{"id":749,"date":"2018-05-03T09:45:20","date_gmt":"2018-05-03T07:45:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/?p=749"},"modified":"2025-03-03T15:19:27","modified_gmt":"2025-03-03T13:19:27","slug":"patrick-hohlweck-casus-und-wirklichkeit-lebensbeschreibung-um-1730","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2018\/05\/03\/patrick-hohlweck-casus-und-wirklichkeit-lebensbeschreibung-um-1730\/","title":{"rendered":"Patrick Hohlweck: Casus und Wirklichkeit \u2013 \u00bbLEBENS=BESCHREIBUNG\u00ab UM 1730"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Einer g\u00e4ngigen Periodisierung zufolge stellt das <em>Leben<\/em>, dem Bereich der Repr\u00e4sentation entzogen und als Unbestimmtheit, Pluralit\u00e4t oder Verm\u00f6gen verstanden, die Wissenschaften und die \u00c4sthetik um 1800 vor \u00e4hnliche Probleme. Zugleich r\u00fcckt der arbeitende, sprechende und lebende Mensch, das Subjekt und bevorzugte Objekt der sich etablierenden modernen Wissensordnung, in eine aushandlungsbed\u00fcrftige Doppelexistenz als Einzel- und Gattungswesen. Diese Doppelexistenz wird von den geschichtsphilosophischen, p\u00e4dagogischen, anthropologischen, psychologischen und \u00e4sthetischen Formen reflektiert, die an der Verfertigung des Wissensobjekts \u203aMensch\u2039 beteiligt sind: Nicht zuletzt etabliert sich ein Roman, der sich am \u00bbSeyn des Menschen\u00ab<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> anhand einer einzelnen, \u00bbinnere[n] Geschichte\u00ab<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> orientieren soll, dabei aber immer darauf abzuzielen hat, \u00bbdas Ganze des menschlichen Lebens\u00ab<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> zur Darstellung zu bringen.<!--more--><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Die sukzessive Abl\u00f6sung eines naturhistorischen Zugriffs auf den Menschen durch einen experimentalwissenschaftlichen sowie die Aufk\u00fcndigung von dessen Fundierung in einem g\u00f6ttlichen Heilsplan im Verlauf des 18. Jahrhunderts lassen sich als Vorgeschichte dieses modernen Lebenswissens erz\u00e4hlen. Ein eklektisches Textaufkommen, das sich seit dem sp\u00e4ten 17. Jahrhundert aus di\u00e4tetischer, medizinischer, philosophischer oder literarischer Perspektive mit dem Leben des Menschen besch\u00e4ftigt, erlaubt jedoch auch den Schluss, dass sich hier in der \u00dcberkreuzung unterschiedlicher formaler Traditionen und Entwicklungen Spuren eines anderen Wissens vom Leben beobachten lassen: eines Wissens, dessen Fluchtlinie nicht zwingend jenes unf\u00f6rmige, anonyme Leben ist, dessen Karriere \u203aum 1800\u2039 beginnt, sondern dessen Gegenstand und Horizont ein irreduzibel <em>konkretes<\/em> Leben ist.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">An einer solchen Kreuzung unterschiedlicher Formen des Wissens vom Menschen steht 1738 ein merkw\u00fcrdiger Text, den der ehemalige Breslauer Prediger Adam Bernd (1676\u20131748) ver\u00f6ffentlicht. \u00bbDa hast du nun also, <em>geliebter Leser<\/em>, einen Abri\u00df von meiner ganzen Person, und von meinem ganzen Leben\u00ab,<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> hei\u00dft es am Ende von Bernds <em>Eigener Lebens=Beschreibung<\/em>. Gegenstand dieses \u00fcber hunderte Seiten gef\u00fchrten Selbstprotokolls ist eine, so der Titel weiter, <em>gro\u00dfen Theils noch unbekannte Leibes= und Gem\u00fcths=Plage<\/em>. Bernd geht es darum, \u00bbden leiblichen, und geistlichen \u00c4rzten Materie an die Hand zu geben\u00ab (S.\u00a05), die er der besseren Vermittelbarkeit halber \u00bbmit andern erfreulichen, und geringen Dingen\u00ab (S. 6) seines Lebens verkn\u00fcpft habe. So verbindet er Schilderungen seiner Gef\u00e4\u00df- und sonstigen Verstopfungen, Tagesabl\u00e4ufe, beruflichen Ver\u00e4nderungen und Affekteskalationen unterschiedlichen Grades, um schlie\u00dflich immer wieder auf das Kernthema der <em>Lebens=Beschreibung<\/em> zu sprechen zu kommen: die \u203aAutochirie\u2039 bzw. den Suizid.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">In ihrer Fokussierung auf die Beobachtung allt\u00e4glicher Begebenheiten steht Bernds <em>Lebens=Beschreibung <\/em>im Kontext einer weit verbreiteten pietistischen Bekenntnisliteratur. In pietistischen Gemeinden hatte sich ein verbindliches Bekehrungsnarrativ mit obligatorischen Stationen etabliert, deren H\u00f6hepunkt stets ein kurzer, intensiver Bu\u00dfkampf mit anschlie\u00dfendem Durchbruch darstellt. Medium dieser Bekehrungen ist eine schriftlich niederzulegende, minuti\u00f6se Selbstbeobachtung. Eine kategorische Trennung der Heilwirkung g\u00f6ttlicher Gnade von der Gnadenwirkung der Natur hatte die Auffassung einer Autonomie der Natur gest\u00e4rkt, was, verbunden mit der Annahme der menschlichen Besserungsf\u00e4higkeit, zu einer besonderen Aufmerksamkeit auf die Lebensf\u00fchrung f\u00fchrte. Auch der medizinische Amateur Bernd ist \u00fcberzeugt, auf keine Weise mehr \u00fcber seine Beschwerden erfahren zu k\u00f6nnen \u00bbals durch eine genaue Attention auf sich selbst\u00ab<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> und die eigene \u00bbDi\u00e6t\u00ab (S. 165). Doch mit einer Krise ist es f\u00fcr Bernd nicht getan: Bereits der erste Band der <em>Lebens=Beschreibung<\/em> identifiziert sechs exponierte \u203aKrisenphasen\u2039, die den Stationen seines Lebens bis zum Zeitpunkt der Ver\u00f6ffentlichung entsprechen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">In der Annahme, dass seine Gem\u00fctsn\u00f6te mit einer noch unbekannten \u00bbConnexion\u00ab (S.\u00a0164) zwischen Leib und Seele zusammenh\u00e4ngen, entschlie\u00dft sich Bernd, einen Arzt zu konsultieren, dessen synergetisches Leib-Seele-Modell der Lebensf\u00fchrung entscheidende Bedeutung zuweist: Georg Ernst Stahl (1659\u20131734). Der in Halle t\u00e4tige Mediziner r\u00fcckt in seinen Schriften die Seele in den Mittelpunkt aller physiologischen Vorg\u00e4nge; ein Modell der Seele allerdings, das sich scharf von den zeitgen\u00f6ssischen Leib-Seele-Dualismen absetzt. Laut Stahl bestimmt die Seele nicht nur alles, \u00bbwas den menschlichen K\u00f6rper physisch ber\u00fchrt\u00ab,<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> sondern formt diesen gem\u00e4\u00df ihren Bed\u00fcrfnissen. Die Seele steuert und verwaltet die physiologischen Vorg\u00e4nge der Zirkulation und Ern\u00e4hrung; dabei wirkt sie nicht nur in deren Bewegungen, sondern ist wesentlich Bewegung. Der K\u00f6rper wird damit als das belebte Instrument einer sich selbsterhaltenden und selbstregulierenden Wirkeinheit von Leib und Seele gefasst, f\u00fcr die die Bewegungen sinnlicher Wahrnehmung und innerseelischer Prozesse von besonderer Wichtigkeit sind. Das \u00bbLeben des Menschen\u00ab ist, so auch Christian Thomasius in seiner <em>Einleitung zur Sitten=Lehre <\/em>1692, damit zweifach bestimmt: Es ist<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: helvetica;\">\u00bbnichts anders als die Dauerung des menschlichen Wesens \/ und begreifft zugleich die Bewegung des Gebl\u00fcts \/ und der Bewegungs=Geister wie nicht weniger der Seelen und die Gantzheit derer Theile des Menschlichen C\u00f6rpers \/ darinnen diese Bewegungen vorgehen \/ in sich.\u00ab<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Damit deuten sich die neuen Schwierigkeiten an, mit denen es Versuche zu tun bekommen, die das \u203aganze Leben\u2039 unter dem Eindruck eines empirisch-experimentellen Wissensideals bestimmen wollen. Denn eine Beobachtung der Natur, die nicht mehr von der G\u00fcltigkeit des Endlichkeit setzenden \u00bbSichtbarkeitspostulats\u00ab (Blumenberg) des traditionellen Naturbegriffs ausgehen kann, ist nun einerseits zeitlich, als vorl\u00e4ufig, markiert, und andererseits in eine unsichtbare Tiefendimension ausgerichtet, die neuer Formen der Beobachtung bedarf. Bernds \u00bbgro\u00dfen Theils noch unbekanntes\u00ab Leiden verweist in diesem zweiten Sinne auf eine spekulative, unverf\u00fcgbare Ganzheit:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: helvetica;\">\u00bbIch mu\u00df zum Beschlu\u00df eilen, so viel ich auch noch zu dieser Geschichte meines Lebens hinzu tun k\u00f6nnte. Denn je l\u00e4nger ich damit umgehe, je mehr f\u00e4llt mir ein von dem, was ich da und dort vergessen\u00ab (S.\u00a0399).<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Das Problem der Ganzheit stellt sich dem Chronisten Bernd allerdings vor allem im Hinblick auf die \u00bbDauerung\u00ab und deren Dokumentation. Die nach der Abfolge der beruflichen Stationen organisierte Struktur der <em>Eigenen Lebens=Beschreibung<\/em> entspricht noch ganz der Tradition des chronikalischen R\u00fcckblicks, wie ihn etwa die zeitgen\u00f6ssisch gel\u00e4ufige Berufsautobiographie betreibt. Die in diesen meist nur f\u00fcr den Hausgebrauch bestimmten Schriften wiedergegebene Laufbahn wird nach einer Schilderung pr\u00e4gender Lebensereignisse um Neuigkeiten erg\u00e4nzt und orientiert sich ausschlie\u00dflich am geschichtlichen Lauf der Welt; die sich so sukzessiv dem Lebensende ann\u00e4hernde Ereignisparataxe bedarf weder des Ichs noch Gottes als die Niederschrift legitimierender Instanz.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Die zur Ver\u00f6ffentlichung bestimmte Variante der personalen Chronik geh\u00f6rt dagegen als \u00bbExempel\u00ab bzw. \u00bbBeyspiel\u00ab in eine Tradition der <em>historia magistra vitae<\/em>, und auch Bernd hatte seine <em>Lebens=Beschreibung<\/em> noch als das \u00bbExempel eines Menschen\u00ab (S. 16) gerahmt. Ihm geht es jedoch, wie in seiner 1742 im Anhang seiner <em>Abhandlung von Gott und der Menschlichen Seele<\/em> gegebenen <em>Fortsetzung seiner eigenen Lebens=Beschreibung<\/em> deutlich wird, nicht um Exemplarit\u00e4t. Vielmehr wird sein Projekt als Arbeit an einer Umschrift exemplarischer Darstellung erkennbar, die bei aller Berufung auf theologische und medizinische Begr\u00fcndungszusammenh\u00e4nge nicht in diesen aufgeht. Das \u00fcberpers\u00f6nliche Schema des Exemplum wird gerade da \u00fcberwunden, wo Bernd nur mehr das bereits von ihm Niedergelegte zu \u00bbbekr\u00e4fftigen\u00ab<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> sucht: sein, wie es eingangs hie\u00df, \u203aganzes Leben\u2039.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\">Dieses \u203aganze Leben\u2039 verl\u00e4uft in ihm zusto\u00dfenden Begebenheiten, \u203aZuf\u00e4llen\u2039 oder \u00bbCasus\u00ab (S. 43, 130, 150, 234 u.\u00f6.). Was Bernd darunter versteht, hat allerdings nur strukturell mit der Textsorte der Fallgeschichte zu tun, und zwar insofern es von einem grunds\u00e4tzlichen Bezug des Dargestellten auf konkrete Einzelereignisse bestimmt ist. Die Darstellung gilt der Wirklichkeit einer Welt, die nicht als allgemeine zu denken ist und die sich in ihrer textlich abgesicherten Konkretion dem Bezug auf eine verbindliche Ganzheit widersetzt. Nicht auf einen nosologischen Horizont, wie die medizinischen Falldarstellungen des 18. Jahrhunderts, oder auf eine bekannte Regel, wie das Exempel, verweist Bernds Casus: Die Einheit, deren Undarstellbarkeit der Casus Bernds und die \u00bbCasus\u00ab<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> Stahls formal reflektieren, ist die Wirklichkeit des Lebens selbst.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Christian Friedrich von Blanckenburg: Versuch \u00fcber den Roman [1774], hg. v. Eberhard L\u00e4mmert, Stuttgart 1965, S. 18.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Ebd., S. 392.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Karl Philipp Moritz, Anton Reiser. Ein psychologischer Roman [1795\u20131790], in: ders., Werke, Bd. I: Dichtungen und Schriften zur Erfahrungsseelenkunde, hg. v. Heide Hollmer und Albert Meier, Frankfurt a.M. 1999, S. 85\u2013518, hier S. 312.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Adam Bernd: Eigene Lebens=Beschreibung [\u2026], hg. v. Volker Hoffmann, M\u00fcnchen 1973, S. 397. Im Folgenden im Text belegt mit Seitenzahlen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Christianus Melodius, Ph. Th. u. JC. [= Adam Bernd]: Einflu\u00df der G\u00f6ttlichen Wahrheiten in den Willen\/ und in das gantze Leben des Menschen [\u2026], Helmst\u00e4dt und Leipzig 1728, S. 666.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Georg Ernst Stahl: \u00dcber den mannigfaltigen Einflu\u00df von Gem\u00fctsbewegungen auf den menschlichen K\u00f6rper [1695], Leipzig 1961, S. 25.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Christian Thomasius: Von Der Kunst Vern\u00fcnftig und Tugendhaft zu lieben [\u2026]; Oder: Einleitung Der Sitten Lehre [\u2026], Halle 1692, S. 66.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Adam Bernd: Abhandlung von GOTT und der Menschlichen Seele [\u2026] samt angeh\u00e4ngter Fortsetzung seiner eigenen Lebens=Beschreibung, Leipzig 1742, S. 4.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Georg Ernst Stahl: Praxis Stahliana, Das ist Herrn Georg Ernst Stahls [\u2026] Collegium Practicum, Leipzig 1728, S. 66.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica; color: #e63348;\"><em><span class=\"text\">Der Literaturwissenschaftler <a style=\"color: #e63348;\" href=\"http:\/\/www.zfl-berlin.org\/person\/hohlweck.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Patrick Hohlweck<\/a> arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter in dem ZfL-Projekt <\/span><a style=\"color: #e63348;\" href=\"http:\/\/www.zfl-berlin.org\/projekt\/lebenslehre-lebensweisheit-lebenskunst.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lebenslehre \u2013 Lebensweisheit \u2013 Lebenskunst<\/a>. <\/em><em><span class=\"text\">Dieser Beitrag erschien erstmals auf\u00a0<\/span><\/em><em><span class=\"text\">dem Faltplakat zum Jahresthema des ZfL 2018\/19, \u00bbFormen des Ganzen\u00ab.<\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><em><span class=\"text\">\u00a0<\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><span style=\"font-weight: 400;\">VORGESCHLAGENE ZITIERWEISE: Patrick Hohlweck: Casus und Wirklichkeit \u2013 \u00bbLebens=Beschreibung\u00ab um 1730, in: ZfL BLOG, 3.5.2018, [<a href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2018\/05\/03\/patrick-hohlweck-casus-und-wirklichkeit-lebensbeschreibung-um-1730\/\">https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2018\/05\/03\/patrick-hohlweck-casus-und-wirklichkeit-lebensbeschreibung-um-1730\/<\/a><\/span><span style=\"font-weight: 400;\">].<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20180503-01\">https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20180503-01<\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica;\"><em><span class=\"text\">\u00a0<\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p><script type=\"application\/ld+json\">\n{\n  \"@context\": \"http:\/\/schema.org\",\n  \"@type\": \"CreativeWork\",\n  \"@id\": \"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20180503-01\",\n  \"url\": \"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2018\/05\/03\/patrick-hohlweck-casus-und-wirklichkeit-lebensbeschreibung-um-1730\/\",\n  \"additionalType\": \"Blogpost\",\n  \"name\": \"Casus und Wirklichkeit \u2013 \u00bbLEBENS=BESCHREIBUNG\u00ab UM 1730\",\n  \"author\": {\n    \"name\": \"Patrick Hohlweck\",\n    \"givenName\": \"Patrick\",\n    \"familyName\": \"Hohlweck\",\n    \"@type\": \"Person\"\n  },\n  \"inLanguage\": \"de\",\n  \"dateCreated\": \"2018-05-03\",\n  \"datePublished\": 2018,\n  \"publisher\": {\n    \"@type\": \"Organization\",\n    \"name\": \"Leibniz-Zentrum f\u00fcr Literatur- und Kulturforschung \"\n  },\n  \"provider\": {\n    \"@type\": \"Organization\",\n    \"name\": \"datacite\"\n  }\n}\n<\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einer g\u00e4ngigen Periodisierung zufolge stellt das Leben, dem Bereich der Repr\u00e4sentation entzogen und als Unbestimmtheit, Pluralit\u00e4t oder Verm\u00f6gen verstanden, die Wissenschaften und die \u00c4sthetik um 1800 vor \u00e4hnliche Probleme. 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