{"id":294,"date":"2017-03-01T17:36:42","date_gmt":"2017-03-01T15:36:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/?p=294"},"modified":"2025-03-04T16:02:58","modified_gmt":"2025-03-04T14:02:58","slug":"hanna-hamel-entunterwerfung-zum-verhaeltnis-von-literatur-und-kritik-in-michel-houellebecqs-roman-unterwerfung-anlaesslich-einer-krise-der-germanistik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/03\/01\/hanna-hamel-entunterwerfung-zum-verhaeltnis-von-literatur-und-kritik-in-michel-houellebecqs-roman-unterwerfung-anlaesslich-einer-krise-der-germanistik\/","title":{"rendered":"Hanna Hamel: ENTUNTERWERFUNG. Zum Verh\u00e4ltnis von Literatur und Kritik in Michel Houellebecqs Roman \u00bbUnterwerfung\u00ab anl\u00e4sslich einer \u00bbKrise der Germanistik\u00ab"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Die k\u00fcrzlich entflammte Diskussion \u00fcber eine \u00bbKrise der Germanistik\u00ab hat einen ihrer Funken aus Michel Houellebecqs j\u00fcngstem Roman <em>Unterwerfung <\/em>(<em>Soumission<\/em>, 2015) geschlagen.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Roman und Autor sind als Ausl\u00f6ser kontroverser und polemischer Diskussionen bekannt, wenn auch bislang nicht unbedingt \u00fcber gesellschaftliche Funktion und Strahlkraft der Deutschen Philologie. Aber tats\u00e4chlich geht es schon auf Seite 13 der deutschen \u00dcbersetzung um die Literaturwissenschaft:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">\u00bbEin Studium im Fachbereich Literaturwissenschaften f\u00fchrt bekannterma\u00dfen zu so ziemlich gar nichts au\u00dfer \u2013 f\u00fcr die begabtesten Studenten \u2013 zu einer Hochschulkarriere im Fachbereich Literaturwissenschaften. Wir haben es hier mit einem sehr ulkigen System zu tun, das kein anderes Ziel hat, als sich selbst zu erhalten; die \u00fcber 95 Prozent Ausschuss nimmt man in Kauf.\u00ab<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><!--more--><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Die Textstelle, die Martin Doerry als Aufh\u00e4nger f\u00fcr seinen Artikel ausgew\u00e4hlt hat, ist bemerkenswert, weil sie \u2013 deutlich geradliniger als in die vieldiskutierte Auseinandersetzung mit einem vordergr\u00fcndig islamisierten Frankreich \u2013 zur zentralen Voraussetzung der fiktionalen Welt des Romans f\u00fchrt: dem Ende der Kritik. Der Blick durch die Augen des Protagonisten und Erz\u00e4hlers Fran\u00e7ois, Professor f\u00fcr franz\u00f6sische Literatur und Huysmans-Experte an der Universit\u00e4t Paris III, ist ein unkritischer. \u00bb[B]erufliche Eingliederung\u00ab (Houellebecq, S. 12), Convenience-Food und pornographische Stereotype bestimmen sein Leben. Der politische und gesellschaftliche Umschwung im Roman (u.a. illustriert durch Legalisierung der Polygamie f\u00fcr M\u00e4nner und radikale Beschneidung der beruflichen M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Frauen) erscheint lediglich als \u00e4u\u00dfere Manifestation eines bereits lange korrumpierten aufkl\u00e4rerischen Potentials von Kritik und Widerstand. Verfolgt wird die in der nahen Zukunft angesiedelte politische und soziale Entwicklung am Beispiel der opportunistischen Figur Fran\u00e7ois\u2019 und dessen zwangloser Unterwerfung unter die herrschenden Verh\u00e4ltnisse.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Das ist einer der Eindr\u00fccke, die man sich in den letzten Wochen \u2013 vor Erscheinen des Artikels im <em>Spiegel <\/em>\u2013 in den Sitzungen der Lekt\u00fcregruppe des ZfL von dem Roman verschaffen konnte. <em>Unterwerfung<\/em> bedarf der literaturwissenschaftlichen Diskussion, fordert sie geradezu ein \u2013 und zwar \u00fcber eine doppelte, widerspr\u00fcchlich anmutende Setzung: Der Roman macht zum einen die reale Literatur der franz\u00f6sischen Literaturgeschichte zum Teil seiner fiktionalen Welt und w\u00e4hlt andererseits einen fiktionalen literaturwissenschaftlichen Blick auf diese Literatur (und die fiktionale Welt) als Erz\u00e4hlperspektive. Damit eignet er sich die Literaturwissenschaft doppelt an: \u00fcber ihren Gegenstand wie \u00fcber ihre Perspektive.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><em>Unterwerfung <\/em>ist aber keine Literaturwissenschaft, und das Verfahren des Romans kein literaturgeschichtliches Novum. Auch Joris-Karl Huysmans, dessen Literatur in Houellebecqs Roman zum Thema wird, nimmt historische Literatur und ihre Analysen, vermittelt durch die Perspektiven der Figuren, in seine Romane auf. Was Huysmans dabei in erster Linie vorf\u00fchrt, ist das Versagen der produktiven Bezugnahme einer individuellen Lebensform auf Entw\u00fcrfe der Literatur: Exemplarisch geschieht das in seinem ber\u00fchmtesten Roman <em>Gegen den Strich <\/em>(<em>A rebours<\/em>, 1884), dessen Protagonist Des Esseintes \u00fcber die Literatur unterschiedlicher Epochen eine Ausflucht aus \u00bbder Existenzform seiner Zeit\u00ab<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> sucht. Diese Bezugnahme ist auf simple und distanzlose Weise reproduktiv: Die literarische Erfahrung der historischen Texte wird kritiklos zum Vorbild f\u00fcr die Wirklichkeitswahrnehmung und -gestaltung der Protagonisten bei Huysmans wie auch bei Houellebecq. W\u00e4hrend die literarisch imaginierte Gegenwelt in <em>Gegen den Strich<\/em> Des Esseintes letztlich nicht vor dem Pariser Alltag der Zeit retten kann, gelingt Houellebecqs Fran\u00e7ois die reuefreie und kritiklose Besch\u00e4ftigung mit der franz\u00f6sischen Dekadenz: Sie f\u00fchrt ihn zu finanziellem und sozialem Erfolg. Offensichtlich hat er die richtigen Texte ausgew\u00e4hlt \u2013 oder sie schlecht gelesen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Houellebecqs Roman ist kein Text, auf den man sich als Literaturwissenschaftler in einer solchen reproduktiven Weise mit Erfolg beziehen k\u00f6nnte. Er antizipiert die M\u00f6glichkeiten einer schlechten, weil kritiklosen Lekt\u00fcre, indem er sie vorf\u00fchrt. Man kann das als essayistischen Zug des Romans deuten: <a href=\"http:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/03\/01\/insa-braun-die-unfuegsamkeit-ich-zu-sagen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Besch\u00e4ftigung mit Literatur, nach Luk\u00e1cs und Adorno der bevorzugte Gegenstand der Gattung der Kritik, des Essays,<\/a><a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> f\u00fchrt im Roman gerade nicht dorthin, wohin sie f\u00fchren k\u00f6nnte: Anstatt eine streitbare, kritische Lekt\u00fcre der Texte von Huysmans zu entwickeln, wird Fran\u00e7ois selbst zur fantasielosen Kopie einer Huysmans-Figur. Damit bricht der fiktionale Literaturwissenschaftler mit der Tradition seines Faches, dessen historische Wurzeln Michel Foucault in \u00bbWas ist Kritik?\u00ab im \u00bbSpiel zwischen der Regierungsintensivierung und der Kritik\u00ab<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a>, genauer: der alternativen Bibelexegese ausgr\u00e4bt. In seinem Vortrag definiert Foucault die Funktion von Kritik als \u00bbEntunterwerfung\u00ab (\u00bbd\u00e9sassujettissement\u00ab) (Foucault, S. 15). Damit stellt sich der Romantitel \u2013 zumindest in der deutschen \u00dcbersetzung \u2013 einer urspr\u00fcnglichen Definition der Aufgabe von Literaturwissenschaft diametral entgegen und fordert sie negativ heraus. Im Franz\u00f6sischen wird die Tragweite der Darstellung eines Endes der Kritik \u00fcber die Literaturwissenschaften hinaus umso deutlicher: Unterworfen ist nicht nur der Literaturwissenschaftler, die \u00bbsoumission\u00ab ist definitorisch Teil jeder Subjektwerdung, denn das \u00bbsujet\u00ab ist laut <em>Petit Robert<\/em> zumeist \u00bbsoumis\u00ab, welcher Autorit\u00e4t auch immer.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Subjektwerdung ist stets Unterwerfung: \u00bbKeine Selbst-Bildung\u00ab findet, wie Judith Butler in Auseinandersetzung mit Foucaults Vortrag darlegt, \u00bbau\u00dferhalb einer Weise der Unterwerfung\/Subjektwerdung\u00ab statt.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> Entsprechend kann sich eine Praxis der kritischen Subjektbildung auch nicht radikal von bestimmenden Normen und Praktiken abheben, sondern nur \u00bbeine Selbst-Transformation <em>in Beziehung <\/em>auf die Verhaltensregeln\u00ab sein (ebd.). Das Selbst entgeht dabei nie dem \u00bbZwang\u00ab, \u00bbsich in Praktiken zu formen, die mehr oder weniger schon da sind\u00ab (ebd.). Ausgehend von herrschenden, regelhaften oder normativen Praktiken verstehen sowohl Foucault als auch Butler die kritische Praxis als eine \u00bbKunst\u00ab, die sich im \u00bbUngehorsam gegen\u00fcber den Prinzipien, von denen man geformt ist\u00ab, \u00e4u\u00dfert (ebd.). Eine solche kritische Praxis l\u00e4uft dem Mechanismus des universit\u00e4ren Systems zuwider, von dem Houellebecqs Protagonist sagt, es habe \u00bbkein anderes Ziel, als sich selbst zu erhalten\u00ab (Houellebecq, S. 13). Ausschlie\u00dflicher Selbsterhalt des Systems und Selbst-Bildung des Subjekts geraten in der kritischen Praxis in Widerspruch zueinander. Die anerkennbare Subjektposition, die nur innerhalb bereits bestehender Praktiken ausgebildet werden kann, setzt sich in der Kritik selbst aufs Spiel.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Ein solches existentielles Risiko geht Fran\u00e7ois nicht ein. Er perpetuiert stattdessen kritiklos die Praxis einer Wissenschaft, die sich gerade nicht erh\u00e4lt, indem sie institutionell \u00fcberlebt. Der Roman stellt dies dar und nimmt dabei selbst ein formales Risiko auf sich: <em>Unterwerfung<\/em> verzichtet auf ein emanzipatives und moralisierendes Narrativ, dem man neue Normen des Handelns und Kritisierens bereits entnehmen k\u00f6nnte. Viel mehr als zur Reinszenierung seiner fiktionalen Welt mithilfe von Realit\u00e4t verb\u00fcrgenden Statistiken und Statisten fordert der Roman also zu Entunterwerfung auf, in der das wissenschaftliche System und seine Rollenbilder, <a href=\"http:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/03\/01\/maria-kuberg-deuteleien-zur-krise-der-germanistik\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">seien es die des m\u00e4nnlichen Gro\u00dfordinarius, der begabten Studentin oder des anonymen Ausschuss-Mobs im Massenstudium<\/a> nicht nur reproduziert werden. Als ein geeigneter Gegenstand und konkreter Anlass eines <a href=\"http:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/01\/24\/eva-geulen-streit-und-spiel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Streits<\/a> gibt <em>Unterwerfung <\/em>ein misslungenes Verh\u00e4ltnis von Literatur und Literaturwissenschaft der (literaturwissenschaftlichen) Kritik preis: Der Roman behauptet jedoch weder f\u00fcr die Situation der Literaturwissenschaft noch f\u00fcr das neopatriarchale Frankreich den Anspruch auf Abbildrealismus. Abzutun ist das Szenario deshalb nicht; in der M\u00f6glichkeit des Endes der Kritik ist der Roman realistisch.<\/span><\/p>\n<p><em><span style=\"color: #e63348; font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a style=\"color: #e63348;\" href=\"http:\/\/www.zfl-berlin.org\/person\/hamel.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hanna Hamel<\/a> arbeitet im Rahmen des Doktorandenprogramms am ZfL an ihrer Dissertation zu \u00bbKlimatologien der beginnenden Moderne\u00ab.<\/span><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Losgetreten hat die Diskussion Martin Doerry: \u00bbSchiller war Komponist\u00ab, in: Spiegel 6 (2017), S. 104-109.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Michel Houellebecq: <em>Unterwerfung. <\/em>\u00dcbers. v. Norma Cassau u. Bernd Wilczek, K\u00f6ln 2015, S. 13.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Joris-Karl Huysmans: <em>Gegen den Strich, <\/em>\u00fcbers. v. Brigitta Restorff, M\u00fcnchen 2015, S. 68.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Vgl. Theodor W. Adorno: \u00bbDer Essay als Form\u00ab, in: Ders.: <em>Gesammelte Schriften Bd. 11, Noten zur Literatur.<\/em>, hg. v. Rolf Tiedemann u.a., Frankfurt\/M.: Suhrkamp 2003, 9\u201333; Georg Luk\u00e1cs: \u00bb\u00dcber Wesen und Form des Essays. Ein Brief an Leo Popper\u00ab, in: Ders.: <em>Die Seele und die Formen. Essays, <\/em>Neuwied\/Berlin: Luchterhand 1971, S. 7\u201331.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Michel Foucault: <em>Was ist Kritik?<\/em>, \u00fcbers. v. Walter Seitter, Berlin 1992, S. 14.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Judith Butler: \u00bbWas ist Kritik? Ein Essay \u00fcber Foucaults Tugend\u00ab, \u00fcbers. v. J\u00fcrgen Brenner, 2001, <a href=\"http:\/\/eipcp.net\/transversal\/0806\/butler\/de\">http:\/\/eipcp.net\/transversal\/0806\/butler\/de<\/a>, aufgerufen am 23.02.17.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><span style=\"color: #e63358;\"><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Der Beitrag von Hanna Hamel geh\u00f6rt zu einer Gruppe von Texten, die unter dem Titel <\/span><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">\u00bbGermanistik in der Kontroverse<\/span><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">\u00ab auf dem ZfL Blog erschienen sind.<\/span><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"> Hier geht es zu den anderen Beitr\u00e4gen:<\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/03\/01\/maria-kuberg-deuteleien-zur-krise-der-germanistik\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Maria Kuberg: DEUTELEIEN ZUR KRISE DER GERMANISTIK<\/span><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/03\/01\/insa-braun-die-unfuegsamkeit-ich-zu-sagen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Insa Braun: DIE UNF\u00dcGSAMKEIT, ICH ZU SAGEN<\/span><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">VORGESCHLAGENE ZITIERWEISE: Hanna Hamel: Entunterwerfung. Zum Verh\u00e4ltnis von Literatur und Kritik in Michel Houellebecqs Roman \u00bbUnterwerfung\u00ab anl\u00e4sslich einer \u00bbKrise der Germanistik\u00ab, in: ZfL BLOG, 1.3.2017, [<a href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/03\/01\/hanna-hamel-entunterwerfung-zum-verhaeltnis-von-literatur-und-kritik-in-michel-houellebecqs-roman-unterwerfung-anlaesslich-einer-krise-der-germanistik\/\">https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/03\/01\/hanna-hamel-entunterwerfung-zum-verhaeltnis-von-literatur-und-kritik-in-michel-houellebecqs-roman-unterwerfung-anlaesslich-einer-krise-der-germanistik\/<\/a>].<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">DOI: <\/span><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20170301-02\"><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20170301-02<\/span><\/a><\/p>\n<p><script type=\"application\/ld+json\">\n{\n  \"@context\": \"http:\/\/schema.org\",\n  \"@type\": \"CreativeWork\",\n  \"@id\": \"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20170301-02\",\n  \"url\": \"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/03\/01\/hanna-hamel-entunterwerfung-zum-verhaeltnis-von-literatur-und-kritik-in-michel-houellebecqs-roman-unterwerfung-anlaesslich-einer-krise-der-germanistik\/\",\n  \"additionalType\": \"Blogpost\",\n  \"name\": \"ENTUNTERWERFUNG. 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