{"id":394,"date":"2017-05-05T16:05:44","date_gmt":"2017-05-05T14:05:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/?p=394"},"modified":"2025-03-04T15:40:51","modified_gmt":"2025-03-04T13:40:51","slug":"georg-toepfer-biodiversitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/05\/05\/georg-toepfer-biodiversitaet\/","title":{"rendered":"Georg Toepfer: BIODIVERSIT\u00c4T"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: helvetica;\">\u203aBiodiversit\u00e4t\u2039 ist ein Schl\u00fcsselbegriff unserer Zeit, auf dem Forschungsprogramme, ethische Debatten zum Mensch-Natur-Verh\u00e4ltnis und politische Aktivit\u00e4ten basieren. In der \u00f6ffentlichen und politischen Kommunikation funktioniert der Begriff offenbar gut. Er transportiert Achtung und Verantwortung f\u00fcr die Natur, Toleranz gegen\u00fcber dem Fremden, Freude an der Heterogenit\u00e4t und Mannigfaltigkeit. Biodiversit\u00e4t steht parallel zur kulturellen Vielfalt und passt in unsere durch Pluralismen gepr\u00e4gte Gegenwart. Denn der Begriff dr\u00fcckt nicht nur Enthierarchisierung und Pluralisierung der Perspektiven aus, Verzicht auf eine \u00fcbergreifende, durchg\u00e4ngig g\u00fcltige Ordnung und den Eigensinn und Eigenwert jedes einzelnen, auch nichtmenschlichen Wesens. Er steht auch f\u00fcr das Zusammenf\u00fchren von wissenschaftlichen mit ethischen, \u00e4sthetischen und \u00f6konomischen Aspekten eines Gegenstands und f\u00fcr die Hoffnung auf den letztlich harmonischen Zusammenklang des vielstimmigen Mit- und Gegeneinanders.<!--more--><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Der Neologismus \u203aBiodiversit\u00e4t\u2039 entstand Mitte der 1980er Jahre; als richtungweisend gilt das \u00bbNational Forum on BioDiversity\u00ab, das im September 1986 in Washington D.\u2005C. stattfand. Urheber des Begriffs ist der Botaniker Walter G. Rosen, dem es darum ging, das \u203aLogische\u2039 aus der \u203abiologischen Diversit\u00e4t\u2039 herauszuk\u00fcrzen, um Raum f\u00fcr <em>spirit<\/em> und <em>emotion<\/em> zu schaffen. \u203aBiodiversit\u00e4t\u2039 wurde seitdem zu einem Leitbegriff lokaler und globaler Initiativen zum Schutz der Natur, er bezeichnet Sammlungs- und Ausstellungsstrategien von Naturkunde\u00admuseen, wissenschaftliche Forschungsprogramme und vieles mehr. Der Begriff kann dabei sowohl an eine weit zur\u00fcckreichende wissenschaftliche Tradition anschlie\u00dfen als auch reiche au\u00dferwissenschaftliche Bez\u00fcge aufnehmen \u2013 allen voran Bilder vom Paradies als einer ebenso mannigfaltigen wie harmonischen Welt. Diese Bez\u00fcge erkl\u00e4ren \u00fcberhaupt erst den gegenw\u00e4rtigen Erfolg des Konzepts.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">In unserer kulturellen Tradition erscheint die Vielfalt der Lebewesen meist unmittelbar als sch\u00f6n und wertvoll. So weit reicht die Wertsch\u00e4tzung dieser Vielfalt, dass sie zum zentralen Charakteristikum der Idealvorstellung von der Welt, dem biblischen Paradies, wurde. Und die erste Handlung Adams darin war das Benennen der Tiere, die ihm Gott der Reihe nach vorf\u00fchrte. Benennen und Z\u00e4hlen sind indessen elementare Operationen, mit denen der Mensch der Diversit\u00e4t nicht erst in der Bibel begegnet. Bereits unter den ersten menschlichen Schriftzeugnissen \u00fcberhaupt, verfasst vor 5.000 Jahren in einer mesopotamischen Keilschrift, finden sich Listen von B\u00e4umen, Haustieren, V\u00f6geln und Fischen. Seit dieser Zeit ist das Studium der Diversit\u00e4t also eine Listenwissenschaft: Ihre bevorzugte Darstellung ist die reihende, eindimensionale Ordnung von Elementen auf gleichem Abstraktionsniveau nach dem Prinzip der Ranggleichheit.<\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/f\/f1\/Brehms-tierleben-frontispiece.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/f\/f1\/Brehms-tierleben-frontispiece.jpg\" alt=\"\" width=\"207\" height=\"316\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Die Lebens<\/span><span style=\"font-family: helvetica;\">wissenschaften traten im Grunde schon immer als Anwalt der Diversit\u00e4t auf. In der Fr\u00fchen Neuzeit als \u203aNaturgeschichte\u2039 entstanden, machten sie sich zun\u00e4chst daran, die Vielfalt in ihrer ganzen bunten F\u00fclle zu sammeln, zu beschreiben und zu ordnen. Das Ergebnis waren die gro\u00dfen enzyklop\u00e4dischen Kompendien der Naturgeschichte von den \u203aKr\u00e4uterb\u00fcchern\u2039 und Gesners gro\u00dfer <em>Tierkunde<\/em> des 16. Jahrhunderts \u00fcber Linn\u00e9s <em>System der Natur <\/em>und Buffons <em>Naturgeschichte<\/em> bis hin zu Brehms <em>Illustrirtem Thierleben<\/em> und Grzimeks <em>Tierleben<\/em>. Das Anordnungsprinzip all dieser Enzyklop\u00e4dien ist die reine Nebenordnung, die parataktische Aufz\u00e4hlung, anfangs alphabetisch geordnet, sp\u00e4ter bevorzugt nach dem \u00bbnat\u00fcrlichen System\u00ab, aber dennoch eines nach dem anderen. Jedes Wesen wird in seinen Eigenfarben und seiner Eigenlogik dargestellt, der Mensch meist eingeschlossen und damit eingereiht (nur nicht bei Gesner und Brehm).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Verst\u00e4rkt wird diese Betonung der Vielfalt paradoxerweise durch die gro\u00dfe vereinheitlichende Theorie der Biologie. Denn f\u00fcr Darwins Evolutionstheorie sind Vielfalt und Variation zentral. Sie bilden die Voraussetzung f\u00fcr die Ver\u00e4nderung der Organismen\u00a0\u2013 keine Selektion ohne Variation \u2013, und sie sind das Ergebnis des jahrmilliardenlangen Differenzierungsprozesses der Evolution. Gegenw\u00e4rtig ist die Erde von einer unermesslichen Anzahl lebender Individuen besiedelt. Z\u00e4hlt man Bakterien mit, bewegt sich diese Zahl in der gigantischen Gr\u00f6\u00dfenordnung von 10<sup>30<\/sup>; das ist millionenfach mehr, als es Sterne im Universum oder Sandk\u00f6rner auf der Erde gibt. Auch die Anzahl der \u00c4hnlichkeitsklassen, in die die Biologie ihre Gegenst\u00e4nde gliedert, ist um viele Dimensionen gr\u00f6\u00dfer als die der Physik und Chemie. Allein die Anzahl der Arten in der Erdgeschichte wird auf 10<sup>10<\/sup> gesch\u00e4tzt, von denen 99,9\u2005% \u2013 und damit nach einem Pal\u00e4ontologenwitz in guter N\u00e4herung alle \u2013 schon wieder ausgestorben sind. Aber bei der Diversit\u00e4t geht es nicht nur um Zahlen. Es geht um qualitative Verschiedenheit, um eine irreduzible Pluralit\u00e4t von Baupl\u00e4nen und Umwelten, Lebensweisen und Weltentw\u00fcrfen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Der Vorzug der reihenden, parataktischen Darstellungsweise, die gleichberechtigte, egalit\u00e4re Repr\u00e4sentation jedes Typs von Wesen, enth\u00e4lt gleichzeitig ihr Problem: Denn wie l\u00e4sst sich von ihr anschaulich erz\u00e4hlen, wie ein Spannungsbogen erzeugen? Die parataktische Ordnung als Prinzip der Darstellung von Diversit\u00e4t betont gerade die Vielfalt in ihrer Irreduzibilit\u00e4t auf nur eine Perspektive. Narration und Diversit\u00e4t erscheinen somit geradezu als gegens\u00e4tz\u00adliche Ordnungslogiken. Trotzdem wurde und wird von Diversit\u00e4t erz\u00e4hlt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"http:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Steinbeck.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-403 alignleft\" src=\"http:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Steinbeck-198x300.jpg\" alt=\"\" width=\"198\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Steinbeck-198x300.jpg 198w, https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Steinbeck-768x1164.jpg 768w, https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Steinbeck-676x1024.jpg 676w, https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Steinbeck.jpg 965w\" sizes=\"auto, (max-width: 198px) 85vw, 198px\" \/><\/a>Ein Roman, der als Erz\u00e4hlung von biologischer Diversit\u00e4t gelten kann, ist <em>The Sea of Cortez<\/em> von John Steinbeck und dem Meeresbiologen Ed Ricketts. Das Buch, 1941 erschienen, berichtet von einer Schifffahrt auf einem kleinen Boot im Golf von Kalifornien. Das Ziel der R<\/span><span style=\"font-family: helvetica;\">eise: Meerestiere sammeln und klassifizieren. Erz\u00e4hlt wird die Vorbereitung der Schifffahrt und der Besuch von 21 festgelegten Stationen, bei denen alle auffindbaren Tiere erfasst werden. Die Erz\u00e4hlung schwelgt in dem Reichtum der Tiere in dieser Region. Die Rede ist von \u00bb\u00dcberschwang\u00ab und \u00bb\u00dcberfluss\u00ab, von \u00bbF\u00fclle\u00ab und \u00bbReichtum\u00ab. Die F\u00fclle wird mit Vollst\u00e4ndigkeit in Verbindung gebracht und als subjektive Erf\u00fcllung erlebt. Der Bericht von der Begegnung mit dieser F\u00fclle ist bereits die ganze Handlung. Zu Recht tr\u00e4gt das Werk daher in einer zweiten Auflage von 1951 den Titel <em>The Log from the Sea of Cortez<\/em>, in der deutschen \u00dcbersetzung von 1953 <em>Logbuch des Lebens<\/em>. Steinbeck und Ricketts liefern selbst abstrakte Charakterisierungen ihrer Sicht auf diese F\u00fclle des Lebens: Es geht ihnen um ein, wie sie es nennen, \u00bbnicht-teleologisches\u00ab oder \u00bbIst-Denken\u00ab, das sich nicht nur von der \u00bbUrsache-Wirkungs-Methode\u00ab und der Hinordnung allen Geschehens auf erw\u00fcnschte Zielzust\u00e4nde befreit, sondern gleich ganz von dem hypothetischen Denken, wie etwas sein k\u00f6nnte. Stattdessen beschr\u00e4nkt es sich auf die Darstellung, wie etwas ist, auf das <em>Was<\/em> anstelle des <em>Warum<\/em>.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">In diesem dokumentierenden Blick liegt eine Renaissance der Naturgeschichte im Sinne eines Wissens von den Einzeldingen der Natur, das nicht erkl\u00e4rungs- oder begr\u00fcndungsorientiert vorgeht, sondern einfach das Besondere beschreibt. Ihre Einheit gewinnt die Beschreibung nicht aus dem Material selbst, sondern aus der pragmatischen Begrenztheit einer Reise. Darin wirkte Steinbecks <em>Logbuch<\/em> stilpr\u00e4gend, besonders f\u00fcr das kompensatorisch zum Aussterben von Tierarten aufbl\u00fchende Genre der Literatur, das von diesem berichtet, wie etwa der Klassiker <em>Last Chance to See<\/em> (1990, dt. <em>Die Letzten ihrer Art<\/em>) von Douglas Adams und Mark Carwardine, ein \u00fcber mehrere Stationen des Reisens verlaufendes melancholisches Erz\u00e4hlen vom Verlust. Die ethische Aufladung der Biodiversit\u00e4t und die \u00e4sthetischen Formen, in denen davon erz\u00e4hlt wird, sind nicht nur schm\u00fcckendes Beiwerk, sondern an der Konstitution des Gegenstands beteiligt. Sie machen deutlich, dass Biodiversit\u00e4t von <em>emotion<\/em> und <em>spirit<\/em> erf\u00fcllt ist.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Diese synthetisierende Kraft des Konzepts, die Tatsachenbeschreibung und Wertungen miteinander verkn\u00fcpft, ist nicht nur eine St\u00e4rke, sondern auch eine Schw\u00e4che. Darauf hat die Kritik der letzten Jahre wiederholt hingewiesen: Die Integrationskraft des Begriffs verschleiert, wie notwendig es ist, die wissenschaftliche Begr\u00fcndung von der \u00f6ffentlichen Bewertung des Wissens zu trennen. Bemerkt wird auch, dass wir in der Natur keineswegs immer die Vielfalt sch\u00e4tzen, traditioneller Naturschutz vielmehr oft auf artenarme Lebensr\u00e4ume oder einzelne Lebensformen gerichtet ist, die ein Landschaftsbild pr\u00e4gen oder f\u00fcr die Integrit\u00e4t eines Systems von besonderer Bedeutung sind. Die Vielfalt als solche ist also noch kein Gut, sondern erst ihr rechtes Ma\u00df am rechten Ort. Biodiversit\u00e4t erscheint damit als eine Gr\u00f6\u00dfe, die aus manchen \u00dcberlegungen zum Naturschutz gerade herausgek\u00fcrzt werden k\u00f6nnte. Fraglich wird mit dieser Kritik schlie\u00dflich auch die vermeintliche Wertfreiheit in der dokumentierenden Erfassung und gleichberechtigt nebenordnenden Darstellung der Biodiversit\u00e4t. Der unhierarchische, parataktische Egalitarismus vieler moderner Biodiversit\u00e4tsinstallationen (wie der \u00bb<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=3B2WJRL_xa0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Biodiversit\u00e4tswand<\/a>\u00ab im Berliner Museum f\u00fcr Naturkunde) ist doch kein beschreibendes, authentisches Naturbild, sondern eher die Naturalisierung eines politischen Ideals.<\/span><\/p>\n<p><em><span class=\"text\" style=\"color: #e63348; font-family: helvetica;\">Der Philosoph und Biologe <a style=\"color: #e63348;\" href=\"http:\/\/www.zfl-berlin.org\/person\/toepfer.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Georg Toepfer<\/a> <\/span><span class=\"text\" style=\"color: #e63200; font-family: helvetica;\"><span style=\"color: #e63348;\">leitet seit 2017 gemeinsam mit Stefan Willer am ZfL den Forschungsschwerpunkt <span style=\"font-family: helvetica;\">\u00bb<\/span><a style=\"color: #e63348;\" href=\"http:\/\/www.zfl-berlin.org\/lebenswissen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Lebenswissen<\/a><span style=\"font-family: helvetica;\">\u00ab<\/span>. Dieser Beitrag wurde urspr\u00fcnglich f\u00fcr das Faltblatt zum Jahresthema <\/span><\/span><span style=\"color: #e63348;\"><span class=\"text\" style=\"font-family: helvetica;\"><span style=\"font-family: helvetica;\">\u00bb<\/span><\/span><span class=\"text\" style=\"font-family: helvetica;\"><a style=\"color: #e63348;\" href=\"http:\/\/www.zfl-berlin.org\/projekt\/diversitaet.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Diversit\u00e4t<\/a><\/span><span class=\"text\" style=\"font-family: helvetica;\"><span style=\"font-family: helvetica;\">\u00ab<\/span><\/span><span class=\"text\" style=\"font-family: helvetica;\"> verfasst. <\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">VORGESCHLAGENE ZITIERWEISE: Georg Toepfer: Biodiversit\u00e4t, in: ZfL BLOG, 5.5.2017, [<a href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/05\/05\/georg-toepfer-biodiversitaet\/\">https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/05\/05\/georg-toepfer-biodiversitaet\/<\/a>].<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: helvetica;\">DOI: <\/span><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20170505-01\"><span style=\"font-family: helvetica;\">https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20170505-01<\/span><\/a><\/p>\n<p><script type=\"application\/ld+json\">\n{\n  \"@context\": \"http:\/\/schema.org\",\n  \"@type\": \"CreativeWork\",\n  \"@id\": \"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20170505-01\",\n  \"url\": \"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/05\/05\/georg-toepfer-biodiversitaet\/\",\n  \"additionalType\": \"Blogpost\",\n  \"name\": \"BIODIVERSIT\u00c4T\",\n  \"author\": {\n    \"name\": \"Georg Toepfer\",\n    \"givenName\": \"Georg\",\n    \"familyName\": \"Toepfer\",\n    \"@type\": \"Person\"\n  },\n  \"inLanguage\": \"de\",\n  \"dateCreated\": \"2017-05-05\",\n  \"datePublished\": 2017,\n  \"publisher\": {\n    \"@type\": \"Organization\",\n    \"name\": \"Leibniz-Zentrum f\u00fcr Literatur- und Kulturforschung \"\n  },\n  \"provider\": {\n    \"@type\": \"Organization\",\n    \"name\": \"datacite\"\n  }\n}\n<\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u203aBiodiversit\u00e4t\u2039 ist ein Schl\u00fcsselbegriff unserer Zeit, auf dem Forschungsprogramme, ethische Debatten zum Mensch-Natur-Verh\u00e4ltnis und politische Aktivit\u00e4ten basieren. In der \u00f6ffentlichen und politischen Kommunikation funktioniert der Begriff offenbar gut. Er transportiert Achtung und Verantwortung f\u00fcr die Natur, Toleranz gegen\u00fcber dem Fremden, Freude an der Heterogenit\u00e4t und Mannigfaltigkeit. Biodiversit\u00e4t steht parallel zur kulturellen Vielfalt und passt in <a class=\"read-more-link\" href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/05\/05\/georg-toepfer-biodiversitaet\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21,58],"tags":[59,61,68,60,67,66],"class_list":["post-394","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-einblick","category-jahresthema-diversitaet","tag-begriffsgeschichte","tag-biodiversitaet","tag-biologie","tag-diversitaet","tag-lebenswissenschaften","tag-naturgeschichte"],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/394","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=394"}],"version-history":[{"count":17,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/394\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3687,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/394\/revisions\/3687"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=394"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=394"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=394"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}