{"id":345,"date":"2017-04-01T14:49:54","date_gmt":"2017-04-01T12:49:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/?p=345"},"modified":"2025-03-04T15:43:30","modified_gmt":"2025-03-04T13:43:30","slug":"ernst-muellerfalko-schmieder-diversitaet-begriffsgeschichtlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/04\/01\/ernst-muellerfalko-schmieder-diversitaet-begriffsgeschichtlich\/","title":{"rendered":"Ernst M\u00fcller\/Falko Schmieder: DIVERSIT\u00c4T, begriffsgeschichtlich"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Bei \u203aDiversit\u00e4t\u2039 handelt es sich um einen sehr jungen politischen Schl\u00fcsselbegriff. Parallelausdr\u00fccke wie Verschiedenheit, Vielfalt, Vielheit, Mannigfaltigkeit sowie die Komplement\u00e4rbegriffe Einheit, Ganzheit, Allgemeinheit verweisen zwar auf ein Wortfeld mit weit l\u00e4ngerer Vorgeschichte. Doch eine Begriffsgeschichte, der es um die soziale Reichweite von Begriffen und ihre kommunikativen Funktionen geht, interessiert sich besonders f\u00fcr diskursive Knotenpunkte und Z\u00e4suren, an denen sich bislang weitgehend getrennte Begriffsstr\u00e4nge vereinigen oder wo durch neue semantische Pr\u00e4gungen \u00e4ltere Bedeutungen aufgesogen, umgeschmolzen und neu perspektiviert werden. <!--more-->Der Begriff zirkuliert heute in verschiedensten Feldern (Politik, Kultur, \u00d6konomie, Biologie, \u00d6kologie, Chemie) und verschr\u00e4nkt diese zugleich miteinander. In die wechselseitigen \u00dcbertragungen flie\u00dfen dabei jeweils die Bedeutungen einer F\u00fclle von Nachbarkonzepten ein, so dass \u203aDiversit\u00e4t\u2039 als interdisziplin\u00e4rer Verbundbegriff in seinen jeweiligen Vernetzungen mit anderen (wie Anerkennung, Multikulturalismus, Integration, Inklusion, Identit\u00e4t, Political Correctness) rekonstruiert werden muss. Obwohl sein Aufstieg sich der Artikulation von sozialen Konflikten und Krisen der gesellschaftlichen Naturbeziehungen verdankt und sich mit seiner Verwendung sehr unterschiedliche Interessen verbinden, imponiert er doch als ein Begriff, der vor allem positiv besetzt wird und, \u00e4hnlich wie etwa der parallele Schl\u00fcsselbegriff Nachhaltigkeit, spontan Plausibilit\u00e4t und eine geradezu naturw\u00fcchsige Konsensualit\u00e4t findet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Die Karriere von \u203aDiversit\u00e4t\u2039 beginnt im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts, wobei sich deutliche nationale Besonderheiten und Ungleichzeitigkeiten verzeichnen lassen. In Deutschland wurde der Begriff in der \u00f6ffentlichen Diskussion um die Einwanderungs- und Asylpolitik am Ende der 1980er Jahre bekannt und den sozialpolitischen Modellen der Integration (Assimilation) und der \u203adeutschen Leitkultur\u2039 entgegengesetzt. Statt von \u203aDiversit\u00e4t\u2039 wird bis heute meist von (kultureller) \u203aVielfalt\u2039 gesprochen. Noch der <em>Gro\u00dfe Brockhaus<\/em> von 2006 verzeichnet nicht die sozialen und politischen Bedeutungen des Begriffs. Dabei hatte die <em>Allgemeine Erkl\u00e4rung zur kulturellen Vielfalt<\/em> der Vereinten Nationen schon 2001 festgehalten, dass kulturelle Vielfalt \u2013 <em>als Quelle des Austauschs, der Erneuerung und der Kreativit\u00e4t \u2013 f\u00fcr die Menschheit ebenso wichtig wie die biologische Vielfalt f\u00fcr die Natur<\/em> sei. Solche heute weit verbreiteten Leitlinien sind in ihrer selbstverst\u00e4ndlich scheinenden Neutralit\u00e4t bereits das Resultat einer Geschichte der Verdr\u00e4ngung zugrundeliegender Widerspruchserfahrungen und Konfliktpotentiale.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Eine kritische Behandlung des Diversit\u00e4tsbegriffs h\u00e4tte die Umdeutungen und vor allem auch die Gegen- oder Alternativbegriffe zu erfassen, die auf den Wandel von Einstellungen und Wahrnehmungsweisen oder auch auf ver\u00e4nderte politische Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse hindeuten. Denn Profil gewonnen hat \u203a<em>diversity<\/em>\u2039 in den Vereinigten Staaten der 1960er Jahre zun\u00e4chst im Rahmen der antirassistischen B\u00fcrgerrechts- und der Frauenbewegung. Seine Voraussetzungen liegen damit in Diskriminierungs- und Ausgrenzungserfahrungen ethnischer und sozialer Gruppen, die mit seiner Hilfe um \u00f6ffentliche Anerkennung und Repr\u00e4sentation k\u00e4mpften. Eine wichtige Inspirationsfigur und Ikone der US-amerikanischen 1968er-Bewegung war die Ethnologin Margaret Mead. Bereits in den 1930er Jahren leitete sie aus den Ergebnissen ihrer Erforschung von Lebensweisen auf Samoa die Forderung ab, andere Kulturen als gleichberechtigt anzuerkennen und als Bereicherung zu sehen: <\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: helvetica;\">\u00bbIf we are to achieve a richer culture, rich in contrasting values, we must recognize the whole gamut of human potentialities, and so weave a less arbitrary social fabric, one in which each diverse human gift will find a fitting place.\u00ab<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> <\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Die \u00dcbertragung dieser ethnologischen Perspektive auf Konflikte innerhalb der westlichen Gesellschaften l\u00e4sst einerseits deren immanente Widerspr\u00fcche sch\u00e4rfer hervortreten, indem die Minderheiten oder diskriminierten Gruppen nun gleichsam als fremde St\u00e4mme erscheinen, sie f\u00fchrt aber potentiell auch zu einer Verdinglichung der Identit\u00e4ten. Die unbestreitbaren Erfolge der Bewegungen, wie sie in den verschiedenen Affirmative-Action-Programmen und den Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsgesetzen der 1960er und 1970er Jahre zum Ausdruck kommen, generieren auch dialektische Nebeneffekte, etwa wenn der Kampf gegen Diskriminierung zur besonderen Wertsch\u00e4tzung des Diskriminierten oder zu gruppenspezifischen Sonderbehandlungen f\u00fchrt. Die Anwendung des Begriffs der Diversit\u00e4t auf immer weitere Bereiche (wie Sexualit\u00e4t, Alter, Religion, Sprache) konnte so auch zur Preisgabe der in den fr\u00fchen Emanzipationsbewegungen noch mit ihm verbundenen universalistischen und solidarischen Ans\u00e4tze f\u00fchren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Bei alldem wird deutlich, dass \u203aDiversit\u00e4t\u2039 nicht nur eine Beschreibungskategorie ist, sondern Gegenst\u00e4nde und Differenzen miterzeugt (\u203aDoing Difference\u2039) oder aufwertet. Zur Dialektik einer Identit\u00e4tspolitik im Zeichen von Diversit\u00e4t geh\u00f6rt auch die Zur\u00fcckdr\u00e4ngung anderer Diskurse sowie die Etablierung gegenl\u00e4ufiger Problemwahrnehmungsmuster. So r\u00fcckte der Fokus auf kulturelle Diversit\u00e4t zugleich die Kritik an sozialer und \u00f6konomischer Ungleichheit oder den Klassengegens\u00e4tzen aus dem Blick, die nicht konserviert oder gest\u00e4rkt, sondern aufgehoben werden sollten. Der Leitgedanke des Multikulturalismus und der damit einhergehende Aufstieg von Differenz ist von diesem postmaterialistischen Wertewandel, der Zementierung alter und der Entstehung neuer Formen von Ungleichheit nicht zu trennen. Auch f\u00fcr \u203aDiversit\u00e4t\u2039 gilt der soziologische Befund, dass die Leitbegriffe des neoliberalen Diskurses h\u00e4ufig aus der Umfunktionierung der mit einem Emanzipationsversprechen verbundenen Begriffe sozialer Protestbewegungen hervorgegangen sind:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: helvetica;\"> \u00bbKonzepte wie Aktivierung, Empowerment, Partizipation und Flexibilit\u00e4t, deren Wurzeln auf die K\u00e4mpfe sozialer Emanzipationsbewegungen zur\u00fcckweisen, haben sich in institutionelle Anforderungen und normative Erwartungen verwandelt \u2013 Subversion ist zur Produktivkraft geworden.\u00ab<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> <\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Die Vereinnahmung des Begriffs kommt in den Bem\u00fchungen vieler Unternehmen um ein neues \u203aDiversit\u00e4tsmanagement\u2039 zum Ausdruck, also um Ma\u00dfnahmen und Strategien einer neuen Unternehmenskultur, die Vielfalt als wertsteigernde Ressource entdeckt. Diese Umwertung von \u203a<em>diversity<\/em>\u2039 l\u00e4sst sich auch an der Instrumentalisierung der zitierten Passage von Margaret Mead erkennen, die seit den 2000er Jahren oft als Motto in Handb\u00fcchern zum Thema <em>Effective Leadership<\/em> auftaucht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Die Plausibilit\u00e4tsgeschichte des sozialen und politischen Begriffs der Diversit\u00e4t ist gekn\u00fcpft an einen zweiten Bedeutungsstrang, n\u00e4mlich den der biologischen Diversit\u00e4t bzw. Biodiversit\u00e4t. Der Begriff Diversit\u00e4t stammt urspr\u00fcnglich aus der Biologie und wurde seit den 1960er Jahren zu einem zentralen Thema der \u00d6kologie. Die \u00f6kologischen Lehrb\u00fccher der 1940er und 1950er Jahre behandeln das Thema noch peripher; ihr Gegenstand ist vielmehr das Verh\u00e4ltnis einzelner Organismen zu ihrer Umwelt. Seit Mitte der 1980er Jahre und besonders nach Erscheinen des von E.O. Wilson und F.M. Peter herausgegebenen Bandes <em>Biodiversity<\/em> (1986) wird von \u203aBiodiversit\u00e4t\u2039 gesprochen. Als Urheber des schlagkr\u00e4ftigen, emotional aufgeladenen und handlungs(an)leitenden Ausdrucks gilt Walter G. Rosen. Das Wort wird nicht in einem rein naturwissenschaftlichen Sinne verwendet, sondern bezeichnet ein Konzept mit wissenschaftlicher und moralischer Autorit\u00e4t, das der Durchsetzung politischer Forderungen dienen sollte. Der Reiz des Begriffs liegt daneben auch darin, dass er eine mathematisch berechenbare Quantifizierung erlaubt; das Ma\u00df der Diversit\u00e4t l\u00e4sst sich nun geradezu dem Fortschrittsparadigma unterwerfen. Im Kontext der \u203a\u00f6kologischen Krise\u2039 steht das Konzept in enger Verbindung zu Bem\u00fchungen des Natur- und Umweltschutzes.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Disziplinengeschichtliche Rekonstruktionen des Begriffs verfehlen die vielen gemeinsamen Problembez\u00fcge und ideologiegeschichtlichen Klammern, die beide Bedeutungsstr\u00e4nge verbinden. Erst in einer interdisziplin\u00e4ren Begriffsgeschichte lassen sich der rasante Aufstieg und die allgemeine Verbreitung des Begriffs \u00fcberhaupt erkl\u00e4ren. Eine sowohl f\u00fcr den Natur- wie den Kulturdiskurs relevante Frage ist, ob wirklich alle Formen von Diversit\u00e4t gleicherma\u00dfen anzuerkennen oder erhaltenswert sind. Eine Klammer zwischen beiden bildet die seit den 1960er Jahren zu beobachtende \u203a\u00f6kologische Wende des Geistes\u2039, die zu einer Naturalisierung des Denkens und zur Verschleifung historischer oder sozialer Bestimmungen gef\u00fchrt hat. Zum anderen geh\u00f6rt dazu die Herausbildung des postmodernen Denkens, in dem an die Stelle der gro\u00dfen (Emanzipations-)Geschichten und universalistischen Werte Differenz(en) gesetzt wurden. Der Begriff der Gesellschaft (im Singular) wurde ersetzt durch den Begriff der Kultur(en), dessen Grenze zur Natur zugleich immer flie\u00dfender wird. M\u00f6glicherweise funktioniert ein Begriff wie Diversit\u00e4t auch deshalb so gut, weil sich darin auf der Basis unbefragter oder allgemein akzeptierter Voraussetzungen unterschiedliche oder gegens\u00e4tzliche soziale Interessen b\u00fcndeln: Jedem Kind leuchtet ein, dass es sch\u00f6n ist, wenn es viele verschiedene Tierarten gibt. Der Agrarindustrie und dem neoliberalen Denken leuchtet das auch ein, weil die differenten Gene neue Vermarktungsm\u00f6glichkeiten versprechen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Wenn der entgrenzte Markt als Vermittler diversifizierter Individuen und Lebensformen in die Krise ger\u00e4t und die Gesellschaft in zunehmendem Ma\u00dfe desintegriert, bilden sich neue nationalistische Identit\u00e4ten (wie Volk oder Religion), deren Dynamik sich nicht zuletzt aus der Abwehr von Toleranz und Vielfalt speist. Sie verweist aber auch auf die Dialektik der <em>identity politics<\/em>, die auch regressiv in Dienst genommen werden kann, wie die neuen identit\u00e4ren Bewegungen zeigen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Margaret Mead: <em>Sex and Temperament in Three Different Societies<\/em>, New York 1963, S. 322.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> \u00bbEinleitung\u00ab, in: <em>Glossar der Gegenwart<\/em>, hg. v. Ulrich Br\u00f6ckling, Susanne Krasmann und Thomas Lemke, Frankfurt a.M. 2004, S. 12.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">VORGESCHLAGENE ZITIERWEISE: Ernst M\u00fcller\/Falko Schmieder: Diversit\u00e4t, begriffsgeschichtlich, in: ZfL BLOG, 1.4.2017, [<a href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/04\/01\/ernst-muellerfalko-schmieder-diversitaet-begriffsgeschichtlich\/\">https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/04\/01\/ernst-muellerfalko-schmieder-diversitaet-begriffsgeschichtlich\/<\/a>].<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: helvetica;\">DOI: <\/span><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20170401-01\"><span style=\"font-family: helvetica;\">https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20170401-01<\/span><\/a><\/p>\n<p><script type=\"application\/ld+json\">\n{\n  \"@context\": \"http:\/\/schema.org\",\n  \"@type\": \"CreativeWork\",\n  \"@id\": \"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20170401-01\",\n  \"url\": \"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/04\/01\/ernst-muellerfalko-schmieder-diversitaet-begriffsgeschichtlich\/\",\n  \"additionalType\": \"Blogpost\",\n  \"name\": \"DIVERSIT\u00c4T, begriffsgeschichtlich\",\n  \"author\": [\n    {\n      \"name\": \"Falko Schmieder\",\n      \"givenName\": \"Falko\",\n      \"familyName\": \"Schmieder\",\n      \"@type\": \"Person\",\n      \"@id\": \"https:\/\/orcid.org\/0000-0002-7977-8071\"\n    },\n    {\n      \"name\": \"Falko Schmieder\",\n      \"givenName\": \"Falko\",\n      \"familyName\": \"Schmieder\",\n      \"@type\": \"Person\",\n      \"@id\": \"Falko Schmieder\"\n    }\n  ],\n  \"inLanguage\": \"de\",\n  \"dateCreated\": \"2017-04-01\",\n  \"datePublished\": 2017,\n  \"schemaVersion\": \"http:\/\/datacite.org\/schema\/kernel-4\",\n  \"publisher\": {\n    \"@type\": \"Organization\",\n    \"name\": \"Leibniz-Zentrum f\u00fcr Literatur- und Kulturforschung \"\n  },\n  \"provider\": {\n    \"@type\": \"Organization\",\n    \"name\": \"datacite\"\n  }\n}\n<\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei \u203aDiversit\u00e4t\u2039 handelt es sich um einen sehr jungen politischen Schl\u00fcsselbegriff. 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