{"id":3151,"date":"2023-11-21T11:41:02","date_gmt":"2023-11-21T09:41:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/?p=3151"},"modified":"2025-02-11T15:23:25","modified_gmt":"2025-02-11T13:23:25","slug":"henning-trueper-aktivismus-und-kulturgeschichte-des-moralischen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2023\/11\/21\/henning-trueper-aktivismus-und-kulturgeschichte-des-moralischen\/","title":{"rendered":"Henning Tr\u00fcper: AKTIVISMUS UND KULTURGESCHICHTE DES MORALISCHEN"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">\u203aAktivismus\u2039 wird heute kontextabh\u00e4ngig in vielen Bedeutungen verwendet: als deskrip\u00adtive Bestimmung, positiver Identifikationsbegriff, Begriff der polemischen Abwertung oder Zielscheibe jargonkritischen Spotts.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Im Kern des Begriffs behauptet sich aber stets die individuelle Partizipation am kollektiven gesellschaftlichen Handeln, ins\u00adbeson\u00addere an der Politik. Meist wird als Aktivismus die emphatische Teilnahme an sozialen Bewegungen emanzipatorischer Art bezeichnet. Es geht dabei h\u00e4ufig um marginalisierte Gruppen und Anliegen. For\u00adderungen nach Erm\u00e4chtigung und Gleichberechtigung sowie die Herausstellung besonderer Schutzbed\u00fcrftigkeit stehen im Zentrum. Auch im aktivistischen Umgang mit dem Klimawandel bleibt der Grundgedanke des Schutzes \u2013 nun nicht mehr nur menschlicher Akteure, sondern einer ihrer Rechte beraubten Natur \u2013 erkennbar.<!--more--><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Bedeutungskonstituierende Kriterien f\u00fcr \u203aAktivismus\u2039 w\u00e4ren demnach erstens politische Partizipation jenseits einer blo\u00df passiven, handlungsfernen Zustimmung oder Ablehnung sowie zweitens das Vorhandensein eines kollektiven Handlungsmusters, das im Hinblick auf Rechte und deren Beschr\u00e4nkungen lesbar ist. Der Begriff setzt drittens ein Grundverst\u00e4ndnis von Asymmetrien innerhalb der politischen Partizipation voraus. Damit fallen aus dem gew\u00f6hnlichen Verst\u00e4ndnis von Aktivismus solche Formen von politischen Bewegungen heraus, in denen es nur um Pseudomarginalisierungen und den Schutz bestehender Privilegien geht. Wenn man etwa auf die Frage antworten will, ob Aktivismus zum Beispiel von (neo-)faschistischen Bewegungen ausge\u00fcbt werden k\u00f6nne, l\u00e4sst sich darauf verweisen, dass dort die elementaren Merkmale Erm\u00e4chtigung, Gleichberechtigung, Schutzbed\u00fcrftigkeit nicht oder nur in verzerrter Form auftreten, insofern es vornehmlich um Bem\u00e4chtigung, Entrechtung und Sch\u00e4digung anderer geht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Allerdings erlegen diese drei Kriterien den historischen Konstellationen eine allzu gro\u00dfe Einfachheit auf. Schon bei der Arbeiterbewegung, in deren Umfeld der im Umfeld des Expressionismus entstandene Aktivismusbegriff nach dem Ersten Weltkrieg erst\u00admals politisch Fu\u00df fasste,<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> handelte es sich keineswegs um eine Bewegung am untersten Ende sozialer Hierarchien, wie etwa die relative Nachrangigkeit der Anliegen der Frauenbewegung in den Ideengeb\u00e4ude der sozialistischen Parteien belegt. Zudem haben politische Bewegungen der Moderne stets ein Problem der Repr\u00e4sentation. \u00bbFrei\u00adschwebende\u00ab (Karl Mannheim), nicht vorrangig durch ihre Gruppenzugeh\u00f6rigkeit gekennzeichnete Intellektuelle sollen f\u00fcr andere sprechen oder eine intellektuelle \u203aF\u00fchrung\u2039 der \u203aMassen\u2039 anstreben. Stellvertreter- und F\u00fcrsprecherschaft, einschlie\u00dflich der Asymmetrien, die eine solche Position mit sich bringt, sind also ein viertes Merkmal des Aktivismusbegriffs.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Die Frage nach der Teilhabe am politischen Gemeinwesen ist kein ausschlie\u00dflich mo\u00addernes Ph\u00e4nomen. Es gibt eine bedeutende fr\u00fchneuzeitliche Tradition des heute so ge\u00adnannten republikanischen politischen Denkens, f\u00fcr das die Frage nach der Par\u00adti\u00adzipation immer auch eine Frage der Aus\u00adschluss\u00adkriterien war. Zu den Voraussetzungen legi\u00adtimer Teilhabe geh\u00f6rte die pers\u00f6nliche Tugend, eine erworbene Disposition zum Gutsein. Dieses Gutsein betraf urspr\u00fcnglich die nat\u00fcrliche Bestimmung des Menschen als eines <em>zoon politikon<\/em> (Aristoteles): der Mensch, der dieser Bestimmung am n\u00e4chsten kam, partizipierte am Gemeinwesen. Die milit\u00e4rische Tugend, die aus der \u00dcbung im Krieg herstammt, geh\u00f6rte ebenso zu diesem Gutsein wie diejenige Tugend, die aus dem Besitz, dessen F\u00fchrung und Erhaltung herr\u00fchrt. Diese \u2013 keineswegs geschlechtsneutralen \u2013 Tugenden sind genuin sozial und folglich nur innerhalb der Gemeinschaft erlernbar. Und weil die Tugend der politischen Natur des Menschen entspringt und Tugend das Wesen des Moralischen ausmacht, hat in dieser Tradition das Politische Vorrang vor dem Moralischen.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">In der Moderne \u00e4ndert sich das Verh\u00e4ltnis von Politischem und Moralischem. Die \u00e4ltere Tugendethik verschwindet oder wird in eng umgrenzte Bereiche zur\u00fcckgedr\u00e4ngt. Stattdessen entstehen Moraltheorien und moralische Praktiken, in denen die moralischen Subjekte als fundamental gleich angesehen werden und die konkrete Hand\u00adlung zum Hauptgegenstand des mora\u00adlischen Urteils erhoben wird. Parallel dazu entwickelt sich im 18.\u202fJahrhundert eine neue kulturelle Form der moralischen Partizipation in Form des humanit\u00e4ren Engagements, das sich \u00fcber den sozialen und politischen Nahbereich hinaus auf die Abstellung eines \u00bbentfernten Leidens\u00ab richtet.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Dabei geht es also nicht mehr um eine zur Teilhabe im eigenen Gemeinwesen berechtigende Tugendhaftigkeit, sondern um ein Rettungshandeln, das sich auf einen konkreten, aber institutio\u00adnell adressierbaren Notstand richtet. Das humanit\u00e4re Engagement begr\u00fcndet zwar noch eine Tugend, n\u00e4mlich den retterlichen Heroismus, doch diese Tugend stiftet keine politische Person mehr, sondern bleibt auf einen engen Wirkungskreis beschr\u00e4nkt. Mit der Vervielfachung von Situationstypen des fernen Leidens entstehen Aktivismen (und Heroismen) in un\u00fcberschaubarer Zahl, die sich mit den politischen Formen von Aktivismus verschr\u00e4nken. Aktivismus st\u00fctzt sich dabei auf die gute Tat als wichtigstes Paradigma moralischer Beurteilung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Wenn heute irgendeinem Aktivismus, wie es oft in polemischer Absicht geschieht, Moralismus unterstellt wird, ist damit auch diese historische Dimension angesprochen und zugleich eine spezifisch moderne Pr\u00e4gung benannt, die neben der vormodernen besteht. Denn der Aktivismus \u2013 im Franz\u00f6\u00adsischen hei\u00dfen Aktivist:innen <em>militant-e-s<\/em> \u2013 tr\u00e4gt nach wie vor mehr oder weniger verkappte Z\u00fcge jener vormodernen Denkfigur der k\u00e4mpferischen Tugend, die die politische Partizipation erm\u00f6glicht und die einen Freiheitsbegriff voraussetzt, der Freiheit als Bef\u00e4higung zum partizipatorischen Handeln versteht. In der Moderne dominiert hingegen ein anderes Freiheitsverst\u00e4ndnis: Rechte konstituieren eine allgemeine, gleiche Frei\u00adheit von bestimmten Beschr\u00e4nkungen.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Das oftmals elit\u00e4re Selbstverst\u00e4ndnis aktivistischer Avantgarden deutet aber an, dass die erm\u00e4chtigende und privilegierende Tugend keineswegs v\u00f6llig aus dem politischen Denken verschwunden ist. Im Aktivismus ist die \u203aalte\u2039 Freiheit enthalten, die gegen\u00fcber anderen Mitmenschen ein Privileg vorz\u00fcglicher Teilhabe am politischen Handeln begr\u00fcndet. Das wirft die wichtige Frage nach dem Fortbestand \u00e4lterer politischer Sprachen innerhalb derjenigen der Moderne auf \u2013 und nach anachronistischen Spannungen, die das heutige Denken mitpr\u00e4gen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Hier kann ein Ansatzpunkt gefunden werden, um das Verh\u00e4ltnis von Aktivismus und Wissenschaft genauer zu fassen. Es ist n\u00e4mlich auff\u00e4llig, dass einige der gesellschaftlichen Gruppen, mit denen sich die Rede vom Aktivismus am h\u00e4ufigsten verbindet, an solche institutionellen Zusammenh\u00e4nge gekn\u00fcpft sind, in denen man \u00dcberreste der vormodernen, st\u00e4ndischen Gesellschaftsordnung entdecken kann: die Universit\u00e4tsangeh\u00f6rigen, die Akademiker:innen, die K\u00fcnstler:innen (von denen viele in irgendeiner Form an Akademien gebunden sind). Der Umstand, dass es in diesen Gruppen Ehrverbrechen gibt \u2013 man sieht es zum Beispiel deutlich am wissenschaftlichen Plagiat \u2013, die in anderen gesellschaftlichen Zusammenh\u00e4ngen, zumal juristischen, kaum Relevanz besitzen, ist ein Symptom. Es zeigt an, dass sich bis heute eine Verbindung zwischen Stand und Tugend h\u00e4lt, die wir nur zumeist ignorieren. Und wenn etwa von der Pflicht von Wissenschaftler:innen zum Aktivismus die Rede ist, geht es durchaus noch um einen Typus st\u00e4ndischer Erwartung. Der Stand muss als solcher seine Berechtigung in der sozialen Ordnung erweisen, indem er seine Aufgabe und Bestimmung bestm\u00f6glich realisiert. Die Wissenschaft soll nicht einfach aus staatsb\u00fcrgerlicher Perspektive partizipieren, sondern von ihr wird erwartet, im Funktions\u00adgef\u00fcge des staatlichen Baus, der sie finan\u00adziert, eine wichtige partizipatorische Aufgabe zu erf\u00fcllen. Auch privat finanzierte Universit\u00e4ten wie die bekannten nordamerikanischen, die allesamt auf Steuerprivilegien der Gemeinn\u00fctzigkeit aufbauen, geh\u00f6ren in dieses staatlich-st\u00e4ndische Funktionsgef\u00fcge. Ohne den Staat gibt es in der Moderne keine Wissenschaft.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Deshalb ist es weder \u00fcberraschend noch neu, dass an staatliche Funktionstr\u00e4ger:innen staatliche Erwartungen gerichtet werden. Das von mancher Aktivismuskritik vorgebrachte Argument, dass Wissenschaft als Beruf und Politik als Beruf so strikt zu trennen seien, wie es die beiden ber\u00fchmten Vortr\u00e4ge Max Webers zu diesen Themen nahezulegen scheinen,<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> tr\u00e4gt also nicht besonders weit. Vielmehr ist die Frage nach dem Verh\u00e4ltnis von Wissenschaft und Aktivismus stets zugleich eine nach der Bedeutung von Staatlichkeit f\u00fcr die Wissenschaft. Einerseits geht es dabei um das Fortwirken des \u00e4lteren politischen Denkens in der Moderne. Andererseits aber treffen sich Aktivismus und Wissenschaft in ihrer gemeinsamen, spezifisch modernen Gegenwarts- und Zukunftsorientierung. So entstehen analoge anachronistische Spannungen. Wissenschaft und Aktivismus sind sich insofern nahe, als f\u00fcr beide das forschende und reflexive Nachdenken \u00fcber diese Spannungen und ihre theoretischen und praktischen Konsequenzen n\u00f6tig ist. Wissenschaft setzt zuletzt, trotz aller Neigung zum Staatsdienst, dennoch eine Selbstbehauptung gegen gewisse Anspr\u00fcche der N\u00fctzlichkeit f\u00fcr das Staatswesen voraus. Auch der Aktivismus behauptet sich in einem experimentellen Austesten der Wirksamkeit bekannter und der Entwicklung neuer Handlungsformate, da sich die staatlichen Institutionen best\u00e4ndig auf Protestformen einstellen und sie zu beherrschen lernen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #e63348; font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><em>Der Historiker\u00a0<a style=\"color: #e63348;\" href=\"https:\/\/www.zfl-berlin.org\/person\/trueper.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Henning Tr\u00fcper<\/a>\u00a0leitet am ZfL das ERC-Projekt \u00bb<a style=\"color: #e63348;\" href=\"https:\/\/www.zfl-berlin.org\/projekt\/schiffbruch-und-lebensrettung-in-europaeischen-gesellschaften-seit-1800.html#:~:text=Archipelagische%20Imperative.-,Schiffbruch%20und%20Lebensrettung%20in%20europ%C3%A4ischen%20Gesellschaften%20seit%201800,Geschichte%20des%20Humanitarismus%20zu%20erarbeiten.\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Archipelagische Imperative. Schiffbruch und Lebensrettung in europ\u00e4ischen Gesellschaften seit 1800<\/a>\u00ab. <span class=\"text\">Sein Beitrag erschien erstmals auf <\/span><span class=\"text\">dem <a href=\"https:\/\/www.zfl-berlin.org\/files\/zfl\/downloads\/forschung\/ZfL_Jahresthema_Aktivismus-und-Wissenschaft.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Faltplakat<\/a> zum Jahresthema des ZfL 2023\/24, \u00bbAktivismus und Wissenschaft\u00ab.<\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Dirk Braunstein\/Christoph Hesse: <em>Schiffbruch beim Spagat: Wirres aus Geist und Gesellschaft 1<\/em>, Freiburg\/Wien 2022, S. 17f.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Vgl. Wolfgang Rothe: <em>Der Aktivismus 1915\u20131920<\/em>, M\u00fcnchen 1969, S. 721; Helmut M\u00f6rchen: <em>Schriftsteller in der Massengesellschaft: Zur politischen Essayistik und Publizistik Heinrich <\/em><em>und Thomas Manns, Kurt Tucholskys und Ernst J\u00fcngers w\u00e4hrend der Zwanziger Jahre<\/em>, Stuttgart 1973, S. 7\u201312; Knut Cordsen: <em>Die Weltverbesserer: Wie viel Aktivismus vertr\u00e4gt unsere Gesellschaft?<\/em> Berlin 2022, S. 23\u201346.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Vgl. etwa John G. A. Pocock: <em>The Machiavellian Moment: Florentine Political Thought and the <\/em><em>Atlantic Republican Tradition<\/em> [1975], Princeton <sup>2<\/sup>2016.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Vgl. Luc Boltanski: <em>La souffrance \u00e0 distance: Morale humanitaire, m\u00e9dias, politique<\/em>, Paris 1993.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Die Unterscheidung von positiver und negativer Freiheit nach Isaiah Berlin: \u00bbTwo Concepts of Liberty\u00ab, in: ders.: <em>Four Essays on Liberty<\/em>, Oxford 1969, S. 118\u2013172.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Max Weber: <em>Wissenschaft als Beruf<\/em> [1917\/19], und ders.: <em>Politik als Beruf<\/em> [1919], in: <em>Max Weber Gesamtausgabe<\/em>, Abt. I, Bd. 17, hg. von Wolfgang J. Mommsen\/Wolfgang Schluchter, in Zusammenarbeit mit Birgitt Morgenbrod, T\u00fcbingen 1992.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">VORGESCHLAGENE ZITIERWEISE: Henning Tr\u00fcper: Aktivismus und Kulturgeschichte des Moralischen, in: ZfL Blog, 21.11.2023, [<a href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2023\/11\/21\/henning-trueper-aktivismus-und-kulturgeschichte-des-moralischen\/\">https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2023\/11\/21\/henning-trueper-aktivismus-und-kulturgeschichte-des-moralischen\/<\/a>].<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">DOI: <\/span><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20231121-01\"><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20231121-01<\/span><\/a><\/p>\n<p><script type=\"application\/ld+json\">\n{\n  \"@context\": \"http:\/\/schema.org\",\n  \"@type\": \"ScholarlyArticle\",\n  \"@id\": \"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20231121-01\",\n  \"url\": \"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2023\/11\/21\/henning-trueper-aktivismus-und-kulturgeschichte-des-moralischen\/\",\n  \"additionalType\": \"Blogpost\",\n  \"name\": \"AKTIVISMUS UND KULTURGESCHICHTE DES MORALISCHEN\",\n  \"author\": {\n    \"name\": \"Henning Tr\u00fcper\",\n    \"givenName\": \"Henning\",\n    \"familyName\": \"Tr\u00fcper\",\n    \"@type\": \"Person\",\n    \"@id\": \"https:\/\/orcid.org\/0000-0003-0660-7957\"\n  },\n  \"inLanguage\": \"de\",\n  \"dateCreated\": \"2023-11-21\",\n  \"datePublished\": 2023,\n  \"publisher\": {\n    \"@type\": \"Organization\",\n    \"name\": \"Leibniz-Zentrum f\u00fcr Literatur- und Kulturforschung \"\n  },\n  \"provider\": {\n    \"@type\": \"Organization\",\n    \"name\": \"datacite\"\n  }\n}\n<\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u203aAktivismus\u2039 wird heute kontextabh\u00e4ngig in vielen Bedeutungen verwendet: als deskrip\u00adtive Bestimmung, positiver Identifikationsbegriff, Begriff der polemischen Abwertung oder Zielscheibe jargonkritischen Spotts.[1] Im Kern des Begriffs behauptet sich aber stets die individuelle Partizipation am kollektiven gesellschaftlichen Handeln, ins\u00adbeson\u00addere an der Politik. Meist wird als Aktivismus die emphatische Teilnahme an sozialen Bewegungen emanzipatorischer Art bezeichnet. Es geht <a class=\"read-more-link\" href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2023\/11\/21\/henning-trueper-aktivismus-und-kulturgeschichte-des-moralischen\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21,757],"tags":[655,765,93,690,419,286,763,103,400],"class_list":["post-3151","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-einblick","category-jahresthema-aktivismus-und-wissenschaft","tag-aktivismus","tag-gesellschaft","tag-lebenswissen","tag-moralgeschichte","tag-politik","tag-politische-theorie","tag-teilhabe","tag-theoriegeschichte","tag-wissenschaft"],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3151","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3151"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3151\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3520,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3151\/revisions\/3520"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3151"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3151"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3151"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}