{"id":3163,"date":"2023-11-30T10:54:10","date_gmt":"2023-11-30T08:54:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/?p=3163"},"modified":"2025-02-11T15:20:32","modified_gmt":"2025-02-11T13:20:32","slug":"nina-weller-wissenschaftsaktivismus-und-osteuropaforschung-in-zeiten-des-krieges","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2023\/11\/30\/nina-weller-wissenschaftsaktivismus-und-osteuropaforschung-in-zeiten-des-krieges\/","title":{"rendered":"Nina Weller: WISSENSCHAFTSAKTIVISMUS UND OSTEUROPAFORSCHUNG IN ZEITEN DES KRIEGES"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Mit Beginn des russischen Gro\u00dfangriffs auf die Ukraine ist die Osteuropaforschung, die in der \u00d6ffentlichkeit jahrzehntelang eine eher marginale Rolle spielte, ins Rampenlicht ger\u00fcckt. Osteuropawissenschaftler:innen analysieren das laufende Kriegsgeschehen, erl\u00e4utern vorangegangene Entwicklungen, informieren \u00fcber die russische Imperialgeschichte und das lange Ringen der Ukraine und anderer ehemaliger Sowjetrepubliken um Unabh\u00e4ngigkeit. Kurz: Sie vermitteln komplexes Wissen \u00fcber Politik und Geschichte, Sprache und Kultur eines Raums, der von jahrhundertelangen Grenzverschiebungen, vielsprachigen und multireligi\u00f6sen Bev\u00f6lkerungen und generations\u00fcbergreifenden Gewalterfahrungen gekennzeichnet ist.<!--more--><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Aufgrund der medialen Berichterstattung infolge des Kriegs ist die Ukraine zwar keine Terra incognita mehr. Doch es bedarf weiterhin der Wissensvermittlung in die breitere \u00d6ffent\u00adlichkeit, damit sie und andere ehemalige sow\u00adjetische L\u00e4nder als eigenst\u00e4ndige Akteure und Subjekte der eigenen und europ\u00e4ischen Geschichte und nicht immer nur in Bezug auf Russland wahrgenommen werden. Bela\u00adrus etwa steht weiterhin im Abseits der medialen Aufmerksamkeit, obwohl das belarussische Regime in den aktuellen Krieg verwickelt ist und seit den Protesten 2020 die Repressionen gegen politische Gegner und gegen die nach demokratischen Werten strebende Bev\u00f6lkerung massiv verst\u00e4rkt hat. Diese unzureichende Wahrnehmung Osteuropas hat nicht zuletzt damit zu tun, dass die westliche Slawistik und Osteuropaforschung seit Langem \u00fcber\u00adwiegend auf Russland fokussiert waren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Unter den Bedingungen des Kriegs hat sich der Arbeitsalltag der hier Forschenden, Lehrenden und Studierenden ver\u00e4ndert: Ko\u00adoperationen mit russischen Universit\u00e4ten mussten aufgek\u00fcndigt werden, Partnerschaften mit wissenschaftlichen Institu\u00adtionen in der Ukraine und anderen Nachbarl\u00e4ndern wurden intensiviert. Es wurden neue Netzwerke aufgebaut und Scholars- und Artists-at-Risk-Programme eingerichtet \u2013 nicht nur f\u00fcr aus der Ukraine gefl\u00fcchtete oder aus Russland und Belarus vertriebene, regimekritische Wissenschaftler:innen und K\u00fcnstler:innen, sondern auch f\u00fcr diejenigen, die unter je unterschiedlichen Gefahren in ihren Heimatl\u00e4ndern weiterarbeiten.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Zugleich wurden die Bem\u00fchungen intensi\u00adviert, sich selbstkritisch mit den Pr\u00e4missen des Fachs auseinanderzusetzen und de\u00adkolo\u00adnisierende Perspektiven mit dem Ziel einer Transformation der Forschungs- und Studieninhalte umzusetzen. Dies ist nicht nur auf den Krieg zur\u00fcckzuf\u00fchren, sondern kn\u00fcpft auch an die schon l\u00e4nger von innerhalb wie au\u00dferhalb der Wissenschaft angestrengten Bem\u00fchungen um mehr Diversit\u00e4t und Dekolonisierung an. Dazu geh\u00f6rt bei\u00adspiels\u00adweise die Forderung, die Stimmen von Expert:innen aus dem postsowjetischen Raum ohne paternalistische Impulse in hiesige Debatten einzubeziehen, ganz im Sinne von Wolf Lepenies: \u00bbNicht forschen \u00fcber, sondern forschen mit.\u00ab Dies w\u00fcrde auch dem sogenannten \u00bbWestsplaining\u00ab entgegenwirken, das auf der Vorstellung von Menschen aus dem Westen basiert, sie verst\u00fcnden den Osten des Kontinents besser als dessen Bewohner:innen.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Angesichts des Krieges agieren viele Fachvertreter:innen zunehmend sichtbar auch auf pers\u00f6nlicher Ebene: Sie zeigen sich solidarisch auf Demonstrationen, engagieren sich ehrenamtlich in der Gefl\u00fcchtetenhilfe, intervenieren in \u00f6ffentliche Debatten. Manche stellen zum Teil klare Forderungen an die Politik, indem sie beispielsweise f\u00fcr eine Ausweitung der Waffenlieferungen pl\u00e4dieren. Die Wissenschaft als unpolitischen Raum fernab des Weltgeschehens zu begreifen, ist kaum mehr m\u00f6glich, wenn Desinformation und Fake News als hybride Waffen im Krieg eingesetzt werden. So wird die Diskussion \u00fcber F\u00fcr und Wider von Waffenlieferungen an die Ukraine oder den Umgang mit russischer Kultur und Literatur nicht nur in den Medien, sondern auch innerhalb der Fachcommunity oft zu einer Grundsatzfrage wissenschaftlicher Ethik und politischer Verantwortlichkeit erkl\u00e4rt. F\u00fcr ein solches \u00bbAktivwerden von Wissenschaftler:innen\u00ab in \u00bbgesellschaftspolitischer Absicht\u00ab wurde der positiv konnotierte Begriff des <em>scientific political activism<\/em> gepr\u00e4gt.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Ist aber schon von Aktivismus zu sprechen, wenn sich Osteuropawissenschaftler:innen mit ihrer fachlichen Expertise aktiv in \u00f6ffentliche Debatten einbringen und auf Grund\u00adlage ihrer Forschungen politische Vorschl\u00e4ge und Forderungen formulieren?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Zu beobachten ist, dass sich in j\u00fcngster Zeit eine prinzipielle Gegen\u00fcberstellung von Wissenschaft und Aktivismus Bahn gebrochen hat, die man so eigentlich l\u00e4ngst \u00fcberwunden glaubte. In der Regel wird Aktivismus als direktes Handeln verstanden, das ein klar definiertes, meistens politisches Ziel hat; demgegen\u00fcber sei Wissenschaft einem politisch unabh\u00e4ngigen, objektiven Erkenntnisinteresse und kritischer Distanz zum Forschungsgegenstand verpflichtet. Liegt aber dieser Annahme eines unvers\u00f6hnlichen Gegensatzes von Wissenschaft und Aktivismus nicht eine Verwechs\u00adlung von partizipativem Engagement mit un\u00adreflektiert-impulsivem Aktionismus oder mit ideologischer Voreingenommenheit zugrunde? \u203aAktivismus zu betreiben\u2039 ger\u00e4t zum Vorwurf und wird gerade von jenen vorgebracht, die eine auf Objektivit\u00e4t ver\u00adpflichtete \u203aneutrale\u2039 Wissenschaft von einem auf moralischen Werteurteilen und Emotionalit\u00e4t beruhenden Aktivismus unterscheiden zu k\u00f6nnen glauben. So diskreditierte beispielsweise der Politologe <a href=\"https:\/\/twitter.com\/gerhard_mangott\/status\/1678687988186861569\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gerhard Mangott<\/a> den Wissenschaftsaktivismus einiger politisch besonders engagierter Osteuropawissenschaftler:innen am 11.7.2022 auf Twitter als \u00bbAuszug aus der Wissenschaft\u00ab . Die Osteuropahistorikerin <a href=\"https:\/\/twitter.com\/EFDavies\/status\/1679240901657239553\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Franziska Davies\u00a0<\/a>konterte am Tag darauf:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">\u00bbGerade dadurch, dass diese Wissenschaftler:innen ihre eigenen \u00dcberzeugungen und Wertesysteme kommunizieren, machen sie diese transparent und reflektieren ihre eigene Zeit- und Standortgebundenheit.\u00ab<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">In der Tat ist nicht ausgemacht, ob Wissenschaft \u00fcberhaupt werturteilsfrei sein kann.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Liegen ihr nicht immer schon normative Positionierungen zugrunde? W\u00e4re dabei nicht auch zu bedenken, dass staatlich finanzierte Forschung und Lehre im Namen eines politisch legitimierten Auftrags handelt? Ist politische Zur\u00fcckhaltung nicht ihrerseits darin normativ, dass sie diejenigen Wissenschaftler:innen zurechtweist, die Wissensproduktion auch als demokratisch notwendiges gesellschaftliches Engagement verstehen? Der Philosoph Karl Popper beschreibt die Haltung des Aktivisten als \u00bbdie Neigung zur Aktivit\u00e4t und die Abneigung gegen jede Haltung des passiven Hinnehmens\u00ab.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> In dieser Perspek\u00adti\u00adve sind in der Tat alle Wissenschaftler:innen aktivistisch, die in Reaktion auf poli\u00adtische Ereignisse qua ihrer Expertise etwas zur Ver\u00e4nderung konkreter politischer und gesellschaftlicher Verh\u00e4ltnisse oder zur Auf\u00admerksamkeitsverschiebung in der Ein\u00adordnung des Weltgeschehens beitragen m\u00f6chten. Allerdings haben wir es wohl kaum mit Komplexit\u00e4tsreduktion zugunsten von Emotionalisierung zu tun, wie der Vor\u00adwurf oftmals lautet.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Vielmehr zielt ihr Aktivismus umgekehrt darauf, den im Fall des \u00f6st\u00adlichen Europa enormen Aufkl\u00e4rungs\u00adbedarf zur komplexen Verflechtungsgeschichte, zu Kulturen und Sprachen der Region zu decken. Sie wirken dabei nicht mehr nur als Expert:innen, die im Hintergrund politische Entscheidungstr\u00e4ger:innen beraten oder sachliche Einsch\u00e4tzungen von Geschehnissen liefern, sondern greifen nun h\u00e4ufiger unmittelbar und kritisch in \u00f6ffent\u00adliche Debatten ein. So auch, wenn sie anprangern, dass in der Russlandpolitik der letzten Jahre viele folgenschwere Entscheidungen getroffen wurden, bei denen auf eine wissenschaftliche Beratung verzichtet wurde.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Auch in anderen politischen Kontexten \u2013 der Entwicklungen im Iran, in der T\u00fcrkei oder in den USA beispielsweise oder in den Debatten \u00fcber die Klimakrise und Einwanderungspolitik \u2013 tritt die Notwendigkeit des Engagements seitens der Wissenschaft deutlich hervor. Denn \u00fcber historische, kulturelle, politische Hintergr\u00fcnde zu informieren und differenziertes Wissen verst\u00e4ndlich, aber nicht simplifizierend in die breitere \u00d6ffentlichkeit zu vermitteln, schafft Orientierungsangebote jenseits blo\u00dfer \u203aMeinungsmache\u2039. Wissenschaft ger\u00e4t in schwierige Fahrwasser, wenn sie unter dem Druck erregter Debatten hinter ihre eigenen Standards zur\u00fcckf\u00e4llt, aber auch dann, wenn sie das Gebot der Objektivit\u00e4t als Positionierungsverbot missversteht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #e63348;\"><em><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Die Slawistin und Komparatistin <a style=\"color: #e63348;\" href=\"https:\/\/www.zfl-berlin.org\/person\/weller.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nina Weller<\/a> arbeitet im ZfL-Projekt \u00bb<a style=\"color: #e63348;\" href=\"https:\/\/www.zfl-berlin.org\/projekt\/anpassung-und-radikalisierung.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Anpassung und Radikalisierung. Dynamiken der Popul\u00e4rkultur(en) im \u00f6stlichen Europa vor dem Krieg<\/a>\u00ab. <span class=\"text\">Ihr Beitrag erschien erstmals auf <\/span><span class=\"text\">dem <a style=\"color: #e63348;\" href=\"https:\/\/www.zfl-berlin.org\/files\/zfl\/downloads\/forschung\/ZfL_Jahresthema_Aktivismus-und-Wissenschaft.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Faltplakat<\/a> zum Jahresthema des ZfL 2023\/24, \u00bbAktivismus und Wissenschaft\u00ab.<\/span><\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Wie z.B. die Initiative <a href=\"https:\/\/neweurope.university\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">The University of New Europe<\/a> (UNE) oder das Science at Risk Emergency Office vom <a href=\"https:\/\/akno.network\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Akademischen Netzwerk Osteuropa<\/a> (akno e.\u202fV.).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Aleksandra Konarzewska\/Schamma Schahadat\/Nina Weller (Hg.): <em>\u00bbAlles ist teurer als ukrainisches Leben\u00ab. Texte \u00fcber Westsplaining und den Krieg<\/em>, Berlin 2023.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Pascal Germann\/Lukas Held\/Monika Wulz: \u00bbScientific Political Activism \u2013 eine Ann\u00e4herung an das Verh\u00e4ltnis von Wissenschaft und politischem Engagement seit den 1960er Jahren\u00ab, in: <em>NTM Zeitschrift f\u00fcr Geschichte der Wissenschaften, Technik und Medizin<\/em> 30.4 (2022), S.\u202f435\u2013444, hier S.\u202f436.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Nachzulesen auch auf <a href=\"https:\/\/threadreaderapp.com\/thread\/1679240901657239553.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Threadreader<\/a>.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Zur Geschichte der Debatte um Werturteilsfreiheit in der Wissenschaft vgl. auch Leonhard Dobusch: \u00bbObjektivit\u00e4t in Anf\u00fchrungszeichen. \u00dcber Wissenschaft und Aktivismus\u00ab, in: <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/shop\/zeitschriften\/apuz\/wissenschaft-oeffentlichkeit-demokratie-2022\/509591\/objektivitaet-in-anfuehrungszeichen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ)<\/em><\/a> 26\/27 (2022).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Karl Popper: <em>Das Elend des Historizismus<\/em> (Die Einheit der Gesellschaftswissenschaften, Bd. 3), T\u00fcbingen <sup>8<\/sup>1974, S.\u202f7.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Vgl. Alexander Libman: \u00bbOsteuropaforschung im Rampenlicht: Ein Drahtseilakt zwischen Wissenschaft und Aktivismus\u00ab, in: <em>Russland-Analysen<\/em> 438 (26.6.2023), S.\u202f4\u20136.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">VORGESCHLAGENE ZITIERWEISE: Nina Weller: Wissenschaftsaktivismus und Osteuropaforschung in Zeiten des Krieges, in: ZfL Blog, 30.11.2023, [<a href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2023\/11\/30\/nina-weller-wissenschaftsaktivismus-und-osteuropaforschung-in-zeiten-des-krieges\/\">https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2023\/11\/30\/nina-weller-wissenschaftsaktivismus-und-osteuropaforschung-in-zeiten-des-krieges\/<\/a>].<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20231130-01\">https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20231130-01<\/a><\/span><\/p>\n<p><script type=\"application\/ld+json\">\n{\n  \"@context\": \"http:\/\/schema.org\",\n  \"@type\": \"ScholarlyArticle\",\n  \"@id\": \"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20231130-01\",\n  \"url\": \"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2023\/11\/30\/nina-weller-wissenschaftsaktivismus-und-osteuropaforschung-in-zeiten-des-krieges\/\",\n  \"name\": \"WISSENSCHAFTSAKTIVISMUS UND OSTEUROPAFORSCHUNG IN ZEITEN DES KRIEGES\",\n  \"author\": {\n    \"name\": \"Nina Weller\",\n    \"givenName\": \"Nina\",\n    \"familyName\": \"Weller\",\n    \"@type\": \"Person\",\n    \"@id\": \"0000-0002-8579-035X\"\n  },\n  \"inLanguage\": \"de\",\n  \"dateCreated\": \"2023-11-30\",\n  \"datePublished\": 2023,\n  \"schemaVersion\": \"http:\/\/datacite.org\/schema\/kernel-4\",\n  \"publisher\": {\n    \"@type\": \"Organization\",\n    \"name\": \"Leibniz-Zentrum f\u00fcr Literatur- und Kulturforschung \"\n  },\n  \"provider\": {\n    \"@type\": \"Organization\",\n    \"name\": \"datacite\"\n  }\n}\n<\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Beginn des russischen Gro\u00dfangriffs auf die Ukraine ist die Osteuropaforschung, die in der \u00d6ffentlichkeit jahrzehntelang eine eher marginale Rolle spielte, ins Rampenlicht ger\u00fcckt. 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Kurz: Sie vermitteln komplexes Wissen \u00fcber <a class=\"read-more-link\" href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2023\/11\/30\/nina-weller-wissenschaftsaktivismus-und-osteuropaforschung-in-zeiten-des-krieges\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21,757],"tags":[655,766,47,416,561,97,768,767,400,656],"class_list":["post-3163","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-einblick","category-jahresthema-aktivismus-und-wissenschaft","tag-aktivismus","tag-dekolonisierung","tag-osteuropa","tag-osteuropa-forschung","tag-selbstreflexion","tag-slawistik","tag-standortgebundenheit","tag-ukraine-krieg","tag-wissenschaft","tag-wissenschaftskommunikation"],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3163","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3163"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3163\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3519,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3163\/revisions\/3519"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3163"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3163"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3163"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}