{"id":261,"date":"2017-02-14T11:03:20","date_gmt":"2017-02-14T09:03:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/?p=261"},"modified":"2025-03-04T16:08:56","modified_gmt":"2025-03-04T14:08:56","slug":"matthias-schwartz-zukunftsutopien-und-weltraumtraeume-sozialistische-science-fiction-filme-aus-dem-osten-europas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/02\/14\/matthias-schwartz-zukunftsutopien-und-weltraumtraeume-sozialistische-science-fiction-filme-aus-dem-osten-europas\/","title":{"rendered":"Matthias Schwartz: ZUKUNFTSUTOPIEN UND WELTRAUMTR\u00c4UME. Sozialistische Science-Fiction-Filme aus dem Osten Europas"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Wenn die 67. Internationalen Filmfestspiele Berlin dieses Jahr ihre Retrospektive unter dem Titel \u00bb<a href=\"https:\/\/www.berlinale.de\/de\/archiv\/jahresarchive\/2017\/06b_berlinale_themen_2017\/retrospektive_2017.html\">Future Imperfect<\/a>\u00ab dem Science-Fiction-Film widmen, dann l\u00e4sst sich dies auch als ein Beitrag zum anstehenden 100. Jahrestag der Oktoberrevolution sehen. Denn schaut man sich die auf der Berlinale pr\u00e4sentierten Filme aus dem sozialistischen Osten Europas heute an, dann ist das auch \u2013 wie Boris Groys in Hinsicht auf unsere \u00bbpostkommunistische Situation\u00ab schreibt \u2013 ein Blick zur\u00fcck aus einer neoliberalen Welt der \u00bboffenen, heterogenen und pluralistischen M\u00e4rkte\u00ab auf das Projekt einer \u00bbuniversalistischen, aber geschlossenen Gemeinschaft\u00ab, die noch lange an der M\u00f6glichkeit einer \u00bbperfekten Zukunft\u00ab festhielt.<br \/>\n<!--more--><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Ziel der Oktoberrevolution 1917 war es, eine g\u00e4nzlich neue, bessere Gesellschaftsordnung aufzubauen, um die Ausbeutung und Unfreiheit der kapitalistischen Klassengesellschaft zu \u00fcberwinden. Diesem utopischen Zukunftsversprechen sollten die sch\u00f6nen K\u00fcnste, die Literatur und insbesondere das Kino als das Lenin zufolge wichtigste Propagandamedium vision\u00e4re Gestalt verleihen. Hierf\u00fcr war das sich in jenen Jahren erst konstituierende Genre der Science-Fiction, der \u00bbWissenschaftlichen Fantastik\u00ab, wie es im Russischen hie\u00df, geradezu pr\u00e4destiniert, sollte es doch zeigen, wie die Anstrengungen der gewaltsamen Umgestaltung des Landes in ferner Zukunft ein gl\u00fcckliches Leben im Kommunismus erm\u00f6glichen w\u00fcrden. So wurden in der Sowjetunion und im Osten Europas jahrzehntelang dem Zeitgeist gem\u00e4\u00dfe Zukunftsvisionen auf die Leinwand gebracht. Doch es gab kaum einen Film, der es allen recht machte. Filme, die den ideologischen Anspr\u00fcchen der Machthaber entsprachen, fanden meistens keinen Anklang beim breiten Publikum, wohingegen solche, die die Kinos\u00e4le f\u00fcllten, oft eher von privaten W\u00fcnschen und \u00c4ngsten handelten als von gesellschaftspolitischen Utopien. Das Ideal einer kommunistischen Zukunft stand immer wieder dem eskapistischen Wunsch der Zuschauerinnen und Zuschauer entgegen, in den Science-Fiction-Filmen prinzipiell andere, alternative und abenteuerliche Welten vorgef\u00fchrt zu bekommen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">In der R\u00fcckschau verleiht jedoch gerade dieses vorgebliche oder tats\u00e4chliche Scheitern daran, das utopische Begehren nach einer anderen Welt mit der \u00bbdiskursiven Formation\u00ab des Staatssozialismus in Einklang zu bringen, den Filmen Aktualit\u00e4t. In ihren avancierten Visionen interplanetarer Odysseen und kosmischer Dystopien f\u00fchren sie die Gr\u00fcnde und Folgen des Scheiterns der kommunistischen Idee in all ihrer tr\u00e4umerischen Weltfremdheit und apokalyptischen Tragweite vor Augen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Die Schwierigkeit, eine ideologisch tragf\u00e4hige Utopie im Medium des Films zu realisieren, die zugleich dem eskapistischen Begehren des Publikums nach alternativen Wirklichkeiten entsprach, trat bereits bei den ersten sowjetischen Science-Fiction-Filmen auf. Weder Jakow Protazanows Film <em><a href=\"http:\/\/www.dekoder.org\/de\/article\/aelita-science-fiction-sowjetunion\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">A\u0117lita<\/a> <\/em>(1924) noch die \u00bbfantastische Novelle\u00ab <em>Die kosmische Reise<\/em> (1934, <em>Kosmitscheski rejs<\/em>) des jungen Regisseurs Wasili Shurawljow vermochten die offiziellen Instanzen zu \u00fcberzeugen, so dass bis Ende der 1950er kaum noch Filme in dem Genre gedreht wurden. Erst mit dem von Nikita Chruschtschow eingeleiteten kulturpolitischen Tauwetter Ende der 1950er Jahre brach sich der Wunsch bahn, etwas Neues, Anderes, Utopisches zu schaffen und hierf\u00fcr ad\u00e4quate Bewegungs- und Zeitbilder zu finden. Angesichts einer vorsichtigen Entstalinisierung und relativen Liberalisierung gewannen die K\u00fcnste wieder neue Freiheiten, die rigiden Dogmen des Sozialistischen Realismus aufzubrechen und \u00e4sthetische Experimente mit inhaltlichen Innovationen zu verbinden. F\u00fcr den Science-Fiction-Film kamen diese vor allem vor dem Hintergrund des \u00bbWettlaufs zum Mond\u00ab zur Geltung<em>, <\/em>bei dem die Sowjetunion mit dem ersten k\u00fcnstlichen Satelliten der Erde \u2013 dem Sputnik 1957 \u2013 und dem ersten Menschen im Weltraum \u2013 <a href=\"http:\/\/www.dekoder.org\/de\/gnose\/juri-gagarin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Juri Gagarin<\/a> 1961 \u2013 eine Zeit lang die \u00dcberlegenheit des Sozialismus gegen\u00fcber dem kapitalistischen Konkurrenten zu beweisen schien.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">In jenen Jahren entstanden Filme, die aufgrund ihrer Kombination von aufsehenerregenden Spezialeffekten und sozialistischer Weltraumromantik noch heute sehenswert sind. Prototypische Beispiele hierf\u00fcr sind der im Kiewer Dowshenko-Filmstudio gedrehte Streifen \u00fcber eine Marsexpedition <a href=\"http:\/\/sensesofcinema.com\/2007\/cteq\/heavens-call\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Der Himmel<\/em> <em>ruft<\/em> (<em>Nebo sowjot<\/em>)<\/a> (1959) in der Regie von Alexei Kosyr und Michail Karjukow, die polnisch-ostdeutsche Koproduktion <em>Der schweigende Stern <\/em>(1959) von Kurt Maetzig nach einer Romanvorlage von Stanis\u0142aw Lem oder auch der 1963 in der Tschechoslowakei unter der Regie von Jind\u0159ich Pol\u00e1k auf Grundlage eines anderen Stanis\u0142aw Lem-Romans produzierte Schwarzwei\u00dffilm <em>Ikarie XB 1<\/em>. Entstanden im Zeichen des Kalten Krieges, \u00fcbertragen sie die \u00dcberlegenheit der Sowjetunion in der bemannten Raumfahrt gegen\u00fcber den USA in die nahe und ferne Zukunft. Darin erkunden sowjetische Kosmonauten zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus sozialistischen Bruderl\u00e4ndern und der Dritten Welt sowie mit \u203aprogressiven\u2039 Wissenschaftlern aus dem Westen das erdnahe Sonnensystem mit friedlichen Absichten, w\u00e4hrend in den Vereinigten Staaten Profitgier und falscher Ehrgeiz die Weltraumprogramme zu riskanten Harakiri-Unternehmungen machen, die den \u00bbKrieg der Welten\u00ab von der Erde auch in den Weltraum zu exportieren drohen. So treffen in <em>Ikarie XB 1<\/em> die Kosmonauten auf ein mit Atomwaffen best\u00fccktes, irdisches Raumschiff aus dem 20. Jahrhundert, dessen Explosion zwei Besatzungsmitglieder das Leben kostet; eine unmissverst\u00e4ndliche Anspielung auf das amerikanische Raumfahrtprogramm. Dabei zeichnen sich in dem futuristischen Innendesign des Raumschiffs, der minimalistischen elektronischen Musik, der teils subjektiven Kameraf\u00fchrung sowie den ansatzweise gezeigten psychischen Konflikten einiger Crewmitglieder auch die enormen M\u00f6glichkeiten ab, die dem Genre zur Verf\u00fcgung gestanden h\u00e4tten. Wenn die Raumfahrer und Raumfahrerinnen sich zu einer Geburtstagsfeier in Schale werfen, zu leichten Jazzrhythmen gesittet Paart\u00e4nze ausf\u00fchren oder an Martinigl\u00e4sern nippen, ist darin der Versuch zu erkennen, einen kommunistischen Lebensentwurf in Szene zu setzen, der sich kaum von entsprechenden Wohlstandsidealen des Westens unterscheidet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Nach dem Ende des <em>Space Race <\/em>mit der Mondlandung am 21. Juli 1969, der einsetzenden internationalen Entspannungspolitik sowie innenpolitischer \u203aStagnation\u2039 in den langen 1970er Jahren \u00e4nderte sich auch das kulturpolitische Klima in den L\u00e4ndern Osteuropas allm\u00e4hlich, wodurch auch Filme \u00fcber die bemannte Raumfahrt etwas weniger streng an die tagespolitischen Vorgaben der offiziellen Politik gebunden waren. So lassen sich die 1970er Jahre und die fr\u00fchen 80er Jahre als die eigentliche Bl\u00fctezeit des osteurop\u00e4ischen Science-Fiction-Films betrachten. Andrej Tarkowski hatte bereits 1972 mit seiner Verfilmung von Stanis\u0142aw Lems Roman <em>Solaris <\/em>(1961) dem Begehren nach der Kolonisierung des Weltraums ein unheimliches Unbehagen eingeschrieben. Bei der Erforschung des r\u00e4tselhaften, von einem riesigen Ozean umgebenen Himmelsk\u00f6rpers Solaris in einer fernen Galaxie werden die irdischen Wissenschaftler auf der Umlaufbahn des Planeten in ihrem Raumschiff mit Wiederg\u00e4ngern aus ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert. Die Reise in die kosmische Fremde verkehrt sich so in eine Reise in das eigene Unbewusste, die von einer fundamentalen Entfremdung des Menschen von der irdischen Natur im technischen Zeitalter erz\u00e4hlt. \u00c4hnlich wie Stanley Kubricks <em>2001. A Space Odyssey <\/em>(1968) ist Tarkowskis <em>Solaris <\/em>vor allem eine bildgewaltige philosophische Parabel \u00fcber die Grenzen wissenschaftlicher Menschenbilder. Auch in dem gegen\u00fcber Tarkowskis Meisterwerk recht konventionell wirkenden DEFA-Film <em>Eolomea <\/em>(1972, Regie Herrmann Zschoche) klingen kritische Akzente in Bezug auf die bemannte Raumfahrt und moralpsychologische Fragen an. So er\u00f6ffnet <em>Eolomea<\/em> mit einer Szene, in der der unrasiert und m\u00fcde aussehende Kosmonaut Daniel Lagny an einem leeren wei\u00dfen Sandstrand vollbekleidet ins Meer st\u00fcrmt und freudig Richtung Himmel ausruft: \u00bbNa!? Luna 3? Wo seid ihr Jungs? Seht ihr mich? Hier, hier bin ich! Und nie wieder Kosmos, nie wieder!\u00ab Nur die Liebe zu einer wundersch\u00f6nen Frau, Maria Scholl, Professorin und Mitglied des Wissenschaftlichen Rats f\u00fcr Raumfahrt, kann ihn zu einer weiteren Mission \u00fcberreden. Diese untersucht das seltsame Verschwinden von acht Raumschiffen der Raumstation Margot, f\u00fcr das es anfangs keine plausible Erkl\u00e4rung gibt. Die Suche nach Antworten f\u00fchrt zu der prinzipiellen Frage, ob Menschen gegen die Vorsicht der Vernunft und ohne Chance auf R\u00fcckkehr zur Erde lebensgef\u00e4hrliche Abenteuer wagen sollten, um fremde Welten zu entdecken. W\u00e4hrend s\u00e4mtliche Beteiligten von diesem Problem wie elektrisiert sind und dabei ganz dem sozialistischen Wissenschaftsenthusiasmus und Zukunftsoptimismus verhaftet bleiben, spielt Daniel bis zum Ende des Films den sarkastischen Rebellen, der voll bitterer Ironie seinen Beruf verflucht und doch dabei bleibt, weil er nicht anders kann. In diesem offen zur Schau gestellten Zwangscharakter des Raumfahrtprogramms \u2013 der sich auch als Allegorie auf das sozialistische System insgesamt lesen lie\u00df \u2013 k\u00fcndigte sich eine Ambivalenz an, die sp\u00e4ter in manifeste Desillusion umschlagen sollte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Ein radikaler Bruch mit den ideologischen Konventionen des Genres erfolgte zum Ende des Jahrzehnts. Marek Piestrak nahm f\u00fcr die polnisch-sowjetische Koproduktion <em>Der Test des Piloten Pirx <\/em>(<em>Test pilota Pirxa, <\/em>1979) eine Erz\u00e4hlung aus Stanis\u0142aw Lems Erz\u00e4hlzyklus <em>Geschichten vom Piloten Pirx <\/em>zur Vorlage. Pirx muss darin seinen Wanderurlaub mit einem Freund in den Bergen unterbrechen, da er zu einer ungew\u00f6hnlichen Mission im Auftrag der UNESCO angefragt wird, in die er erst nach einem missgl\u00fcckten Attentat auf ihn einwilligt. Er soll ein Raumschiff befehligen, dessen Besatzung angeblich einzig aus Androiden \u2013 k\u00fcnstlichen Menschen \u2013 besteht, um auszutesten, ob diese in Zukunft den Menschen v\u00f6llig ersetzen k\u00f6nnten. Hinter deren Einsatz stehen m\u00e4chtige kommerzielle Interessen der Roboterindustrie, wogegen es sich Pirx zur Aufgabe macht, die moralische Unterlegenheit der \u2013 \u00e4u\u00dferlich durch nichts vom Menschen zu unterscheidenden \u2013 k\u00fcnstlichen Wesen nachzuweisen. Im Laufe der Raumfahrtexpedition wenden sich jedoch einige Besatzungsmitglieder heimlich an ihren Kapit\u00e4n. Sie gestehen in einem Fall, dass sie eigentlich ein Mensch, in einem anderen, dass sie ein Roboter seien, ihm aber beide helfen wollten. Da er diese Informationen nicht verifizieren kann, gelingt es dem Piloten erst beim dramatischen Showdown, den gef\u00e4hrlichen Egoismus der Roboter zu enttarnen, eine Einsicht, die durch eine anschlie\u00dfende Untersuchungskommission auf Erden best\u00e4tigt wird. Doch \u00e4hnlich wie in Ridley Scotts <em>Blade Runner <\/em>(1982) erfahren die Zuschauerinnen (und Pirx) erst in der Schlussszene, dass der Kronzeuge der Menschlichkeit \u2013 den Pirx f\u00fcr einen Menschen hielt \u2013 ein Androide ist.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">In den letzten Jahren vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion und ihrer Satellitenstaaten fanden vor allem dystopische und anti-utopische Filme Aufmerksamkeit. Piotr Szulkins <em>O-bi, o-ba<\/em>. <em>Das Ende der Zivlisation <\/em>(<em>O-bi, o-ba. Koniec cywilizacji, <\/em>1984), Alexander Sokurows Fr\u00fchwerk <em>Tage der Finsternis <\/em>(<em>Dni satmenija, <\/em>1988) oder Konstantin Lopuschanskis Filmdrama <em>Briefe eines Toten <\/em>(<em>Pisma mjortwogo tscheloweka, <\/em>1986) brachten vergleichbare apokalyptische Zeitgeiststimmungen zum Ausdruck. Der utopische Impuls, eine andere, gerechtere Zukunftswelt zu schaffen oder zumindest abgelegene, ferne Orte zum Ausleben individueller Freiheiten zu erkunden, der den Science-Fiction-Filmen aus dem sozialistischen Osten Europas zugrunde lag, ist in diesen Werken weitgehend abwesend. Ihnen scheint das menschliche Ideal einer besseren Gesellschaft g\u00e4nzlich abhandengekommen zu sein. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Die unvollkommene Zukunft (\u00bbFuture Imperfect\u00ab) hat sich in eine zukunftslose Gegenwart verwandelt, deren fantastische Unvollkommenheit jedoch auch heute noch \u2013 wie es Piotr Szulkin einmal in Bezug auf seine Filme festhielt \u2013 dazu auffordert dar\u00fcber nachzudenken, \u00bbwie der Mensch sich in unterschiedlichen gesellschaftlichen Situationen zurechtfindet, was das f\u00fcr Mechanismen der Gemeinschaft sind, welche Motivationen dahinter stehen, was dazu f\u00fchrt, dass wir so und nicht anders geworden sind\u00ab.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica; color: #e63348;\">Der Slawist <a style=\"color: #e63348;\" href=\"http:\/\/www.zfl-berlin.org\/person\/schwartz.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Matthias Schwartz<\/a> bearbeitet am ZfL das Forschungsprojekt <a style=\"color: #e63348;\" href=\"http:\/\/www.zfl-berlin.org\/projekt\/affektiver-realismus.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Affektiver Realismus. Osteurop\u00e4ische Literaturen der Gegenwart<\/a>. Seit seiner Magisterarbeit (erschienen unter dem Titel <span class=\"text\"><a style=\"color: #e63348;\" title=\"Die Erfindung des Kosmos\" href=\"http:\/\/www.peterlangusa.com\/index.cfm?vID=51225&amp;vLang=E&amp;vHR=1&amp;vUR=3&amp;vUUR=4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Die Erfindung des Kosmos. Zur sowjetischen Science Fiction und popul\u00e4rwissenschaftlichen Publizistik vom Sputnikflug bis zum Ende der Tauwetterzeit<\/em><\/a>, Berlin 2003)<\/span> besch\u00e4ftigt er sich mit osteurop\u00e4ischer Science Fiction sowohl in der Literatur wie auch im Film. F\u00fcr die <a style=\"color: #e63348;\" href=\"http:\/\/www.bertz-fischer.de\/product_info.php?products_id=503\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Begleitpublikation <\/a>zur Ausstellung <a style=\"color: #e63348;\" href=\"https:\/\/www.deutsche-kinemathek.de\/ausstellungen\/rueckblick\/2016\/things-to-come\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00bbThings to come\u00ab<\/a> im Berliner Museum f\u00fcr Film und Fernsehen hat er ebenso Artikel beigesteuert wie zum <a style=\"color: #e63348;\" href=\"http:\/\/www.bertz-fischer.de\/product_info.php?products_id=508&amp;osCsid=e8eb4a2bd5d89d4cd116f890e442760b\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Buch<\/a> zur Retrospektive \u00bbFuture Imperfect\u00ab der diesj\u00e4hrigen Berlinale.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">VORGESCHLAGENE ZITIERWEISE: Matthias Schwartz: Zukunftsutopien und Weltraumtr\u00e4ume. Sozialistische Science-Fiction-Filme aus dem Osten Europas, in: ZfL BLOG, 14.2.2017, [<a href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/02\/14\/matthias-schwartz-zukunftsutopien-und-weltraumtraeume-sozialistische-science-fiction-filme-aus-dem-osten-europas\/\">https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/02\/14\/matthias-schwartz-zukunftsutopien-und-weltraumtraeume-sozialistische-science-fiction-filme-aus-dem-osten-europas\/<\/a>].<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: helvetica;\">DOI: <\/span><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20170214-01\"><span style=\"font-family: helvetica;\">https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20170214-01<\/span><\/a><\/p>\n<p><script type=\"application\/ld+json\">\n{\n  \"@context\": \"http:\/\/schema.org\",\n  \"@type\": \"CreativeWork\",\n  \"@id\": \"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20170214-01\",\n  \"url\": \"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/02\/14\/matthias-schwartz-zukunftsutopien-und-weltraumtraeume-sozialistische-science-fiction-filme-aus-dem-osten-europas\/\",\n  \"additionalType\": \"Blogpost\",\n  \"name\": \"ZUKUNFTSUTOPIEN UND WELTRAUMTR\u00c4UME. 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