{"id":2738,"date":"2022-11-21T11:39:25","date_gmt":"2022-11-21T09:39:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/?p=2738"},"modified":"2025-02-28T16:55:55","modified_gmt":"2025-02-28T14:55:55","slug":"jonathan-stafford-die-visuelle-kultur-des-schiffbruchs-und-der-moralische-betrachter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2022\/11\/21\/jonathan-stafford-die-visuelle-kultur-des-schiffbruchs-und-der-moralische-betrachter\/","title":{"rendered":"Jonathan Stafford: DIE VISUELLE KULTUR DES SCHIFFBRUCHS UND DER MORALISCHE BETRACHTER"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_2740\" aria-describedby=\"caption-attachment-2740\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Stafford_Blog_Shipwreck_Pierre_Jacques_Volaire_-_Nationalmuseum_-_17896-Kopie.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2740 size-medium\" src=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Stafford_Blog_Shipwreck_Pierre_Jacques_Volaire_-_Nationalmuseum_-_17896-Kopie-300x211.png\" alt=\"Pierre-Jacques Volaire (1729-1799), Shipwreck, Nationalmuseum, Stockholm\" width=\"300\" height=\"211\" srcset=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Stafford_Blog_Shipwreck_Pierre_Jacques_Volaire_-_Nationalmuseum_-_17896-Kopie-300x211.png 300w, https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Stafford_Blog_Shipwreck_Pierre_Jacques_Volaire_-_Nationalmuseum_-_17896-Kopie-1024x719.png 1024w, https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Stafford_Blog_Shipwreck_Pierre_Jacques_Volaire_-_Nationalmuseum_-_17896-Kopie-768x539.png 768w, https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Stafford_Blog_Shipwreck_Pierre_Jacques_Volaire_-_Nationalmuseum_-_17896-Kopie.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2740\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-family: helvetica;\">Abb. 1: Pierre-Jacques Volaire (1729\u20131799), Shipwreck, Nationalmuseum, Stockholm<\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Das Bild eines Schiffbruchs (Abb. 1): das Schiff selbst links im Bild, ein Durcheinander aus zerfetztem Segeltuch und zersplitterndem Holz, Seeleute, die verzweifelt um ihr Leben k\u00e4mpfen, sich an Teilen des Schiffs festklammern oder flehend den Mast in Richtung des Himmels hinaufklettern. Das Schiffswrack liegt bedrohlich nahe am felsigen Ufer, das Gefahrenst\u00e4tte und Zufluchtsort zugleich ist. Die wilde See bricht \u00fcber die Felsen herein \u2013 an manchen Stellen macht der m\u00e4chtige Sturm es nahezu unm\u00f6glich, Wasser, Himmel und Land zu unterscheiden. Eine Rettungsleine verbindet das Schiff mit dem Ufer. Andere Figuren versuchen, den in Not geratenen Seeleuten zu helfen, mit Gebeten, aber auch mit praktischen Ma\u00dfnahmen, etwa der Sicherung des Seils. In der Mitte des Bildes, auf die das Licht der durch die d\u00fcsteren Wolken hereinbrechenden Sonnenstrahlen unsere Aufmerksamkeit lenkt, k\u00e4mpfen Menschen um ihr \u00dcberleben. Vier Gestalten versuchen, eine Frau in Sicherheit zu bringen. Ihre Brust ist entbl\u00f6\u00dft und der leblose K\u00f6rper h\u00e4ngt schlaff herab, eine deutliche Referenz auf die Piet\u00e0. Ist sie schon tot oder kann sie wiederbelebt werden? Und was ist mit jenen, die sich noch an Bord befinden? Werden sie es schaffen, das rettende Ufer zu erreichen?<!--more--><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Wir sind heutzutage mit Bildern menschlichen Leids mehr als vertraut. Ob im Fernsehen, auf den Bildschirmen unserer Computer oder Mobiltelefone: \u00fcberall Menschen, die von Krieg, Hunger, Krankheit, Naturkatastrophen oder anderen humanit\u00e4ren Notsituationen betroffen sind. Ihre Bilder rufen Gef\u00fchle des Mitleids hervor, des Mitgef\u00fchls und der Empathie. Sie bringen uns dazu, als verantwortungsbewusste Staatsb\u00fcrger-Subjekte in einer sowohl ethischen als auch emotionalen Weise zu reagieren. Dass eine solche Art der Auseinandersetzung mit der Darstellung von Leid angemessen ist, scheint fast selbstverst\u00e4ndlich zu sein. Doch was sind die historischen Urspr\u00fcnge dieses Topos? Wie lassen sich die diskursiven Tropen, die unsere moralischen und affektiven Begegnungen mit dem humanit\u00e4ren Bild bestimmen \u2013 die \u203aMitleidsm\u00fcdigkeit\u2039, der Zwang hinzusehen \u2013, durch die Geschichte der Ikonographie des Leidens verfolgen?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Die Darstellung gef\u00e4hrdeter Seeleute nimmt in dieser Geschichte einen besonderen Platz ein: Von der holl\u00e4ndischen Malerei des Goldenen Zeitalters um 1600 \u00fcber die Werke des franz\u00f6sischen Malers Claude Joseph Vernet aus dem 18. Jahrhundert bis hin zum Proto-Modernismus J.M.W. Turners hat der Schiffbruch auf See die K\u00fcnstler anhaltend besch\u00e4ftigt. Aber auch in anderen Medien, in B\u00fcchern und auf popul\u00e4ren Drucken, selbst auf Gebrauchsgegenst\u00e4nden war der Schiffbruch ein vertrautes Sujet. M\u00f6glicherweise ist er das best\u00e4ndigste Thema in der s\u00e4kularen Ikonographie des Leidens (obwohl er, wie Volaires Gem\u00e4lde zeigt, durchaus auch ein wichtiger Schauplatz f\u00fcr die Darstellung religi\u00f6ser Themen in einem irdischen Kontext sein konnte).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Wie hat sich diese Ikonographie im Laufe der Zeit entwickelt? Welche Art von moralischem Subjekt setzen solche Darstellungen als Betrachter voraus und welche Art von Reaktion l\u00f6sen sie bei diesem aus? Diese Bilder entstanden parallel zur Entwicklung der sozialen und kulturellen Hegemonie des B\u00fcrgertums und der des \u203amodernen\u2039 Subjekts, der Privatperson im Sinne des Liberalismus. Das Selbstverst\u00e4ndnis dieser Figur (und ihre Klassenzugeh\u00f6rigkeit) hingen zunehmend von einer Reihe von Annahmen \u00fcber ihre moralische Weltanschauung ab. Bilder von Schiffbr\u00fcchigen k\u00f6nnen uns also viel \u00fcber die Entstehung dieses modernen Subjekts, die Geschichte der Emotionen und ihre Beziehung zur Moral erz\u00e4hlen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Zwischen der visuellen Kultur des Schiffbruchs und der Geschichte der Seenotrettung bestehen bemerkenswerte Zusammenh\u00e4nge. George Manby, der Erfinder eines Leinenschussger\u00e4ts, mit dessen Hilfe sich ein in Seenot befindliches Schiff in K\u00fcstennn\u00e4he durch ein Tau ans Ufer binden lie\u00df, gab Gem\u00e4lde von bedeutenden Schiffswracks in Auftrag, die, wie er behauptete, den Betrachter sowohl belehren als auch emotional ansprechen sollten. Denn immer wieder geht es in der Geschichte der Seenotrettung auch um eine Logik des Sehens. In Erz\u00e4hlungen, die sich mit den Urspr\u00fcngen technischer Innovationen zur Rettung von Menschenleben zur See befassen \u2013 etwa dem Rettungsboot oder dem Manby-M\u00f6rser \u2013 werden Zeugen eines Schiffsungl\u00fccks immer wieder als hilflose Beobachter an der K\u00fcste dargestellt. Wie Hans Blumenberg ausf\u00fchrlich gezeigt hat, hat diese Trope in der Philosophie eine lange und produktive Geschichte. Dabei ist die unbeteiligte Distanzierung angesichts des Leidens anderer zur Metapher <em>par excellence<\/em> f\u00fcr wissenschaftliche Objektivit\u00e4t und \u00c4u\u00dferlichkeit geworden \u2013 eine Position, die, wie Blumenberg schreibt, in der Moderne zunehmend unhaltbar wurde.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Insofern der b\u00fcrgerliche Angeh\u00f6rige eines Staats mit menschlichem Ungl\u00fcck, Not- und Todesf\u00e4llen konfrontiert wird, aber nicht in der Lage ist, selbst zu handeln, um diesem Leid entgegenzuwirken, erfindet er technische und soziale Hilfsmittel. Damit soll die Kluft zwischen Ufer und Schiff, Zuschauerschaft und Leiden, Affekt und Handlung \u00fcberbr\u00fcckt werden. Dieser Ursprungsmythos findet seine Parallele in der \u00e4sthetischen Erfahrung, die Adorno und Horkheimer bereits in der Geschichte von Odysseus und den Sirenen gesehen haben: Das an den Mast gefesselte, bewegungsunf\u00e4hige b\u00fcrgerliche Subjekt begegnet dem Kunstwerk als einer Form des reinen Affekts. Die Aufgabe, unbeeindruckt die Arbeit des Ruderns zu verrichten, wird derweil anderen auferlegt.<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_2743\" aria-describedby=\"caption-attachment-2743\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Stafford_Turner_Snowstorm.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2743\" src=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Stafford_Turner_Snowstorm-300x226.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"226\" srcset=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Stafford_Turner_Snowstorm-300x226.jpg 300w, https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Stafford_Turner_Snowstorm-1024x771.jpg 1024w, https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Stafford_Turner_Snowstorm-768x578.jpg 768w, https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Stafford_Turner_Snowstorm-1200x903.jpg 1200w, https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Stafford_Turner_Snowstorm.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2743\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-family: helvetica;\">Abb. 2: J.M.W. Turner (1775\u20131851), Snow Storm &#8211; Steam-Boat off a Harbour&#8217;s Mouth, exhibited 1842. Photo \u00a9 <a href=\"http:\/\/www.tate.org.uk\/art\/work\/N00530\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tate<\/a>, CC-BY-NC-ND 3.0 (Unported) \u00a0<\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Wie zuvor bereits Vernet nutzte Turner das Motiv, sich im Sturm an den Mast eines Schiffes binden zu lassen, um die Wahrhaftigkeit und den Realismus seiner Darstellung der Gewalt des Meeres zu bekr\u00e4ftigen. Jedoch deutet Turners Darstellung eines Dampfschiffs, das in einen wilden Schneesturm ger\u00e4t (Abb. 2) schon darauf hin, dass der f\u00fcr Gem\u00e4lde von Schiffbr\u00fcchen typische distanzierte, ans Ufer gebundene Blickwinkel nicht l\u00e4nger aufrechterhalten werden konnte. <\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_2742\" aria-describedby=\"caption-attachment-2742\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Stafford-Blog_Turner_Lifeboat-and-Manby-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2742 size-medium\" src=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Stafford-Blog_Turner_Lifeboat-and-Manby-2-300x225.jpg\" alt=\"J.M.W. Turner, Lifeboat and Manby Apparatus Going Off to a Stranded Vessel Making Signal (Blue Lights) of Distress, 1831, Victoria and Albert Museum, London.\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Stafford-Blog_Turner_Lifeboat-and-Manby-2-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Stafford-Blog_Turner_Lifeboat-and-Manby-2-1024x769.jpg 1024w, https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Stafford-Blog_Turner_Lifeboat-and-Manby-2-768x577.jpg 768w, https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Stafford-Blog_Turner_Lifeboat-and-Manby-2-1536x1154.jpg 1536w, https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Stafford-Blog_Turner_Lifeboat-and-Manby-2-2048x1538.jpg 2048w, https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Stafford-Blog_Turner_Lifeboat-and-Manby-2-1200x901.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2742\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-family: helvetica;\">Abb. 3: J.M.W. Turner, Lifeboat and Manby Apparatus Going Off to a Stranded Vessel Making Signal (Blue Lights) of Distress, 1831, <a href=\"https:\/\/collections.vam.ac.uk\/item\/O79605\/life-boat-and-manby-apparatus-oil-painting-turner-joseph-mallord\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Victoria and Albert Museum<\/a>, London.<\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Im Zeitalter moderner Rettungstechniken, die Turner beispielsweise in seinem 1831 entstandenen Gem\u00e4lde <em>Lifeboat and Manby Apparatus<\/em> darstellte, in dem ein Rettungsboot auf ein gestrandetes Schiff zuf\u00e4hrt und dabei Blaulicht-Notsignale abgibt (Abb. 3), war die Heldenfigur nicht mehr nur ein an das Ufer \u203agefesselter\u2039 Zuschauer, ein romantischer Betrachter der erhabenen Natur, sondern jemand, der selbst ins Wasser ging, um Leben zu retten. Welche Lehre kann der zeitgen\u00f6ssische Betrachter aus Turners \u00e4sthetischer Innovation ziehen? M\u00fcssen wir in das Meer der Bilder eintauchen oder doch nur unsere Ohren verschlie\u00dfen, um blo\u00df nicht dem Gesang der Sirenen zu verfallen?<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"font-family: helvetica;\">\u00dcbersetzung: Dirk Naguschewski<\/span><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><em>Der Kulturwissenschaftler <a href=\"https:\/\/www.zfl-berlin.org\/person\/stafford.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jonathan Stafford<\/a> ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am ZfL in dem Projekt \u00bb<a href=\"https:\/\/www.zfl-berlin.org\/projekt\/schiffbruch-und-lebensrettung-in-europaeischen-gesellschaften-seit-1800.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Archipelagische Imperative. Schiffbruch und Lebensrettung in europ\u00e4ischen Gesellschaften seit 1800<\/a>\u00ab. Die englische Originalfassung seines Beitrags erschien auf dem <a href=\"https:\/\/www.zfl-berlin.org\/files\/zfl\/downloads\/projekte\/archipelagische_imperative\/ZfL_ERC_Seenotrettung.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Faltplakat<\/a> \u00bbArchipelagic Imperatives. Shipwreck and Lifesaving in European Societies since 1800\u00ab (2022), in dem alle Projektmitarbeiter*innen ihre aktuellen Forschungen vorstellen.<\/em><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">VORGESCHLAGENE ZITIERWEISE: Jonathan Stafford: Die visuelle Kultur des Schiffbruchs und der moralische Betrachter, in: ZfL Blog, 21.11.2022, [<a href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2022\/11\/21\/jonathan-stafford-die-visuelle-kultur-des-schiffbruchs-und-der-moralische-betrachter\/\">https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2022\/11\/21\/jonathan-stafford-die-visuelle-kultur-des-schiffbruchs-und-der-moralische-betrachter\/<\/a>].<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: helvetica;\">DOI: <\/span><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20221121-01\"><span style=\"font-family: helvetica;\">https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20221121-01<\/span><\/a><\/p>\n<p><script type=\"application\/ld+json\">\n{\n  \"@context\": \"http:\/\/schema.org\",\n  \"@type\": \"ScholarlyArticle\",\n  \"@id\": \"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20221121-01\",\n  \"url\": \"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2022\/11\/21\/jonathan-stafford-die-visuelle-kultur-des-schiffbruchs-und-der-moralische-betrachter\/\",\n  \"additionalType\": \"Blogpost\",\n  \"name\": \"DIE VISUELLE KULTUR DES SCHIFFBRUCHS UND DER MORALISCHE BETRACHTER\",\n  \"author\": {\n    \"name\": \"Jonathan Stafford\",\n    \"givenName\": \"Jonathan\",\n    \"familyName\": \"Stafford\",\n    \"@type\": \"Person\",\n    \"@id\": \"https:\/\/orcid.org\/0000-0001-7239-9952\"\n  },\n  \"inLanguage\": \"de\",\n  \"dateCreated\": \"2022-11-21\",\n  \"datePublished\": 2022,\n  \"schemaVersion\": \"http:\/\/datacite.org\/schema\/kernel-4\",\n  \"publisher\": {\n    \"@type\": \"Organization\",\n    \"name\": \"Leibniz-Zentrum f\u00fcr Literatur- und Kulturforschung \"\n  },\n  \"provider\": {\n    \"@type\": \"Organization\",\n    \"name\": \"datacite\"\n  }\n}\n<\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Bild eines Schiffbruchs (Abb. 1): das Schiff selbst links im Bild, ein Durcheinander aus zerfetztem Segeltuch und zersplitterndem Holz, Seeleute, die verzweifelt um ihr Leben k\u00e4mpfen, sich an Teilen des Schiffs festklammern oder flehend den Mast in Richtung des Himmels hinaufklettern. 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