Aktuelles - das Bibliotheksblog
Weblog-Archiv (Kommentare sind nicht mehr möglich.)
Verwaiste Werke
Paul Klimpel setzt sich auf IRights.info ausführlich mit der geplanten urheberrechtlichen Regelung für die Digitalisierung und Nutzung sogenannter verwaister Werke auseinander. Sein Fazit steht schon in der Überschrift: Verwaiste Werke: Die Regelung kommt, die Probleme bleiben. (Verwaiste Werke sind solche, bei denen der Rechteinhaber nicht ermittelt oder nicht lokalisiert werden kann.)
Wissensmanagement
Unter der Überschrift "Clevere Tools für das persönliche Wissensmanagement" stellt Günter Eufinger auf der Plattform „Community of Knowledge“ 2 verschiedene Desktop-Wikis und das Notizen-Verwaltungsprojekt „Evernote“ als Möglichkeiten, seine Informationen zu organisieren, vor.
Auch auf „Heise.de“ gab es neulich einen Beitrag über Software, die beim Erstellen wissenschaftlicher Arbeiten hilfreich ist. Um an die eigentlichen Informationen über die Programme zu kommen, muss man sich allerdings durch die zum Artikel gehörende Bildergalerie klicken, in der dann (jeweils unterhalb des Bildes) die wesentlichen Infos und der Link zur Quelle zu finden sind. Besonders nützlich ist aber auch noch ein im Artikel zu findender Hinweis auf eine Sammlung von Tools für die Arbeit in Gruppen: Team-Arbeit 2.0.
Potentielle Bücher
Karsten Schuldt und Christoph Szepanski schreiben in Libreas:
„Wer, so wie wir uns, sich schon einmal die Frage gestellt hat, welche Bücher man über die Bibliotheks- und Informationswissenschaft […] im Studium oder einem späteren Berufsabschnitt gern gelesen hätte (und besonders im Urlaub), aber nicht konnte, weil sie schlicht nicht existierten, dem wird hier eine kleine Liste geliefert.“ Als ein Beispiel sei hier die Nr. 6 genannt: „Bibliothekscafés: Organisation, Management, Wirkungen, Beispiele“.
Alles und vor allem Genaueres nachzulesen unter dem obigen Link.
Erfolgreich Personenraten
Eine neue Studie hat untersucht, inwieweit sich allein durch die Analyse der Facebook-Like-Klicks einer Person, Schlüsse auf deren Eigenschaften und Interessen ziehen lassen - von Hautfarbe und Geschlecht bis zur Intelligenz. Die (schlechte?) Nachricht ist: Die Trefferquote beträgt bis zu 95 Prozent. Darüber berichtet Heise.de
(Gefunden auf t3n)
Brauchen wir noch unseren Kopf?
Christian Spannagel schreibt recht unterhaltsam über den Unterschied zwischen Daten, Informationen und Wissen und darüber,ob man eigentlich nix mehr wissen muss, weil: steht ja alles im Internet.
Zugänglichkeit von wissenschaftlichen Aufsätzen
Florian Freistätter, der u.a. das Weblog Astrodictum simplex betreibt, erklärt Wie man als Blogger an Informationen über wissenschaftliche Forschung kommt und wie man daran gehindert wird. In dem Artikel stellt er außerdem die ideale Form einer Pressemitteilung zu wissenschaftlichen Themen vor, wie er sie sich wünscht.
(via Netbib Weblog)
Neu
… in unserer Bibliothek seit Februar und auf der aktuellen Neuerwerbungsliste zu finden: ein paar Bücher und Zeitschriften …
Neue Bibliothekszeitschrift
Eine neue Zeitschrift gibt es, mit dem kryptischen Titel 027.7. Der Untertitel sagt schon etwas mehr: Zeitschrift für Bibliothekskultur. Das Konzept der Zeitschrift, die übrigens frei zugänglich ist (Open Access), wird so beschrieben: „Mit dem Begriff „Bibliothekskultur“ möchten wir das Feld weit öffnen für die Präsentation von Forschungsergebnissen, Praxisberichten und weitere Arten von Fachbeiträgen. Der thematische Fokus liegt auf dem wissenschaftlichen Bibliothekswesen des deutschsprachigen Raums. Dabei fliessen auch internationale Fragestellungen mit ein.“ (Quelle) Also: genauere Vorstellungen über die thematische Zielrichtung der Zeitschrift wird man sich mit den nächsten Nummern bilden können. In der Nr. 1 geht es jedenfalls um Bibliothek und Web 2.0.
(via Inetbib)
Wissenschaftskommunikation
Die Dokumentation des 5. Forums Wissenschaftskommunikation, das im Dezember in Dresden stattfand, ist jetzt online.
Erste Opfer
Das sog. „Leistungsschutzrecht“ fordert auch im wissenschaftlich interessanten Bereich des Internets erste Opfer: Der Nachrichtendienst für Historiker stellt vorerst seinen Betrieb ein. Darüber berichtet Heise.de.