{"id":297,"date":"2017-03-01T17:37:44","date_gmt":"2017-03-01T15:37:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/?p=297"},"modified":"2025-03-04T15:59:43","modified_gmt":"2025-03-04T13:59:43","slug":"maria-kuberg-deuteleien-zur-krise-der-germanistik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/03\/01\/maria-kuberg-deuteleien-zur-krise-der-germanistik\/","title":{"rendered":"Maria Kuberg: DEUTELEIEN ZUR KRISE DER GERMANISTIK"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Vor kurzem noch hatte an dieser Stelle der Ratschlag gestanden, wir Geisteswissenschaftler sollten uns, anstatt uns gegen\u00fcber dem Vorwurf, wir seien streitm\u00fcde geworden, in Harnisch zu werfen, lieber <a href=\"http:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/01\/24\/eva-geulen-streit-und-spiel\/#more-213\">\u00bbweniger um uns selbst und mehr um Gegenst\u00e4nde k\u00fcmmern.\u00ab<\/a> W\u00e4hrend im Doktorandenzimmer des ZfL noch dar\u00fcber gegr\u00fcbelt wurde, ob man sich besser mehr oder besser weniger streiten solle, wor\u00fcber man streiten m\u00fcsse oder nicht d\u00fcrfe, warum man das Streiten verlernt oder nie erlernt habe, wie man sich in den Streit einbringen oder sich aus ihm heraushalten k\u00f6nne und weshalb es f\u00fcr unsere Generation (die der gegenw\u00e4rtig Studierenden) schwieriger oder auch einfacher sei mit dem Streiten als f\u00fcr die vorangegangenen \u2013 w\u00e4hrend dieser \u00dcberlegungen also wurde der gute Ratschlag <a href=\"https:\/\/magazin.spiegel.de\/SP\/2017\/6\/149411893\/index.html\">von ganz anderer Seite<\/a> vom Tisch der Germanistik gefegt. Jetzt wird gestritten, und es wird sich dabei wenig um die Gegenst\u00e4nde des Fachs, daf\u00fcr umso mehr um das Fach selbst gek\u00fcmmert. Erisapfel ist die \u00bbRelevanz\u00ab. <!--more-->Es steht die skeptische Frage im Raum, ob die Literaturwissenschaft, insbesondere die germanistische, noch eine hat. Als Ma\u00dfeinheit f\u00fcr die Relevanz des Fachs verwendet das Feuilleton die Anzahl der Koryph\u00e4en, die das Fach zu bieten hat. Fr\u00fcher, so geht die Rede, hatten wir noch welche, nun haben wir keine mehr. Wir hatten: Hans Mayer, Peter Wapnewski, Eberhard L\u00e4mmert, Walter Jens,<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> aber auch <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/literatur\/2017-02\/germanistik-literatur-deutsche-sprache-krise\/komplettansicht\">Claudio Magris, Peter von Matt und Wendelin Schmidt-Dengler<\/a>. Heute, da diese Herren pensioniert oder verstorben sind, haben wir keine mehr. Keine Koryph\u00e4en und also auch keine Relevanz.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><em>Relevant<\/em>, so belehrt Kluges etymologisches W\u00f6rterbuch, hei\u00dft in etwa \u203abedeutsam\u2039 und stammt vom englischen <em>relevant<\/em>, das sich wiederum vom lateinischen <em>relevans<\/em> ableitet, dem Partizip Pr\u00e4sens von <em>relevare<\/em>, und das hei\u00dft so viel wie \u203a(erneut) in die H\u00f6he heben\u2039.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Die Koryph\u00e4en von damals haben nicht nur selbst die k\u00fchlen Gr\u00fcnde der Allgemeinheit um Hauptesh\u00f6he \u00fcberragt und den schlammigen Morast der Mittelm\u00e4\u00dfigkeit von oben betrachten k\u00f6nnen. Sie waren, und da haben sie das Partizip Pr\u00e4sens des lateinischen Stammworts sehr ernst genommen, auch erhebend t\u00e4tig und haben in die luftigen H\u00f6hen der Erkenntnis erhoben, wer oder was ihnen \u00fcber den Weg kam. Sie waren <em>bedeutsam<\/em>, und dies durch das Gesch\u00e4ft des Deutens, das sie betrieben. <em>Deuten<\/em>, so schreibt nach einer \u00e4lteren Erkl\u00e4rung der <a href=\"http:\/\/www.duden.de\/rechtschreibung\/deuten\">Duden<\/a>, kommt vom mittelhochdeutschen <em>diuten<\/em>, was in etwa hei\u00dft: \u203af\u00fcr das (versammelte) Volk verst\u00e4ndlich machen\u2039. Das Wort <em>deutsch<\/em> leitet sich, dieser Erkl\u00e4rung zufolge, aus der gleichen germanischen Wurzel ab. Auch der Name <em>Duden<\/em> selbst mag hier seine Wurzel haben, aber Kluge ist bzgl. dieser Herleitung zaghaft. Er findet jedoch: \u00bbKlarer werden die Zusammenh\u00e4nge dadurch, da\u00df die Grundlage von <em>deutsch<\/em> nicht nur \u203aVolk\u2039, sondern auch \u203aKraft\u2039 bedeutet hat.\u00ab<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Klarer wird hier vor allem, dass man in recht brackige Gew\u00e4sser ger\u00e4t, wenn man dem Rinnsal der Relevanz an seine Quelle folgen will.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Mangels Koryph\u00e4en und mit ihnen einhergehender Relevanz, so jedenfalls der Vorwurf, kann sich die Literaturwissenschaft heute dem Volk nicht mehr verst\u00e4ndlich machen. Sie wissen nicht, was wir tun, weil wir uns nicht deutlich ausdr\u00fccken, sondern lieber in unverst\u00e4ndlichem Kauderwelsch an irrelevanten Einzelheiten <em>deuteln<\/em> (so der vor <em>deuten<\/em> sich befindende Eintrag bei Kluge). Zu allem \u00dcberfluss produziert das Fach eine so un\u00fcberschaubare wie unbrauchbare Menge an Absolventen, die \u00bbirgendwas mit Medien\u00ab machen wollen, die aber, wiederum mangels Koryph\u00e4en, schlecht betreut werden und wegen schlechter Deutschlehrer schon eine schlechte Vorbildung mitbringen, weshalb sie in ihrem Studium nicht re\u00fcssieren und am Ende in der Werbung landen, oder, <a href=\"http:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/03\/01\/hanna-hamel-entunterwerfung-zum-verhaeltnis-von-literatur-und-kritik-in-michel-houellebecqs-roman-unterwerfung-anlaesslich-einer-krise-der-germanistik\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">wie in Houellebecqs Roman \u00bbUnterwerfung\u00ab<\/a>, Verk\u00e4uferinnen bei Herm\u00e8s werden m\u00fcssen (es sind n\u00e4mlich vor allem die Frauen, die nicht re\u00fcssieren). Manche werden auch Doktorandinnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">\u00bbSpiegel\u00ab-Journalist Martin Doerry sieht in den H\u00f6rs\u00e4len der Germanistik offenbar eine Masse der Ahnungslosen und Desinteressierten sich zusammenrotten, der nicht anders als mit harter Hand zu begegnen ist. \u00bbDie Universit\u00e4ten\u00ab, findet er, \u00bbm\u00fcssten [\u2026] ihre Zulassungspolitik \u00e4ndern und nicht mehr aus finanziellen Gr\u00fcnden Massen von Germanisten in ihre Fakult\u00e4ten locken, sie m\u00fcssten Aufnahmepr\u00fcfungen einrichten, um nur die wirklich Interessierten auszubilden.\u00ab<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Ungeachtet dessen, dass es einen gewissen Widerspruch darstellt, der Germanistik mangelnde Reichweite zu unterstellen und andererseits die \u00dcberf\u00fcllung ihrer H\u00f6rs\u00e4le zu beklagen, ist es sicherlich wahr, dass das deutsche Bildungssystem an nicht wenigen Stellen krankt. Dass 17-j\u00e4hrige AbiturientInnen unter dem Druck, m\u00f6glichst schnell ein m\u00f6glichst karrierekonformes Studium zu absolvieren, sich in F\u00e4cher einzuschreiben gen\u00f6tigt sehen, von denen sie noch nicht so recht wissen k\u00f6nnen, was in ihnen verhandelt wird und zu welchem Ende man sie studiert, ist in der Tat nicht sch\u00f6n. Dass sich viele Studienanf\u00e4ngerInnen in ihrer Not f\u00fcr die Germanistik entscheiden, und viele von ihnen das Studium wom\u00f6glich nach einigen Semestern abbrechen, viele auch schlecht und recht abschlie\u00dfen und dann \u00bbin der Werbung\u00ab arbeiten, ist f\u00fcr das Fach indes keine Schande. Denn die Geistes- und Kulturwissenschaften, zu denen sich die Germanistik z\u00e4hlen darf, sind keine universit\u00e4ren Ausbildungsf\u00e4cher, sondern sie wollen und sollen Bildung vermitteln. Wenn die f\u00fcr m\u00f6glichst viele Menschen zug\u00e4nglich ist, zeigt das ein gesundes Demokratieverst\u00e4ndnis an. Eine vermeintliche germanistische, Massen anlockende Knusperhexe im F\u00e4cherwald mithilfe einer \u00bbDie guten ins T\u00f6pfchen, die schlechten ins Kr\u00f6pfchen\u00ab-Politik zu vertreiben, klingt hingegen nach einer etwas konfusen Angst vor dem Mob.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Die Pointe in Doerrys Artikel ist, dass die sich der Elite verweigernde Germanistik den Mob, wenn nicht geradezu heraufbeschw\u00f6rt, so doch nicht in gen\u00fcgender Weise abwehrt \u2013 und damit ist dann nicht mehr nur der Mob in Gestalt von Studentenmassen gemeint, die aus ihren H\u00f6rs\u00e4len zu vertreiben sind, sondern auch eine in der Tat sehr viel bedrohlicher wirkende Menge. Denn im Angesicht von Trump- oder AfD-W\u00e4hlerInnen, Fake-News und L\u00fcgenpresse muss sich doch jemand \u2013 und das, so findet Doerry, sollte doch eigentlich eine Aufgabe f\u00fcr die Germanisten sein \u2013 \u00bbmit der Sprache der L\u00fcge, dem Jargon der Populisten\u00ab befassen, \u00bbgegen \u203av\u00f6lkische\u2039 Parolen antreten\u00ab<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a>, kurz: der P\u00f6belherrschaft ein Ende bereiten. Weil aber die Germanistik selbst, das scheint Doerry in seinem \u00bbSpiegel\u00ab-Artikel suggerieren zu wollen, zu einer Art p\u00f6belndem Mob verkommt, n\u00e4mlich einer Masse von ungebildeten Studierenden, die Goethe nicht von Heine unterscheiden k\u00f6nnen und w\u00e4hrend der Vorlesungen fortw\u00e4hrend stupide auf die Bildschirme ihrer Smartphones starren, anstatt sich belehren zu lassen, fehlen dem Fach die F\u00fchrungsst\u00e4rken, um gegen den populistischen Mob vorgehen zu k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Im zweiw\u00f6chentlich stattfindenden Plenum des ZfL wurde k\u00fcrzlich \u00fcber die Einleitung aus Bruno Latours Buch \u00bbDie Hoffnung der Pandora\u00ab<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> diskutiert, \u00fcbrigens zu Beginn eines langen Tages, der sich wesentlich der Frage nach der Relevanz unserer kleinen Institution widmete. Latour erz\u00e4hlt darin die gesamte Philosophiegeschichte als den verzweifelten Versuch, eine Herrschaft des Mobs abzuwenden. Seit Sokrates dient ihm zufolge die Wissenschaft dazu, die Vernunft als Herrscher \u00fcber die Gewalt zu inaugurieren. \u00bbDie Hoffnung der Pandora\u00ab erschien im Original 1999, als die Wissenschaften in den USA sich gerade inmitten der <em>science wars<\/em> befanden. Die Realisten unter den Wissenschaftlern, die der Ansicht waren, dass wissenschaftliche Theorien in der Lage seien, die Wirklichkeit abzubilden, warfen ihren postmodernen Kritikern vor, sich von den Arbeiten der Dekonstruktion beeinflusst haben zu lassen, die allesamt unverst\u00e4ndlich und bedeutungslos seien. Latour deckt den Realismus der klassischen Naturwissenschaft als eine komplexe Konstruktion zur Machterhaltung der Vernunft auf, die aber den Blick auf die \u203awirkliche Wirklichkeit\u2039 verstelle und letztlich keinen Erkenntnisgewinn liefere.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Angesichts des historischen Anlasses f\u00fcr Latours Buch wurde im Plenum unter anderem die Frage aufgeworfen, ob der Text \u00fcberhaupt noch aktuell sei. Immerhin h\u00e4tten wir es heute mit einer ganz anderen Art von Mob zu tun als demjenigen, welchen Latour beschreibt. In der Tat ist die Situation heute eine andere. Aber interessanterweise geht die Forderung, in der Wissenschaft kein unverst\u00e4ndliches und bedeutungsloses Deuteln zu betreiben, nach wie vor einher mit der Angst vor der P\u00f6belherrschaft. Und Latour hat sich die M\u00fche gemacht, daran zu erinnern, dass die Angst vor dem P\u00f6bel letztlich nichts ist als der Ausdruck eines Willens zur Macht, der, wenn er sich durchsetzt, bestenfalls zu Elitarismus f\u00fchrt. Dieser Angst nicht nachzugeben und zu ertragen, dass Demokratie, ob im H\u00f6rsaal oder in der Politik, die Herrschaft der Vielen bedeutet, ist das Gebot der Stunde. F\u00fcrs Erste tut die Germanistik, anstatt ihre Relevanz am Stockma\u00df ihrer gro\u00dfen alten M\u00e4nner zu messen, gut daran, sich den Gegenst\u00e4nden ihres Fachs zu widmen \u2013 und ihnen auf Augenh\u00f6he zu begegnen.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"text\" style=\"color: #e63348; font-family: helvetica;\">Maria Kuberg ist Doktorandin an dem ZfL mit dem Projekt <a style=\"color: #e63348;\" href=\"http:\/\/www.zfl-berlin.org\/projekt\/der-chor-in-zeitgenoessischen-theatertexten.html\">Der Chor in zeitgen\u00f6ssischen Theatertexten<\/a>.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Martin Doerry: \u00bbSchiller war Komponist\u00ab, in: Spiegel 06\/2017, S. 104.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Vgl. Lemma \u00bbrelevant\u00ab, in: Kluge. Etymologisches W\u00f6rterbuch der deutschen Sprache, bearbeitet von Elmar Seelbold, 24., durchges. u. erw. Aufl., Berlin, New York 2002, S. 756.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Lemma \u00bbdeuten\u00ab, in: Kluge, S. 193.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Martin Doerry: \u00bbSchiller war Komponist\u00ab, in: Spiegel 06\/2017, S. 109.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Ebd.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Bruno Latour: \u00bbGlaubst du an die Wirklichkeit?\u00ab Aus den Sch\u00fctzengr\u00e4ben des Wissenschaftskriegs, in: Ders.: Die Hoffnung der Pandora. Untersuchungen zur Wirklichkeit der Wissenschaft, Frankfurt\/Main <sup>5<\/sup>2015, S. 7\u201335.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><em>Der Beitrag von Maria Kuberg geh\u00f6rt zu einer Gruppe von Texten, die unter dem Titel \u00bbGermanistik in der Kontroverse\u00ab auf dem ZfL Blog erschienen sind. Hier geht es zu den anderen Beitr\u00e4gen:<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"http:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/03\/01\/hanna-hamel-entunterwerfung-zum-verhaeltnis-von-literatur-und-kritik-in-michel-houellebecqs-roman-unterwerfung-anlaesslich-einer-krise-der-germanistik\/\">Hanna Hamel: ENTUNTERWERFUNG. Zum Verh\u00e4ltnis von Literatur und Kritik in Michel Houellebecqs Roman \u00bbUnterwerfung\u00ab anl\u00e4sslich einer \u00bbKrise der Germanistik\u00ab<\/a><\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/03\/01\/insa-braun-die-unfuegsamkeit-ich-zu-sagen\/\"><span style=\"font-family: helvetica;\">Insa Braun: DIE UNF\u00dcGSAMKEIT, ICH ZU SAGEN<\/span><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><br \/>\nVORGESCHLAGENE ZITIERWEISE: Maria Kuberg: Deuteleien zur Krise der Germanistik, in: ZfL BLOG, 1.3.2017, [<a href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/03\/01\/maria-kuberg-deuteleien-zur-krise-der-germanistik\/\">https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/03\/01\/maria-kuberg-deuteleien-zur-krise-der-germanistik\/<\/a>].<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: helvetica;\">DOI: <\/span><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20170301-03\"><span style=\"font-family: helvetica;\">https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20170301-03<\/span><\/a><\/p>\n<div class=\"entry-content\">\n<p style=\"text-align: left;\">\n<\/div>\n<p><script type=\"application\/ld+json\">\n{\n  \"@context\": \"http:\/\/schema.org\",\n  \"@type\": \"CreativeWork\",\n  \"@id\": \"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20170301-03\",\n  \"url\": \"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/03\/01\/maria-kuberg-deuteleien-zur-krise-der-germanistik\/\",\n  \"additionalType\": \"Blogpost\",\n  \"name\": \"DEUTELEIEN ZUR KRISE DER GERMANISTIK\",\n  \"author\": {\n    \"name\": \"Maria Kuberg\",\n    \"givenName\": \"Maria\",\n    \"familyName\": \"Kuberg\",\n    \"@type\": \"Person\",\n    \"@id\": \"https:\/\/orcid.org\/0009-0004-3625-9038\"\n  },\n  \"inLanguage\": \"de\",\n  \"dateCreated\": \"2017-03-01\",\n  \"datePublished\": 2017,\n  \"schemaVersion\": \"http:\/\/datacite.org\/schema\/kernel-4\",\n  \"publisher\": {\n    \"@type\": \"Organization\",\n    \"name\": \"Leibniz-Zentrum f\u00fcr Literatur- und Kulturforschung \"\n  },\n  \"provider\": {\n    \"@type\": \"Organization\",\n    \"name\": \"datacite\"\n  }\n}\n<\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor kurzem noch hatte an dieser Stelle der Ratschlag gestanden, wir Geisteswissenschaftler sollten uns, anstatt uns gegen\u00fcber dem Vorwurf, wir seien streitm\u00fcde geworden, in Harnisch zu werfen, lieber \u00bbweniger um uns selbst und mehr um Gegenst\u00e4nde k\u00fcmmern.\u00ab W\u00e4hrend im Doktorandenzimmer des ZfL noch dar\u00fcber gegr\u00fcbelt wurde, ob man sich besser mehr oder besser weniger streiten <a class=\"read-more-link\" href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/03\/01\/maria-kuberg-deuteleien-zur-krise-der-germanistik\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,19],"tags":[38,42,54,39],"class_list":["post-297","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-ad-hoc","category-lektueren","tag-literatur","tag-literaturwissenschaft","tag-relevanz","tag-streit"],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/297","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=297"}],"version-history":[{"count":25,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/297\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3692,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/297\/revisions\/3692"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=297"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=297"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=297"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}