{"id":2528,"date":"2022-04-11T09:47:08","date_gmt":"2022-04-11T07:47:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/?p=2528"},"modified":"2025-02-28T17:29:58","modified_gmt":"2025-02-28T15:29:58","slug":"dirk-naguschewski-entwicklungshilfe-2-0-afrikanisches-kino-in-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2022\/04\/11\/dirk-naguschewski-entwicklungshilfe-2-0-afrikanisches-kino-in-berlin\/","title":{"rendered":"Dirk Naguschewski: Entwicklungshilfe 2.0? AFRIKANISCHES KINO IN BERLIN"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Am letzten Tag der Veranstaltungsreihe <em>Kizobazoba!<\/em> im Berliner Humboldt Forum kam sie dann endlich, die provozierend, leicht nerv\u00f6s vorgetragene Frage aus dem Publikum an die s\u00fcdafrikanische Kino-Aktivistin Sydelle Willow Smith, wie sie sich denn damit f\u00fchle, dass sie eine Partnerschaft mit dieser doch so umstrittenen Einrichtung eingehe. <em>Angesichts der Kontroversen um den richtigen Umgang mit geraubten Kulturg\u00fctern und so \u2026<\/em> Die Antwort war so entspannt wie souver\u00e4n. Wo, wenn nicht an Orten wie diesem, lie\u00dfe sich der Dialog \u00fcber die komplizierten Beziehungen zwischen dem \u203aGlobalen Norden\u2039 und dem \u203aGlobalen S\u00fcden\u2039 besser f\u00fchren? In nuce steckte in dieser Auseinandersetzung jedoch auch das Dilemma, in dem sich das afrikanische Kino seit Anbeginn befindet. Die Kunstform Film, das Kino als soziale Institution sind existenziell auf nicht unerhebliche Finanzmittel angewiesen. Wo es an Geld mangelt, hat es das Kino schwer. \u203aKizobazoba\u2039 stammt \u00fcbrigens aus dem Lingala und bedeutet so viel wie \u203aMach das Beste draus!\u2039.<!--more--><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Eine Woche lang trafen sich also Vertreter*innen des <a href=\"https:\/\/cinemaspacesnetwork.net\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Cinema Spaces Network (CSN)<\/a> im Berliner Humboldt Forum.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Abend f\u00fcr Abend gab es eine Cine Lecture, in der nichtstaatliche Initiativen aus Burkina Faso, Kenia, DR Kongo, Sudan und S\u00fcdafrika ihre Anstrengungen vorstellten, dem Kino in ihrem Land Raum und Publikum zu verschaffen; sie sind alle auf der Website des CSN archiviert. Im Anschluss an die Lectures wurde ein von den Aktivist*innen ausgesuchter Film gezeigt, wodurch eine Art Zufallspanorama des afrikanischen Kinos entstand. Durchgehend trat dabei die Spannung zwischen politischem Anspruch und den filmk\u00fcnstlerischen Entscheidungen der hier vertretenen Regisseure zutage. Deutlich wurde bei all dem nicht zuletzt, dass die Realit\u00e4ten, die unter dem Schlagwort \u203aAfrikanisches Kino\u2039 verhandelt werden, zwar extrem unterschiedlich sein k\u00f6nnen, aber alle Akteur*innen doch wie selbstverst\u00e4ndlich daran festhalten. Dass diese Debatte nicht auf dem afrikanischen Kontinent, sondern in diesem Fall in Deutschland gef\u00fchrt wird, hat selbstverst\u00e4ndlich \u00f6konomische, aber sicherlich auch kulturhistorische Gr\u00fcnde. Noch immer ist es f\u00fcr afrikanische Kulturschaffende einfacher und kosteng\u00fcnstiger, sich in einer europ\u00e4ischen Hauptstadt zu treffen, als innerkontinental zu reisen. Au\u00dferdem sitzt im Norden auch das Gros der potenziellen Geber von F\u00f6rdermitteln. Nur selten sind die staatlichen Beh\u00f6rden in der Lage oder auch nur willens, die Initiativen finanziell oder anderweitig zu unterst\u00fctzen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Dabei geht es jenen, die in Berlin zusammengekommen sind, gar nicht um das gro\u00dfe Geld. Kino wird von ihnen nicht von seinem \u00f6konomischen Ende her gedacht, dem Gewinn, den ein Studio, ein Produzent mit einem Film zu machen trachtet. Kino wird von ihnen verstanden als ein Ort sozialer Teilhabe, als Raum, in dem Menschen zusammenkommen, um einen intellektuell und\/oder emotional anregenden Film zu sehen, \u00fcber den sie sich danach austauschen k\u00f6nnen, und das nicht nur im Privaten (man k\u00f6nnte sich ja auch eine DVD anschauen oder einen Film streamen), sondern gerade auch im \u00f6ffentlichen Raum. Es geht um Meinungsfreiheit, Toleranz und moderierte Diskussionen \u2013 ganz in der Tradition Sembene Ousmanes, einem der Gr\u00fcnderv\u00e4ter des afrikanischen Kinos, der das Kino als <em>\u00e9cole de soir<\/em> (Abendschule) begriff.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Doch die \u00f6ffentliche Auseinandersetzung \u00fcber Filmbilder, die ja nicht abbilden, sondern eine eigene Welt erschaffen, will gelernt sein, wie die kenianische Filmvermittlerin Njoki Ngumi vom Nest Collective, Nairobi, in einer edukativen Performance mit Publikum demonstrierte. Kino ist niemals selbstverst\u00e4ndlich.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #e63348; font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">***<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Worum geht es den einzelnen Initiativen? Berni Goldblatt und sein Team von Cine Guimbi versuchen seit fast zehn Jahren in Bobo Dioulasso, der zweitgr\u00f6\u00dften Stadt Burkina Fasos, ein neues Kino zu bauen \u2013 es w\u00e4re das einzige in dieser Millionenstadt. In Kinshasa, der kongolesischen Hauptstadt, verfolgt die Initiative Cin\u00e9 na Biso die Idee, in Ermangelung fixer Kinos\u00e4le mobile Container als Projektionsorte zu etablieren. Auf dem Land in der N\u00e4he von Nairobi, wo es immerhin einige kommerzielle Kinos gibt, in denen zu vergleichsweise happigen Eintrittspreisen Filme aus Holly- oder Bollywood zu sehen sind, hat Manyatta Screenings begonnen, zweimal im Jahr ein Filmfestival zu organisieren, bei dem die Zuschauer*innen im Anschluss an ausgew\u00e4hlte afrikanische Filme rund um ein Lagerfeuer zum Gedankenaustausch animiert werden. In S\u00fcdafrika, dem Land mit der l\u00e4ngsten Kinogeschichte des afrikanischen Kontinents, bildet Sunshine Cinema Kinovermittler*innen aus. Sogenannte <em>ambassadors <\/em>organisieren in ihren Communities Pop-up-Filmvorf\u00fchrungen im Freien. Daf\u00fcr erhalten sie eine sogenannte Sunshine Box mit dem n\u00f6tigen Equipment und k\u00f6nnen auf einen Katalog von etwa 50 afrikanischen Filmen zur\u00fcckgreifen. Von den nach Berlin eingeladenen Initiativen d\u00fcrfte Sunshine Cinema wohl jene sein, die am konsequentesten an den komplexen Strukturen arbeitet, die das kollektive Kinoerlebnis \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glichen. Sofern es die politischen Verh\u00e4ltnisse zulassen, sind sie mittlerweile auch in Malawi, Zimbabwe und Sambia t\u00e4tig. Einen anderen Ansatz hingegen verfolgt die Sudanese Filmmaking Association. Ihrem Leiter Mohamed Awad Farah zufolge ging es urspr\u00fcnglich darum, \u00fcberhaupt erst einmal Bilder von dem Land, in dem Milit\u00e4rdiktaturen und demokratisch gew\u00e4hlte Regierungen einander abwechseln, und seinen Menschen zu produzieren. W\u00e4hrend der Revolution im Sudan 2019, die zum Sturz des langj\u00e4hrigen Diktators Umar Al-Bashir f\u00fchrte, wurden er und sein Team unter anderem durch den Einsatz von Kameradrohnen zu Chronisten der Ereignisse. Die Ausstrahlung dieser Bilder in einem TV-Kanal begreift er als eine Form des demokratischen <em>nation building<\/em>.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Jede Initiative steht vor spezifischen Herausforderungen, diese k\u00f6nnen politischer, klimatischer, demographischer oder finanzieller Art sein. Die Motivation der Beteiligten ist hoch und hat sich auch in den professionellen Darstellungen auf der Berliner B\u00fchne gezeigt. Zwar wird der extraterritoriale Austausch in Berlin \u00fcber alle Sprach-, L\u00e4nder- und kontinentalen Grenzen hinweg dem Vernehmen nach von allen Beteiligten extrem gesch\u00e4tzt. Doch gleichzeitig wurde wiederholt mehr innerafrikanische Kooperation gefordert, daran hapert es offensichtlich nach wie vor. Auf jeden Fall scheint es derartiger Initiativen zu bed\u00fcrfen, um die Sache des Kinos voranzubringen, in diesem Fall mit Unterst\u00fctzung deutscher Geldgeber.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #e63348; font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">***<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">So verschieden die Ziele und Vorgehensweisen der Initiativen sind, so unterschiedlich waren die von ihnen ausgew\u00e4hlten Filme. <em>Baamum Nafi<\/em> (<em>Nafis Vater<\/em>, 2019) von Mamadou Dia ist ein senegalesisches Drama \u00fcber zwei v\u00f6llig gegens\u00e4tzliche Br\u00fcder, die einen innergesellschaftlichen Konflikt verk\u00f6rpern. Der eine Bruder ein moderner Imam, der andere l\u00e4sst sich von einem radikal-islamistischen Cheikh kaufen. Nafi, die Tochter des Imams, will ihren Cousin gegen den Widerstand ihres Vaters heiraten. Die famili\u00e4r belastete Situation eskaliert, als die Islamisten die Kontrolle \u00fcber den Ort erlangen: Nafis Br\u00e4utigam und ihr Onkel werden dabei erschossen. \u00c4sthetisch steht der Film in der von Sembene Ousmane begr\u00fcndeten sozialrealistischen Tradition des afrikanischen Kinos. Die Kritik an religi\u00f6sem Fanatismus und Geldgier wird durch eing\u00e4ngige Filmbilder transportiert. Der lokalen Geschichte wird dabei universelle Geltung zugeschrieben, was dadurch best\u00e4tigt wurde, dass Senegal <em>Baamum Nafi <\/em>in das Rennen um den Oscar f\u00fcr den besten ausl\u00e4ndischen Film schickte. Im Vergleich dazu kommt <em>La vie est belle<\/em> (1987) g\u00e4nzlich unpolitisch daher. Dieser in die Jahre gekommene Musikfilm des Belgiers Beno\u00eet Lamy und des Zairers Mweze Ngangura ist ein Klassiker des kongolesischen Kinos, wenn man angesichts der wenigen Filme, die das Land hervorgebracht hat, \u00fcberhaupt von einer solchen Tradition sprechen kann, wie Tshoper Kabambi von Cin\u00e9 na Biso in seiner Einf\u00fchrung ironisch-resignativ anmerkte.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Daf\u00fcr wartet dieses moderne M\u00e4rchen vom Musiker, der in die gro\u00dfe Stadt kommt, dort Karriere macht und seine gro\u00dfe Liebe findet, mit einem Superstar der kongolesischen Musikszene, Papa Wemba, auf, was den Film in Afrika zu einem gro\u00dfen Erfolg gemacht hat.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><em>Kati Kati<\/em> (2016) wurde in der Regie von Mbithi Masya in Kenia mit kenianischen Darstellern gedreht. Kati Kati ist eine Art Un-Ort, an dem eine Gruppe von jungen Menschen als Verstorbene zusammenkommt. Dramaturgisch raffiniert inszeniert, offenbaren sich erst nach und nach die Spielregeln dieser Zwischenwelt. Produziert wurde der Film u. a. von Tom Tykwer, im Abspann werden noch vor den kenianischen Beteiligten die europ\u00e4ischen Mentor*innen genannt. Entwicklungshilfe 2.0? \u00dcber Kenia erfahren die Zuschauer*innen \u00fcbrigens sehr wenig, die Landschaft dient vor allem als Kulisse. Aber auch das kann afrikanisches Kino sein, schlie\u00dflich hat es nicht die Aufgabe, ethnographische Informationsbed\u00fcrfnisse des globalen Nordens zu befriedigen. Gleichwohl w\u00e4re es im Anschluss an die Vorf\u00fchrung dieses Films interessant gewesen, mit den kenianischen Aktivistinnen von Manyatta Screenings \u00fcber ihre Wahl zu sprechen. Bedauerlicherweise hatte das Veranstaltungsprogramm aber \u2013 anders als nach den Pr\u00e4sentationen der Initiativen \u2013 keine Publikumsdiskussionen vorgesehen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><em>Talking About Trees<\/em> (2019) ist ein durchaus poetischer Dokumentarfilm des sudanesischen Regisseurs Suhaib Gasmelbari, der von dem Versuch einer Gruppe alter M\u00e4nner erz\u00e4hlt, in Khartoum eine Filmvorf\u00fchrung zu organisieren \u2013 der Hauptstadt eines Landes, in dem das Kino 30 Jahre lang strikt verboten war. Der Film wurde ohne offizielle Erlaubnis gedreht, und die M\u00e4nner \u2013 es handelt sich bei ihnen um (ehemalige) Filmemacher \u2013 scheitern am Ende auch daran, die n\u00f6tigen Genehmigungen f\u00fcr eine Auff\u00fchrung von Quentin Tarantinos <em>Django Unchained<\/em> (ausgerechnet!) beizubringen. Die alten M\u00e4nner strahlen bei ihren Unternehmungen eine wohltuende L\u00e4ssigkeit aus, die an Wim Wenders\u2018 <em>Buena Vista Social Club<\/em> (1999) erinnert, sie stehen bedauerlicherweise aber auch f\u00fcr eine Geschichte des afrikanischen Kinos, die mehr von Unterbrechungen als von Kontinuit\u00e4ten gekennzeichnet ist.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Zum Abschluss von <em>Kizobazoba! <\/em>wurde Lionel Rogosins <em>Come back, Africa<\/em> (1958) gezeigt. Dieser Film aus der Zeit der Apartheid erz\u00e4hlt die Geschichte des ungelernten Landarbeiters Zachariah, der in Johannesburg nach Arbeit sucht, um seiner Familie ein besseres Leben zu erm\u00f6glichen. Die Dreharbeiten fanden damals ebenfalls ohne Genehmigung statt. Der Film des \/wei\u00dfen\/ US-amerikanischen Regisseurs verbindet einzigartige Dokumentaraufnahmen aus den Stra\u00dfen von Sophiatown, einem Stadtteil Johannesburgs, mit einer didaktischen Spielhandlung, die von Laiendarsteller*innen getragen wird. Am Film beteiligt waren auch \u2013 nur unter ihren Vornamen firmierend \u2013 einige \/schwarze\/ Autoren des legend\u00e4ren Magazins <em>Drum<\/em> und die junge Miriam Makeba. Es schmerzt regelrecht, diesen Film \u00fcber eine Gesellschaft anzuschauen, in der Schwarze systematisch ausgegrenzt und ausgebeutet werden. Wenn am Ende Zachariahs Frau von einem anderen Schwarzen umgebracht wird, wird einmal mehr deutlich, wie die durch eine rassistische Gesellschaft kreierten Probleme noch innerhalb der Schwarzen Community t\u00f6dliche Konsequenzen haben. W\u00e4hrend am Ende der anderen Filmvorf\u00fchrungen das Berliner Publikum stets begeistert applaudiert hatte, blieb den Zuschauer*innen am letzten Abend sozusagen das Klatschen in den H\u00e4nden stecken. Gerade hier w\u00e4re eine Diskussion dar\u00fcber, was uns dieser Film heute noch zu sagen hat \u2013 und es ist eine Menge \u2013, sicherlich aufschlussreich gewesen. Es w\u00e4re auch die Gelegenheit gewesen zu reflektieren, welchen Weg das afrikanische Kino seit seinen Anf\u00e4ngen zur\u00fcckgelegt hat. Denn bei allem Optimismus der in Berlin Anwesenden: W\u00e4hrend das Filmschaffen in Afrika durchaus Erfolgsgeschichten zu erz\u00e4hlen hat \u2013 man denke nur an Nollywood und die nigerianische Filmindustrie \u2013, steht das Kino (als soziale Institution, als siebte Kunst) nach wie vor auf wackeligen Beinen und bleibt vorerst abh\u00e4ngig von der F\u00f6rderung des Globalen Nordens.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #e63348; font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><em>Der Sprach- und Kulturwissenschaftler\u00a0<a style=\"color: #e63348;\" href=\"https:\/\/www.zfl-berlin.org\/person\/naguschewski.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dirk Naguschewski<\/a> ist am ZfL zust\u00e4ndig f\u00fcr Wissenstransfer und Kommunikation und der Redaktionsleiter des ZfL Blog.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Das Cinema Spaces Network findet \u00fcbrigens auch Erw\u00e4hnung in dem aktuellen \u00dcberblickswerk der UNESCO, <a href=\"https:\/\/unesdoc.unesco.org\/ark:\/48223\/pf0000379165\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>The African film Industry: trends, challenges and opportunities for growth<\/em><\/a>, Paris 2021, in dem es nicht nur um das afrikanische Kino, sondern um Filmproduktion im Allgemeinen geht. Den Hinweis verdanke ich Judith Lippelt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Zu Sembene Ousmane und den Anf\u00e4ngen des (frankophonen) afrikanischen Kinos vgl. Dirk Naguschewski: \u00bbSembene Ousmane, oder: Die Geburt des afrikanischen Kinos aus dem Geist der Literatur\u00ab, in: ders.\/Sabine Schrader (Hg.): <em>Kontakte, Konvergenzen, Konkurrenzen. Film und Literatur in Frankreich nach 1945<\/em>, Marburg 2009, S. 106\u2013118.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Auf <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=i5Xzoy9G6tc&amp;ab_channel=ArchivesWorldMusic\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Youtube<\/a> kann man den ganzen Film anschauen.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">VORGESCHLAGENE ZITIERWEISE: Dirk Naguschewski: Entwicklungshilfe 2.0? Afrikanisches Kino in Berlin, in: ZfL BLOG, 11.4.2022, [<a href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2022\/04\/11\/dirk-naguschewski-entwicklungshilfe-2-0-afrikanisches-kino-in-berlin\/\">https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2022\/04\/11\/dirk-naguschewski-entwicklungshilfe-2-0-afrikanisches-kino-in-berlin\/<\/a>].<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20220411-01\">https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20220411-01<\/a><\/span><\/p>\n<p><script type=\"application\/ld+json\">\n{\n  \"@context\": \"http:\/\/schema.org\",\n  \"@type\": \"ScholarlyArticle\",\n  \"@id\": \"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20220411-01\",\n  \"url\": \"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2022\/04\/11\/dirk-naguschewski-entwicklungshilfe-2-0-afrikanisches-kino-in-berlin\/\",\n  \"additionalType\": \"Blogpost\",\n  \"name\": \"Entwicklungshilfe 2.0? 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