{"id":2545,"date":"2022-05-13T09:27:48","date_gmt":"2022-05-13T07:27:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/?p=2545"},"modified":"2025-02-28T17:24:23","modified_gmt":"2025-02-28T15:24:23","slug":"maud-meyzaud-al-andalus-eine-gegenwelt-inmitten-europas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2022\/05\/13\/maud-meyzaud-al-andalus-eine-gegenwelt-inmitten-europas\/","title":{"rendered":"Maud Meyzaud: AL-ANDALUS \u2013 EINE GEGENWELT INMITTEN EUROPAS"},"content":{"rendered":"<h4><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif; color: #e63348;\">I.<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Noch in den 1980er Jahren stand in franz\u00f6sischen Geschichtslehrb\u00fcchern dieser Satz: \u00bb732: Charles Martel arr\u00eate les Arabes \u00e0 Poitiers.\u00ab Wie konnte ein Mann namens Charles Martel im Alleingang so viele Menschen auf\u00adhalten, mag sich so manches Schulkind gefragt haben. Und was machten die sogenannten Araber \u00fcberhaupt im tiefen franz\u00f6sischen Westen? Der Satz \u00fcber die Schlacht von Poitiers fand im 19. Jahrhundert Eingang in Unterrichtsmaterialien, als die Kolonialpolitik Frankreichs sich auf den Maghreb ausdehnte. Er brachte die mutma\u00dfliche \u00dcberlegenheit des Westens \u00fcber die vermeintlich r\u00fcckst\u00e4ndige islamische Welt zum Ausdruck und f\u00fcgte sich somit nahtlos in jenen Orient-Diskurs ein, den Edward Said in seinem grundlegenden Werk <em>Orientalism<\/em> analysiert hat. So erkl\u00e4rt sich auch, dass der Satz in Algerien noch w\u00e4hrend des Unabh\u00e4ngigkeitskriegs 1954\u2013\u00ad1962 von den einheimischen Kindern auswendig gelernt werden musste.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><!--more--><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Heute steht der Satz f\u00fcr eine gr\u00f6\u00dfere, keineswegs geschlagene ideologische Schlacht: Franz\u00f6sischen Rechtsradikalen dient er seit Jahren als ein Beleg f\u00fcr Huntingtons These vom <em>clash of civilizations<\/em>. Jean-Marie Le Pen r\u00fcckte den ber\u00fcchtigten Charles, der zwar in einer mittelalterlichen Geschichts\u00adchronik von seinem Helfer Christus unterst\u00fctzt wurde, davon abgesehen aber eher f\u00fcr die Pl\u00fcnderung von Kircheng\u00fctern bekannt war, schon um die Jahrtausendwende in die N\u00e4he der im Diskurs der Rechten fest etablierten Jeanne d\u2019Arc. Eine unerwartete Aktualit\u00e4t erlangte Martel im Januar 2015 nach dem Anschlag auf die Satirezeitschrift <em>Charlie Hebdo<\/em> und der Geiselnahme in einem koscheren Supermarkt. W\u00e4hrend Millionen Menschen in Frankreich auf die Stra\u00dfe gingen und sich die Hashtags #JeSuisCharlie, #JeSuisAhmed und #JeSuisJuif rasant verbreiteten, berief sich Le Pen auf Twitter auf den vermeintlichen Retter des christlichen Abendlandes: \u00bbJe suis Charlie Martel\u00ab.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Zu gr\u00f6\u00dferer Bekanntheit war die Schlacht von Poitiers erst im fr\u00fchen 18. Jahrhundert gelangt: Voltaire bedauerte, dass sich durch den Sieg von Charles Martel die Aufkl\u00e4rung in Europa um Jahrhunderte verz\u00f6gert hatte.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Damit vermittelte auch die islamophile Aufkl\u00e4rung das Bild zweier einander gegen\u00fcberstehender Zivilisationen, einschlie\u00dflich der Vorstellung, dass die eine der anderen zwangsl\u00e4ufig \u00fcberlegen sein m\u00fcsse und das Schick\u00adsal der Menschheit davon abhinge, wer am Ende wen besiegt. Um 1800 drehte der gegenrevolution\u00e4re Schriftsteller Fran\u00e7ois Ren\u00e9 de Chateau\u00adbriand das Argument um. Angesichts des Schreckgespensts einer Eroberung der gesamten Welt durch die \u203aMohammedaner\u2039 f\u00fchrte er die Schlacht von Poitiers ins Feld, um die Kreuzz\u00fcge zu verteidigen. Als Frankreich 1830 Algerien eroberte, entstand schlie\u00dflich jene Formel von der <em>mission civilisatrice<\/em>, die Kolonisierung und Zivilisierung gleichsetzte. Zusammen mit der franz\u00f6sischen Laizit\u00e4t sollte sie sp\u00e4ter in das Erbe der Dritten Republik eingehen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">In Poitiers standen sich unter der F\u00fchrung von Charles Martel und Abd ar-Rahman zwei Kriegsparteien gegen\u00fcber, die sich in gewisser Hinsicht nicht un\u00e4hnlich waren. Die einen pl\u00fcnderten Kirchen und bekriegten sich vornehmlich untereinander, die anderen wagten sich von S\u00fcden her kommend bei einem ihrer zahlreichen Raubz\u00fcge bis weit in den Norden vor. In den jeweils anderen sahen sie \u203aHeiden\u2039 bzw. \u203aUngl\u00e4ubige\u2039. Histo\u00adriker*innen be\u00adtonen mittlerweile, wie anachronistisch die Vorstellung vom Zusammenprall einer \u203achristlichen\u2039 und einer \u203amuslimischen\u2039 bzw. \u203aislamischen\u2039 Zivilisation in diesem Zusammenhang ist. Wenn der Begriff der \u203aZivilisation\u2039 hier anwendbar sein soll, bedarf er einer anderen Konturierung. Als Oberbegriff f\u00fcr eine hegemoniale Einheit, die \u00fcber die Grenzen einzelner Kulturen hinausgeht, lie\u00dfe sich der Begriff allenfalls auf die <em>eine<\/em> mittelalterliche islamische Zivilisation anwenden, deren Handelsrouten zeitweise bis nach Indien und China reichten. Die \u00e4ltere Weltgeschichtsschreibung hat f\u00fcr die analytische Beschreibung der Komplexit\u00e4t dieser vormodernen Wirklichkeit eine Reihe von Neologismen gepr\u00e4gt. Mit Begriffen wie <em>Islamdom<\/em>, <em>islamicate<\/em> und <em>Afro-Eurasian ecumene<\/em> sollte eine hegemoniale Macht erfasst werden, der gegen\u00fcber Europa sich im fr\u00fchen 8. Jahrhundert weltgeschichtlich \u2013 und noch f\u00fcr lange Zeit \u2013 an der Peripherie befand.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/span><\/p>\n<h4><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif; color: #e63348;\">II.<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Die spezifisch franz\u00f6sische Sicht auf die Schlacht von Poitiers hat die periphere Position des damaligen Europas unkenntlich werden lassen. Verdr\u00e4ngt wurde damit vor allem, dass zu diesem Zeitpunkt s\u00fcdlich von Poitiers islamische Herrscher nicht nur Nordafrika, sondern auch weite Teile Europas erreicht hatten. Al-Andalus, das islamische Spanien (711\u20131492), war zum Zeitpunkt der Schlacht weit mehr als ein islamischer Au\u00dfenposten auf europ\u00e4ischem Boden. Nicht nur, dass sich die Grenzen zwischen al-Andalus und dem kastilischen Spanien im Zuge der jahrhundertelangen Reconquista st\u00e4ndig verschoben, sie waren auch ausgesprochen durchl\u00e4ssig f\u00fcr Sprachen, Wissen und Literatur. Diese inter- und transkulturelle Gegenwelt von al-Andalus hat in der philosophischen und literarischen Tradition Europas vielf\u00e4ltige Spuren hinterlassen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Angesichts des Miteinanders verschiedener Religionen l\u00e4sst sich die Welt, die die urspr\u00fcnglich aus Mekka stammenden Umayyaden auf der iberischen Halbinsel eingerichtet hatten, als ein Gegenentwurf zum \u203achristlichen Europa\u2039 betrachten, dessen Religionspolitik vor allem das Instrument der (Zwangs-)Christianisierung kannte. Eine Gegenwelt ist al-Andalus deshalb, weil hier vor dem Hintergrund der Duldung und des Schutzes von Andersgl\u00e4ubigen, den das damalige islamische Recht bot, ein gemeinsamer Raum f\u00fcr alle drei monotheistischen Religionen entstehen konnte. Auch wenn die Toleranz im islamischen Spanien pragmatisch bedingt gewesen sein mag, entwickelte sich hier eine wechselseitige Hilfsgemeinschaft und eine Welt der transkulturellen Interdependenz. Ab dem 10. Jahrhundert ging von C\u00f3rdoba und Granada eine F\u00f6rderung der j\u00fcdisch-arabischen Gelehrtenkultur einschlie\u00dflich der dazugeh\u00f6rigen Infrastrukturen aus, wodurch ein weitreichender Wissenstransfer m\u00f6glich wurde. Bis heute ist al-Andalus unter dem Schlagwort <em>Convivencia<\/em> Gegenstand von Projektionen, Polemiken und Aktualisierungsversuchen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">F\u00fcr die Wissensmigrationen in das mittel\u00adeurop\u00e4ische Europa erweist sich im 12. Jahr\u00adhundert das von der kastilischen Krone zur\u00fcckeroberte Toledo als zentraler Umschlagplatz. Durch das Werk der \u00dcbersetzerschule von Toledo wurden zahlreiche Schriften arabischer und j\u00fcdischer Philosophen und Dichter aus dem Arabischen ins Lateinische \u00fcbertragen. Es ging jedoch um weit mehr als nur die schlichte \u00dcbertragung aus einer Ausgangs- in die Zielsprache, wie Gerald Raunig in einer fiktionalen Szene auf Grundlage historischer Quellen dargestellt hat.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Darin lernt der junge Ibn Rushd (Averroes), dessen Kommentare zu Aristoteles\u2019 Werken bis weit in die italienische Renaissance hinein die europ\u00e4ische Gelehrsamkeit pr\u00e4gen sollten, in Toledo ein mehrsprachiges Denken kennen, das Arabisch schreibende Christen und Juden wie auch Mudejaren (Muslime, die nach 1085 trotz christlicher Herrschaft in Toledo blieben) um Ibn S\u012bn\u0101s <em>Kompendium der <\/em><em>Seele<\/em> versammelt. Der junge Philosoph beobachtet so den Austausch zwischen dem Hocharabischen, dem Hebr\u00e4ischen, dem gesprochenen vernakularen Kastilischen, dem gesprochenen andalusischen Arabischen und dem Lateinischen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">\u00dcber Jahrhunderte hinweg verbreiteten sich aufgrund innerer und \u00e4u\u00dferer Migrationen die komplexen Hinterlassenschaften des islamischen Spaniens und der Reconquista in Richtung Norden. Miguel de Cervantes verweist auf die Gelehrtenkultur von al-Andalus und auf die im Zuge der Reconquista zum Christentum zwangskonvertierten Muslime, die Morisken, indem er den Erz\u00e4hler des <em>Don Quijote<\/em> auf dem Markt von Toledo ein Manuskript des fiktiven Historikers Cide Hamete Benengeli finden l\u00e4sst, der als der wahre Autor des <em>Don Quijote<\/em> inszeniert wird.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> Die autobiographische Form des pikaresken Romans (beispielsweise des <em>Lazarillo de <\/em><em>Tormes<\/em>, 1554) legt wiederum einen engen Bezug zu den \u00dcberlebensstrategien der sogenannten Marranen nahe, jenen zum Katholizismus konvertierten spanischen Juden, die im Geheimen weiterhin j\u00fcdische religi\u00f6se Praktiken pflegten.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Spuren des Marranismus f\u00fchren auch in Richtung Bordeaux \u2013 in Michel de Montaignes <em>Essais<\/em> ist eine \u00bbmarranische Zugeh\u00f6rigkeit\u00ab angedeutet<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> \u2013 oder nach Amsterdam zu Baruch de Spinoza.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Lassen wir also Charles Martel, den Gro\u00dfvater von Karl dem Gro\u00dfen, in Poitiers. Denn f\u00fcr die Genese einer europ\u00e4ischen Kultur waren ganz andere Prozesse von Bedeutung. Die Geschichte von der Begegnung \u203aEuropas\u2039 mit den \u203aArabern\u2039 wird heute in Frankreich \u00fcbrigens ganz anders erz\u00e4hlt. Eine audiovisuelle Dokumentation des Fernsehsenders France TV in Koproduktion mit dem Pariser Institut du monde arabe hei\u00dft <em><a href=\"nos-ancetres-sarrasins.francetv.fr\/astrolabe.html\">Nos anc\u00eatres sarrasins<\/a><\/em>: \u00bbUnsere sarazenischen Vorfahren\u00ab.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #e63348; font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><em>Die Literaturwissenschaftlerin Maud Meyzaud ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZfL mit dem Projekt \u00bb<a style=\"color: #e63348;\" href=\"https:\/\/www.zfl-berlin.org\/projekt\/al-andalus-und-die-anfaenge-des-orientalismus.html\">Al-Andalus und die Anf\u00e4nge des Orientalismus: \u203a<span class=\"text\">H\u0323ayy ibn Yaqz\u0323a\u0304ns\u2039 Reise durch die europ\u00e4ische Aufkl\u00e4rungszeit<\/span><\/a>\u00ab. <span class=\"text\">Ihr Beitrag wurde erstmals auf dem <a href=\"https:\/\/www.zfl-berlin.org\/projekt\/gegenwelten.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Faltblatt des ZfL zum \u00bbJahresthema 2022\/23, Gegenwelten\u00ab<\/a> ver\u00f6ffentlicht.\u00a0\u00a0<\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Vgl. Salah Guemriche: \u00bbComment le mythe de Charles Martel et de la bataille de Poitiers en 732 s\u2019est install\u00e9 dans l\u2019histoire\u00ab, in: <em><a href=\"https:\/\/www.lemonde.fr\/idees\/article\/2015\/06\/05\/comment-le-mythe-de-charles-martel-et-de-la-bataille-de-poitiers-en-732-s-est-installe-dans-l-histoire_4648311_3232.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Le Monde<\/a><\/em>, 5.6.2015.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> William Blanc\/Christophe Naudin: \u00bbCharles Martel, une r\u00e9cup\u00e9ration identitaire\u00ab, in: <em><a href=\"https:\/\/sms.hypotheses.org\/7686\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mondes Sociaux<\/a><\/em>, 17.5.2016.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Dieses Argument hat sich in j\u00fcngerer Zeit auch der Historiker David Levering Lewis zu eigen gemacht: <em>God\u2019s Crucible: Islam and the Making of Europe, 570\u20131215<\/em>, New York 2008.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Vgl. Marshall G. S. Hodgson: <em>The Venture of Islam. Conscience and History in a World Civilization<\/em>, 3 Bde., Chicago\/London 1974.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Gerald Raunig: Ungef\u00fcge: <em>Maschinischer Kapitalismus und molekulare Revolution<\/em>, Bd. 2, Wien u. a. 2021, S. 31\u201361.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Vgl. Monika Walter: \u00bbDer Hochstapler Don Quijote. Zu den arabischen Wurzeln seiner Verstellungskunst\u00ab, in: <a href=\"http:\/\/web.fu-berlin.de\/phin\/beiheft8\/b8t09.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>PhiN-Beiheft<\/em><\/a> 8 (2014), S. 149.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Vgl. Yirmiyahu Yovel: <em>The Other Within. The Marranos. Split Identity and Emerging Modernity<\/em>, Princeton\/Oxford 2009.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Vgl. Susanne Zepp: <em>Herkunft und Textkultur. \u00dcber j\u00fcdische Erfahrungswelten in romanischen Literaturen 1499\u20131627<\/em>, G\u00f6ttingen 2010, S. 109\u2013133.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">VORGESCHLAGENE ZITIERWEISE: Maud Meyzaud: Al-Andalus \u2013 Eine Gegenwelt inmitten Europas, in: ZfL BLOG, 13.5.2022, [<a href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2022\/05\/13\/maud-meyzaud-al-andalus-eine-gegenwelt-inmitten-europas\/\">https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2022\/05\/13\/maud-meyzaud-al-andalus-eine-gegenwelt-inmitten-europas\/<\/a>].<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">DOI: <\/span><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20220513-01\"><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20220513-01<\/span><\/a><\/p>\n<p><script type=\"application\/ld+json\">\n{\n  \"@context\": \"http:\/\/schema.org\",\n  \"@type\": \"ScholarlyArticle\",\n  \"@id\": \"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20220513-01\",\n  \"url\": \"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2022\/05\/13\/maud-meyzaud-al-andalus-eine-gegenwelt-inmitten-europas\/\",\n  \"additionalType\": \"Blogpost\",\n  \"name\": \"AL-ANDALUS \u2013 EINE GEGENWELT INMITTEN EUROPAS\",\n  \"author\": {\n    \"name\": \"Maud Meyzaud\",\n    \"givenName\": \"Maud\",\n    \"familyName\": \"Meyzaud\",\n    \"@type\": \"Person\",\n    \"@id\": \"Maud Meyzaud\"\n  },\n  \"inLanguage\": \"de\",\n  \"dateCreated\": \"2022-05-13\",\n  \"datePublished\": 2022,\n  \"publisher\": {\n    \"@type\": \"Organization\",\n    \"name\": \"Leibniz-Zentrum f\u00fcr Literatur- und Kulturforschung \"\n  },\n  \"provider\": {\n    \"@type\": \"Organization\",\n    \"name\": \"datacite\"\n  }\n}\n<\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>I. Noch in den 1980er Jahren stand in franz\u00f6sischen Geschichtslehrb\u00fcchern dieser Satz: \u00bb732: Charles Martel arr\u00eate les Arabes \u00e0 Poitiers.\u00ab Wie konnte ein Mann namens Charles Martel im Alleingang so viele Menschen auf\u00adhalten, mag sich so manches Schulkind gefragt haben. Und was machten die sogenannten Araber \u00fcberhaupt im tiefen franz\u00f6sischen Westen? Der Satz \u00fcber die <a class=\"read-more-link\" href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2022\/05\/13\/maud-meyzaud-al-andalus-eine-gegenwelt-inmitten-europas\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[598],"tags":[607,610,606,609,608,605,604,589],"class_list":["post-2545","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-jahresthema-gegenwelten","tag-al-andalus","tag-arabische-kultur","tag-clash-of-civilizations","tag-franzoesische-geschichte","tag-kultur","tag-mittelalter","tag-spanische-geschichte","tag-zivilisation"],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2545","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2545"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2545\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3564,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2545\/revisions\/3564"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2545"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2545"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2545"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}