{"id":842,"date":"2018-07-23T09:28:51","date_gmt":"2018-07-23T07:28:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/?p=842"},"modified":"2025-03-03T15:02:59","modified_gmt":"2025-03-03T13:02:59","slug":"stefan-willer-die-kunst-des-nachworts-ein-nachtrag-zu-schalamow-lektueren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2018\/07\/23\/stefan-willer-die-kunst-des-nachworts-ein-nachtrag-zu-schalamow-lektueren\/","title":{"rendered":"Stefan Willer: DIE KUNST DES NACHWORTS. (Ein Nachtrag zu \u00bbSchalamow. Lekt\u00fcren\u00ab)"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"http:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/cover-9783957575548.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-843 alignleft\" src=\"http:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/cover-9783957575548-158x300.jpg\" alt=\"\" width=\"158\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/cover-9783957575548-158x300.jpg 158w, https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/cover-9783957575548.jpg 525w\" sizes=\"auto, (max-width: 158px) 85vw, 158px\" \/><\/a>Das k\u00fcrzlich erschienene B\u00fcchlein <em><a href=\"http:\/\/www.zfl-berlin.org\/publikationen-detail\/items\/schalamow_lektueren.html\">Schalamow. Lekt\u00fcren<\/a><\/em> versammelt die Vortr\u00e4ge eines Kolloquiums zum Werk des russischen Schriftstellers Warlam Schalamow (1907\u20131982), das im Mai 2016 am ZfL stattfand. Unmittelbarer Anlass war damals der 65. Geburtstag von <a href=\"http:\/\/www.zfl-berlin.org\/person\/thun-hohenstein.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Franziska Thun-Hohenstein<\/a>. Sie hat selbst zahlreiche Lekt\u00fcren seiner Texte vorgelegt \u2013 nicht zuletzt in Gestalt der Nachworte in den mittlerweile sieben B\u00e4nden der Schalamow-Werkausgabe, deren Herausgeberin sie ist. Auch wenn der zweite Band kein Nachwort enth\u00e4lt und das Nachwort zum dritten von Michail Ryklin stammt, sind es doch Thun-Hohensteins Nachworte, die die <a href=\"http:\/\/www.zfl-berlin.org\/projekt\/warlam-schalamow.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Werke in Einzelb\u00e4nden<\/em><\/a> in besonderer Weise pr\u00e4gen.<!--more--><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Hinzu kommen weitere editorische Paratexte, insbesondere die erl\u00e4uternden Anmerkungen. Wer sie konsultiert, mag den Eindruck gewinnen, es handle sich um leicht erreichbare Hintergrundinformationen. Das ist dem Charakter der Ausgabe geschuldet, die einen gro\u00dfen Leserkreis erreichen soll \u2013 und tats\u00e4chlich erreicht \u2013, die also keine im engeren Sinne wissenschaftliche Ausgabe ist. Tats\u00e4chlich aber ist in die Erl\u00e4uterungen eine F\u00fclle von Wissen eingegangen, das in minuti\u00f6ser Archivarbeit gewonnen wurde und im Anmerkungsapparat \u00e4u\u00dferst verknappt und verdichtet erscheint. Umso eindringlicher wird auf diese Weise der historische Ort von Schalamows Schreiben bestimmt: \u00bb\u203aMethode Nr. 3\u2039 \u2013 Bezeichnung f\u00fcr die ab Mitte 1937 genehmigte physische Folter w\u00e4hrend der Untersuchungshaft\u00ab (Bd. 6, S. 258); \u00bbUmschmiedung \u2013 (russ.: perekowka) propagandistisches Schlagwort f\u00fcr die sowjetische Umerziehungspolitik mittels physischer Zwangsarbeit; gepr\u00e4gt Anfang der drei\u00dfiger Jahre, bezogen auf die am Bau des Wei\u00dfmeer-Ostsee-Kanals beteiligten Lagerh\u00e4ftlinge\u00ab (Bd. 6, S. 270).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">In den Nachworten kann sich die Herausgeberin mehr Raum geben, doch auch hier ist sie fern davon, in der Sache oder der Rhetorik irgendwie weitschweifig zu verfahren. Im Nachwort des ersten Bands liefert sie eine \u00dcbersicht zu Warlam Schalamows Leben und Werk, auf die sie in den folgenden B\u00e4nden zur\u00fcckverweisen kann. Biographische Ausf\u00fchrungen werden also \u00f6konomisch und gezielt eingesetzt. Und schon jene erste \u00dcbersicht im ersten Nachwort ist kein Abarbeiten von Lebensdaten, keine pflichtschuldige Erf\u00fcllung des Formats <em>l\u2019homme et l\u2019\u0153uvre<\/em>, sondern dient der Einf\u00fchrung in eine Konflikt- und Problemgeschichte. Ausgangspunkt ist Schalamows Offener Brief von 1972, in dem er sich gegen die Publikation seiner Werke in der russischen Emigrantenpresse wendet. Dadurch wurden seinerzeit die Spannungen zur Dissidentenszene versch\u00e4rft, und Schalamow wurde zu einer Art Gegenentwurf zu Solschenizyn.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Schalamow als Streitfall, als umstrittener und streitbarer Autor, sein Leben als in jeder Hinsicht problematische Schriftstellerexistenz: Das ist ein entscheidender Faktor in der \u203aLeben-und-Werk\u2039-Charakteristik, die Thun-Hohenstein in ihren Nachworten herausstellt. Sie macht damit deutlich, dass es sich hier um einen Autor handelt, der es sich selbst und seinen Zeitgenossen, aber eben auch seinen Lesern, alles andere als einfach macht. Ein weiterer Faktor, durch den die Verbindung von Leben und Werk \u00fcberhaupt erst ihre historische Sch\u00e4rfe und ihren historischen Sinn erh\u00e4lt, ist das \u00dcberleben. Schalamow ist in seiner Autorschaft nur als \u00dcberlebender des GULag zu verstehen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Die Herausgeberin bekr\u00e4ftigt die historische Authentizit\u00e4t des Durchlebens und Durchleidens als Inbegriff von Schalamows Poetik, indem sie seine Schreibweise als dokumentarisch kennzeichnet. Wiederholt zitiert sie in den Nachworten Schalamows Formel, er habe \u00bbmit den \u203aErz\u00e4hlungen aus Kolyma\u2039 eine Prosa geschrieben, die [\u2026] \u203adurchlitten ist wie ein Dokument\u2039\u00ab (z.B. Bd. 5, S. 417). Allerdings ist diese Authentizit\u00e4t literarisch nur im Modus der Nachtr\u00e4glichkeit zu haben. Im Nachwort zu Band 4 ist vom \u00bbKampf ums \u00dcberleben in den Lagern\u00ab die Rede, dem sich Schalamow \u00bbim Niederschreiben der \u203aErz\u00e4hlungen aus Kolyma\u2039 nochmals stellte\u00ab (Bd. 4, S. 578). Dieses \u00bbNochmals\u00ab ist bei der Charakterisierung von Schalamows Schreiben und von Schalamow als Schriftsteller immer mitzubetonen. Ohne dass Thun-Hohenstein jemals die Realit\u00e4t und Unmittelbarkeit der Lagererfahrungen einklammern w\u00fcrde, ist ihr doch daran gelegen, den komplexen Bezug der Texte zu jener Realit\u00e4t genau zu bestimmen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Wie gro\u00df die poetologische Bedeutung der Nachtr\u00e4glichkeit f\u00fcr Schalamows Schreiben ist, zeigt sich auch mit Blick auf seine autobiographischen Texte, die in Bd. 5 der Werkausgabe, <em>Das vierte Wologda<\/em>, versammelt sind. Auch hier macht das Nachwort deutlich, wie gro\u00df der Aufwand an Ged\u00e4chtnis- und Wiederbelebungskunst ist, den Schalamow betreibt. Das Nachwort tr\u00e4gt den Titel \u00bb\u203afantiki\u2039 des Lebens\u00ab. Damit ist das von Schalamow in seiner Kindheit gespielte Spiel mit gefalteten Bonbonpapieren, den <em>fantiki<\/em>, gemeint, mit denen er kleine theatralische Szenen erschuf. In Thun-Hohensteins pointierter Lekt\u00fcre wird dieses Kinderspiel zur \u00e4sthetischen Signatur von Schalamows Erinnerungsprojekt: ein weiterer Beleg daf\u00fcr, dass die Authentizit\u00e4t dieses Lebens immer nur in literarisch geformter Weise vorliegt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">\u00bbSchalamow war Dichter\u00ab, schreibt Thun-Hohenstein dezidiert. \u00bbSeine Prosa, die er selbst als \u203aschlicht\u2039 und \u203aklar\u2039 bezeichnete, ist die eines Dichters, der \u00fcber ein besonderes Gesp\u00fcr f\u00fcr Komposition, f\u00fcr Rhythmisierung und Melodik der Sprache verf\u00fcgte.\u00ab (Bd. 4, S. 576) Eben darauf, auf Schalamows Art und Weise der Komposition, wollen die Nachworte hinweisen. Die \u00bbErz\u00e4hlungen aus Kolyma\u00ab sind demnach als \u00bbein sorgsam durchkomponiertes literarisches Ganzes\u00ab mit einer klaren \u00bbpoetologischen Struktur der einzelnen Erz\u00e4hlungen wie aller Zyklen\u00ab zu verstehen (Bd. 4, S. 582f.). Damit soll nicht suggeriert werden, dass ausgerechnet hier, in der Literatur des \u00dcberlebens, \u00e4sthetische Perfektion oder gar Totalit\u00e4t zu haben sei. Sehr deutlich macht die Verfasserin immer wieder auf das Fragmentarische und gleichsam Vernarbte von Schalamows Schreiben aufmerksam. Entscheidend ist der Befund des literarisch Komponierten vielmehr als Bestimmung einer Distanz zum Erlebten, die selbst eine historische Distanz ist. Wenn es eine Position Schalamows gibt, dann die der Komposition.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">All das wird den Lesern der Gesamtausgabe nicht als gesicherte literaturwissenschaftliche Grundlage der jeweils eigenen Lekt\u00fcre pr\u00e4sentiert, sondern eben im Nachgang, im Nachwort. \u00bbDer gro\u00dfe Nachteil des Vorworts\u00ab, so G\u00e9rard Genette in seinem Buch \u00fcber Paratexte, \u00bbliegt darin, da\u00df es eine versetzte und sogar hinkende Kommunikationsinstanz ist, da der Autor darin dem Leser im Voraus den Kommentar zu einem Text anbietet, den dieser noch nicht kennt.\u00ab Wenn man hingegen ein Nachwort vorlege, dann k\u00f6nne \u00bbder Autor in beiderseitiger Kenntnis der Sache epilogieren [\u2026]: \u203aJetzt wissen Sie genauso viel wie ich, also unterhalten wir uns.\u2039\u00ab (G\u00e9rard Genette: <em>Paratexte<\/em>, \u00fcbers. von Dieter Hornig, Frankfurt a.M.\/New York 1992, S. 228) Das Nachwort richtet sich demnach \u00bbnicht mehr an einen potentiellen, sondern an den tats\u00e4chlichen Leser\u00ab (ebd., S. 229) \u2013 idealiter; denn nat\u00fcrlich kann man auch mit der Lekt\u00fcre des Nachworts beginnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Von Franziska Thun-Hohensteins Nachworten zu den Werken Schalamows kann man sagen, dass sie Nachworte in einem starken Sinn sind: Nachworte, die nicht ebenso gut Vorworte sein k\u00f6nnten, sondern die, indem sie von der Nachtr\u00e4glichkeit der Texte handeln, ihrerseits Nachtr\u00e4glichkeit ausstellen. Sie wollen keine bestimmte Schalamow-Lekt\u00fcre initiieren oder vorwegnehmen, sondern verstehen sich als Erg\u00e4nzungen zu einer bereits begonnenen Lekt\u00fcre \u2013 nicht zu einer bereits beendeten, denn sie sind als Anregungen, als Weiterf\u00fchrungen formuliert. Es sind Nachworte auch im Sinn der <em>Allographie<\/em>, so Genettes Kennzeichnung desjenigen Typus, bei dem das Nachwort nicht vom Autor selbst verfasst wurde, sondern von einem anderen. Das betrifft vor allem solche F\u00e4lle, in denen ein toter Autor postum benachwortet wird.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Dieser Befund mag f\u00fcr Werkausgaben trivial erscheinen, weil sie sich ja zumeist toten Autoren widmen. Schalamows Literatur des \u00dcberlebens operiert allerdings immer schon auf der Grenze des Todes. Thun-Hohenstein spricht durchaus emphatisch von seiner F\u00e4higkeit, \u00bbein Textgewebe zu schaffen, das der von Unberechenbarkeit und Undurchschaubarkeit gekennzeichneten Situation des einzelnen H\u00e4ftlings in der Lagerwelt ad\u00e4quat ist und doch \u2013 thematisch wie durch die Formgebung \u2013 von der grunds\u00e4tzlichen \u00dcberwindbarkeit des Todes k\u00fcndet\u00ab. Darin sieht sie den \u00bb\u00e4sthetischen wie menschlichen Sieg Schalamows\u00ab (Bd. 4, S. 581). Ein solches literarisches Programm bewegt sich, mit Genettes Zitat einer Formulierung von J. Hillis Miller, \u00bbzugleich diesseits und jenseits einer Grenze, einer Schwelle oder eines Rands\u00ab (Genette, S. 9, Anm. 2). Man kann Schalamow in dieser Hinsicht als einen paratextuellen Autor kennzeichnen. Indem Franziska Thun-Hohenstein ihm in immer neuen Anl\u00e4ufen nachschreibt, macht sie sich die paratextuelle Verfasstheit ihres Gegenstands auf subtile Weise zu eigen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif; color: #e63348;\"><em>Der Literaturwissenschaftler <a style=\"color: #e63348;\" href=\"http:\/\/www.zfl-berlin.org\/person\/willer.html\">Stefan Willer<\/a> ist stellvertretender Direktor des ZfL. Der Text geht zur\u00fcck auf seinen Beitrag zum <a href=\"http:\/\/www.zfl-berlin.org\/veranstaltungen-detail\/items\/schalamow-lektueren.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Symposium \u00bbSchalamow. Lekt\u00fcren\u00ab<\/a> am 12.5.2016 im ZfL.<br \/>\n<\/em><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><span style=\"font-weight: 400;\">VORGESCHLAGENE ZITIERWEISE: Stefan Willer: Die Kunst des Nachworts. (Ein Nachtrag zu \u00bbSchalamow. Lekt\u00fcren\u00ab), in: ZfL BLOG, 23.7.2018, [<a href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2018\/07\/23\/stefan-willer-die-kunst-des-nachworts-ein-nachtrag-zu-schalamow-lektueren\/\">https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2018\/07\/23\/stefan-willer-die-kunst-des-nachworts-ein-nachtrag-zu-schalamow-lektueren\/<\/a><\/span><span style=\"font-weight: 400;\">].<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">DOI:<\/span> <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20180723-01\">https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20180723-01<\/a><\/span><\/p>\n<p><script type=\"application\/ld+json\">\n{\n  \"@context\": \"http:\/\/schema.org\",\n  \"@type\": \"CreativeWork\",\n  \"@id\": \"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20180723-01\",\n  \"url\": \"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2018\/07\/23\/stefan-willer-die-kunst-des-nachworts-ein-nachtrag-zu-schalamow-lektueren\/\",\n  \"additionalType\": \"Blogpost\",\n  \"name\": \"DIE KUNST DES NACHWORTS. (Ein Nachtrag zu \u00bbSchalamow. Lekt\u00fcren\u00ab)\",\n  \"author\": {\n    \"name\": \"Stefan Willer\",\n    \"givenName\": \"Stefan\",\n    \"familyName\": \"Willer\",\n    \"@type\": \"Person\",\n    \"@id\": \"Stefan Willer\"\n  },\n  \"inLanguage\": \"de\",\n  \"dateCreated\": \"2018-07-23\",\n  \"datePublished\": 2018,\n  \"publisher\": {\n    \"@type\": \"Organization\",\n    \"name\": \"Leibniz-Zentrum f\u00fcr Literatur- und Kulturforschung \"\n  },\n  \"provider\": {\n    \"@type\": \"Organization\",\n    \"name\": \"datacite\"\n  }\n}\n<\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das k\u00fcrzlich erschienene B\u00fcchlein Schalamow. Lekt\u00fcren versammelt die Vortr\u00e4ge eines Kolloquiums zum Werk des russischen Schriftstellers Warlam Schalamow (1907\u20131982), das im Mai 2016 am ZfL stattfand. Unmittelbarer Anlass war damals der 65. Geburtstag von Franziska Thun-Hohenstein. Sie hat selbst zahlreiche Lekt\u00fcren seiner Texte vorgelegt \u2013 nicht zuletzt in Gestalt der Nachworte in den mittlerweile sieben <a class=\"read-more-link\" href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2018\/07\/23\/stefan-willer-die-kunst-des-nachworts-ein-nachtrag-zu-schalamow-lektueren\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21,19],"tags":[221,94,222,220,223,96,71],"class_list":["post-842","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-einblick","category-lektueren","tag-editionspraxis","tag-franziska-thun-hohenstein","tag-nachtraeglichkeit","tag-nachwort","tag-paratext","tag-warlam-schalamow","tag-weltliteratur"],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/842","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=842"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/842\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3652,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/842\/revisions\/3652"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=842"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=842"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=842"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}