{"id":3771,"date":"2025-05-12T12:14:53","date_gmt":"2025-05-12T10:14:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/?p=3771"},"modified":"2025-05-13T16:05:48","modified_gmt":"2025-05-13T14:05:48","slug":"claude-haas-zur-lage-der-literatur-nach-dem-untergang-ihrer-kuenstlichkeit-in-der-kuenstlichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2025\/05\/12\/claude-haas-zur-lage-der-literatur-nach-dem-untergang-ihrer-kuenstlichkeit-in-der-kuenstlichkeit\/","title":{"rendered":"Claude Haas: ZUR LAGE DER LITERATUR NACH DEM UNTERGANG IHRER K\u00dcNSTLICHKEIT IN DER K\u00dcNSTLICHKEIT"},"content":{"rendered":"<h4><span style=\"font-family: helvetica;\"><span style=\"color: #e63348;\">I.<\/span> <\/span><\/h4>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Bekenntnisse zur K\u00fcnstlichkeit waren in der Literatur der Moderne lange Zeit an der Tagesordnung. Wie in der bildenden Kunst sind es in der literarischen Tradition vor allem Natur und Wirklichkeit, gegen die K\u00fcnstlichkeit in Stellung gebracht wird.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> \u00bbIn meinen B\u00fcchern ist alles k\u00fcnstlich\u00ab, befand einst der selbsterkl\u00e4rte Naturhasser Thomas Bernhard.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Der Betonmarxist Peter Hacks legte in seinen \u00dcberlegungen zum \u00bbPoetischen\u00ab die \u00bbNichtidentit\u00e4t mit der Wirklichkeit\u00ab als \u00bbMerkmal jeglicher Kunst\u00ab fest, \u00bbauch der gegenst\u00e4ndlichsten\u00ab.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> In der b\u00fcrgerlichen Kunst des 18. Jahrhunderts hatte man dies noch ganz anders gesehen. Dem Rousseauismus, der Empfind\u00adsamkeit und dem Sturm und Drang war K\u00fcnstlichkeit \u00e4sthetisch und moralisch zuwider. Historisch betrachtet erweisen sich K\u00fcnstlichkeit und Nat\u00fcrlichkeit als \u00e4u\u00dferst variable Zuschreibungen. W\u00e4hrend Shakespeares Dramen Johann Gottfried Herder und dem jungen Goethe etwa als \u00bbNatur\u00ab galten,<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> wird ihre weltliterarische Geltung heute umgekehrt in ihrer Theatralit\u00e4t und K\u00fcnstlichkeit erblickt. Auch weil es um Werturteile ging, waren die Debatten um K\u00fcnstlichkeit in der Literatur lange Zeit von Animosit\u00e4ten und Polemik gepr\u00e4gt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><!--more-->Die modernen Naturwissenschaften und die industrielle Revolution hatten seit dem sp\u00e4teren 19. Jahrhundert ma\u00dfgeblichen Einfluss auf ein neues Verst\u00e4ndnis von K\u00fcnstlichkeit in der Literatur. Das zeigt sich vor allem am \u00c4sthetizismus der Jahrhundertwende und an der <em>d\u00e9cadence<\/em>, den bis dato vielleicht k\u00fcnstlichsten literarischen Str\u00f6mungen \u00fcberhaupt. Ihnen gelang es, die Grenze zwischen Natur und K\u00fcnstlich\u00adkeit neu zu dynamisieren. Jean Des Esseintes, die Hauptfigur von Joris-Karl Huysmans\u2019 Roman <em>Gegen den Strich <\/em>(1884), schottet sich von Natur und Wirklichkeit in einer hochartifiziellen Welt ab. Er l\u00e4sst den Panzer seiner Schildkr\u00f6te mit Diamanten besetzen und duldet ausschlie\u00dflich solche Pflanzen in seiner Umgebung, die den \u00bbAnschein einer k\u00fcnstlichen Haut\u00ab<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> erwecken. Zum einen flieht Des Esseintes die bereits allt\u00e4glich gewordenen medialen, wissenschaft\u00adlichen und industriellen Entwicklungen seiner Zeit, indem er sie ma\u00dflos \u00fcberreizt. Zum anderen versteht er es, k\u00fcnstlichen Pro\u00addukten exklusive Authentizit\u00e4ts- und Nat\u00fcr\u00adlichkeitsversprechen abzujagen. \u00dcber die neue Mode pasteurisierter Weine etwa hei\u00dft es:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: helvetica;\">\u00bbFolglich ist das Vergn\u00fcgen, das man beim Kosten dieser verf\u00e4lschten und k\u00fcnstlichen Getr\u00e4nke hat, ganz genau das gleiche wie das, das man empf\u00e4nde, lie\u00dfe man sich den nat\u00fcrlichen und reinen Wein auf der Zunge zergehen, der \u00fcbrigens auch f\u00fcr Gold nicht aufzutreiben w\u00e4re.\u00ab<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">K\u00fcnstlichkeit und Verf\u00e4lschung zu letzten Garanten einer authentischen Natur\u00adwahr\u00adnehmung zu erheben, setzt eine Unter\u00adscheid\u00adbarkeit der beiden Kategorien frei\u00adlich voraus.<\/span><\/p>\n<h4><span style=\"font-family: helvetica; color: #e63348;\">II.<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Diese Unterscheidbarkeit ist es, die heute zum Problem wird. J\u00fcngeren Autor*innen scheint es nicht mehr um eine Umdeutung des alten Gegensatzes zu gehen. Angesichts einer umfassenden industriellen Zerst\u00f6rung der Natur, angesichts der Digitalisierung und einer rasant sich entwickelnden KI, angesichts von Deepfakes und Fake News und angesichts auch der Biotechnologien sind kaum noch \u203anat\u00fcrliche\u2039 oder gesellschaftliche Bereiche identifizierbar, die sich der K\u00fcnstlichkeit verl\u00e4sslich entziehen oder sich gar als deren Widerpart ins Feld f\u00fchren lassen k\u00f6nnten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Diese Entwicklung hatte Donna Haraway in ihrem viel zitierten und aus heutiger Sicht tats\u00e4chlich vision\u00e4ren <em>Cyborg-Manifest<\/em> von 1985 bereits vorhergesehen, als sie meinte, die \u00bbGrenze, die die gesellschaftliche Reali\u00adt\u00e4t von Science-Fiction trennt\u00ab, entpuppe sich zusehends als \u00bbeine optische T\u00e4uschung\u00ab.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Mit dem Verschwinden der alten Dualismen von Geist und K\u00f6rper oder Natur und Kultur scheinen auch der K\u00fcnstlichkeit ihre traditionellen Gegner abhandengekommen zu sein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Vergleichbare Diagnosen stellen weite Teile der Gegenwartsliteratur. So erbt der zeitgen\u00f6ssische Poproman von der <em>d\u00e9cadence<\/em> eine gewisse Vorliebe f\u00fcr das Dandytum und eine Hochsch\u00e4tzung alles Artifiziellen. Autoren wie Christian Kracht oder Leif Randt interessiert K\u00fcnstlichkeit dabei vor allem in ihren als universell empfundenen gesellschaftlichen Konventionen, denen die Literatur idealerweise ohne Transgressionsbegehren nur noch nachspricht.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">\u00c4hnliches gilt f\u00fcr Joshua Gro\u00df. In seinem Roman <em>Plasmatropfen<\/em> (2024) l\u00e4sst der Er\u00adz\u00e4hler einen Protagonisten zeitweise mit seinem Exoskelett verwachsen und ihn Sex mit einem \u00bbSpechtmenschen\u00ab haben, ohne diese Momente als Science-Fiction oder phantastisch, geschweige denn als \u203aanimalische\u2039 oder \u203abestialische\u2039 Verhei\u00dfungen irgendwelcher Utopien oder Dystopien zu pr\u00e4sentieren. K\u00fcnstlichkeit erscheint bei Gro\u00df als eine allumfassende Normalit\u00e4t, mit der sich alle Figuren seines Romans vollst\u00e4ndig abgefunden haben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Mit Helen w\u00e4hlt er sich eine erfolgreiche Malerin zur Hauptfigur und zitiert damit den altehrw\u00fcrdigen K\u00fcnstlerroman an. Wie es sich f\u00fcr das Genre geh\u00f6rt, leidet Helen k\u00f6rperlich an ihrer Kunst, sie muss sich unabl\u00e4ssig sogenannte Plasmatropfen in die Augen tr\u00e4ufeln: \u00bbPlasmatropfen, Placebotropfen, Schmelzwasser, um ihre schwindenden Augenh\u00f6hlen zu befestigen.\u00ab<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> Allzu existentiell darf man sich diese Manie allerdings nicht vorstellen. Als in einer Galerie ihre Bilder gestohlen werden, nimmt Helen dies mit gro\u00dfer Indifferenz zur Kenntnis. Kunst und K\u00fcnstlichkeit verlieren jede Anmutung von Tiefe, Originalit\u00e4t und Authentizit\u00e4t. Helens Bilder sind selbst lediglich eine Art Placebo. Ihre gesellschaftliche Wirkung steht in keinem zwingenden Verh\u00e4ltnis zu den von der Malerin angewandten \u00e4sthetischen Verfahren oder den eingesetzten Stimulanzien. Das \u00bbSchmelzwasser\u00ab verweist zwar auf das im Roman bedeutende Motiv des auftauenden Permafrosts, legt damit aber nur den Schwund einer Natur offen, der weder aufgehalten noch in eine neue \u00e4sthetische Erfahrung umgem\u00fcnzt werden kann. An deren Stelle tritt bestenfalls noch eine Art k\u00f6rperlicher Tick.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Wenn sich die k\u00fcnstlichen Welten der Gegen\u00adwart dadurch auszeichnen, dass sie sich alles gleichmachen, stellt das die Literatur vor gewisse Herausforderungen. Zwar ist Literatur aufgrund ihrer sprachlichen Verfasstheit selbst unweigerlich k\u00fcnstlich. Doch ihr Potential lag in den verschiedenen M\u00f6glichkeiten des Umgangs mit diesem oft als B\u00fcrde, Aporie oder umgekehrt auch als Segen empfundenen Umstand, der ihr bedeutende Spielr\u00e4ume der Darstellung, der Kreativit\u00e4t oder auch der Autorschaft verlieh. Bedeutet es den Untergang der Literatur, wenn ihre eigene K\u00fcnstlichkeit jene Exklusivit\u00e4t oder auch nur Spezifik verliert, die sich ein Thomas Bernhard oder ein Peter Hacks noch zugute\u00adhalten durften? Zumal angesichts der Tatsache, dass es l\u00e4ngst vollst\u00e4ndig KI-gene\u00adrierte literarische Texte gibt und eine \u00bbUnterscheidung zwischen nat\u00fcrlichen und artifiziellen Texten zusehends hinf\u00e4llig\u00ab wird, die literarische Autorschaft also einmal mehr und viel grund\u00ads\u00e4tzlicher am Abgrund stehen k\u00f6nnte als jemals zuvor.<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Solche Probleme schneidet der Bestseller <em>Die Anomalie<\/em> (2020) von Herv\u00e9 Le Tellier immerhin an. Mit einem Abstand von weni\u00adgen Monaten landet in diesem Roman zweimal das gleiche (kaum aber dasselbe) Flugzeug, aus Paris kommend, in New York. Alle Passagiere gibt es nunmehr doppelt, ohne dass Original und Kopie noch unter\u00adschieden werden k\u00f6nnten. Wer und ob hier jemand k\u00fcnstlich ist oder nicht, l\u00e4sst sich nicht kl\u00e4ren. Politik, Wissenschaft und Religion geraten in hellen Aufruhr.\u00a0 Diskutiert wird zeitweilig, ob die gesamte Welt wom\u00f6glich eine KI-generierte Simulation ist.\u00a0Der Reiz der Lekt\u00fcre verdankt sich wesentlich der Darstellung der Hilflosigkeit aller gesellschaftlichen Instanzen angesichts einer basalen Ersch\u00fctterung, die der Roman seinen Leser*innen ausnehmend entspannt vor Augen f\u00fchrt. Sinnigerweise gibt es unter den doppelten Passagieren jedoch eine gro\u00dfe Ausnahme: den Schriftsteller Victor Miesel, der sich zwischenzeitlich umgebracht hatte und der dank seines Suizids jetzt als einziger Fluggast singul\u00e4r geblieben ist. Eine fr\u00f6hlichere Allegorie auf die Selbstbehauptung der Literatur im Zeitalter ubiquit\u00e4r gewordener K\u00fcnstlichkeiten ist kaum denkbar. Die Literatur muss sich nur auf ihre Abgr\u00fcnde besinnen und zur Not auch zu ihrem Untergang bereit sein, dann wird ihr ihre Einzigartigkeit f\u00f6rmlich in den Scho\u00df fallen. Woher auch immer.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Wenn irgendwann KI-generierte Romane solche Witze rei\u00dfen k\u00f6nnen, lie\u00dfe sich mit der Gelassenheit Michel Foucaults fragen: \u00bbWen k\u00fcmmert\u2019s, wer spricht?\u00ab<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a> Aber wahrscheinlich auch wirklich erst dann.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #e63348;\"><em><span style=\"font-family: helvetica;\">Der Literaturwissenschaftler <a href=\"https:\/\/www.zfl-berlin.org\/person\/haas.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Claude Haas<\/a> leitet am ZfL gemeinsam mit Matthias Schwartz den Programmbereich <\/span><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"https:\/\/www.zfl-berlin.org\/weltliteratur.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Weltliteratur<\/a>. Sein Beitrag erschien erstmals auf dem Faltplakat zum Jahresthema des <\/span><span style=\"font-family: helvetica;\">ZfL 2024\/25, <a href=\"https:\/\/www.zfl-berlin.org\/projekt\/abschied-von-der-kuenstlichkeit.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00bbAbschied von der K\u00fcnstlichkeit\u00ab<\/a>.<\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> \u00a0Vgl. \u00c9tienne Souriau: [Art.] \u00bbartificiel\u00ab, in: <em>Vocabulaire d\u2019esth\u00e9tique<\/em>, Paris 1990, S. 173\u2013175.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Thomas Bernhard: \u00bbDrei Tage\u00ab, in: ders.: <em>Der Italiener<\/em>, Frankfurt a. M. 1989 [1971], S. 78\u201390, hier S. 82.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Peter Hacks: \u00bbDas Poetische\u00ab, in: ders.: <em>Die Ma\u00dfgaben der Kunst<\/em> [1966], mit einem Nachwort von Dietmar Dath, Berlin 2010, S. 9\u2013115, hier S. 99.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Johann Wolfgang Goethe: \u00bbZum Sh\u00e4kespeares Tag\u00ab, in: ders.: <em>Werke<\/em>, hg. im Auftrag der Herzogin Sophie von Sachsen [Weimarer Ausgabe], Weimar 1854 [1771],1. Abt., 37.Bd, S. 129\u2013135, hier S. 133<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Joris-Karl Huysmans: <em>Gegen den Strich<\/em>, \u00fcbers. v. Brigitta Restorff, M\u00fcnchen 2022, S. 110.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Ebd., S. 31.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Donna Haraway: \u00bbEin Manifest f\u00fcr Cyborgs\u00ab, in: dies.: <em>Die Neuerfindung der Natur. Primaten, Cyborgs und Frauen<\/em>, Frankfurt a. M.\/New York 1995, S. 33\u201352, hier S. 33.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Vgl. hierzu Claude Haas: <a href=\"https:\/\/kops.uni-konstanz.de\/server\/api\/core\/bitstreams\/df5ccc84-a749-4e97-b939-c0c31f24ecfb\/content\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00bbKontrollierte Literatur. \u00dcberlegungen zur Gestik und Stilistik Leif Randts\u00ab<\/a>, in: DVjs 97 (2023), S. 995\u20131002.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Joshua Gro\u00df: <em>Plasmatropfen<\/em>, Berlin 2024, S. 50.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Hannes Bajohr: \u00bbArtifizielle und postartifizielle Texte. \u00dcber die Auswirkungen K\u00fcnstlicher Intelligenz auf die Erwartungen an literarisches und nichtliterarisches Schreiben\u00ab, in: <em>Sprache im technischen Zeitalter<\/em> 61 (2023), S. 37\u201361, hier S. 50.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Michel Foucault: \u00bbWas ist ein Autor?\u00ab [1969], in: Dorothee Kimmich\/Rolf G\u00fcnter Renner\/Bernd Stiegler (Hg.): <em>Texte zur Literaturtheorie der Gegenwart<\/em>, Stuttgart 1996, S. 233\u2013247, hier S. 247<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">VORGESCHLAGENE ZITIERWEISE: Claude Haas: Zur Lage der Literatur nach dem Untergang ihrer K\u00fcnstlichkeit in der K\u00fcnstlichkeit, in: ZfL Blog, 12.5.2025, [<a href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2025\/05\/12\/claude-haas-zur-lage-der-literatur-nach-dem-untergang-ihrer-kuenstlichkeit-in-der-kuenstlichkeit\/\">https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2025\/05\/12\/claude-haas-zur-lage-der-literatur-nach-dem-untergang-ihrer-kuenstlichkeit-in-der-kuenstlichkeit\/<\/a>].<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: helvetica;\">DOI: <\/span><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20250512-01\"><span style=\"font-family: helvetica;\">https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20250512-01<\/span><\/a><\/p>\n<p><script type=\"application\/ld+json\">\n{\n  \"@context\": \"http:\/\/schema.org\",\n  \"@type\": \"ScholarlyArticle\",\n  \"@id\": \"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20250512-01\",\n  \"url\": \"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2025\/05\/12\/claude-haas-zur-lage-der-literatur-nach-dem-untergang-ihrer-kuenstlichkeit-in-der-kuenstlichkeit\/\",\n  \"additionalType\": \"Blogpost\",\n  \"name\": \"ZUR LAGE DER LITERATUR NACH DEM UNTERGANG IHRER K\u00dcNSTLICHKEIT IN DER K\u00dcNSTLICHKEIT\",\n  \"author\": {\n    \"name\": \"Claude Haas Peyroles\",\n    \"givenName\": \"Claude Haas\",\n    \"familyName\": \"Peyroles\",\n    \"@type\": \"Person\",\n    \"@id\": \"https:\/\/orcid.org\/0009-0007-4753-4543\"\n  },\n  \"license\": \"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-sa\/3.0\/legalcode\",\n  \"inLanguage\": \"de\",\n  \"dateCreated\": \"2025-05-12\",\n  \"datePublished\": 2025,\n  \"schemaVersion\": \"http:\/\/datacite.org\/schema\/kernel-4\",\n  \"publisher\": {\n    \"@type\": \"Organization\",\n    \"@id\": \"https:\/\/ror.org\/00bpta863\",\n    \"name\": \"Leibniz-Zentrum f\u00fcr Literatur- und Kulturforschung\"\n  },\n  \"provider\": {\n    \"@type\": \"Organization\",\n    \"name\": \"datacite\"\n  }\n}\n<\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>I. 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