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Bibliothek des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung

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Aktuelles

Den menschlichen Faktor ausschalten

Unter der Überschrift "Missing Link": Den menschlichen Faktor ausschalten ist bei „Heise online“ ein Artikel des Musikers David Byrne zu lesen, der mit Besorgnis auf den Zuwachs an technischen Lösungen für menschliche Probleme schaut.

„Wir sind besessen – und umzingelt – von Apps und Geräten, die still und leise unsere Interaktion mit anderen Menschen reduzieren.“

Er hat dafür einiges an Beispielen zusammengetragen und kommt zu dem Schluss:

„Solange Menschen zu einem gewissen Grad unvorhersehbar sind (zumindest bis ein Algorithmus diese Illusion vollständig beseitigt), profitieren wir von Überraschungen, glücklichen Zufällen und unerwarteten Verbindungen. Zusammenarbeit vervielfacht diese Chancen. Außerdem machen unsere vielfältigen Missgeschicke und unser mitunter schräges Verhalten Spaß. Ich frage mich, was uns bleibt, wenn das wegfällt.“
2017/09/18 10:45 · rh · 0 Kommentare
Literatur als Super-Tool?

Eine recht geharnischte Kritik an Literaturblogs, die in der Hauptsache dem Wohlfühlbemühen fröhnen, schrieb Samuel Hamen in Literatur denken: Blogkritik I, … oder: Mal Waffe, mal Watte. Er merkt dabei an:

„Es geht mir hier […] nicht darum, aus einem feuilletonistischen Standpunkt heraus den laienhaften, banausigen und trivialen Blogger bloßzustellen – sondern darum, ein ganz bestimmtes Literaturverständnis zu kommentieren, das – wie jede Sache, die man ernst nimmt – einer Kritik würdig ist.“

Und dieses Literaturverständnis ist eben das eines Service-Tools oder Optimierungsmittels.

„In beiden Fällen ist das literarische Buch nicht mehr die Waffe, mit der falsches oder sinnwidriges Denken gesprengt wird. Es ist die Watte, mit der wir uns in den Schlaf tupfen, das Deko-Accessoire, mit dem Likes und Distinktion angehäuft werden, das achtsame Hobby-Arrangement, mit dem wir uns in wohltuender Selbstgefälligkeit über die Zeit und die Schrecken hinwegtrösten.“

(Gefunden auf Lit21 - Das literarische Metablog)

2017/09/08 13:41 · rh · 0 Kommentare
Gegen "gated scientific communities"

Auf der Seite Geschichte der Gegenwart ist ein Beitrag von Maurice Erb, Simon Ganahl und Patrick Kilian erschienen, der sich mit Open Access und der Macht der Wissenschaftsverlage befasst: Wissen für alle? #Open Access und die Macht der Wissenschaftsverlage

„Die Welt des wissenschaftlichen Publizierens ist heftigen Erschütterungen ausgesetzt. Grossverlage errichten paywalls, die der klassischen Zensur in ihrer Wirkung kaum nachstehen. „Open Access“ wird als Alternative propagiert, hat die Macht der Verlage aber nicht gebrochen. Doch es gibt auch zukunftsweisende Modelle.“ (Teaser)

Es geht um das Ersetzen der Wirkung staatlicher Zensur durch die Wirkung von Paywalls, um Schattenbibliotheken und den notwendigen Vertrauenskredit wissenschaftlicher Autoren für Open-Access-Publikationen.

(Gefunden auf Twitter)

2017/09/06 11:17 · rh · 0 Kommentare

Neue Bücher 2017 / 08



Im August angeschaffte Bücher sind aufgelistet hier.

2017/09/04 13:37 · rh · 0 Kommentare

Buch statt Smartphone


U-Bahn-Bibliotheken in Madrid - darüber berichtete vor längerer Zeit Bianca von der Au für den Deutschlandfunk Kultur. Die Idee klingt sehr einleuchtend, warum gibt es das noch nicht in Berlin ?

(Gefunden auf Twitter beim FID Romanistik ‏ @ cibera )

2017/09/01 11:36 · rh · 0 Kommentare
startseite.txt · Zuletzt geändert: 2017/08/30 10:23 von rh