{"id":932,"date":"2018-11-12T11:40:45","date_gmt":"2018-11-12T09:40:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/?p=932"},"modified":"2025-03-03T13:46:13","modified_gmt":"2025-03-03T11:46:13","slug":"tatjana-petzer-synergiewissen-als-freies-wissen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2018\/11\/12\/tatjana-petzer-synergiewissen-als-freies-wissen\/","title":{"rendered":"Tatjana Petzer: SYNERGIEWISSEN ALS FREIES WISSEN"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Mit \u203aSynergie\u2039 werden kooperative Interaktionen bezeichnet, die zu einer neuen Qualit\u00e4t f\u00fchren bzw. f\u00fchren sollen. Sp\u00e4testens im 19. Jahrhundert wurde auf den von <em>syn\u00e9rgeia<\/em> (\u203aMitwirkung, Zusammenarbeit\u2039) abgeleiteten Gr\u00e4zismus die Bedeutung des aristotelischen Satzes \u00bbDas Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile\u00ab \u00fcbertragen.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Nicht nur in den Natur- und Geisteswissenschaften, sondern auch in \u00d6konomie, Technik und Kunst haben Debatten \u00fcber Synergien und ihre Effekte seit einiger Zeit Konjunktur. Dabei stellt sich die wissenstheoretische Frage, wie derartige Synergie-Modellierungen in die Generierung und Strukturierung von Wissen eingreifen und welches Innovationspotential sie f\u00fcr die Wissensgesellschaft mit Blick auf die Zukunft haben.<!--more--><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Seit 2010 gehen wir dieser Frage in dem Projekt \u00bbWissensgeschichte der Synergie\u00ab aus interdisziplin\u00e4rer Perspektive nach.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> F\u00fcr den f\u00e4cher\u00fcbergreifenden Austausch sind digitale Infrastrukturen und eine internetbasierte Wissenskommunikation grundlegend. Von Anfang an wurde die Arbeit am von der VolkswagenStiftung mit einem Dilthey-Fellowship gef\u00f6rderten Projekt transparent und kollaborativ gestaltet. 2011 haben wir die <a href=\"https:\/\/www.synergiewissen.de\/doku.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DokuWiki-Plattform SynergieWissen<\/a> eingerichtet, auf der die laufenden Aktivit\u00e4ten und Diskussionen im Forschungsnetzwerk sowie die Ergebnisse im Open Access dokumentiert werden. Doch mit der Bereitstellung von Informationen und Texten sind noch lange nicht alle M\u00f6glichkeiten ersch\u00f6pft, die Online-Formate wie Wikis f\u00fcr den Umgang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen er\u00f6ffnen. Wiki-Software basiert auf stark vereinfachten Prinzipien von Wissensmanagementsystemen (KMS) und stellt einer digitalen Community Mittel zur Verf\u00fcgung, gemeinsam und direkt im Webbrowser Informationen zu sammeln, zu bearbeiten, zu vernetzen und online zu publizieren. Der einfache Einstieg in die Nutzung der \u203asozialen Software\u2039 ist Programm: auf Hawaiisch bedeutet <em>wiki<\/em> \u203aschnell\u2039.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">F\u00fcr acht Monate diente uns das gemeinsam von Wikimedia Deutschland, dem Stifterverband und der VolkswagenStiftung betreute <a href=\"https:\/\/www.stifterverband.org\/freies-wissen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fellow-Programm \u00bbFreies Wissen<\/a>\u00ab als ergebnisorientierter Rahmen, anhand unseres SynergieWikis den eigenen Umgang mit digitaler Kommunikation und offenen Methoden zu \u00fcberdenken. Open Science basiert auf dem Verst\u00e4ndnis von Wissenschaft, die der US-amerikanische Soziologe Robert Merton mit den folgenden vier Prinzipien beschreibt: Universalismus, Kommunismus (im Sinne von Gemeineigentum), Uneigenn\u00fctzigkeit und organisierter Skeptizismus.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Die Digitalisierung bietet die Chance, diese Prinzipien konsequent umzusetzen. Wiki-Projekte (wie <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wikipedia:Hauptseite\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikipedia<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.wikidata.org\/wiki\/Wikidata:Main_Page\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">WikiData<\/a>, <a href=\"https:\/\/de.wikiversity.org\/wiki\/Hauptseite\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikiversity<\/a> usw.) erlauben es, Wissen und Wissenschaft offen zu gestalten: d.h. transparent, kollaborativ, nachpr\u00fcfbar, frei zug\u00e4nglich und nachnutzbar.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Das gilt auch f\u00fcr unser SynergieWiki, dessen Inhalte durch eine \u00fcberschaubare Wissenschaftscommunity organisiert werden. Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf die 2019 bevorstehende Beendigung des Forschungsprojekts stellten wir uns die Aufgabe, das SynergieWiki in ein nachnutzbares Projektarchiv umzuwandeln, wozu eben nicht nur der Zugriff auf Forschungsergebnisse, sondern auch der Zugriff auf die Produktionsprozesse dieser Forschungsergebnisse, d.h. auf die Arbeitsprozesse selbst z\u00e4hlt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Schon 1958 vertrat der franz\u00f6sische Philosoph Gilbert Simondon \u2013 digitalen Technologien vorauseilend \u2013 die Position, dass die Existenzweise technischer Objekte strukturell nicht l\u00e4nger von einer Funktion her, sondern vielmehr als \u00bbSynergie f\u00fcr Synergie\u00ab<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a>, als synergetisches Ensemble von Technik und Umgebung zu verstehen sei. Der systemische Blick auf die Gesamtheit von Wechselwirkungen geht der Neuorientierung der Wissenschaften voraus. Im Zeitalter der Netzwerke ist der Universalbegriff der Synergie relevanter denn je. \u203aSynergie\u2039 ist, k\u00f6nnte mit Simondon formuliert werden, charakteristisch f\u00fcr ein Milieu vernetzten Wissens. In einer digitalen Umgebung bezeichnet \u203aSynergie\u2039 dann Effekte einer kollaborativen (und konkreativen), Wissen potenzierenden Praxis, die sich zunehmend an Offenheit und Teilhabe orientiert, und ist damit im Raum des Freien Wissens zu verorten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Wie lassen sich also Syn-Energien mittels einer Open-Science-Ressource freisetzen? F\u00fcr unser <a href=\"https:\/\/www.synergiewissen.de\/doku.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SynergieWiki<\/a> stellten sich konkret drei Aufgaben:<\/span><\/p>\n<ol>\n<li><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">eine bessere Strukturierung und Verschlagwortung (Tagging) f\u00fcr eine allgemeine (wissenschaftliche) Nutzung sowie f\u00fcr gezielteren Zugriff auf Schl\u00fcsselbegriffe und Themenfelder des Projekts durch eine Begriffs- bzw. Themennavigation (<a href=\"https:\/\/www.synergiewissen.de\/doku.php?id=topics:startseite\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">TopicList<\/a>),<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">die Entwicklung weiterer Rubriken und Tools, die offene Inhalte und damit auch deren Weiterverwendung, vor allem aber kollaborative Methoden der Textbearbeitung unterst\u00fctzen,<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">die Einrichtung eines Log-Buchs, um den Arbeitsprozess offen zu legen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Ein Kernst\u00fcck der Umgestaltung unseres SynergieWikis bildete die Einrichtung eines digitalen Zettelkastens (<a href=\"https:\/\/www.synergiewissen.de\/doku.php?id=slipbox:startseite\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SlipBox<\/a>). Die in der Forschung anfallenden Notizen, Befunde, Ideen, kurzum \u203aWissensschnipsel\u2039 konnten nun in ein offenes Ablagesystem integriert werden, das gut Belegbares mit wenig erforschten bzw. noch zu erforschenden Themen, aber auch Disparates, (noch) g\u00e4nzlich Ungeordnetes oder Unzuordenbares in einer Art Blackbox zusammenf\u00fchrt und durch Tags miteinander verlinkt. Ein derartiger Zettelkasten ist ein Stolperkasten, der stets Neues und \u00dcberraschendes bereith\u00e4lt \u2013 daf\u00fcr steht <a href=\"http:\/\/cceh.uni-koeln.de\/luhmann-theorie-als-passion\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Niklas Luhmanns imposante Notizensammlung<\/a> Pate. Entscheidend f\u00fcr die SlipBox ist aber die als kollaborative Methode im digitalen Raum angelegte nachhaltige Struktur, die eine offene und gemeinsame Erarbeitung von Inhalten \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glicht; daf\u00fcr zirkuliert ein entsprechender <a href=\"http:\/\/www.zflprojekte.de\/synergie\/doku.php?id=blog:cfd_on_synergy\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Call for Data<\/a>.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Der digitale Zettelkasten wird als Methode erprobt, um mit den \u2013 trotz der, vielleicht aber auch gerade wegen der gegenw\u00e4rtigen Konjunktur \u2013 erstaunlich vagen Bedeutungen von Synergie (als Begriff, Modell, Methode) umzugehen. Mit seiner Hilfe l\u00e4sst sich die Genese unterschiedlicher Synergie-Konzepte nachvollziehen, k\u00f6nnen diese als treibende Kraft der holistischen Modellbildung in interdisziplin\u00e4ren Forschungs- und Praxisfeldern identifiziert werden, kann aber auch die dem Synergie-Begriff immanente Rhetorik des \u00dcbersummativen und des damit verbundenen Mehrwerts hinterfragt werden. Daran schlie\u00dft auch die Rubrik <a href=\"http:\/\/www.zflprojekte.de\/synergie\/doku.php?id=lab\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lab<\/a> an \u2013 ein Raum des Experiments, der die weitere Nachnutzung des <a href=\"https:\/\/www.synergiewissen.de\/lib\/exe\/fetch.php?media=synergie_wissen_textkorpus.zip\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Textkorpus SynergieWissen<\/a> an der Schnittstelle zu Sprachanalyse und Datenvisualisierung ansto\u00dfen soll. Verwiesen sei in diesem Zusammenhang auf die Methode einer semiautomatischen digitalen Begriffsgeschichte, wie sie der Philosoph Alexander Friedrich und der ma\u00dfgeblich an der Entwicklung der Open-Source-Anwendung <a href=\"http:\/\/ltmaggie.informatik.uni-hamburg.de\/jobimtext\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">JoBimText<\/a> beteiligte Informatiker Chris Biemann vorgeschlagen haben.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> Damit k\u00f6nnen nicht nur relative Wortfrequenzen festgestellt, sondern komplexe semantische Cluster bzw. Wortfelder und Bedeutungsrelationen modelliert werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\">Zu Offener Wissenschaft geh\u00f6rt auch, Einsicht in Arbeitsprozesse zu geben, sie nachvollziehbar und wiederholbar zu machen. Das Team des Synergie-Projekts richtete daf\u00fcr ein <a href=\"https:\/\/www.synergiewissen.de\/doku.php?id=logbookstart\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LogBook<\/a> ein, das es erlaubt, in kleinteiligen Schritten Ziele und Versuchsanordnungen, Erprobungen und Ergebnisse festzuhalten. Es liegt sicher nicht nur am Zeitfaktor, dass derartige Formate zu den weniger g\u00e4ngigen Arbeitsmitteln von Geisteswissenschaftlern z\u00e4hlen. Immer wieder stellt sich die Frage, welche Inhalte ohne Einschr\u00e4nkung in der Community verhandelt und zu welchem Zeitpunkt sie unter eine CC-Lizenz gestellt werden k\u00f6nnen, ohne sich die eigene Forschungsgrundlage zu entziehen. Wesentlicher noch ist aber die Frage nach dem ja ohnehin kaum kalkulierbaren Output webbasierter kollaborativer Arbeit: Hat die offene Sammlung, Rezeption und Nachnutzung von Inhalten \u00fcberhaupt nennenswerte Bedeutung f\u00fcr das Hervorbringen von Wissen? Werden offene Methoden kurzfristig Forschungsergebnisse zeitigen und neue Forschung ansto\u00dfen? Dar\u00fcber lie\u00dfe sich im Moment nur spekulieren. Eins ist (digitale) Synergie jedenfalls nicht: ein Automatismus.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Susanne Krasmann: \u00bbSynergie\u00ab, in: dies.\/Ulrich Br\u00f6ckling\/Thomas Lemke (Hg.): <em>Glossar der Gegenwart<\/em>, Frankfurt am Main 2004, S. 251. Hier, wie andernorts auch, wird Aristoteles (Metaphysik, VII, 17 (1041b)), der an dieser Stelle aber nicht von Synergie spricht, verk\u00fcrzt angef\u00fchrt. Vgl. Tatjana Petzer: \u00bbEinleitung: Begriff und Denkfigur der Synergie\u00ab, in: dies.\/Stephan Steiner (Hg.): <em>Synergie. Kultur- und Wissensgeschichte einer Denkfigur<\/em>, Paderborn 2016, S. 9\u201330.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Das Team des <a href=\"http:\/\/www.zfl-berlin.org\/projekt\/synergie.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Synergie-Projekts<\/a> einschlie\u00dflich seiner studentischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (seit 2016 Hannes Puchta) arbeitet eng mit den Wiki-Administratorinnen des ZfL Berlin, Susanne Hetzer und Ruth H\u00fcbner, zusammen, denen an dieser Stelle herzlich gedankt sei.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Robert K. Merton: \u00bbScience and Technology in a Democratic Order\u00ab (1942), dt.: \u00bbDie normative Struktur der Wissenschaft\u00ab, in: ders.: <em>Entwicklung und Wandel von Forschungsinteressen. Aufs\u00e4tze zur Wissenschaftssoziologie<\/em>, \u00fcbersetzt und mit einer Einleitung von Nico Stehr, Frankfurt am Main 1985, S. 86\u201399.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Vgl. Open Science Foundation Deutschland: \u00bb<a href=\"https:\/\/okfn.de\/themen\/offene-wissenschaft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Open Science<\/a>\u00ab (letzter Zugriff: 01.09.2018).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Gilbert Simondon: <em>Die Existenzweise technischer Objekte<\/em>, aus dem Franz von Michael Cuntz, Z\u00fcrich 2012, S. 32.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Alexander Friedrich\/Chris Biemann: \u00bbDigitale Begriffsgeschichte? Methodologische \u00dcberlegungen und exemplarische Versuche am Beispiel moderner Netzsemantik\u00ab, in: <a href=\"http:\/\/www.zfl-berlin.org\/tl_files\/zfl\/downloads\/publikationen\/forum_begriffsgeschichte\/ZfL_FIB_5_2016_2_FriedrichBiemann.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Forum Interdisziplin\u00e4re Begriffsgeschichte<\/em><\/a> 5 (2016) 2, S. 78\u201396. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #e63348; font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><em><span class=\"text\">Die Literaturwissenschaftlerin und Slawistin Tatjana Petzer leitet als Dilthey-Fellow am ZfL das Forschungsprojekt <a style=\"color: #e63348;\" href=\"http:\/\/www.zfl-berlin.org\/projekt\/synergie.html\">Wissensgeschichte der Synergie<\/a>.<\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'Source Sans 3', sans-serif;\"><span style=\"font-weight: 400;\">VORGESCHLAGENE ZITIERWEISE: Tatjana Petzer: Synergiewissen als freies Wissen, in: ZfL BLOG, 12.11.2018, [<a href=\"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2018\/11\/12\/tatjana-petzer-synergiewissen-als-freies-wissen\/\">https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2018\/11\/12\/tatjana-petzer-synergiewissen-als-freies-wissen\/<\/a><\/span><span style=\"font-weight: 400;\">].<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20181112-01\">https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20181112-01<\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p><script type=\"application\/ld+json\">\n{\n  \"@context\": \"http:\/\/schema.org\",\n  \"@type\": \"CreativeWork\",\n  \"@id\": \"https:\/\/doi.org\/10.13151\/zfl-blog\/20181112-01\",\n  \"url\": \"https:\/\/www.zflprojekte.de\/zfl-blog\/2018\/11\/12\/tatjana-petzer-synergiewissen-als-freies-wissen\/\",\n  \"additionalType\": \"Blogpost\",\n  \"name\": \"SYNERGIEWISSEN ALS FREIES WISSEN\",\n  \"author\": {\n    \"name\": \"Tatjana Petzer\",\n    \"givenName\": \"Tatjana\",\n    \"familyName\": \"Petzer\",\n    \"@type\": \"Person\",\n    \"@id\": \"Tatjana Petzer\"\n  },\n  \"inLanguage\": \"de\",\n  \"dateCreated\": \"2018-11-12\",\n  \"datePublished\": 2018,\n  \"publisher\": {\n    \"@type\": \"Organization\",\n    \"name\": \"Leibniz-Zentrum f\u00fcr Literatur- und Kulturforschung \"\n  },\n  \"provider\": {\n    \"@type\": \"Organization\",\n    \"name\": \"datacite\"\n  }\n}\n<\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit \u203aSynergie\u2039 werden kooperative Interaktionen bezeichnet, die zu einer neuen Qualit\u00e4t f\u00fchren bzw. f\u00fchren sollen. 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