Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


Startseite

Bibliothek des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung

Anschrift

Schützenstr. 18, 10117 Berlin
2. Etage

Geokoordinaten
OpenStreetMaps

Öffnungszeiten:

Aktuelles

Noch einmal Wissenschaftsblogs

Jürgen Finger macht in seinem Blog „Moral Economy“ zwei ausführliche Anmerkungen zum kürzlich hier empfohlenen Artikel von Karoline Döring. In der Hauptsache geht es dabei um die Notwendigkeit zentraler Repositorien und Preprint-Server für Wissenschaftler.

„Beides, Repositorien und Preprint-Server, scheinen mir zentrale Schnittstellen zwischen Autoren, Verlagen und forschender bzw. interessierter LeserInnenschaft, wobei möglicherweise ein Preprint-Server ein zentrales Repositorium verzichtbar macht. Eine Voraussetzung wäre freilich, dass die Politik der deutschsprachigen Verlage und Herausgebergremien zu Preprints noch klarer formuliert wird und auch aktiver kommuniziert wird. Das könnte ein kleiner aber hilfreicher Schritt sein, ohne dass wir große Debatten über Systemwechsel, Subventionen und OA-Großlösungen beginnen müssen.
Die dauerhafte und schnelle Verfügbarkeit von Preprints und Author’s Postprints (um die Begriffe von Sherpa Romeo zu übernehmen) schafft meines Erachtens auch das geeignetet Umfeld, in dem Blogposts über die von Karoline Döring erwähnte „Filterblase“ hinaus Sichtbarkeit gewinnen können. […] Diese in Forschung und Lehre (!) entstandenen Texte würden […] unabhängig von ihrer ursprünglichen oder beabsichtigten Publikationsform wahrgenommen.“

Auch die zweite Anmerkung ist nicht uninteressant; sie beschreibt den Umstand, dass frei zugängliche Blogartikel bei der Verzeichnung in Bibliothekskatalogen widersinnigerweise durchaus hinter eine Paywall geraten können.

2017/07/26 14:13 · rh · 0 Kommentare
Datierung

Undatierte Weltkarten einordnen mit einem grafischen Schlüssel - sehr cool: https://xkcd.com/1688/

Die Grafik stammt aus XKCD - A webcomic of romance, sarcasm, math, and language von Randall Munroe.

(Gefunden auf Twitter bei Phil Jahner)

2017/07/21 11:09 · rh · 0 Kommentare
Open Access und Wissenschaftsblogs

Wissenschaftsblogs als Publikationsorte – Ein von den Geisteswissenschaften noch zu wenig genutztes Potential? Ein Artikel von Karoline Döring im Redaktionsblog des Wissenschaftsportals hypotheses.org, der sich ausführlich zum Beispiel mit den Aspekten der Sichtbarkeit und Reputationsförderung für Wissenschaftler durch Open-Access-Veröffentlichungen befasst und am Beispiel des Blogs Mittelalter Interdisziplinäre Forschung und Rezeptionsgeschichte die Möglichkeiten, ein Wissenschaftsblog als Open-Access-Publikationsort und Gelegenheit für den wissenschaftlichen Diskurs zu nutzen recht umfassend analysiert.

Und als ein Beispiel sei hier auf einen relativ aktuellen Artikel aus dem Mittelalter-Blog hingewiesen: Die Gegenstandslosigkeit des Materiellen : Was den material turn zum Abtörner macht von Jan Keupp.

Das Fazit des eingangs empfohlenen Beitrags beginnt mit dem Satz:

„Wissenschaftsblogs können tatsächlich ein innovativer, pragmatischer und niederschwelliger Ansatz für die Veröffentlichung, Nutzung, Verbreitung und Sichtbarmachung von wissenschaftlichen Publikationen im Open Access sein, denn sie erleichtern es Forschenden, eigene Texte im Internet frei zugänglich und sichtbar zu publizieren, leicht die für sie relevanten wissenschaftlichen Publikationen aufzufinden, diese effektiv zu verbreiten und für die eigene Forschung und Lehre kostenfrei zu nutzen. “
2017/07/20 13:34 · rh · 0 Kommentare
Akademisches Prekariat

Unter der Überschrift: "Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert...“ erschien im Laborjournal online ein Artikel von Björn Brembs, Professor für Neurogenetik an der Universität Regensburg, der sich mit den Rahmenarbeitsbedingungen von Wissenschaftlern befasst.

„An den Universitäten wächst das Prekariat der befristet angestellten wissenschaftlichen Mitarbeiter. Der Wille, mit mehr unbefristeten Stellen gegenzusteuern, ist erkennbar – doch die bisherigen Reförmchen greifen nicht. Folglich müssen ganz neue Ansätze her.“

Brembs beschäftigt sich mit den Ursachen und macht Vorschläge zur Verbesserung der Situation, die dazu beitragen könnten, wieder einen nennenswerten akademischen Mittelbau an den Universitäten zu etablieren.

2017/07/19 11:09 · rh · 0 Kommentare
Openness

Die aktuelle Informationspraxis hat den Schwerpunkt "Openness" - Warum Openness in Kultur und Wissenschaft? Im Editorial heißt es dazu:

„Welche Chancen und Herausforderungen bietet Openness insbesondere für diejenigen, die Informationen erzeugen, verarbeiten, verbreiten, bewahren oder schützen? Wie stellen sich Wissenschafts- und Kultureinrichtungen, Verlage und Medien, die doch traditionell die Produzenten, Kuratoren und Distributoren von Wissen sind, dieser Aufgabe? In welchem Verhältnis stehen dabei öffentliche und private Akteure? Und welche Bedeutung hat Openness im Bereich der technischen Informationsinfrastrukturen und Standards? Sich in diesem Spannungsfeld zu positionieren und die eigene Rolle und Relevanz zu prägen, ist einerseits eine enorme Herausforderung und verlangt tiefgreifende Veränderungen der Geschäfts- und Servicemodelle, bietet andererseits aber auch eine einmalige Chance zur aktiven Mitgestaltung des Wandels in Gesellschaft und Wissenschaft. Der Themenschwerpunkt „Openness” beleuchtet verschiedene Aspekte insbesondere aus dem Blickwinkel der Bibliotheken. Die Autorinnen und Autoren berichten aus der Praxis und setzen sich in ihren Beiträgen kritisch mit dem Thema auseinander.“
2017/07/18 11:47 · rh · 0 Kommentare
startseite.txt · Zuletzt geändert: 2017/05/08 14:10 von rh