Eva Geulen: ZAUNGAST BEI HABERMAS IN BALTIMORE

Das länger erwartete und lange ausgebliebene Ableben des 96-jährigen Jürgen Habermas lässt eher mehr als weniger Leute ratlos zurück.[1] Er fehlt als Feind und als Freund. So oder so hat Habermas für Orientierung gesorgt. Er konnte es, weil er selbst immer zu wissen schien, wo er stand und wo es lang zu gehen hatte. In einer machtpolitisch enthemmten Welt ist er fehl am Platz. Und man kann auch bezweifeln, ob er dem jüngsten Strukturwandel der Öffentlichkeit gerecht geworden ist.[2] Aber wer wird es? „Eva Geulen: ZAUNGAST BEI HABERMAS IN BALTIMORE“ weiterlesen

Petra Boden: AMBIVALENZEN DES ZWISCHENRAUMS. Ein Nachruf auf Rainer Rosenberg

Als das ZfL 1996 unter dem Namen Zentrum für Literaturforschung seine Arbeit aufnahm, gehörte der jüngst verstorbene Rainer Rosenberg zu den ersten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Bis zu seiner Pensionierung 2001 leitete er das Projekt »Geschichte der deutschen Literaturwissenschaft seit 1945 – Veränderungen des Literaturbegriffs«, an dem auch Petra Boden mitarbeitete. In ihrem Nachruf erinnert sie an einen in der DDR sozialisierten Germanisten, der besonders mit seinen Arbeiten zur Literatur des Vormärz und zur Geschichte der Germanistik bekannt geworden ist. „Petra Boden: AMBIVALENZEN DES ZWISCHENRAUMS. Ein Nachruf auf Rainer Rosenberg“ weiterlesen