Aktuelles - das Bibliotheksblog
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Schwerpunkt Comic
Die Januar-Ausgabe von Literaturkritik.de hat das Schwerpunktthema Comics und die damit verbundenen Absichten werden so umschrieben:
„Der vorliegende Schwerpunkt hat zum Ziel, Neugierige und kulturelle SchatzsucherInnen, die einen Zugang zum Comic suchen, aber nicht so recht finden, über die metaphorische Schwelle in den Comicladen zu begleiten. Die Herausforderungen sind dabei durchaus groß, immerhin wollen wir typische Merkmale des Comic als Gattung hervorheben, zugleich auf die Besonderheiten der von uns rezensierten Werke eingehen, quasi nebenbei noch einige internationale Comickulturen – vom frankobelgischen Comic bis hin zu Mangas – vorstellen und vielleicht noch ein paar handlungspraktische Tipps in Richtung akademische und pädagogische Praxis geben. Dies kann nur gelingen, weil wir exemplarisch arbeiten – die Beiträge wollen also gar nicht festlegen, was Comics sind, sondern sie wollen anhand einzelner Beispiele in Kontakt mit dem treten, was Comics sein können, um ein paar Anhaltspunkte für eine eigenvergnügliche Lektüre zu geben. […] “ (zitiert aus der Einleitung)
Digitale Herausforderung
Auf H|Soz|Kult gibt es das Diskussionsforum: Historische Grundwissenschaften und die digitale Herausforderung, dessen Anliegen es ist (oder war?), das Grundsatzpapier des VHD "Quellenkritik im digitalen Zeitalter: Die Historischen Grundwissenschaften als zentrale Kompetenz der Geschichtswissenschaft und benachbarter Fächer" und die sich daraus ergebenden Fragen zu diskutieren.
Fachinformationsdienst
Eine gute Nachricht aus der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main: Der auch vom ZfL unterstützte Antrag für die Einrichtung eines Fachinformationsdienstes für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft wurde von der DFG bewilligt. Siehe Beitrag im AVL-Blog: Bye-bye SSG, hello FID!
Commons - Bibliothek?
Karsten Schuldt macht sich in seinem Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung Gedanken zu bibliothekarischen Begrifflichkeiten, fordert (oder wünscht sich) eine Begriffsgeschichte des bibliothekarischen Diskurses und vor allem mehr Präzision: Und warum eigentlich nicht Commons? (Oder: Mir scheint, wir brauchen eine Begriffsgeschichte des bibliothekarischen Diskurses.).
Schriftsteller-Interviews
Aus dem AVL-Blog übernehme ich eine besondere Empfehlung:
Die Schriftsteller-Interviews der 'Paris Review' seit den 1950er Jahren bis heute sind komplett und frei online nachzulesen. In der Wikipedia gibt es einen Eintrag zu dieser Interview-Reihe mit kompletter Autorenliste und einigen Erläuterungen.
(Den Beitrag im AVL-Blog schrieb Volker Michel mit Verweis auf Archivalia)
Digital Humanities
In Göttingen findet Anfang April 2016 der Workshop „Wissenschaftsgeschichte und Digital Humanities in Forschung und Lehre“ statt, zu dem das Call for Papers und alle Informationen im DHD-Blog (hinter dem Link) nachzulesen sind.
Damit verbunden sei hier auch ein Hinweis auf die von Susanne Hetzer gepflegte Informationsseite zum Thema in diesem Wiki.
Fake Science
Ulrich Herb schreibt unter dieser Überschrift in der Telepolis über „Hijacked Journals, Fake Journals, Predatory Publishing, Fake Conferences, Fake Peer Review, Fake Articles, Fake Citations“.
Gekaperte Journalwebsites, über die in einem Artikel in der Science berichtet wurde, „sind eines von vielen Phänomenen eines wahren Fake-Ensembels in der Wissenschaftskommunikation“. Einiges davon ist schon länger bekannt, der Artikel trägt aber viele Vorfälle einmal konzentriert zusammen und hat zudem einen gewissen Unterhaltungswert.
Prosit Neujahr!
Willkommen 2016! In diesem Jahr überrascht uns der Verlag De Gruyter mit dem vorgezogenen Jahresanfang. Band 25 des Deutschen Literatur-Lexikons - Das 20. Jahrhundert (Kafka - Karnein) ist hier am 25. November eingetroffen und hat das Erscheinungsjahr 2016. Weihnachtshasser können somit wieder erfreut feststellen, dass sie erneut darum herum gekommen sind, die Feiertage zu durchleiden.
Das literarische Konzentrat
Ein neues Projekt des Perlentauchers: lit21.de, das literarische Metablog „bündelt den Feed von literarisch relevanten Blogs, Zeitungsadressen und anderen Quellen deutscher Sprache. Auf die Idee haben uns die Autorenblogs von Kiepenheuer & Witsch, das Blog Hundertvierzehn des Fischer-Verlags, der Resonanzboden von Ullstein und das Logbuch von Suhrkamp gebracht. Einzeln sind diese Inhalte isoliert und verloren in den Weiten des weltweiten Netzes. Gebündelt bringen sie einen intensiven Strom literarisch interessanter neuer Inhalte.“ (aus https://lit21.de/ueber-die-blogs/ zitiert)
Auf der lit21-Seite tauchen jeweils die neuesten Beiträge der teilnehmenden Websites mit kurzen „Schlagzeilen“ auf und bei Interesse kann man sie anklicken um den ganzen Beitrag zu lesen und auf diesem Wege überhaupt bisher ganz unbekannte Literatur-Seiten entdecken. Die Liste der abonnierten Quellen umfasst bisher 49 Websites von buchguerilla.de bis zum Literaturfeuilleton der NZZ.
(Danke für den Hinweis an Susanne Hetzer!)