",\n  \"author\": {\n    \"name\": \"Hanna Hamel\",\n    \"givenName\": \"Hanna\",\n    \"familyName\": \"Hamel\",\n    \"@type\": \"Person\",\n    \"@id\": \"https:\/\/orcid.org\/0000-0003-2331-7134\"\n  },\n  \"inLanguage\": \"de\",\n  \"dateCreated\": \"2021-05-21\",\n  \"datePublished\": 2021,\n  \"schemaVersion\": \"http:\/\/datacite.org\/schema\/kernel-4\",\n  \"publisher\": {\n    \"@type\": \"Organization\",\n    \"name\": \"Leibniz-Zentrum f\u00fcr Literatur- und Kulturforschung \"\n  },\n  \"provider\": {\n    \"@type\": \"Organization\",\n    \"name\": \"datacite\"\n  }\n}\n<\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abstand kann schwer zu ertragen sein, vor allem dann, wenn er unfreiwillig eingehalten werden muss. 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