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Bibliothek des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung

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Schützenstr. 18, 10117 Berlin
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Aktuelles

Die Klassifikation ist ein Machtverhältnis

Karsten Schuldt schreibt unter dieser Überschrift auf LIBREAS.Library Ideas ausführlich über das Buch von Melissa Adler: Cruising the Library: Perversities in the Organization of Knowledge (2017). Sein Fazit: „Pleasure reading für Theorie- und Bibliotheksinteressierte.“

„Cruising the Library ist eine buchlange Reflexion über die Macht, die durch bibliothekarische Klassifikationen ausgeübt wird, diskutiert anhand des Beispiels der Library of Congress (LoC). Melissa Adler – selber Assistant Professor für Library and Information Science – nutzt dazu, wenig überraschend, feministische, post-strukturalistische und anti-rassistische Theorie, insbesondere Eve Kosofsky Sedgwick, Michel Foucault und Roderick A. Ferguson. All diese theoretischen Ansätze thematisieren in der einen oder anderen Weise die Gewalt und Einschränkungen, die Wissenssysteme produzieren, und versuchen gleichzeitig zu verstehen, wie man diesen entkommen oder gerade doch nicht entkommen kann. [... Weiterlesen]

Auch der unter dem Artikel veröffentlichte Kommentar von Walter Umstätter bringt die Probleme noch einmal auf den Punkt, u.a. so: „Da Bibliotheken weit mehr Glauben, Hoffnungen, Wünsche, Halbwissen, Hypothesen, Lobbyismus oder Ideologien enthalten, als Wissen, sind wir auch in der sogenannten Wissensgesellschaft gezwungen, unser Unwissen durch die Wissenschaftsgesellschaft zu bekämpfen. Wenn sich Bibliotheken und Dokumentationen weiter der Organisation menschlichen Wissens widmen wollen, müssten sie darum klarer zwischen Wissen (als begründete Information) und all den anderen Formen publizierter Informationen unterscheiden.“

2017/06/23 15:14 · rh · 0 Kommentare
Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz

In der nächsten Woche steht die Verabschiedung des neuen Urheberrechtsgesetzes für die Wissenschaft durch den Bundestag an. Aus diesem Anlass äußern sich noch einmal verschiedene Akteure zum Thema.

Die Hochschulrektorenkonferenz: HRK-Präsident zur Urheberrechtsreform: Kompromisslos für Digitalisierung

Die Helmholtzgemeinschaft: Die Forschung braucht schnellen und breiten Zugriff auf Quellen

Ein Anwalt für Medienrecht: Exklusivrechte schützen - Das neue Urheberrecht will die Marktwirtschaft aushebeln

Der Börsenverein: Unsere Wissensgesellschaft braucht keine Lehrbücher zum Nulltarif, sondern einen freien Markt für hochwertige Medien

… und andere mehr …

Den Referentenentwurf für das Gesetz findet man hier als PDF-Datei.

2017/06/23 10:23 · rh · 0 Kommentare
Bild und Moral

Ein neues Weblog auf hypotheses.org Moral Iconographies - Bild und Moral in der Moderne ist online.

„Die Blogeinträge greifen jeweils ein aktuelles Bild auf, dessen Motiv, Bildsprache und Bildintention hinsichtlich moralischer Deutungsangebote analysiert wird. Für die historische Verortung werden jeweils drei bis fünf weitere Bilder – Fotografien ebenso wie andere visuelle Medien – herangezogen. Die Beiträge sollen sich hierbei bewusst nicht auf aktuelle politische Ereignisse oder herausragende Aufnahmen des globalen Fotojournalismus beschränken. Vielmehr werden „moralische Ikonographien“ dezidiert auch auf der Ebene der visuellen Alltagskultur, in der Bildsprache von Werbung und Produktkommunikation sowie in zeitgenössischen Populär- und Subkulturen aufgesucht. Hinsichtlich der historischen Traditionslinien wird nach Motiven, Darstellungsweisen und intendierten Bildaussagen gefragt, aber auch nach Gesten und Körpersprachen, symbolischen Aufladungen oder einem bewussten Aufgreifen ikonischer Bilder und Motive. Für die moralische Dimension sind der Kontext, die Intentionen und jeweilige (Bild-)Kontroversen zu berücksichtigen. Das Blog trägt auf diese Weise zur historischen Einordnung aktueller Moraldebatten bei und versteht sich zugleich als Beitrag zu einer visuellen „Vorgeschichte der Gegenwart“.“ (aus „Über das Blog“)

Der erste Beitrag befasst sich anhand einer Schokoladenverpackung mit Repräsentationen menschlicher Arbeit im „fairen Handel“.

2017/06/22 12:19 · rh · 0 Kommentare
Speer-Biographie

In der taz vom Wochenende gab es ein Gespräch zwischen Stefan Reinecke und Magnus Brechtken zu dessen Albert-Speer-Biographie zu lesen, die kürzlich erschienen ist. Der Teaser: „Wie Albert Speer seine Selbststilisierung als guter Nazi jahrzehntelang unter die Leute brachte – und wer ihm dabei half.“

Den Text kann man hier nachlesen: https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5418482&s

2017/06/21 14:37 · rh · 0 Kommentare
Bibliotheksdiversität



Johannes Haupt schreibt auf lesen.net über 50 Dinge, die man außer Büchern in Bibliotheken bekommt. Der Möglichkeiten sind viele und reichen von Kostümen über Pflanzen bis hin zu „Science Equipment“.

lesen.net ist eigentlich ein Online-Magazin zu E-Books und E-Book-Readern, berichtet in seinem Magazin-Teil aber auch über viele andere Dinge, die mit dem Lesen, insbesondere dem elektronischen Lesen, irgendwie im Zusammenhang stehen.

2017/06/19 12:59 · rh · 0 Kommentare
startseite.txt · Zuletzt geändert: 2017/05/08 14:10 von rh