{"id":3175,"date":"2023-12-05T11:10:23","date_gmt":"2023-12-05T09:10:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/?p=3175"},"modified":"2025-02-11T14:57:13","modified_gmt":"2025-02-11T12:57:13","slug":"patrick-eiden-offe-editionsphilologie-als-aktivismus-der-umkaempfte-hoelderlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2023\/12\/05\/patrick-eiden-offe-editionsphilologie-als-aktivismus-der-umkaempfte-hoelderlin\/","title":{"rendered":"Patrick Eiden-Offe: EDITIONSPHILOLOGIE ALS AKTIVISMUS: Der umk\u00e4mpfte H\u00f6lderlin"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><em>In Erinnerung an Marianne Schuller<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Am 6. August 1975 l\u00e4dt der Verlag Roter Stern in Frankfurt am Main zu einer Presse\u00adkonferenz ins Hotel Frank\u00adfurter Hof. Hier pr\u00e4sentieren der Verleger KD Wolff, ehedem Bundesvorsitzender des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes, und der ehemalige Werbe\u00adgrafiker D.\u202fE. Sattler den Einleitungsband ihrer neuen H\u00f6lderlin-Ausgabe. Die zwan\u00adzigb\u00e4ndige Edition soll in f\u00fcnf Jahren ab\u00adgeschlossen sein; tats\u00e4chlich erscheint der letzte Band 2008. Aufsehen\u00aderregend war die neue Ausgabe vor allem wegen ihrer Editionsprinzipien: Alle Handschriften werden im Faksimile wiedergegeben, eine \u00bbtypographische Umschrift\u00ab bildet die Schrift\u00adbildlichkeit der Handschriftenbl\u00e4tter ab, eine \u00bbPhasenanalyse\u00ab macht den zeitlichen Charakter des Entwurfsprozesses nach\u00advollziehbar. Aufsehenerregend war aber auch, dass die Frankfurter H\u00f6lderlin-Ausgabe (FHA) von Anfang an unter einem politisch-aktivistischen Stern stand: \u00bbRoter Stern \u00fcber H\u00f6lderlin\u00ab oder \u00bbLiest Marx jetzt H\u00f6lderlin?\u00ab lauteten einschl\u00e4gige \u00dcberschriften in der Presse.<!--more--><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Vom Verlag hatte Sattler \u00bbeinen allgemein zugaenglichen besseren text\u00ab gefordert, und eine Ausgabe, die die \u00bbtrennung von wissenschaftlichen und populaeren ausgaben\u00ab aufhebt, um damit ein gr\u00f6\u00dferes Publikum zu erreichen. Die komplizierten Editionsprinzipien und die spektakul\u00e4re Druckgestaltung dienten dem aufkl\u00e4rerischen Ziel, den Leser:innen eine Ausgabe an die Hand zu geben, die es ihnen er\u00adlaubte, editorische Entscheidungen selbst zu \u00fcberpr\u00fcfen. Die FHA, so hie\u00df es, \u00bbbleibt nicht bei der utopie des idealen lesers stehen, sondern unternimmt es, ihn zu bilden\u00ab.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Dieser Anspruch schlie\u00dft zwei Annahmen ein: Erstens<em> H\u00f6lderlin geht alle an!<\/em> und zweitens <em>Es gibt Leute, die das verhindern wollen<\/em>. Die erste Annahme speist sich aus den Debatten um einen \u00bbneuen H\u00f6lderlin\u00ab, die seit den 1960er Jahren gef\u00fchrt wurden. Gegen die restaurative Vereinnahmung des Autors etwa durch Martin Heidegger hatten schon Theodor W. Adorno und Peter Szondi Einspruch erhoben.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Pierre Bertaux hatte den \u00bbJakobiner H\u00f6lderlin\u00ab entdeckt, der zugleich zur Ikone der Antipsychiatrie avancierte.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Dieser neue H\u00f6lderlin wurde nun von der FHA editorisch unterst\u00fctzt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Das f\u00fchrt zur zweiten Annahme: Die FHA wendet sich explizit gegen die gro\u00dfe Stutt\u00adgarter Ausgabe (StA), die 1974 gerade ab\u00adgeschlossen worden war. Diese war 1943 von dem T\u00fcbinger Germanisten Friedrich Bei\u00dfner begr\u00fcndet worden und galt im Fach als musterg\u00fcltig. Die Herausgeber der FHA erhoben nun schwere Vorw\u00fcrfe. In der StA f\u00e4nden sich massenhaft \u00bbfalsche[] Entzifferungen und Textzusammenstellungen\u00ab, die absichtlich vorgenommen und \u00bb\u00e4sthetisch motiviert\u00ab seien. Die \u00e4sthetische \u00bbVorliebe f\u00fcrs \u203aVollendete\u2039\u00ab sei aber eigentlich politisch zu verstehen, als Votum f\u00fcr eine geschlossene Gemeinschaft, die sich im vollendeten Werk wiederfinden solle.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Hier schlie\u00dft sich der Kreis: Denn Bei\u00dfner war NSDAP- und SA-Mitglied und hatte 1943, parallel zum Start der StA, eine \u00bbFeldausgabe\u00ab H\u00f6lderlins besorgt. Der philologische Einsatz f\u00fcr den unverstellten H\u00f6lderlin wurde f\u00fcr die Frank\u00adfurter so zu einem buchst\u00e4blich antifaschistischen Kampf daf\u00fcr,<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">\u00bbda\u00df gepfleget werde \/<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Der veste Buchstab, und bestehendes gut \/ Gedeutet\u00ab.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><strong>[5]<\/strong><\/a><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Das H\u00f6lderlin-Imperium schl\u00e4gt umgehend zur\u00fcck. Das ganze Unternehmen der FHA sei rein politisch motiviert und schon des\u00adwegen wissenschaftlich nicht ernst zu nehmen, der Herausgeber Sattler ein fach\u00adfremder Autodidakt. Die Auseinander\u00adsetzung zog sich lange hin und ist mittler\u00adweile Gegenstand einer \u00bbhistorischen Kontroversenforschung\u00ab geworden.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> Das Ergebnis der Auseinandersetzung l\u00e4sst sich mit dem Titel eines B\u00fcchleins aus dem Merve Verlag, ebenfalls aus dem Jahr 1975, zusammenfassen: <em>Die Revolution ist vorbei, wir haben gesiegt<\/em>. Die FHA l\u00f6ste eine editions\u00adphilologische Revolution aus, hinter die es kein Zur\u00fcck gab. Sie etablierte einen neuen Standard, der nicht zuletzt in den gro\u00dfen Editionsprojekten zu Kleist und Kafka bekr\u00e4ftigt wurde, die in der Folge bei Roter Stern erscheinen sollten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Wissenschaftshistorisch k\u00f6nnte man die Geschichte der FHA also als Lehrst\u00fcck dar\u00fcber lesen, wie ein wenigstens zum Teil von au\u00dferhalb der Wissenschaft kommender politisch-aktivistischer Impuls ein wissenschaftliches Feld aufmischt und neu sortiert, bis sich dort schlie\u00dflich ein Paradigmenwechsel vollzieht. Eine solche Erfolgsgeschichte atmet indes wenig H\u00f6lderlin\u2019schen Geist. Denn ihm waren immer auch die Verluste und die \u00bbNarben\u00ab wichtig, die der Gang der Geschichte schl\u00e4gt.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Vielleicht m\u00fcssen wir, gerade wenn es um den Zusammenhang von Aktivismus und Wissenschaft geht, auch danach fragen, was aus den initialen politischen Impulsen wird, wenn sich der \u00bbrationale Kern\u00ab der wissenschaftlichen Debatte heraussch\u00e4lt und der Aktivismus \u00fcberfl\u00fcssig zu werden droht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Zur politischen Dimension der FHA geh\u00f6rte eine Provokation, die aufs eigene Lager zielte: Gek\u00e4mpft wurde nicht nur gegen die Verf\u00e4lschung H\u00f6lderlins, sondern auch gegen eine Linke, die diese nicht durchschaut und sich deshalb f\u00fcr H\u00f6lderlin gar nicht erst interessiert. Dieser Konflikt wird gleich im ersten Heft von <em>Le pauvre Holterling<\/em> offengelegt, einer Schriftenreihe, die die FHA als Organ einer wissenschaftlichen und politischen Selbstverst\u00e4ndigung und Gegen\u00f6ffentlichkeit von Anfang an begleitet hat. In einem \u00bboffenen Brief\u00ab mokieren sich hier \u00bbehemalige Mitarbeiter\u00ab des Verlags \u00fcber die FHA, die sie unter Verweis auf die portugiesische Revolution, die \u00bbObdachlosen\u00ab, die \u00bbarbeitslosen Jugendlichen\u00ab, das \u00bbtapfer k\u00e4mpfende Volk der Pal\u00e4stinenser\u00ab und schlie\u00dflich \u00bbdie Genossen im Knast\u00ab als politisch \u00fcberfl\u00fcssig verwerfen. Eigentlich gehe es wohl darum, als \u00bblinke[r] Verlag\u00ab in der Krise zu \u00fcberleben, \u00bbindem man b\u00fcrgerliche Dichter, die begriffs- und gef\u00fchlsduselig antikapitalistisch waren, verlegt und den Linken als links und revolution\u00e4r, den B\u00fcrgern als \u203anichtradikale Neueinsch\u00e4tzung\u2039 (FAZ) verkauft\u00ab.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Darauf antwortet im gleichen Heft der selbst \u00bbim Knast\u00ab einsitzende Schriftsteller Peter Paul Zahl. Der h\u00e4lt zun\u00e4chst fest, dass er nicht \u00bbf\u00fcr revolution\u00e4re Portugiesen, Obdachlose, Jugendliche und Pal\u00e4stinenser\u00ab sprechen k\u00f6nne, wohl aber vielleicht f\u00fcr die \u00bbGenossen im Knast\u00ab \u2013 und als ein solcher brauche er pers\u00f6nlich den unverf\u00e4lschten H\u00f6lderlin unbedingt, um im Gef\u00e4ngnis zu \u00fcberleben. Zahl mahnt einen kulturrevolutio\u00adn\u00e4ren Kampf an, der sich nicht ausschlie\u00dflich an \u00bbkonkreten Tageszielen\u00ab orientieren d\u00fcrfe, sondern auch eine \u00bbRekonstruktion von Sinnlichkeit und Sprache, von Kommunikation\u00ab im Blick haben m\u00fcsse \u2013 und dabei \u00bbkann H\u00f6lderlin uns helfen\u00ab.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> Zahls Intervention verdeutlicht, dass die FHA auch zur kulturellen Aufkl\u00e4rung einer kulturbanau\u00adsischen Linken beigetragen hat. Die ehemaligen Mitarbeiter aber haben vielleicht auch einen Punkt, wenn sie danach fragen, was von einer revolution\u00e4ren Edition bleibt, wenn das \u00fcbergreifende politische Projekt verloren geht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">In der politischen Ern\u00fcchterung und Depression, die nach 1975 bald eintrat, kehrte sich der polemisch-aktivistische Impuls der FHA gewisserma\u00dfen nach innen. Im Verbund von Verlag und Herausgebern kommt es nun zu Friktionen, die mitunter beklemmende Z\u00fcge annehmen. Die Herausgeber etwa werfen dem Verlag vor, auf seinen Rechten zu beharren und so die Verbreitung des \u00bbechten\u00ab H\u00f6lderlin zu verhindern. Und Sattler, der als \u00fcberzeugter Antiakademiker die FHA immer auch als Einspruch gegen eine \u00bbszientifisch verk\u00fcrzte\u00ab Literaturwissenschaft verstanden hat, kann es nur als Verrat werten, wenn einzelne seiner Mitherausgeber mit ihrer editorischen Kompetenz bald akademische Karriere machen.<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> Vom einst k\u00e4mpferischen Kollektiv bleiben schlie\u00dflich nur verfeindete Einzelne \u00fcbrig, die sich verraten f\u00fchlen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Wenn wir heute \u00fcber Wissenschaft und Aktivismus debattieren, dann geht es schnell um die Gefahren des Aktivismus f\u00fcr die Wissenschaft. Die Geschichte der Frankfurter H\u00f6lderlin-Ausgabe lehrt hier Gelassen\u00adheit: Mitunter speisen sich die gro\u00dfen wissen\u00adschaftlichen Innovationen genau aus den aktivistischen Impulsen, die den Zeitgenoss:innen v\u00f6llig \u00fcberspannt oder sogar verr\u00fcckt erscheinen. Die Geschichte der FHA lehrt aber auch, nach den Kosten solcher Erfolge f\u00fcr die Aktivist:innen und ihr politisches Anliegen zu fragen. Denn unter dem Zwang des wissenschaftlichen Fortschritts werden diejenigen, die sich nicht anpassen wollen oder k\u00f6nnen, schnell zu den \u00bbUntergetretenen\u00ab und \u00bbIrregef\u00fchrten\u00ab, von denen die Geschichte voll ist und denen wir \u2013 den letzten S\u00e4tzen von Sattlers Nachwort zum letzten Band der FHA folgend \u2013 beizustehen haben:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">\u00bbZornlos, kraft tieferer Einsicht.\u00ab<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\"><strong>[11]<\/strong><\/a><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #e63348;\"><em><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Der Literaturwissenschaftler <a style=\"color: #e63348;\" href=\"https:\/\/www.zfl-berlin.org\/person\/eiden-offe.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Patrick Eiden-Offe<\/a> arbeitet am ZfL auf einer Heisenberg-Stelle der DFG mit dem Projekt\u00a0<a style=\"color: #e63348;\" href=\"https:\/\/www.zfl-berlin.org\/projekt\/georg-lukacs-eine-intellektuelle-biographie.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Georg Luk\u00e1cs: eine intellektuelle Biographie<\/a>. Au\u00dferdem leitet er das <span class=\"text\">Projekt <a style=\"color: #e63348;\" href=\"https:\/\/www.zfl-berlin.org\/projekt\/kartographie-des-politischen-romans-in-europa.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kartographie des politischen Romans in Europa<\/a><\/span>. Sein Beitrag erschien erstmals auf dem Faltplakat zum Jahresthema des ZfL 2023\/24, \u00bbAktivismus und Wissenschaft\u00ab.<\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> D.\u202fE. Sattler: \u00bbPers\u00f6nlicher Bericht. VII\u00ab auf der pers\u00f6nlichen Homepage hoelderlin.de unter \u00bbd e sattler \u2013 entwuerfe editionen\u00ab.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Vgl. Theodor W. Adorno: \u00bbParataxis. Zur sp\u00e4ten Lyrik H\u00f6lderlins\u00ab [1963], in: ders.: <em>Noten zur Literatur<\/em>, Frankfurt a.M. 1981, S.\u202f447\u2013491; Peter Szondi: \u00bbH\u00f6lderlin-Studien\u00ab [1967], in: ders.: <em>Schriften\u00a0I<\/em>, Berlin 2011, S.\u202f261\u2013366.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Pierre Bertaux: <em>H\u00f6lderlin und die Franz\u00f6sische Revolution<\/em>, Frankfurt a.M. 1969, und ders.: <em>Friedrich H\u00f6lderlin. Eine Biographie<\/em>, Frankfurt a.M. 1978.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Michel Leiner\/D.\u202fE. Sattler\/KD Wolff: \u00bbVorwort\u00ab, in: <em>Frankfurter H\u00f6lderlin-Ausgabe<\/em>, Bd.\u202f1, Frankfurt a.M. 1975, S.\u202f10\u201319, hier S.\u202f17.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> So hei\u00dft es im Schluss von H\u00f6lderlins <em>Patmos<\/em>.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Vgl. Gideon Stiening: \u00bbEditionsphilologie und \u203aPolitik\u2039. Die Kontroverse um die Frankfurter H\u00f6lderlin-Ausgabe\u00ab, in: Ralf Klausnitzer\/Carlos Spoerhase (Hg.): <em>Kontroversen in der Literaturtheorie \/ Literaturtheorie in der Kontroverse<\/em>, Bern u.a. 2007, S.\u202f265\u2013298.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> \u00bbein \u00c4rgerni\u00df aber ist Tempel und Bild, \/\/ Narben gleichbar zu Ephesus. Auch Geistiges leidet\u00ab \u2013 so die sp\u00e4te, selbst tief vernarbte \u00dcberarbeitung von <em>Brod und Wein<\/em>.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Sechs Mitarbeiter und ehemalige Mitarbeiter: \u00bbLiebe Mitarbeiter des Verlags Roter Stern! Offener Brief\u00ab, in: <em>Le pauvre Holterling. Bl\u00e4tter zur Frankfurter H\u00f6lderlin-Ausgabe<\/em>\u00a01, 1976, S.\u202f22.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Peter Paul Zahl: \u00bbAn ehemalige Mitarbeiter des Verlags Roter Stern. Offener Brief\u00ab, in: <em>Le <\/em><em>pauvre Holterling<\/em> (Anm. 8), S.\u202f23\u201325, hier S.\u202f23f.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Leiner\/Sattler\/Wolff: \u00bbVorwort\u00ab (Anm. 4), S.\u202f17.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> D.\u202fE. Sattler: \u00bbZur Edition\u00ab, in: <em>Frankfurter H\u00f6lderlin-Ausgabe<\/em>, Bd. 20, Frankfurt a.M. 2008, S. 8.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">VORGESCHLAGENE ZITIERWEISE: Patrick Eiden-Offe: Editionsphilologie als Aktivismus: Der umk\u00e4mpfte H\u00f6lderlin, in: ZfL Blog, 5.12.2023, [<a href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2023\/12\/05\/patrick-eiden-offe-editionsphilologie-als-aktivismus-der-umkaempfte-hoelderlin\/\">https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2023\/12\/05\/patrick-eiden-offe-editionsphilologie-als-aktivismus-der-umkaempfte-hoelderlin\/<\/a>].<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">DOI: <\/span><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20231205-01\"><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20231205-01<\/span><\/a><\/p>\n<p><script type=\"application\/ld+json\">\n{\n  \"@context\": \"http:\/\/schema.org\",\n  \"@type\": \"ScholarlyArticle\",\n  \"@id\": \"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20231205-01\",\n  \"url\": \"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2023\/12\/05\/patrick-eiden-offe-editionsphilologie-als-aktivismus-der-umkaempfte-hoelderlin\/\",\n  \"name\": \"EDITIONSPHILOLOGIE ALS AKTIVISMUS: Der umk\u00e4mpfte H\u00f6lderlin\",\n  \"author\": {\n    \"name\": \"Patrick Eiden-Offe\",\n    \"givenName\": \"Patrick\",\n    \"familyName\": \"Eiden-Offe\",\n    \"@type\": \"Person\",\n    \"@id\": \"https:\/\/orcid.org\/0000-0003-0583-3944 \"\n  },\n  \"inLanguage\": \"de\",\n  \"dateCreated\": \"2023-12-05\",\n  \"datePublished\": 2023,\n  \"publisher\": {\n    \"@type\": \"Organization\",\n    \"name\": \"Leibniz-Zentrum f\u00fcr Literatur- und Kulturforschung \"\n  },\n  \"provider\": {\n    \"@type\": \"Organization\",\n    \"name\": \"datacite\"\n  }\n}\n<\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Erinnerung an Marianne Schuller Am 6. 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