{"id":417,"date":"2017-05-15T15:17:53","date_gmt":"2017-05-15T13:17:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/?p=417"},"modified":"2025-03-04T15:35:41","modified_gmt":"2025-03-04T13:35:41","slug":"eva-axer-was-heisst-einheit-in-der-mannigfaltigkeit-johann-gottfried-herders-kulturtheorie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/05\/15\/eva-axer-was-heisst-einheit-in-der-mannigfaltigkeit-johann-gottfried-herders-kulturtheorie\/","title":{"rendered":"Eva Axer: WAS HEISST EINHEIT IN DER MANNIGFALTIGKEIT? Johann Gottfried Herders Kulturtheorie"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">\u00bbErstaunen mu\u00df man \u00fcber die Vielheit der Ab\u00e4nderungen, die auf unsrer Erde wirklich sind, noch mehr erstaunen aber \u00fcber die Einheit, der diese unbegreifliche Mannigfaltigkeit dienet. [&#8230;] Ich w\u00fcnschte, mein Buch erreichte nur einige Striche zur Darstellung dieser gro\u00dfen Aussicht\u00ab.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><!--more--><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Dies schreibt Johann Gottfried Herder im ersten Band seiner <em>Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit <\/em>von 1784. Seine Vorstellung von Vielfalt lebt von der Idee eines sich entfaltenden Ganzen, das mehr ist als die Summe seiner Teile. Die Darstellung darf daher die vielen Formen nicht blo\u00df inventarisieren, sondern hat zu zeigen, wie F\u00fclle und Mannigfaltigkeit einer h\u00f6heren Einheit \u203adienen\u2039.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Herders <em>Ideen<\/em> sind ein monumental angelegter Versuch. Er will die \u00bbganze Erde\u00ab mit all ihren verschiedenen Kulturen erfassen. Dabei soll die Mannigfaltigkeit der Kulturen auch als Teil der Geschichte der Natur erkl\u00e4rt werden. Herders Postulat einer Einheit in der Mannigfaltigkeit basiert auf der \u00dcberzeugung, dass \u00bbdurch die ganze belebte Sch\u00f6pfung unsrer Erde das Analogon <em>Einer Organisation<\/em> herrsche\u00ab.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Diese \u00dcberzeugung findet einen wichtigen argumentativen Rahmen in seiner <a href=\"http:\/\/www.zfl-berlin.org\/projekt\/klimatologien-der-beginnenden-moderne.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Klimatheorie<\/a>, die es erlaubt, die mannigfaltigen Formen der Natur zur Vielfalt der Kulturen in Beziehung zu setzen. Analog zu den Gebilden der Natur entwickele sich auch die Mannigfaltigkeit der Kulturen entsprechend den jeweiligen Umst\u00e4nden. Die S\u00f6hne des Urvaters Adam gaben \u00bbdem Klima gem\u00e4\u00df Bl\u00e4tter und Fr\u00fcchte\u00ab.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Diese Analogie beruht auf der Vorstellung eines Typus, der sich gem\u00e4\u00df spezifischen Umst\u00e4nden modifiziert. So l\u00e4sst sich die Vielfalt der Ph\u00e4nomene als Variation einer Form erkl\u00e4ren. Obgleich diese Idee des Typus ihren Ursprung in naturkundlichen Zusammenh\u00e4ngen hat (etwa beim Comte de Buffon und bei Jean-Baptiste Robinet), hat Herder sie auch auf die Poesie angewandt. Die Gattung der Ode begriff er zeitweise im Sinne eines Typus als proteische Urform der Literatur. Die Probleme des Ordnens und seiner Logik betreffen somit Naturdinge ebenso wie die Dichtung.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Herders Ordnungsversuche in der literarischen Gattungstheorie richten sich daher nicht nur gegen zeitgen\u00f6ssische regelpoetische Ans\u00e4tze, sondern auch gegen Linn\u00e9s <em>systema naturae<\/em>.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Anstatt wie Linn\u00e9 willk\u00fcrlich einzelne Merkmale zu Gattungskriterien zu erheben, sollen die Prinzipien der Umbildung erkannt werden. Damit stellt sich das Problem der Mannigfaltigkeit als eine Frage des Wandels, d.\u2005h. in seiner Zeitlichkeit. Und tats\u00e4chlich legt der Typus \u2013 gedacht als \u203aUrform\u2039 oder \u203aUrbild\u2039 \u2013 eine historische Betrachtung von Formenvielfalt nahe. Diese Umstellung von r\u00e4umlichen Ordnungen auf Fragen der zeitlichen Entfaltung seit dem Ausgang des 18. Jahrhunderts ist als Ende der Naturgeschichte und als \u203aVerzeitlichung der Natur\u2039 gefasst worden.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Wenn man, wie Herder, Mannigfaltigkeit auf eine zeitliche Achse projiziert, ergibt sich allerdings ein Problem: Wie kann man am Eigenwert partikularer Ph\u00e4nomene festhalten, ohne die Idee einer Einheit aufzugeben, die sich nach entelechischen Prinzipien entwickelt? Herder begegnet dieser Frage, indem er die Mannigfaltigkeit der Kulturen auf eine F\u00fclle des \u203aGuten\u2039 zur\u00fcckf\u00fchrt:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">\u00bbIst nicht das Gute auf der Erde <em>ausgestreut<\/em>? Weil eine Gestalt der Menschheit und ein Erdstrich es nicht fassen konnte, wards verteilt in tausend Gestalten, wandelt \u2013 ein ewiger Proteus! \u2013 durch alle Weltteile und Jahrhunderte hin\u00ab.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Diese r\u00e4umliche und zeitliche \u203aAusstreuung\u2039 der Gestalten will Herder weder skeptizistisch als planlosen Wandel noch im Sinne der Aufkl\u00e4rung als Fortgang der Geschichte zum Besseren interpretieren. Damit wendet er sich auch gegen die Tendenz, andere Kulturen nach den Ma\u00dfst\u00e4ben der eigenen zu beurteilen \u2013 woran sp\u00e4ter Wertepluralismus und Multikulturalismus ankn\u00fcpften.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> Die \u203aAusstreuung\u2039 des Guten bedeutet aber auch eine Gef\u00e4hrdung der Einheit. Herder erhofft sich zwar von einer <em>Philosophie<\/em> der Geschichte, dass sie den g\u00f6ttlichen Plan aufzudecken vermag. Doch die \u203aAusstreuung\u2039 droht zur \u203aZerstreuung\u2039 zu werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Die M\u00f6glichkeit, Einheit in der Vielfalt nicht nur zu postulieren, sondern selbst herzustellen, bot sich Herder in seiner Volksliedsammlung. Einerseits gelten ihm Volkslieder als \u00bbdie lebendige Stimme der V\u00f6lker, ja der Menschheit selbst\u00ab<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a>, sind somit Zeichen einer Einheit der Menschheit, andererseits ist das Volkslied \u00bbdie Blume der Eigenheit eines Volks\u00ab<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> und daher Ausdruck der Mannigfaltigkeit partikularer Kulturen. Um dies abzubilden, konzipierte Herder seine Sammlung dergestalt, dass anthropologische Grundsituationen mit Volksliedern verschiedener Kulturen illustriert werden.<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a> So sind die Volkslieder f\u00fcr ihn Instrumente eines Bildungsprogramms, das den \u203aganzen Menschen\u2039 und die \u203aeine Menschheit\u2039 zum Ziel hat. Ulrich Gaier hat Herders Unterfangen darum in Beziehung zum sp\u00e4teren (Goethe\u2019\u00adschen) Programm einer \u203aWeltliteratur\u2039 gesetzt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Die Volkslieder entsprachen allerdings nicht dem Geschmack des zeitgen\u00f6ssischen Publikums. Fast entschuldigend reiht Herder daher eine Vielzahl an Motti auf. Sie stellen die Analogie von Natur und Kultur unter anderem anhand zweier Blumenmetaphern heraus. Dabei zeigt sich eine gewisse Ambivalenz. Zwar haben die Volkslieder an der F\u00fclle der Natur teil, sie \u00bb[s]ind Blumen, die Natur, die gute Mutter,\u00a0\/ auf H\u00fcgel, Thal und Ebnen ausgo\u00df\u00ab<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a> Damit sind sie aber auch so verg\u00e4nglich wie die Natur, \u00bbsind Erstlinge der Natur, fr\u00fch und nicht daurend,\u00a0\/ S\u00fc\u00df und bald dahin\u00ab.<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a> Herders Sammlung ist im Bewusstsein einer verg\u00e4nglichen F\u00fclle entstanden. Partikulare Ph\u00e4nomene sind vor dem Verschwinden zu retten, insofern sie als Teil eines zeitlich sich entfaltenden Plans angesehen werden. In den <em>Ideen<\/em> fasst Herder dies ins Bild der \u00bbdisiecti membra po\u00ebtae\u00ab<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a>, der zerstreuten Glieder des Poeten, das er nicht nur auf den menschlichen K\u00f6rper und den poetischen Text, sondern auf die gesamte Sch\u00f6pfung bezieht. Sie erscheint als sich ausbildendes, organisiertes Ganzes. Weil sie aber in vielz\u00e4hlige Teile ausgestreut ist, ist die geforderte Einheit nur im Modus der Analogie zu haben: \u00bbWer sie studieren will, mu\u00df Eins im Andern studieren\u00ab. <a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Johann Gottfried Herder: <em>Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit<\/em>, in: ders.: Werke, Bd. 6, hg. v. Martin Bollacher, Frankfurt a.\u2005M. 1989, S. 28.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Ebd., S. 76.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Ebd, S. 259.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Vgl. dazu Werner Michlers Kapitel zu Herder in: <em>Kulturen der Gattung. Poetik im Kontext, 1750\u20131950<\/em>, S. 187\u2013241.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Vgl. ebd., S. 207.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Vgl. dazu Wolf Lepenies: <em>Das Ende der Naturgeschichte. Wandel kultureller Selbstverst\u00e4ndlichkeiten in den Wissenschaften des 18. und 19. Jahrhunderts<\/em>, M\u00fcnchen 1976.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Johann Gottfried Herder: <em>Auch eine Philosophie der Geschichte der Menschheit<\/em>, in: ders.: <em>Werke<\/em>, Bd. 4, hg. v. J\u00fcrgen Brummack und Martin Bollacher, Frankfurt a.\u2005M. 1994, S. 9\u2013107, hier S. 40.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Vgl. beispielsweise Isaiah Berlin: Der angebliche Relativismus des europ\u00e4ischen Denkens im 18. Jahrhundert, in: ders.: <em>Das krumme Holz der Humanit\u00e4t. Kapitel der Ideengeschichte<\/em>, Frankfurt a.M. 1992, S. 97\u2013122, oder Vicky A. Spencer: <em>Herder\u2019s Political Thought. <\/em><em>A Study of Language, Culture and Community<\/em>, Toronto\/Buffalo\/London 2012. Nicht wenige Stimmen haben allerdings auch auf seine abwertenden \u00c4u\u00dferungen zu bestimmten Kulturen und auf sein nationales Denken hingewiesen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Herder: <em>Adrastea<\/em> [Auswahl], in: ders: <em>Werke<\/em>, Bd. 10, hg. v. G\u00fcnter Arnold, Frankfurt a.M. 2000, S. 804.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Herder: <em>Volkslieder 1778\/1779<\/em>, in: ders.: <em>Werke<\/em>, Bd. 3, hg. v. Ulrich Gaier, Frankfurt a.M. 1990, S. 69\u2013428, hier S. 230.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Vgl. Ulrich Gaier: Volkspoesie, Nationalliteratur, Weltliteratur bei Herder, in: <em>Die europ\u00e4ische R\u00e9publique des lettres in der Zeit der Weimarer Klassik<\/em>, hg. v. Michael Knoche und Lea Ritter-Santini, S. 101\u2013116, hier S. 105.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Herder: <em>Volkslieder 1778\/1779<\/em>, S. 71 (aus Miltons <em>Paradise Lost<\/em>).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Ebd., S. 69 (aus Shakespeares <em>Hamlet<\/em>).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> Herder: <em>Ideen<\/em>, S. 73.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> Ebd., S. 74.<\/span><\/p>\n<p><em><span class=\"text\" style=\"color: #e63200; font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Die Germanist<span style=\"color: #e63348;\">in <a style=\"color: #e63348;\" href=\"http:\/\/www.zfl-berlin.org\/person\/axer.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Eva Axer<\/a>\u00a0<\/span><\/span><span class=\"text\" style=\"color: #e63348; font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"> leitet seit 2017 am ZfL das Forschungsprojekt\u00a0<a style=\"color: #e63348;\" href=\"http:\/\/www.zfl-berlin.org\/projekt\/formen-und-funktionen-von-weltverhaeltnissen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Formen und Funktionen von Weltverh\u00e4ltnissen<\/a>. <span class=\"text\">Dieser Beitrag wurde urspr\u00fcnglich f\u00fcr das Faltblatt zum Jahresthema <\/span><span class=\"text\">\u00bb<\/span><span class=\"text\"><a href=\"http:\/\/www.zfl-berlin.org\/projekt\/diversitaet.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Diversit\u00e4t<\/a><\/span><span class=\"text\">\u00ab<\/span><span class=\"text\"> verfasst. <\/span><br \/>\n<\/span><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">VORGESCHLAGENE ZITIERWEISE: Eva Axer: Was hei\u00dft Einheit in der Mannigfaltigkeit? Johann Gottfried Herders Kulturtheorie, in: ZfL BLOG, 15.5.2017, [<a href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/05\/15\/eva-axer-was-heisst-einheit-in-der-mannigfaltigkeit-johann-gottfried-herders-kulturtheorie\/\">https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/05\/15\/eva-axer-was-heisst-einheit-in-der-mannigfaltigkeit-johann-gottfried-herders-kulturtheorie\/<\/a>].<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">DOI: <\/span><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20170515-01\"><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20170515-01<\/span><\/a><\/p>\n<p><script type=\"application\/ld+json\">\n{\n  \"@context\": \"http:\/\/schema.org\",\n  \"@type\": \"CreativeWork\",\n  \"@id\": \"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20170515-01\",\n  \"url\": \"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2017\/05\/15\/eva-axer-was-heisst-einheit-in-der-mannigfaltigkeit-johann-gottfried-herders-kulturtheorie\/\",\n  \"additionalType\": \"Blogpost\",\n  \"name\": \"WAS HEISST EINHEIT IN DER MANNIGFALTIGKEIT? 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