{"id":270,"date":"2017-02-17T11:48:02","date_gmt":"2017-02-17T09:48:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/?p=270"},"modified":"2025-03-04T16:06:23","modified_gmt":"2025-03-04T14:06:23","slug":"eva-geulen-fuer-die-einzelsprachlichkeit-der-literatur-nebenbemerkung-zum-juengsten-streit-um-die-germanistik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/02\/17\/eva-geulen-fuer-die-einzelsprachlichkeit-der-literatur-nebenbemerkung-zum-juengsten-streit-um-die-germanistik\/","title":{"rendered":"Eva Geulen: F\u00dcR DIE EINZELSPRACHLICHKEIT DER LITERATUR. Nebenbemerkung zum j\u00fcngsten Streit um die Germanistik"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><em>Da\u00df gepfleget werde \/ Der feste Buchstab, und Bestehendes gut \/ Gedeutet. <\/em>Das ist aus der letzten Strophe von H\u00f6lderlins \u00bbPatmos\u00ab (<em>Nah ist \/ und schwer zu fassen <\/em>&#8230; etc.). Die Hymne schlie\u00dft mit: <em>Dem folgt deutscher Gesang<\/em>. Was daraus zu Zeiten gemacht wurde und wie schlecht es gedeutet wurde, ist bekannt. Es gibt also gute Gr\u00fcnde zu fragen: Hat das irgendetwas mit uns heute, unseren politischen und medialen Umwelten und Umbr\u00fcchen zu tun? Darf man so anfangen, oder auch: so weitermachen? Haben wir Germanisten, vor allem die der vorangegangenen Generation, nicht hart an der Befreiung unseres Faches aus den Verstrickungen der Nationalphilologie einschlie\u00dflich aller Idealismen, Romantizismen, Nationalismen gearbeitet? Und ist H\u00f6lderlin nicht auch <em>irgendso\u2019n Toter<\/em> und so <em>\u00fcberforscht<\/em> wie die Nordsee \u00fcberfischt? <!--more--><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Dass soeben eine Welt in St\u00fccke geht, ist kein hinreichender Grund, sich nicht mit dem Stand der Germanistik zu besch\u00e4ftigen. Vielleicht hat den Autor des sechsseitigen <em>Spiegel<\/em>-Artikels Trumps Tweet-Taktung bewogen, sich vor\u00fcbergehend der Germanistik als vertrautem Gegenstand einer Daueremp\u00f6rung zuzuwenden, dem man im Unterschied zum Pr\u00e4sidenten der USA routiniert zu Leibe r\u00fccken kann.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Warum nun ausgerechnet Germanisten zum \u00f6ffentlichen Protest gegen Rechtspopulismus und einen uns\u00e4glichen US-Pr\u00e4sidenten berufen sein sollen, erschlie\u00dft sich allerdings nicht so leicht. Die Absetzung des (m\u00e4nnlichen) Gro\u00dfordinarius als H\u00fcter des Wissens und Gewissens der Nation geh\u00f6rt doch zu den Errungenschaften erfolgreicher Distanzierung von der Germanistik als Nationalphilologie. Die Kolleginnen und Kollegen sind der Aufforderung des <em>Spiegel<\/em>-Redakteurs, <em>sich bemerkbar zu machen<\/em>, jedenfalls nachgekommen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Steffen Martus hat die im Artikel allzu rasch abgeurteilten Digital Humanities in Schutz genommen und dem Autor die Unvereinbarkeit der an eine <em>eierlegende Wollmilchsau<\/em> gestellten Anspr\u00fcche gelassen vor Augen gef\u00fchrt.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Die drei interviewten Kollegen (Albrecht Koschorke, Susanne Komfort-Hein und Heinz Dr\u00fcgh) haben sich etwas lauter gewehrt mit einer gemeinsamen Gegendarstellung in der FAZ. Unter der \u00dcberschrift <em>Wir Todgeweihten gr\u00fc\u00dfen euch<\/em> haben sie Einspruch erhoben gegen die Diagnose eines sterbenskranken Faches, das nur drastisch gesundgeschrumpft \u00dcberlebenschancen habe.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Albrecht Koschorke, der den Leichenbestatter geben sollte, hat mit einem Radiointerview im <em>Deutschlandfunk <\/em>nachgelegt.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Und in der NZZ hat <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/germanistik-hier-wird-an-der-zukunft-gearbeitet-ld.145207\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frauke Berndt<\/a> das Fach verteidigt. Der sich regende Unmut ist gewiss berechtigt. Man kann sich denken, was der <em>Spiegel<\/em>-Redakteur aus den Aussagen seiner Interviewpartner und dem \u00fcbrigen Material gemacht hat. Nun ja, der <em>Spiegel<\/em> w\u00e4re nicht der <em>Spiegel<\/em>, wenn er anders verf\u00fchre. Es waren \u00fcbrigens Germanisten, Helmut Arntzen und Winfried Nolting, die einer <em>Spiegel<\/em>-Nummer des Jahres 1972 eine Analyse gewidmet haben, die sich noch heute sehen lassen kann, weil sich die journalistischen Darstellungspraktiken dieser Zeitschrift nicht wesentlich ge\u00e4ndert haben.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Deshalb hat sie \u00fcberlebt, und wir m\u00f6chten sie nicht missen. Was dem <em>Spiegel<\/em> recht ist, sollte der Germanistik und ihren Praktiken billig sein. Doch im ungebremsten Affekt gegen die Nationalphilologie wird ohne Not an dem Ast ges\u00e4gt, auf dem alle Literaturwissenschaften sitzen. Die Nationalphilologie ist das Feindbild, auf das man sich offenbar rasch einigen kann. Und wo die Geschichte der heroischen Selbstbefreiung der Germanistik aus ihren politischen Desastern nicht ausreicht,<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> ist das Argument ihrer Obsoleszenz im Zeitalter der Globalisierung rasch zur Stelle.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Zu den Besonderheiten aller Literatur (im Unterschied zur Malerei oder zur Musik) geh\u00f6rt jedoch unverzichtbar ihre jeweilige Einzelsprachlichkeit, was Experimente mit innertextueller Mehrsprachigkeit nicht in Frage stellen, sondern markieren und unterstreichen. Nationalphilologien gibt es, weil es deutschsprachige, englischsprachige, franz\u00f6sischsprachige, russischsprachige Literaturen gibt. Wenn dieser Umstand ideologisch instrumentalisiert werden konnte (etwa im \u00fcbrigens gescheiterten Projekt einer deutschen Nationalliteraturgeschichtsschreibung<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a>), ist das noch kein Einwand gegen die Nationalphilologien als separate F\u00e4cher, deren Existenzberechtigung die Sprache und nicht die Nation ist. Zur deutschen Nation hat die Schweiz niemals geh\u00f6rt, aber auch dort gibt es seit langem Institute f\u00fcr deutsche Philologie. Die Literatursprache existiert nicht nur r\u00e4umlich jenseits der Nation, sondern auch zeitlich. Auch wenn der Unge\u00fcbte das Mittelhochdeutsche wie eine fremde Sprache erlernen muss, wird niemand bezweifeln, dass es sich beim <em>Iwein<\/em>, bei <em>Parzival<\/em> oder dem <em>Nibelungenlied<\/em> um deutschsprachige Texte handelt. Auch derjenige, dem afroamerikanischer Slang, Tennisjargon und (fiktives) Quebecer Englisch unvertraut sind, wird Foster Wallaces <em>Infinite Jest<\/em> als einen englischsprachigen Text behandeln. Bei den anderen Nationalphilologien tritt die territoriale Zerstreuung und innere Vielsprachigkeit der einen Sprache h\u00e4ufig offensichtlicher hervor; die Anglistik etwa kennt nicht nur das Englische, sondern auch das US-Amerikanische und die Anglophonie. Andere Nationalphilologien wie Romanistik oder Slawistik vereinen verschiedene Sprachen zu einem Fach.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Die Einsprachigkeit aller Literatur ist nat\u00fcrlich gar nicht denkbar ohne die Vielfalt der Sprachen, von denen die eine sich unterscheiden muss, damit das endlose Feld der Verflechtungen, der \u00dcbersetzungen und Absetzungen, der wechselseitigen Beeinflussungen, intertextuellen Bez\u00fcge und der Plastizit\u00e4t einer jeden Sprache \u00fcberhaupt beobachtbar wird. Gerade auf diesem Gebiet ist seit Deleuzes und Guattaris Studie zu den \u00bbkleinen Literaturen\u00ab, seit Saids Orientalismus-Arbeit viel geforscht worden<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> \u2013 und noch immer reichlich zu tun, wie etwa das Berliner Projekt \u00bb<a href=\"http:\/\/www.forum-transregionale-studien.de\/Zukunftsphilologie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zukunftsphilologien<\/a>\u00ab deutlich macht.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> Das alles ger\u00e4t aber nicht in den Blick, wenn man so tut, als g\u00e4be es irgendwo eine Literatursprache, die nicht einzelsprachlich ist, oder als g\u00e4be es eine Existenzberechtigung der Literaturwissenschaften jenseits der jeweiligen Einzelsprachlichkeit. Wenn Geschichte und Deutung der sprachlichen Formen und Verfahren unser Gesch\u00e4ft ist, dann muss es weiterhin deutsche und andere Philologien geben. Dass die Sprachen, die in ihnen abgefassten literarischen Gebilde und auch die ihnen gewidmeten Wissenschaften der Zeit und damit dem Wandel unterworfen sind, sch\u00fctzt sie vor \u00dcberforschung. Bestehendes ist immer neu gut zu deuten. Aber nicht alles Bestehende ist best\u00e4ndig. Die Pr\u00fcfung des Bestandes des Bestehenden, seine Reduktion und seine Erweiterung, ist auch unsere Aufgabe. Das hei\u00dft Kanonbildung. Der \u00dcberdruss, der sich im Vorwurf der \u00dcberforschung ausdr\u00fcckt, hat wohl eher mit dem Ungen\u00fcgen an Moden und Maschen, Trends und Turns des Betriebs zu tun, der wir auch sind.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Zur bitteren Ironie der Attacken auf den b\u00f6sen Buben der Germanistik als Nationalphilologie geh\u00f6rt ihre Blindheit f\u00fcr die Situation unserer Kolleginnen und Kollegen der sogenannten Auslandsgermanistik, ohne die wir ein gutes St\u00fcck \u00e4rmer w\u00e4ren. Nicht erst seit Trump die Parole \u00bbAmerica First\u00ab ausgegeben hat, droht den German Departments der USA wie allen dortigen Humanities eine wirkliche Krise. Nur zu gerne w\u00fcrden die Administrationen der Universit\u00e4ten der USA die Nationalphilologien abschaffen und gleich alle Literaturen in einem einzigen Department versammeln, vielleicht f\u00fcr Weltliteratur oder europ\u00e4ische Literaturen, was es vielerorts bereits gibt. So wichtig und bereichernd die Bem\u00fchungen um das Konzept der Weltliteratur wie \u00fcbrigens auch alle anderen j\u00fcngeren Gegenstandserweiterungen in den Geisteswissenschaften (einschlie\u00dflich neuer F\u00e4cher wie Medien- oder Kulturwissenschaften) sind, so wenig d\u00fcrfen und k\u00f6nnen die Philologien von der Einzelsprachlichkeit ihrer Gegenst\u00e4nde absehen. Wer sich von der polyglotten Lebendigkeit der (National-)Philologien \u00fcberzeugen m\u00f6chte, lese den soeben im <em>Journal of the History of Ideas<\/em> erschienen Rezensionsessay von Andrew Hui, \u00bbThe Many Returns of Philology. A State of the Field Report\u00ab.<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> Mit dem dort versammelten Material k\u00f6nnte man einige Lehrveranstaltungen best\u00fccken. Es m\u00fcssen ja nicht immer Netflix-Serien sein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Gerade weil die Wissenschaftspolitik derzeit eine Katastrophe ist (was die Kollegin Komfort-Hein sehr deutlich gesagt und der <em>Spiegel<\/em> auch gedruckt hat) und die Verschulung im BA ein Fehler bleibt, gerade weil die \u203adigital disruption\u2039 auch uns betrifft und gerade weil derzeit eine politische Welt in St\u00fccke geht, d\u00fcrfen wir die selbstverst\u00e4ndlichen Voraussetzungen unserer F\u00e4cher, in diesem Fall: der Germanistik, nicht preisgeben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Vielleicht ist die Unverzichtbarkeit der vielen verschiedenen \u203aNationalphilologien\u2039, einschlie\u00dflich noch gar nicht entdeckter, geschweige denn institutionalisierter \u203aZukunftsphilologien\u2039, auch ein Lehrst\u00fcck \u00fcber Interdisziplinarit\u00e4t im Allgemeinen. Inter- und Transdisziplinarit\u00e4t darf nicht hei\u00dfen, die jeweilige Einzelsprachlichkeit als Voraussetzung unserer Arbeit zu negieren. Auch Fachsprachen sind zun\u00e4chst Einzelsprachen. Interdisziplinarit\u00e4t kann sich nur entfalten, solange es Disziplinen und die Konkurrenz unter ihnen gibt. Alles andere w\u00e4re entweder vormoderne Universalwissenschaft oder fiele unter das bereits erreichte wissenschaftliche Niveau. Im Unterschied zu anderen sehr viel st\u00e4rker ausdifferenzierten Wissenschaften verf\u00fcgen die Philologien mit der jeweiligen Einzelsprachlichkeit bereits \u00fcber ein Fundament. Nationalphilologie hei\u00dft: Wir sind Legion. Das ist nicht wenig, und wir d\u00fcrfen es umso weniger aufgeben, als derzeit um das \u00dcberleben kleinerer philologischer F\u00e4cher gerungen wird (etwa der Germanistik in den USA oder einzelner osteurop\u00e4ischer Philologien hierzulande).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Ja, die Germanistik ist in Deutschland ein sehr gro\u00dfes Fach. Aber auch ein viel gebrauchtes, ein gerade jetzt notwendiges, wenn man endlich einmal dar\u00fcber nachzudenken anfinge, was Integration hei\u00dft und welche Rolle dabei, weit \u00fcber den Spracherwerb hinaus, die Literatur spielt, wenn die Unterfinanzierung der Hochschulen aufh\u00f6rte, die zur Eskalation von Drittmittelantr\u00e4gen f\u00fchrt, was einerseits die zunehmende Geringsch\u00e4tzung der Lehre und andererseits den bottleneck in der Postdoc-Phase zur Folge hat. Allerdings gibt es auch heute, auch jenseits von Schule und Universit\u00e4t, weiterhin eine F\u00fclle von Berufsfeldern f\u00fcr Germanistikabsolventen. Was w\u00e4ren denn die Feuilletons der gro\u00dfen Zeitungen, die Radiosender, die Onlinemagazine ohne sie? Auch der Autor des <em>Spiegel<\/em>-Artikels ist (oder war) vom Fach.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Den drei vom <em>Spiegel<\/em> auch befragten Frankfurter Studierenden scheint es trotz schwieriger Studienbedingungen weder an Mut und Zuversicht noch an Begeisterung f\u00fcr ihr Studium zu mangeln. Solange die nicht verzagen, k\u00f6nnen wir auch selbstbewusster sein und sollten uns vor allem h\u00fcten, das Kind der einzelsprachlichen Literatur mit dem Bade der Nationalphilologie auszusch\u00fctten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #e63348;\"><em><span style=\"font-family: helvetica;\">Die Germanistin und Kulturwissenschaftlerin Eva Geulen ist die Direktorin des ZfL.<\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Martin Doerry: \u00bbWer war Goethe? Keine Ahnung, irgendso&#8217;n Toter\u00ab, in: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/germanistik-studium-wo-die-chancen-fuer-germanistik-studenten-liegen-a-1133069.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spiegel <\/a>6 (2017), S. 104ff. (aufgerufen am 14.02.2017).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Steffen Martus: \u00bbDer eierlegende Wollmilchgermanist wird dringend gesucht\u00ab, in: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/forschung-und-lehre\/germanistik-in-der-krise-der-eierlegende-wollmilchgermanist-wird-dringend-gesucht-14865806.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">FAZ<\/a>, 08.02.2017 (aufgerufen am 14.02.2017).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Heinz Dr\u00fcgh, Susanne Komfort-Hein und Albrecht Koschorke: \u00bbWir Todgeweihten gr\u00fc\u00dfen euch\u00ab, <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/krise-der-germanistik-antwort-von-heinz-druegh-susanne-komfort-hein-und-albrecht-koschorke-14868192.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">FAZ<\/a>, 09.02.2017 (aufgerufen am 14.02.2017).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Albrecht Koschorke im Gespr\u00e4ch mit Britta Fecke: \u00bbPr\u00e4senz von Germanisten im \u00f6ffentlichen Raum ist gro\u00df\u00ab, <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/zukunft-der-germanistik-praesenz-von-germanisten-im.691.de.html?dram:article_id=378560\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deutschlandfunk<\/a>, 09.02.2017 (aufgerufen am 14.02.2017).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Helmut Arntzen und Winfried Nolting (Hg.): \u00bbDer Spiegel\u00ab 28 (1972). Analyse, Interpretation, Kritik, M\u00fcnchen 1977.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6] <\/a>Die einschl\u00e4gigen B\u00e4nde liegen schon etwas l\u00e4nger zur\u00fcck und fallen in die Zeit der Spiegel-Analysen von Arntzen und Nolting. Vgl. Germanistik \u2013 eine deutsche Wissenschaft. Beitr\u00e4ge von Eberhard L\u00e4mmert, Walter Killy, Karl Otto Conrady und Peter von Polenz, Frankfurt a.M. 1967; Ansichten einer k\u00fcnftigen Germanistik, hg. J\u00fcrgen Kolbe, M\u00fcnchen 1969; Wie, warum und zu welchem Ende wurde ich Literarhistoriker, hg. Siegfried Unseld, Frankfurt a.M. 1972. Die Aufarbeitung dieser Geschichte der Aufarbeiten dann in: Zeitenwechsel. Germanistische Literaturwissenschaft vor und nach 1945, hg. Wilfried Barner u. Christoph K\u00f6nig, Frankfurt a.M. 1997.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> J\u00fcrgen Fohrmann: Das Projekt der deutschen Literaturgeschichte. Entstehung und Scheitern einer nationalen Poesiegeschichtsschreibung zwischen Humanismus und Deutschem Kaiserreich. Stuttgart 1989; vgl. auch Klaus Weimar: Geschichte der deutschen Literaturwissenschaft bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Paderborn 2003 (zuerst M\u00fcnchen 1989).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Vgl. Gilles Deleuze und F\u00e9lix Guattari: Kafka. F\u00fcr eine kleine Literatur. Aus dem Franz\u00f6sischen von Burkhart Kroeber, Frankfurt a.M. 1976; Edward W. Said: Orientalismus. Aus dem Englischen von Hans G\u00fcnter Holl, Frankfurt a.M. 2009.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Aufgerufen am 14.02.2017.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Andrew Hui: \u00bbThe Many Returns of Philology. A State of the Field Report\u00ab, in: Journal of the History of Ideas 78.1 (2017), S. 137\u2013156.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">VORGESCHLAGENE ZITIERWEISE: Eva Geulen: F\u00fcr die Einzelsprachlichkeit der Literatur. Nebenbemerkung zum j\u00fcngsten Streit um die Germanistik, in: ZfL BLOG, 17.2.2017, [<a href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/02\/17\/eva-geulen-fuer-die-einzelsprachlichkeit-der-literatur-nebenbemerkung-zum-juengsten-streit-um-die-germanistik\/\">https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/02\/17\/eva-geulen-fuer-die-einzelsprachlichkeit-der-literatur-nebenbemerkung-zum-juengsten-streit-um-die-germanistik\/<\/a>].<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: helvetica;\">DOI: <\/span><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20170217-01\"><span style=\"font-family: helvetica;\">https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20170217-01<\/span><\/a><\/p>\n<p><script type=\"application\/ld+json\">\n{\n  \"@context\": \"http:\/\/schema.org\",\n  \"@type\": \"CreativeWork\",\n  \"@id\": \"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20170217-01\",\n  \"url\": \"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/02\/17\/eva-geulen-fuer-die-einzelsprachlichkeit-der-literatur-nebenbemerkung-zum-juengsten-streit-um-die-germanistik\/\",\n  \"additionalType\": \"Blogpost\",\n  \"name\": \"F\u00dcR DIE EINZELSPRACHLICHKEIT DER LITERATUR. 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